AT48620B - Verfahren zum Messen und Analysieren von Gasgemischen. - Google Patents

Verfahren zum Messen und Analysieren von Gasgemischen.

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AT48620B
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Bertrand Chase Hinman
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Bertrand Chase Hinman
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Messen und Analysieren von Gasgemischen. 



   Den Gegenstand dieser Erfindung   bildet   ein neues Verfahren für die quantitative Bestimmung der Bestandteile von Gasgemengen. Wenn auch dieses Verfahren mit Erfolg für viele Gasgemenge in Anwendung gebracht, werden kann, so eignet es sich doch in erster   Linie für das   
 EMI1.1 
 dieser Gase von Wichtigkeit ist, um das vorteilhafteste Verbrennen des Brennstoffes zu sichern. 



   Auch bei der Herstellung und Verwendung von Wassergas und bei vielen   technischen   Verfahren, wo rasche Analysen erforderlich sind und wo es von Wichtigkeit ist, die Verwendung von zarten und komplizierten Apparaten zu vermeiden, wird die   vorliegende Erfindung mit Vorteil   
 EMI1.2 
 in Berührung zu bringen, welches geeignet ist, mit demselben in Reaktion zu treten und einen oder mehrere der Bestandteile des   Gemenges zu absorbieren und   die so   erzeugte Volumen-   
 EMI1.3 
 Volumen des zu absorbierenden   Gasgemenges   zuzusetzen, um mit einem oder mehreren der Bestandteile ein explosibles Gasgemenge zu bilden und deren Reaktion und   Explosion durch einen   elektrischen Funken oder in anderer Weise zu veranlassen,

   wobei aus der resultierenden Volumenverminderung das   Verhältnis   des reagierenden   Gases bestimmt wird.   



   Es sind auch noch andere   "erfahren,   wie direktes   oder indirektes Wägen der Gase nach   Absonderung aus dem Gemenge oder in der Art zur Anwendung gekommen, dass man von der Eigenschaft der Veränderung der Diffusionsgeschwindigkeit verschiedener Gase durch poröse   Scheidewände Nutzen zog.   



   Die vorliegende Erfindung beruht auf einem gänzlich neuen und verschiedenen   Prinzipe,   welches von dem chemischen Gesetze ausgeht, dass praktisch alle chemischen Reaktionen unter Freiwerden oder   Absorbierung   von Wärme stattfinden. 



   Um   demgemäss   einen oder mehrere Bestandteile eines Gasgemisches zu bestimmen, lässt 
 EMI1.4 
   siiuregases (0)   in den den Rauchkanälen einer gewöhnlichen Feuerung entnommenen Verbrennungsprodukten beschrieben. 



   Eine geeignete Apparatform für diesen Zweck ist beispielsweise in der   Zeichnung dargestellt,   in welcher
Fig. 1 eine Ansicht des Apparates teilweise im Schnitt darstellt,
Fig. 2 ist ein Querschnitt nah der Linie X-X der Fig. 1 und
Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der   Linie Z-Z der Fig. l.   



   In   diesem   Apparat bezeichnet a eine Saugspritze von beispielsweise   100 em3 Yo\umen,   an welcher das Gehäuse b eines Thermometers montiert ist, dessen Kugel c des Rohres e so 

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 EMI2.1 
 Verschlussmittel luftdicht abgeschlossen; das Thermometergehäuse b hat an seinem unteren Ende eine   Innung,   durch welche die Patrone in die Kugel eingeführt werden kann. 



   Das   Thcrmomctergehäuse   hat ferner eine bewegliche   Skala h   an der Rückseite seiner Röhre, welche Skala in beliebiger Weise, beispielsweise mittels der Zahnstange t und des Triebes j von einer Rändelmutter k gehoben und gesenkt werden kann. Die Skala ist   empirisch   für das zugehörige besondere Instrument mit Mischungen oder   Perzentgehalten,   beispielsweise nach einem kohlensäurehältigen Gas von bekannter Zusammensetzung eingeteilt. 



