AT503790B1 - Anschlagvorrichtung für eine biegepresse - Google Patents
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Description
2 AT 503 790 B1
Die Erfindung betrifft eine Anschlagvorrichtung, wie sie im Oberbegriff des Anspruches 1 beschrieben ist.
Aus dem Dokument WO 03/095125 A1 ist eine Anschlagvorrichtung als Hinteranschlag einer Fertigungseinrichtung für biegegeformte Werkteile aus Platinen, insbesondere Blechplatinen, bekannt, die in einem Fingerträger einen linear in zu einer Biegeebene senkrechten Richtung verstellbaren Anschlagfinger lagert, welcher gegen die Wirkung einer Federanordnung beim Zuführen eines der Biegeumformung zu unterziehenden Werkteils aus einer Ruhelage in eine, durch einen Fixanschlag begrenzten Anschlaglage verstellt wird. Über ein Fühlerelement wird die eingenommene Anschlaglage übenwacht und über ein Steuersignal ein Programmablauf für den Umformvorgang freigegeben.
Aus dem Dokument US 5,761,940 A1 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung als Hinteranschlag einer Abkantpresse für eine automatisiertes Zuführen eines einer Biegeumformung zwischen Biegewerkzeugen zu unterziehenden Werkteils bekannt. Gemäß diesem Verfahren und der Vorrichtung sind auf unabhängig voneinander, parallel zu einer durch die Biegewerkzeuge vorgegebenen Biegeebene verfahren Anschlagträgern in Richtung der Biegeebene vorragende Anschlagfinger, auf einem in zu einer Aufstandsfläche der Biegepresse senkrecht verlaufenden Achse, schwenkbaren Winkelhebel angeordnet, wobei eine auf den Anschlagfinger eine Schwenkbewegung hervorrufende Anschlagkraft mittels Kraftmesssensor gemessen wird und über Auswertung des Messergebnis in einer Steuer- und Regeleinrichtung eine Endpositionierung des Werkteils in Bezug auf die Biegeebene erfolgt.
Aufgabe der Erfindung ist es eine Anschlagvorrichtung für eine Biegepresse, insbesondere Abkantpresse, zum Positionieren eines zwischen Biegewerkzeugen umzuformenden Werkteils, zu schaffen bei der ein Verstellwiderstand eines Anschlagelementes in Abhängigkeit von Werkteilparametern veränderbar ist.
Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die im Kennzeichenteil des Anspruches 1 wiedergegebenen Merkmale erreicht. Der überraschende Vorteil dabei ist, dass dadurch gleichzeitig mit dem automatisierten Konfigurieren der Anschlagvorrichtung diese entsprechend vorgegebener Parameter für den Umformvorgang eines vorgegebenen Werkteils eine Anpassung des werkteilabhängigen Verstellwiderstandes des Anschlagelementes erfolgt, wodurch ein manueller Umrüstvorgang eingespart und eine Fehlmanipulation wirkungsvoll vermieden wird.
Vorteilhaft sind dabei Ausbildungen nach den Ansprüchen 2 und 3, wodurch Ausführungsvarianten erreicht werden.
Weitere vorteilhafte Ausbildungen beschreiben die Ansprüche 4 bis 6, wodurch ein Positionieren des umzuformenden Werkteils auf Endanschlag in zwei Raumrichtungen mit hoher Genauigkeit für eine qualitativ hochwertige Umformung erreicht wird.
Von Vorteil sind dabei die Ausbildungen nach den Ansprüchen 7 und 8, wodurch ein hoher Automatisierungsgrad und damit eine Verringerung eines Umrüstaufwandes erreicht wird.
Durch die im Anspruch 9 beschriebene vorteilhafte Weiterbildung wird eine zusätzliche Justiermöglichkeit anlässlich einer Erstinbetriebnahme erreicht.
Durch die vorteilhaften Weiterbildungen wie in den Ansprüchen 10 bis 12 beschrieben, wird eine Kombination der Rückhalteeinrichtung mit der durch die Federanordnung gebildeten mechanischen Stelleinrichtung für die Rückführung des Anschlagelements aus einer Anschlaglage in eine Ruhelage erreicht.
