AT49626B - Verfahren zur Darstellung eines schwerlöslichen Zinksalzes der Formaldehydsulfoxylsäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines schwerlöslichen Zinksalzes der Formaldehydsulfoxylsäure.

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AT49626B
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   Die Säuregruppe des angewendeten Zinksalzes bindet entsprechend der Bildung des ausfallenden Zinksulfoxylates das frei werdende Alkali und führt eine reine Trennung der Salze herbei, indem das gesamte, sulfoxylsaure Salz in unlöslicher Form und in theoretisch nicht besser zu erreichender Ausbeute als Zinksalz zur Abscheidung gelangt. 



   Die lieduktion nach vorliegendem Verfahren geht dermassen leicht von statten, dass um gute Ausbeute zu erzielen, weder ein bedeutender Überschuss an Zinkstaub nötig ist, noch die Konzentration der Flüssigkeit eine Rolle spielt. 



   Als Zinksalz eignet sich besonders gut die bei vielen Fabrikationen ales lästige und nahezu wertloses Nebenprodukt entstehende Chlorzinklauge, welche auf diese Weise eine wertvolle Verwendung findet. 



   Nach Angaben der Erfinderin ergibt sich ferner aus von derselben angestellten, eingehenden Versuchen, dass Umsetzung von Formaldehydalkalibisulfit mit den bei den vorliegenden Verfahren verwendeten Zinksalzen zu   Formaldehydzinkbisuliit   und Alkalisalz, z. B. in einem Gemisch von   Formaldehydnatriumbisulfit   und Chlorzink, nicht erfolgt. Es kann somit nicht angenommen werden, dass bei dem vorliegenden Verfahren sich nach einer eventnellen Umsetzung die bekannte Reduktion von   Zinkbisulfit zu schwerlöslielhen     Zinksulfoxylat   (siehe Patent   Nr.   29202, S. 2, Z. 37) vollziehe. 



   Arbeitet man mit konzentrierten Lösungen von Bisulfit, Zinksalz und Formaldehyd, so wird das Gemenge bald dick und man rührt zeitweilig so lange, bis ein dicker Teig entstanden ist, welchen man auf dem Wasserbad bis zur Beendigung der Reaktion ohne weiter zu rühren sich selbst   überlässt.   Man erhalt so eine trockene Masse, weiche nach dem Erkalten in vielen Fällen als solche Verwendung finden kann oder nach Auslaugen. mit Wasser mit Alkali umgesetzt wird und   Formaldehydalkalisulfoxylat von absoluter   
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 erhaltene Formaldehydzinksulfoxylat wird filtriert und durch Waschen von fremden Salzen befreit. 



     Beispiel I   :   Zu Formaldehydbisulfit, entstanden   aus 250 Gewichtsteilen Natrium- 
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 150 Gewichtsteile Chlorzinklauge von 520 Bé und 120 Gewichtsteile Zinkstaub, erwärmt bis gegen den Siedepunkt und lässt nun im Wasserbade stehen. Je nachdem das dicker werdende Gemenge es erheischt, rührt man, damit es stets einen   gleichförmigen   Teig bildet, 
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 Formaldehydzinksulfoxylat hat sich ausgeschieden. Es wird filtriert, gut gewaschen und kann auf bekannte Weise in Formaldehyduatriumsulfoxylat umgewandelt werden Man erhalt 195 Gewichtsteile Formaldehydnatrumsulfoxylat von absoluter Reinheit, Illlthin ist 
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 man mit 1000 Gewichtsteilen Wasser und fügt 160 Gewichtsteile   Zinkazetat   und 1 0 Gewichtsteile Zinkstaub zu.

   Man erhitzt unter gutem Rühren bis zum Sieden zwei bis   drei Stunden. Wahrend des   Prozesses scheidet sich das   schwerlösliche   Formaldehydzmksulfoxylat aus. Dasselbo wird   tiltriert   und gewaschen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung eines schwerlöslichen Zinksalzes der Formaldelhydsulfoxyl- säure, dadurch gekennzeichnet, dass man Zinkstaub auf Formaldehydalkalibisulsst bei Gegenwart eines Zinksalzes wie Chlorzink, Zinksulfat, Zinkazetat usw. mit Ausnahme jener Zinksalze, deren alleinige Reduktion Formaldehydzinksulfoxylat ergeben kann, also schweflig- saurem. hydroschwefligsaurem Zink oder deren Aldehydverbindungen, zur Einwirkung gelangen lässt.
AT49626D 1908-02-15 1908-02-15 Verfahren zur Darstellung eines schwerlöslichen Zinksalzes der Formaldehydsulfoxylsäure. AT49626B (de)

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