AT500759A2 - Bogenanleger - Google Patents

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AT500759A2
AT500759A2 AT0115305A AT11532005A AT500759A2 AT 500759 A2 AT500759 A2 AT 500759A2 AT 0115305 A AT0115305 A AT 0115305A AT 11532005 A AT11532005 A AT 11532005A AT 500759 A2 AT500759 A2 AT 500759A2
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Description

• · · · · · · ι ···· #····· · · * « ······· · · ·
Die Erfindung bezieht sich auf einen Bogenanleger zum Fördern des jeweils obersten Bogens eines auf einem Stapeltisch angeordneten Bogenstapels zu einer Weiterverarbeitungseinrichtung, mit einem über dem Bogenstapel angeordneten Saugkopf, der Sauger zum Transport des obersten Bogens zu der Weiterverarbeitungseinrichtung aufweist und der von einem Saugkopfhalter getragen ist, der auf einer in Bogenförderrichtung sich erstreckenden Führung bewegbar geführt und durch eine Arretiervorrichtung arretierbar ist.
Bei einem derartigen Bogenanleger ist es bekannt, mittels in Bogenförderrichtung sich erstreckender Zugketten den Saugkopfhalter auf zwei parallel zueinander sich in Bogenförderrichtung erstreckenden Gleitschienen zu verschieben. Die Zugketten werden über eine sich quer zur Förderrichtung erstreckende drehbar antreibbare Antriebswelle und darauf angeordneten Antriebszahnrädern angetrieben.
Diese Ausbildung ist aufwendig und damit teuer. -1 - ♦ · · ··· ·· · Μ· ······ · » 9 « ······· · « »
Außerdem benötigt sie einen großen Zeitaufwand um bei einem Wechsel des Formats der zu fördernden Bogen auf das neue Format eingestellt zu werden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher einen Bogenanleger der eingangs genannten Art zu schaffen, der einfach aufgebaut ist und schnell sowie präzise auf eine neue Formatgröße der zu verarbeitenden Bogen einstellbar ist
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Führung mittels einer Verstelleinrichtung in und entgegen der Bogenförderrichtung verstellbar ist.
Durch z.B. Verschieben von Hand des Saugkopfs mit dem Saugkopfhalter auf eine neue Formatposition der Bogen erfolgt eine Schnellverstellung. Diese kann relativ ungenau sein, da anschließend eine Feinjustage mittels der Verstelleinrichtung erfolgt.
Dabei kann die Feinjustage sowohl bei stehender Weiterverarbeitungseinrichtung, wie z.B. einer Druckmaschine, aber auch bei laufender Weiterverarbeitungseinrichtung erfolgen. -2- • ·· · · ·· ·· « ·
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Sowohl das Bewegen des Saugkopfs in die neue Formatposition als auch die Feinjustage erfolgen schnell, so daß nur eine kurze Betriebsunterbrechung zur Einstellung auf ein neues Bogenformat erforderlich ist.
Gleichzeit ist der dafür erforderliche Aufbau einfach und damit defektunan-fällig sowie kostengünstig.
Um die Führung in ihrer eingestellten Position zu sichern, kann die Führung von einer Feststellvorrichtung feststellbar sein.
In einfacher Ausbildung ist dabei die Feststellvorrichtung eine Klemmeinrichtung.
Damit eine sehr genaue Einstellung der Führung möglich ist, kann die Verstelleinrichtung eine Feineinstellvorrichtung sein.
Sowohl zur sicheren als auch einfachen Einstellung der Führung weist vorzugsweise die Verstelleinrichtung eine auf die Führung in und entgegen der Bogenförderrichtung einwirkende, drehbar antreibbare Stellspindel auf. -3- • · · · · · · ·· ·· • · · · · · ·· ···· ······ ··· · ······# ·· ·
Dabei kann in einfacher Weise die Steilspindel manuell oder in etwas komfortablerer Weise motorisch drehbar antreibbar sein.
Zur Arretierung des Saugkopfhalters auf der Führung kann in einfacher Ausbildung die Arretien/orrichtung eine Klemmvorrichtung sein, durch die eine Klemmverbindung des Saugkopfhalters mit der Führung erzeugbar ist
In ebenfalls einfacher Ausbildung mit Standardbauelementen kann die Führung eine sich in Förderrichtung erstreckende Führungsstange sein.
Ist der Saugkopfhalter an einer zur Führung parallelen weiteren sich in Förderrichtung erstreckenden Führung bewegbar geführt, so wird eine stabile Halterung von Saugkopfhalter und Saugkopf erreicht.
Die weitere Führung kann entsprechend der Führung eine zweite Führungsstange sein.
Diese weitere Führung ist zur Minimierung der beweglichen Bauteile vorzugsweise feststehend. -4- ♦ ·· ··· ·· φ ΦΦ· ······ ··· φ ······· · · ·
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Die einzige Figur der Zeichnung zeigt eine Draufsicht auf eine schematische Darstellung eines Bogenanlegers.
Der in der Figur dargestellte Bogenanleger besitzt über einem Bogenstapel 1 horizontal in Förderrichtung 8 sich erstreckend eine erste Führungsstange 2 und parallel in einem Abstand dazu eine zweite Führungsstange 3.
Die zweite Führungsstange 3 ist an ihren Enden durch Halter 4 feststehend gehalten.
Die erste Führungsstange 2 ist in ihren Endbereichen durch weitere Halter 5 gehalten, in denen die erste Führungsstange 2 längs verschiebbar angeordnet ist
Eine Stellspindel 6 mit einem Handrad 7 beaufschlagt koaxial das hintere Ende der ersten Führungsstange 2 und wirkt axial auf diese.
Durch Verdrehen der Stellspindel 6 bewegt sich diese axial in bzw. entgegen der Förderrichtung 8 der zu fördernden Bogen und bewegt damit auch -5- ······ ··· ·#· ······ · · t · ·····*· · « · die erste Führungsstange 2 in bzw. entgegen der Förderrichtung 8.
Quer zur Förderrichtung 8 erstreckt sich über den Bogenstapel 1 ein Saugkopfhalter 9, der an seinen Endbereichen jeweils auf einer Führungsstange 2 und 3 axial verschiebbar geführt angeordnet ist.
An dem der ersten Führungsstange 2 zugewandten Endbereich ist an dem Saugkopfhalter 9 eine Klemmvorrichtung 10 angeordnet, durch die eine Klemmverbindung des Saugkopfhalters 9 auf der ersten Führungsstange 2 erzeugbar und der Saugkopfhalter 9 auf der ersten Führungsstange 2 arretierbar ist.
Der Saugkopfhalter 9 trägt einen Saugkopf 11, der nicht dargestellte Sauger zum Anheben und Weitertransport in Förderrichtung 8 des jeweils obersten Bogens des Bogenstapels 1 zu einer nicht dargestellten Weiterverarbeitungseinrichtung wie z.B. einer Druckmaschine aufweist.
Um den Bogenanleger von einem Bogenformat auf ein anderes Bogenformat umzurüsten, wird zunächst die Klemmvorrichtung 10 gelöst und von Hand der Saugkopfhalter 9 mit dem Saugkopf 11 auf den Führungsstangen 2 und 3 in oder entgegen der Förderrichtung 8 in seine neue Formatposition verschoben sowie die Klemmvorrichtung wieder arretiert. -6- • ♦ ♦ · « ·· ·· ·· ·««··· · · · ··· ♦ ··*·· ··· · ·«····· · · ·
Nun erfolgt durch Verdrehen des Handrades 7 über die Stellspindel 6 ein Feineinstellen des Saugkopfhalters 9 und des Saugkopfes 11 durch Verschieben der ersten Führungsstange 2. Diese nimmt dabei den durch die Klemmvorrichtung 10 fest mit ihr verbundenen Saugkopfhalter 9 mit. Während diese Feineinstellung erfolgt, können der Bogenanleger und die Weiterverarbeitungseinrichtung bereits schon weiterlaufen.
Auch ist eine nachträgliche Feinjustierung während des Betriebs von Bogenanleger und Weiterverarbeitungseinrichtung ohne jegliche Unterbrechung problemlos möglich. -7- • · · · ♦ · f *
Bezugszeichen liste 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
Bogenstapel erste Führungsstange zweite Führungsstange
Halter
Halter
Stellspindel
Handrad Förderrichtung
Saugkopfhalter
Klemmvorrichtung
Saugkopf
Juli 2005 MAN Roland Druckmaschinen AG
VfcrrtKfien durch: D!PL,r/i MAsi^r-
-8-