Vorteilhaft ist aber auch eine Ausbildung nach Anspruch 13, wodurch ein sehr kleiner Aufbau für die Anschlagvorrichtung erreicht wird. 3 AT 503 790 B1
Die vorteilhaften Weiterbildungen gemäß den Ansprüchen 14 und 15 vereinfachen die Ausgestaltung des Anschlagelements und wird dadurch eine exakte Positionierung des Werkteils für den Umformvorgang erreicht.
Gemäß den in den Ansprüchen 16 bis 20 beschriebenen Ausbildungen ist eine Feinjustierung der Ruhe- und Anschlaglagen, sowohl die Linearverstellung des Anschlagelementes, wie auch die Schwenkverstellung betreffend, durch eine einmalige Feinpositionierung bei einer Erstinbetriebnahme möglich, wie auch zusätzlich einer Schwenkbewegung ein erhöhter Widerstand entgegenzusetzender Stellbereich durch zumindest ein Rückhaltemittel einstellbar ist um eine nicht beabsichtigte Schwenkbewegung zu vermeiden.
Gemäß der vorteilhaften Weiterbildung, wie im Anspruch 21 beschrieben, wird eine Zustandsüberwachung der Schwenklage erreicht.
Schließlich sind auch die Ausbildungen nach den Ansprüchen 22 und 23 vorteilhaft, wodurch eine exakte Begrenzung sämtlicher Endlagen erreicht und eine Endabstimmung durch Vornahme einer Feinjustierung gewährleistet ist.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand den in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Anschlagvorrichtung, geschnitten gemäß den Linien l-l in Fig. 2;
Fig. 2 die Anschlagvorrichtung, geschnitten gemäß den Linien ll-ll in Fig. 1;
Fig. 3 eine andere Ausbildung der Anschlagvorrichtung in Draufsicht;
Fig. 4 die Anschlagvorrichtung, geschnitten gemäß den Linien IV-IV in Fig. 3;
Fig. 5 die Anschlagvorrichtung, geschnitten gemäß den Linien V-V in Fig. 3;
Fig. 6 eine weitere Ausbildung der Anschlagvorrichtung, geschnitten.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemäße Lösungen darstellen.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Anschlagvorrichtung 1 zum Positionieren eines, durch eine Biegeumformung zwischen einander gegenüber, in einem Tischbalken 2 und einem relativ zu diesem verstellbaren Biegebalken 3 angeordneten Biegewerkzeugen 4, 5 umzuformenden Werkteil 6, in einer nicht weiter dargestellten Abkantpresse, gezeigt.
Die Anschlagvorrichtung 1 bildet einen so genannten Hinteranschlag, der in Einlegerichtung des Werkteils 6 - gemäß Pfeil 7 - hinter einer durch die Position der Biegewerkzeuge 4, 5 bestimmten Biegeebene 8 in einem Pressenraum 9, bevorzugt in drei Raumrichtungen - gemäß Doppelpfeil 10 - verstellbar angeordnet ist.
Damit kann die Anschlagvorrichtung 1 entsprechend einer Bestückung des Tischbalkens 2 und Biegebalkens 3 in die erforderliche Position verstellt werden wobei für die Verstellung nicht weiter gezeigte Antriebsvorrichtungen und Steuerungsmittel vorgesehen sind und die Positio- 4 AT 503 790 B1 nierung vielfach über Programmablauf für jeden unterschiedlichen Biegevorgang automatisch erfolgt.