   Die Saugspritze hat eine Düse 1 und ebenso besitzt jede Patrone eine Düse   ni.   Zwischen beiden Düsen wird eine abnehmbare Verbindung mittels eines kurzen Kautschukschlauches n hergestellt. Bei der Durchführung der Analysen ist angenommen, in jedem Falle gleiche Gewichte des Gasgemenges anzuwenden und da das Volumen gleicher Gewichte von Gasen je nach der Temperatur und dem Drucke sich ändert, so muss mit einer entsprechenden Korrektur gearbeitet werden. Dies kann rechnungsmässig nach Beobachtungen von Temperatur und   barometrischen   Druck zur Zeit der Analyse geschehen.

   Es erscheint jedoch in jedem Falle empfehlenswerter, 
 EMI2.2 
   gesaugten   Gases zu   verändern,   so dass stets bei beliebiger Temperatur gleiche Gewichte behandelt werden, so dass man an   der Skala h   die   tatsächlichen Gewichtsperzente   des enthaltenen Kohlen-   dioxvds   direkt ablesen kann. Dies wird dadurch ermöglicht, dass man die Kolben-oder Plungerstange   o   der   Saugspritzc   in   Abteilungen/'einteilt, die   so mit Nummern versehen sind, dass sie 
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 der   Saugspritze wird niedergedrückt, um ihren Gasinhalt   durch die Patrone zu drücken. Hierdurch entsteht eine Reaktion,   derzufolge sich Natriumkarbonat   bildet.

   Hierbei wird   Wärme   im Verhältnis zu dem vorhandenen Kohlendioxydgas frei und die Quecksilbersäule steigt, worauf man   gegenüber   dem höchsten. an der Skala erreichten Punkt, die Gewichtsperzente des in dem zu analysierenden 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
   7.   verwenden, Natriumhyperoxyd benützen. Jedoch muss in diesem Falle das Gasgemisch, bevor es durch die   Natriumhyperoxyd-Patrone gedrückt wird, zuerst durch Ätznatron   oder einen analogen Stoff geleitet werden, damit die ganze, darin enthaltene Kohlensäure absorbiert wird. 



   Anstatt ein festes Absorptionsmittel zu benützen, können auch Lösungen dieser Reagentien   in Wasser oder anderen Flüssigkeiten   mit gewissen Modifikationen verwendet werden : mit   Rücksicht auf die geringe spezifische Wärme   des festen Reaktionsmittels im Vergleiche mit einer Lösung im Wasser, empfiehlt es sich jedoch, das erstere zu verwenden, da hiebei mehr Reaktionswärme in Form fühlbarer, auf das Thermometer einwirkender Wärme frei wird. Der dargestellte Apparat lässt sich begreiflicherweise verschiedenartig verändern ; so kann z. B. der Thermometer-   teil von der augspritze getrennt oder auch mit Mitteln   versehen sein,   um   die Höhe in bleibender    eise anzuzeigen, um welche   die Quecksilbersäule gestiegen ist usw.

   Es ist klar, dass im Scheitel 
 EMI2.6 
 Praxis   hat jedoch gezeigt, dass. woferne die Patronen   nicht besonders dicht einpassen, das Gas   nach Durchziehen der letzteren leicht einen Ausweg zwischen der Ausscnwandung der Patrone und der Innenwand der Thermometerkugel findet und am Boden der letzteren entweicht.  

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRÜCHE : EMI3.1 dadurch gekennzeichnet, dass die Menge dieses Bestandteiles durch Messen des entstandenen Temperaturunterschiedes bestimmt wird.
    2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man den festen Stoff oder die Flüssigkeit, auf welche das Gas reagieren soll, in einen patronenartigen Behälter in unmittelbarer Nähe einer Thermometerkugel einbringt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anwendung einer einstellbaren Skala, welche die Temperaturänderung direkt in Perzenten des zu bestimmenden Gasbestandteiles wiedergibt.
AT48620D 1909-10-30 1909-10-30 Verfahren zum Messen und Analysieren von Gasgemischen. AT48620B (de)

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