Claims (11)

  1. ./ £>bbK & ivU-Π \ PATENTANV/ÄLn··; \1070 Wien, Linden«^ • 7. Juli 2005 M30-708ooo-pAT MAN Roland Druckmaschinen AG in Offenbach (DE) KD/A Patentansprüche: 1. Bogenanleger zum Fördern des jeweils obersten Bogens eines auf einem Stapeltisch angeordneten Bogenstapels zu einer Weiterverarbeitungseinrichtung, mit einem über dem Bogenstapel angeordneten Saugkopf, der Sauger zum Transport des obersten Bogens zu der Weiterverarbeitungseinrichtung aufweist und der von einem Saugkopfhalter getragen ist, der auf einer in Bogenförderrichtung sich erstrek-kenden Führung bewegbar geführt und durch eine Arretiervorrichtung arretierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung mittels einer Verstelleinrichtung in und entgegen der Bogenförderrichtung (8) verstellbar ist.
  2. 2. Bogenanleger nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Führung von einer Feststellvorrichtung feststellbar ist.
  3. 3. Bogenanleger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellvorrichtung eine Klemmeinrichtung ist.
  4. 4. Bogenanleger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung eine Feineinstellvorrichtung ist. '2 -
  5. 5. Bogenanleger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a -durch gekennzeichnet, daß die Versteileinrichtung eine auf die Führung in und entgegen der Bogenförderrichtung (8) einwirkende, drehbar antreibbare Stellspindel (6) aufweist.
  6. 6. Bogenanleger nach Anspruch 5, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Stellspindel (6) motorisch oder manuell drehbar antreibbar ist.
  7. 7. Bogenanleger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a -durch gekennzeichnet, daß die Arretiervorrichtung eine Klemmvorrichtung (10) ist, durch die eine Klemmverbindung des Saugkopfhalters (9) mit der Führung erzeugbar ist.
  8. 8. Bogenanleger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung eine sich in Förderrichtung (8) erstreckende Führungsstange (2) ist.
  9. 9. Bogenanleger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a -durch gekennzeichnet, daß der Saugkopfhalter (9) an einer zur Führung parallelen, weiteren sich in Förderrichtung (8) erstreckenden Führung bewegbar geführt ist. • · · ··· ·· ···· ······ I · · · ·««+··* · · · - 3 -
  10. 10. Bogenanleger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Führung eine zweite Führungsstange (3) ist.
  11. 11. Bogenanleger nach einem der Ansprüche 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Führung feststehend ist. MAN Roland Druckmaschinen AG iveptreten durch:
    NHA^Dt "n Dung
    DIPL.-DIPL.-lNü./ durchs (Ausweis-Nr. 419^
AT0115305A 2004-08-21 2005-07-07 Bogenanleger AT500759B1 (de)

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