Die Anschlagvorrichtung 1 besteht aus einem, auf einer Linearführung 12 verfahrbaren Anschlagtragschlitten 13, auf dem ein Anschlagträger 14 in Richtung der Biegeebene 8 ausragend befestigt ist und der in einer linearen Führungsanordnung 15 ein Anschlagelement 16 in einer zur Biegeebene 8 senkrechten Richtung verstellbar - gemäß Doppelpfeil 17 - zwischen einer, durch ein Anschlagmittel 18 begrenzten vorderen Ruhelage und durch ein Anschlagmittel 19 begrenzten hinteren Anschlaglage verstellbar lagert.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Anschlagelement 15 nach dem Einlegen des Werkteils 6 entgegen der Wirkung einer, durch eine Druckfeder 20 gebildeten Federanordnung 21, in seiner Anschlaglage auf Anschlag am Anschlagmittel 19, das einen einstellbaren Festanschlag bildet. Der Werkteil 6 wird dazu beim Einlegevorgang gegen eine Anlagefläche 22 des Anschlagelementes 15 mit einer Stirnfläche 23 gedrückt bis die Anschlaglage erreicht wird. Damit ist die Stirnfläche 23 exakt in einer zur Biegeebene 8 parallel verlaufenden Anschlagebene 24 ausgerichtet um die Biegeumformung am Werkteil 6 exakt parallel zur Stirnfläche 23 auszuführen.
Ein der Biegeebene 8 zugewandter Endbereich 25 des Anschlagelements 15 ist treppenförmig abgestuft, wodurch eine senkrecht zur Biegeebene 8 ausgerichtete Auflagefläche 26 am Anschlagelement 15 gebildet ist. Dazu rechtwinkelig verlaufend ist eine weitere, der Biegeebene 8 näher liegende Anlagefläche 25 für ein Anschlägen des Werkteils 6 ausgebildet, die zum Einsatz gelangt wenn die Stirnfläche 23 das Biegewerkzeug 4 nur geringfügig überragt.
Der Anschlagträger 14 weist in einer zwischen den Führungsanordnungen 16 ausgebildeten Ausnehmung ein Fühlerelement 27, z.B. einen Näherungssensor, auf, welcher mit einer Stirnfläche 28 einer Stirnfläche 29 eines Basisteils 30 des Anschlagelements 15 zugewandt ist und so eingestellt ist, dass die eingenommene Anschlaglage des Anschlagelementes 15 detektiert wird. Bevorzugt ist das Fühlerelement 27 in Richtung der Verstellbarkeit gemäß - Doppelpfeil 15 - des Anschlagelements 15 am Anschlagträger 14 verstellbar befestigt.
Weiter ist in der Ausnehmung eine Rückhalteeinrichtung 31, bestehend aus einer mit elektrischer Energie aus einer Energiequelle 32 beaufschlagbare Magnetspule 33 mit einem bolzenförmigen Spulen-Ankerkern 34 angeordnet, der die Magnetspule 33 in einer Bohrung 36 mit einem Zylinderstift 37 durchragt und mit einem, dem Basisteil 30 des Anschlagelements 15 einen mit der Stirnfläche 29 zusammenwirkenden Druckkopf 38 aufweist. Zwischen dem Druckkopf 38 und der Magnetspule 33 wird der Zylinderstift 37 von der vorgespannten Druckfeder 20 umfasst, wodurch das Anschlagelement 15 im Ruhezustand in einer vorderen, d.h. der Biegeebene 8 zugewandten Ruhelage positioniert ist.
Der Zylinderstift 37 weist an einem dem Druckkopf 38 entgegen gesetzten Ende 39 einen Stützflansch 40 auf der, sobald ein Magnetfeld hergestellt ist, an einer Stirnfläche 41 der Magnetspule 33 anliegt und damit in Abhängigkeit einer Magnetfeldstärke einen variierbaren Widerstand einer Bewegung des Spulen- Ankerkernes 34 und damit einer Bewegung des Anschlagelementes 15 entgegen setzt.
Auch wird mit einer ringförmigen, den Zylinderstift 37 überragenden Ringfläche eine Abstützung des Spulen-Ankerkernes 34 auf der Stirnfläche 41 der Magnetspule 33 erreicht und damit einen Verstellweg des Anschlagelements 15 über die festgelegte vordere Endlage infolge der Wirkung der Druckfeder 20 zusätzlich zum Anschlagmittel 18 festlegt.
