DE500336C - Druckgasentwicklungspatrone fuer Feuerloescher - Google Patents

Druckgasentwicklungspatrone fuer Feuerloescher

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DE500336C
DE500336C DEN26602D DEN0026602D DE500336C DE 500336 C DE500336 C DE 500336C DE N26602 D DEN26602 D DE N26602D DE N0026602 D DEN0026602 D DE N0026602D DE 500336 C DE500336 C DE 500336C
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pressurized gas
fire extinguishers
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chemical
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C13/00Portable extinguishers which are permanently pressurised or pressurised immediately before use
    • A62C13/003Extinguishers with spraying and projection of extinguishing agents by pressurised gas

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Druckgasentwicklungspatrone für Feuerlöscher Die Erfindung betrifft eine Druckgasentwicklungspatrone für Feuerlöscher,- die aus einer am einen Ende geschlossenen Hülse besteht, welche die Druckgas erzeugenden chemischen Stoffe und ein darüber angeordnetes, zwischen Siebplatten eingeschlossenes, ihr offenes Ende abschließendes Filter enthält. Durch dieses ist dichtschließend die Stoßstange hindurchgeführt, durch die der Feuerlöscher in Betrieb gesetzt wird. Bei den bekannten Patronen dieser Art wird die am einen Ende geschlossene Hülse unmittelbar zur Aufnahme des einen der chemischen Stoffe, die bei ihrem Zusammentreffen das Druckgas erzeugen, benutzt. Kommen solche Druckgasentwicklungspatronen bei Feuer-1#ischern mit Tetrachlorkohlenstoffüllung zur Anwendung, so kann bei jahrelanger Aufbewahrung des Feuerlöschers durch elektrochemische Einwirkung eine Zersetzung eintreten, wodurch die Patrone allmählich zerstört wird. Der Feuerlöscher ist dann unbrauchbar.
  • Dieser Nachteil soll gemäß der Erfindung dadurch beseitigt werden, daß die beiden Druckgas erzeugenden chemischen Stoffe in einem in die Hülse eingesetzten doppelwandigen Glasgefäß enthalten sind, in dessen äußerem Ringraum zwischen den oben miteinander verschmolzenen beiden Glaswänden der eine chemische Stoff und in dessen oben durch einen Pfropfen abgeschlossenem Innenraum der andere chemische Stoff sich befindet. Auf diese `reise sind die beiden chemisehen- Stoffe gegeneinander und auch gegenüber der metallenen Hülse der Patrone abgeschlossen, können also weder mit Metall noch mit sich entwickelnden Gasen oder etwa durch das Filter gelangendem Tetrachlorkohlenstoff in Berührung kommen. Die Druckgasentwicklungspatrone bleibt demnach dauernd wirksam und ist gegen Beschädigung gesichert.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel im Längsschnitt dargestellt.
  • In einer einseitig geschlossenen Patronenhülse a. in üblicher zylindrischer Form ist nahe ihrem Boden g das doppelwandige Glasgefäß h untergebracht, das nach Art von Thermosflaschen einen äußeren Ringraum c zur Aufnahme des einen und einen Hohlraum d zur Aufnahme des anderen der beiden Druckgas erzeugenden chemischen Stoffe, z. B. von Säure und Natron, enthält. Die Säure befindet sich in der Regel im Ringraum c des Glasgefäßes. Dieses stützt sich über eine «-eiche Einlage e und einen Abstandstutzen f am Boden g der Hülse a ab. Das andere Ende des flaschenförmigen Glasgefäßes h ist durch einen Pfropfen h aus paraffiniertern Kork oder sonst geeignetem Stoff verschlossen. Der übrige Raum der Patrone a ist durch einen Filterstoff beliebiger Art, z. B. Filz, Zellstoff, Watte, Filtrierpapier, Torfmull, ausgefüllt. Zweckmäßig ist über dem Pfropfen h zunächst eine Siebplatte i mit Filterschichten k angeordnet, die durch eine Sperrwand oder mehrere Sperrwände 1, z. B. in Trichterform, gesichert sind. Diese drosseln den Durchflußquerschnitt für das bei der Ingebrauchnahme des Feuerlöschers erzeugte Druckgas ab. Zwischen der Sperrwand 1 und einem Abschlußsieb n sind weitere Filterschichten in eingefügt. Gleichzeitig dienen die Filter k und in als Stopfbüchse für die vom offenen Ende der Patronenhülse a aus eingeführte Stoßstange o, die mit ihrem Schlagkörper o' beim Einschlagen das Glasgefäß b zerstört, so daß die in ihm enthaltenen chemischen Stoffe zur Mischung kommen und Druckgas erzeugen. Eine Bleischeibe p dient zum Abschluß des oberen Endes der Patronenhülse a.
  • Die Sperrwände könnten auch beliebige andere Form haben, so könnten z. B. zwischen den Filterschichten mehrere Siebplatten i oder n oder mit einigen Löchern versehene Platten eingeschaltet sein, die imstande sind, den Druck genügend zu drosseln. Die Patronenhülse könnte auch an beiden Enden durch 25 Filter abgeschlossen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckgasentwicklungspatrone für Feuerlöscher, bestehend aus einer am einen Ende geschlossenen Hülse, die die Druckgas erzeugenden chemischen Stoffe und ein darüber angeordnetes, zwischen Siebplatten eingeschlossenes, ihr offenes Ende abschließendes Filter enthält, durch das eine Stoßstange dichtschließend hindurchgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Druckgas erzeugenden chemischen Stoffe in, einem in die Hülse (ca) eingesetzten doppelwandigen Glasgefäß (b) enthalten sind, in dessen äußerem Ringraum (c) zwischen den oben miteinander verschmolzenen beiden Glaswänden der eine chemische Stoff und in dessen oben durch einen Pfropfen (h.) abgeschlossenem Innenraum (d) der andere chemische Stoff sich befindet.
DEN26602D 1926-11-19 1926-11-19 Druckgasentwicklungspatrone fuer Feuerloescher Expired DE500336C (de)

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