Die durch die Magnetspule 33 und den Spulen-Ankern 37 gebildete Rückhalteeinrichtung 31 kann nun einerseits, ein einer Anschlagbewegung des Anschlagelements - gemäß Pfeil 42 -entgegenzusetzender Widerstand durch die Vorspannkraft der Druckfeder 20 und zusätzlich bei 5 AT 503 790 B1
Bedarf durch Beaufschlagung der Magnetspule 33 mit Strom aus der Energiequelle 32 geregelt werden, wobei die Magnetfeldstärke durch Veränderung der Stromstärke oder der Spannung regelbar ist.
Damit wird in Abhängigkeit einer von der Beschaffenheit des Werkteils 6 an der Abtreppung des Anschlagelements 15, beim Zuführen des Werkteils 6, anwirkenden Reibkraft angepasster Widerstand einer Verstellung des Anschlagelements 15 - gemäß Pfeil 42 - entgegengesetzt und wird damit eine Verstellung des Anschlagelements 15, bevor es zu einer Anlage des Werkteils 6 mit seiner Stirnfläche 23 an der Anlagefläche 22 kommt, auch bei einem schweren Werkteil 6 oder bei einem hohen Reibungskoeffizienten infolge einer rauen Oberfläche des Werkteils, wirkungsvoll verhindert. Werden jedoch leichte Werkteile, oder Werkteile mit gleitfähigen Oberflächen insbesondere dünne, blanke Bleche einem Biegeprozess unterzogen, kann auf die Wirkung der Rückhalteeinrichtung verzichtet werden.
Die beschriebene Anschlagvorrichtung kommt als so genannter „Festanschlag“ für ein Ausrichten der Stirnfläche 23 des Werkteils 6 bei Zuführen gemäß einer „X-Achse“ zur Anwendung wobei das Anschlagelement 15 in der Anschlaglage gegen das Anschlagmittel verstellt ist, bei der ein vorgesehener Abstand 43 der Biegeebene 8 von der Anschlagebene 24 erreicht ist. Überwacht wird dies vom Fühlerelement 27 über das bei Feststellung der erreichten Anschlaglage des Anschlagelements 15 ein Steuersignal an eine Steuereinrichtung der Abkantpresse zur Einleitung des Uniformvorganges durch Ansteuerung von Antriebsmitteln der Abkantpresse gestartet wird.
Da der Abstand 43 in Abhängigkeit des Werkteils 6 und damit einer vorgesehenen Abkanthöhe eine unterschiedliche Größenordung aufweist, andererseits eine Distanz 44 zwischen der Anschlagebene im eingefahrenen Zustand des Anschlagelements 15 und einer Längsmittelachse der Linearführung 12 ein baulich vorgegebenes Maß aufweist, ist die Linearführung 12, auf welcher der Anschlagtragschlitten 13 verstellbar - gemäß Doppelpfeil 10 - angeordnet ist, in zur Biegeebene 8 senkrechter Richtung verstellbar - gemäß Pfeil 10.
Auch ist eine weitere Ausbildung eines Festanschlages 47 zwischen dem Anschlagelement 15 und dem Anschlagträger 14 in unterbrochenen Linien gezeigt, der dadurch gebildet wird, dass ein Fingerbereich 48 des Anschlagelements 15 eine größere Breite 49 aufweist, als eine Breite 50 des Anschlagträgers 14, wodurch gegenüberliegende Stirnflächen 51,52 des Fingerbereichs 48 und des Anschlagträgers 14 diesen Festanschlag 47 ausbilden, der in diesem gezeigten Ausführungsbeispiel, im Gegensatz zu dem vorhergehend beschriebenen Ausführungsbeispiel mit dem Festanschlag 19, nicht verstellbar ist.
Erwähnt wird weiters, dass die zuvor beschriebene Anschlagvorrichtung 1 bei Werkteilen 6 mit einer größeren Ausdehnung an der Abkantpresse paarweise zum Einsatz gelangen, um eine größere Stützweite zwischen den Anschlagelementen 15 zu erreichen. Bei einer derartigen Anordnung dienen die Fühlerelemente 27 der zueinander parallel zueinander ausgerichteten Anschlagvorrichtungen 1 für eine Endjustierung des Werkteils 6, beispielsweise an einem Greiferkopf einer Handlingachse zur Positionierung der Stirnfläche 23 des Werkteils 6 exakt parallel zur Biegeebene 8. Wird die Stirnfläche 23 in einer Schräglage zur Biegeebene 8 gegen den Endanschlag verfahren, erfolgt beispielsweise nur von einem Fühlerelement 27 ein Signal an die Steuereinrichtung der Abkantpresse und erfolgt eine Korrektur der Lage durch eine Drehbewegung des Greiferkopfes bis ein Signal des Fühlerelements 27 der weiteren Anschlagvorrichtung 1 erfolgt. Ist dieser Zustand erreicht, erfolgt die Zustellung in Richtung der „X-Achse“ auf Endanschlag.
In den Fig. 3 bis 5 ist eine weitere Ausbildung der erfindungsgemäßen Anschlagvorrichtung 1 gezeigt. Die Anschlagvorrichtung 1 ist für das Positionieren des Werkteils 3 in zwei zueinander rechtwinkelig verlaufenden Raumrichtungen, wie sie üblicherweise als „X-Achse“ und „Z-Achse“ bezeichnet werden, vorgesehen. Dazu ist der Fingerbereich 48 des Anschlagelements 15 als 6 AT 503 790 B1
Doppelfinger 54 ausgebildet. Dies ermöglicht ein Anschlägen des Werkteils 6 an einem vorragenden Finger 55 mit einer Querseitenkante 56 und mit einer Längsseitenkante 57 an einem weiteren Finger 58 wobei die Finger 55, 58 in einer feststehenden Maßbeziehung zueinander stehen. Für beide Raumrichtungen besteht eine unabhängige Verstellbarkeit des Anschlagelementes 15 aus der Ruhelage in die Anschlaglage. In Richtung der X-Achse ist das Anschlagelement 15 in der Führungsanordnung 16, die beispielsweise durch ein lineares Führungselement 59, z.B. Flachbahn-, Gleitführungs-, Rundstangenführungs- oder Kugelumlaufführungselement, etc. gebildet ist, im Wesentlichen in zu der Biegeebene 8 senkrechter Richtung verstellbar. In Richtung der Z-Achse wird die Verstellbarkeit durch eine Lagerung der Führungsanordnung 16 bzw. des Führungselementes 59 in einer Schwenklageranordnung 60 am Anschlagträger 14 erreicht. Eine Schwenkachse 61 der Schwenklageranordnung 60 verläuft dabei parallel zu der Biegeebene 8 und senkrecht zu der Auflagefläche 26 für den Werkteil 6 im Fingerbereich 48 des Anschlagelementes 15.
In beiden Raumrichtungen ist die Anschlaglage durch Festanschläge 62 vorgegeben, die beispielsweise durch eine Begrenzung einer Führungslänge der Führungsanordnung 16 oder justierbar, z.B. mittels Stellschrauben, ausgebildet sein können.
Wie bereits in den vorhergehenden Beispielen beschrieben, werden die Anschlaglagen, sowohl der Linearverstellung wie auch der Schwenkverstellung durch Fühlerelemente 27, z.B. Näherungssensoren, überwacht und bilden Referenzwerte für die Lage des Werkteils 6, welche in der Steuer- und Überwachungseinrichtung der Abkantpresse bzw. einem Datenspeicher hinterlegt sind. Für die Linearverstellung ist zusätzlich zu der, durch die Druckfeder 20 gebildeten Federanordnung 21, durch welche das Anschlagelement 15 in der Ruhelage positioniert ist, und die einen ersten Verstellwiderstand bewirkt, zur bedarfsweisen Erhöhung des Verstellwiderstandes die bereits zu den vorhergehend Figuren beschriebene Rückhalteeinrichtung 31, mit der Magnetspule 33 und dem Spulen- Ankerkern 34, vorgesehen. Für die Schwenkbewegung ist ebenfalls zusätzlich zu einer Druckfeder 20, beispielsweise in Verbindung mit einem Anschlagmittel eine Federanordnung 63 als den Verstellwiderstand bedarfsweise erhöhende Rückhalteeinrichtung 64 vorgesehen.
Diese besteht aus einem, an der schwenkbaren Führungsanordnung 16 bzw. einer das Führungselement 59 aufweisende Schwenkbasis 65, durch eine Druckfeder 66 federbelastet anwirkenden Druckbolzen 67, wobei die Federkraft der Druckfeder 66 mittels einer Stellschraube 68 einstellbar ist.
Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel kann diese Rückhalteeinrichtung 64, in Tandemausführung, mit zwei parallelen Druckbolzen 67 und jeweils einer Druckfeder 66 zum Einsatz gelangen, wodurch eine mehrstufige Einstellung des Verstellwiderstandes erreicht wird z.B. dreistufig wenn unterschiedlich starke Druckfedern zur Anwendung gelangen.
Es wird noch darauf verwiesen, dass auch diese beschriebene Anschlagvorrichtung 1, mit den Anschlagsmöglichkeit in zwei Raumrichtungen, bevorzugt paarweise zur Positionierung des Werkteils 6 an einer Biegepresse zum Einsatz gelangt und dass die Positionierung der Anschlagvorrichtung bevorzugt automatisiert erfolgt. Bei einem paarweisen Einsatz erfolgt üblich eine Ausrichtung des Werkteils 6 in der sog. Z- Achse nur an einer der Anschlagvorrichtungen 1 wobei in X- Achse beide herangezogen werden und mit den Messergebnissen der Fühlerelemente 27 ein exaktes Ausrichten des Werkteils 6 in Bezug auf eine vorgegebene Biegelinie, die auch nicht zwingend parallel zur Biegeebene 8 verlaufen muss, erreicht wird. 7 AT 503 790 B1
In der Fig. 6 ist eine weitere Ausbildung der Anschlagvorrichtung 1 gezeigt bei der die Rückhalteeinrichtung 31 beispielsweise durch ein mit einem Druckmedium, z.B. Druckluft, Drucköl etc. bevorzugt über ein Druckregelorgan 70 mit variierbaren Druck aus einer Versorgungsleitung 71 beaufschlagbares Stellmittel 72, im gezeigten Ausführungsbeispiel durch einen Druckzylinder, gebildet ist. Der Druckzylinder ist am Anschlagträger 14 befestigt in zur Verstellrichtung des Anschlagelementes 15 parallel ausgerichteten Wirkrichtung und weist bevorzugt eine durchgehende Kolbenstange 73 auf die dem Anschlagelement 15 zugewandt mit dem Druckkopf 38 versehen ist. Im ausragenden weiteren Endbereich ist die Kolbenstange 73 zwecks Hubbegrenzung mit einer Stellmutter 74 versehen. Durch die Anordnung einer die Kolbenstange 73 umfassenden Druckfeder 75 zwischen dem Druckkopf 38 und einer Stirnfläche des Zylindermantels des Druckzylinders wird eine einer Verstellung des Anschlagelementes 15 entgegen wirkende Vorlast in Abhängigkeit der Federdimensionierung erreicht. Bedarfsweise, insbesondere bei einem größeren Auflagegewicht des Werkteils 6 wird, um einer vorzeitigen, reibungsbedingten Verstellung des Anschlagelementes 14 entgegen zu wirken im Druckzylinder durch Zufuhr des Druckmediums ein Druck aufgebaut, der bedarfsgerecht mittels des Regelorgans 70 regelbar ist. Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verstehen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mit umfassen, z.B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mitumfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereich beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1 oder 5,5 bis 10.
Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten der Anschlagvorrichtung wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt. Es sind also auch sämtliche denkbaren Ausführungsvarianten, die durch Kombinationen einzelner Details der dargestellten und beschriebenen Ausführungsvariante möglich sind, vom Schutzumfang mit umfasst.
Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus der Anschlagvorrichtung diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrunde liegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.
Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1, 2; 3, 4; 5 und 6 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen.
Bezugszeichenaufstellung 1 Anschlagvorrichtung 36 Bohrung 2 Tischbalken 37 Zylinderstift 3 Biegebalken 38 Druckkopf 4 Biegewerkzeug 39 Ende 5 Biegewerkzeug 40 Stützflansch 6 Werkteil 41 Stirnfläche 7 Pfeil 42 Pfeil
Claims (23)
- AT 503 790 B1 8 8 Biegeebene 43 Abstand 9 Pressenraum 44 Distanz 10 Dopperlpfeil 45 Längsmittelachse 11 46 12 Linearführung 47 Festanschlag 13 Anschlagtragschlitten 48 Fingerbereich 14 Anschlagträger 49 Breite 15 Anschlagelement 50 Breite 16 Führungsanordnung 51 Stirnfläche 17 Doppelpfeil 52 Stirnfläche 18 Anschlagmittel 53 Stellmittel 19 Anschlagmittel 54 Doppelfinger 20 Druckfeder 55 Finger 21 Federanordnung 56 Querseitenkante 22 Anlagefläche 57 Längsseitenkante 23 Stirnfläche 58 Finger 24 Anschlagebene 59 Führungselement 25 Anlagefläche 60 Schwenklageranordnung 26 Auflagefläche 61 Schwenkachse 27 Fühlerelement 62 Festanschlag 28 Stirnfläche 63 Federanordnung 29 Stirnfläche 64 Rückhaltemittel 30 Basisteil 65 Schwenkbasis 31 Rückhalteeinrichtung 66 Druckfeder 32 Energiequelle 67 Druckbolzen 33 Magnetspule 68 Stellschraube 34 Spulen-Ankerkern 69 35 70 Druckregelorgan 71 Versorgungsleitung 72 Stellmittel 73 Kolbenstange 74 Stellmutter 75 Druckfeder Patentansprüche: 1. Automatische, über eine Steuer- und Regeleinrichtung einer Biegepresse, insbesondere Abkantpresse, positionierbare Anschlagvorrichtung (1) zum Positionieren eines, durch eine Biegeumformung zwischen einander gegenüber in einem Tischbalken (2) und einem relativ zu diesem verstellbaren Biegebalken (3) angeordneten Biegewerkzeugen (4, 5) umzuformenden Werkteil, mit einem Anschlagtragschlitten (13) und mit einem auf dem Anschlagtragschlitten (13) in zu einer durch die Biegewerkzeuge (4, 5) gebildeten Biegeebene (8) im Wesentlichen senkrechten Richtung ausragenden Anschlagträger (14) und einem in einer zur Biegeebene (8) senkrecht verlaufenden Führungsanordnung (16) relativ zum Anschlagträger (14) zwischen einer der Biegeebene (8) zugewandten Ruhelage und einer dazu distanzierten Anschlaglage entgegen der Wirkung einer Federanordnung (21) verstellbaren, einen Fingerbereich (48) ausbildenden Anschlagelement (15) und mit zumindest einem die Anschlaglage des Anschlagelementes (15) detektierenden Fühlerelement (27) z.B. Nähe- 9 AT 503 790 B1 rungssensor, dadurch gekennzeichnet, dass einer Anschlagbewegung des Anschlagelementes (15) in die Anschlaglage eine einen erhöhten Verstellwiderstand entgegen setzende, mit der Steuer- und Regeleinrichtung leitungsverbundene, zuschalt- und regelbare Rückhalteeinrichtung (31) vorgesehen ist.
- 2. Anschlagvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhalteeinrichtung (31) am Anschlagträger (14) angeordnet ist.
- 3. Anschlagvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhalteeinrichtung (31) am Anschlagelement (15) angeordnet ist.
- 4. Anschlagvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsanordnung (16) für das Anschlagelement (15) am Anschlagträger (14) bevorzugt über eine Schwenklageranordnung (60) schwenkbar gelagert ist und die Rückhalteeinrichtung (31) aufweist.
- 5. Anschlagvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Führungselement (59) der Führungsanordnung (16) und die Rückhalteeinrichtung (31) auf einer Schwenkbasis (65) der Schwenklageranordnung (60) angeordnet sind.
- 6. Anschlagvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schwenkachse (61) der Schwenklageranordnung (60) parallel zu der Biegeebene (8) und senkrecht zu einer Auflagefläche (26) des Anschlagelementes (15) verläuft.
- 7. Anschlagvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhalteeinrichtung (31) durch eine mit elektrischer Energie aus einer Energiequelle beaufschlagbare Magnetspule (33) und einem am Anschlagelement (15) entgegen der Anschlagbewegung anwirkenden bolzenförmigen Spulen- Ankerkern (34) gebildet ist.
- 8. Anschlagvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine von der Magnetspule (33) erzeugte Magnetfeldstärke regelbar ist.
- 9. Anschlagvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetspule (33) in einem Auflagermittel in zu einer Verstellrichtung des Anschlagelementes (15) parallel verlaufenden Richtung positionierbar ist.
- 10. Anschlagvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Druckfeder (20) der Federanordnung (21) in zur Anschlagbewegung entgegen gesetzten Richtung vorgespannt zwischen einem einer Anlagefläche (25) am Anschlagelement (15) zugewandten Druckkopf (38) des Spulen- Ankerkernes (34) und der Magnetspule (33) angeordnet ist.
- 11. Anschlagvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulen- Ankerkern (34) an einem dem Druckkopf (38) entgegen gesetzten Ende mit einem sich an einer Stirnfläche (41) der Magnetspule (33) entgegen der Wirkung der Druckfeder (20) abstützenden Stützflansch (40) versehen ist.
- 12. Anschlagvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützflansch (40) in Richtung einer Länge des Spulen- Ankerkerns (34) verstellbar auf diesem befestigt ist.
- 13. Anschlagvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich- 10 AT 503 790 B1 net, dass die Rückhalteeinrichtung (31) durch ein mit einem Druckmedium z.B. Druckluft, Drucköl etc. beaufschlagbares Stellmittel (72), z.B. Druckzylinder, Zugzylinder etc., gebildet ist.
- 14. Anschlagvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein der Biegeebene (8) zugewandter Fingerbereich (48) des Anschlagelementes (15) als Doppelfinger (54) ausgebildet ist.
- 15. Anschlagvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Doppelfinger (54) zwei zueinander rechtwinkelig verlaufende Anschlagebenen ausbildet wovon eine Anschlagebene parallel zu der Biegeebene (8) ausgerichtet ist.
- 16. Anschlagvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schwenkbewegung des Anschlagelementes (15) in Anschlaglage begrenzend ein verstellbares Anschlagmittel am Anschlagträger (14) angeordnet ist.
- 17. Anschlagvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkbewegung entgegen wirkend das Anschlagmittel mit einem durch die Druckfeder (21) vorgespannten Stellmittel versehen ist.
- 18. Anschlagvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkbewegung entgegen wirkend zusätzlich zum Anschlagmittel zumindest ein Rückhaltemittel (64) am Anschlagträger (15) oder der Schwenkbasis (65) angeordnet ist.
- 19. Anschlagvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückhaltemittel (64) durch einen in einem Gehäuse linear geführten und über eine Druckfeder (66) vorgespannten Druckbolzen (67) gebildet ist.
- 20. Anschlag Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Federkraft der Duckfeder (66) verstellbar ist.
- 21. Anschlagvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Anschlagträger (14) oder dem Anschlagelement (15) ein die Anschlaglage der Schwenkbewegung detektierendes Führungselement (27), z.B. Näherungssensor angeordnet ist.
- 22. Anschlagvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Anschlagträger (14) und dem Anschlagelement (15) oder der Schwenkbasis, bevorzugt einstellbare, Festanschläge (62) zur Begrenzung der Schwenkbewegung in Ruhelage und Anschlaglage angeordnet sind.
- 23. Anschlagvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsanordnung (16) mit den Stellweg des Anschlagelementes (15) einstellbar begrenzenden Anschlagmitteln (18, 19) versehen ist. Hiezu 4 Blatt Zeichnungen
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