DE33922C - Verfahren, um den unter Nr. 32091 geschützten Apparat zur direkten Bestimmung des spezifischen Gewichts oder des Druckes von Gasen und Dämpfen durch Kombination mit Absorptionsapparaten zur Gasanalyse verwendbar zu machen - Google Patents

Verfahren, um den unter Nr. 32091 geschützten Apparat zur direkten Bestimmung des spezifischen Gewichts oder des Druckes von Gasen und Dämpfen durch Kombination mit Absorptionsapparaten zur Gasanalyse verwendbar zu machen

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DE33922C
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F. LUX in Ludwigshafen a. Rh
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N9/00Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity
    • G01N9/10Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity by observing bodies wholly or partially immersed in fluid materials

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
zur Gasanalyse verwendbar zu machen.
Zusatz zum Patent No. 32091 vom 27. November 1884.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 10. Juli 1885 ab. Längste Dauer: 26. November 1899.
Die qualitative und quantitative Bestimmung von Gasen in Gemengen geschieht in der Regel auf . volumetrischem Wege, indem man aus einem bestimmten Volumen Gas einen Bestandtheil nach dem anderen durch Absorptionsmittel etc. entfernt und das Volumen des Restes mifst, wonach sich aus der Differenz das Volumen des ausgeschiedenen Gases ergiebt. Ebensogut würde sich aus dem specifischen Gewicht des ursprünglichen Gemenges und der Reste die Menge der verschiedenen Bestandtheile berechnen lassen, doch war dies nach den bisherigen Methoden der specifischen Gewichtsbestimmung, welche eine continuirliche Prüfung in geschlossenen Gefäfsen nicht zulassen, nicht möglich.
Vermittelst des unter P. R. No. 32091 patentirten, vom Erfinder im Nachstehenden wegen seiner baro- aräometerähnlichen Wirkungsweise mit »Barärometer« bezeichneten Apparates gelingt dies indessen leicht, wie aus folgender Combination hervorgeht. Es seien beispielsweise A1A2A3 drei Barärometer, zwischen welchen sich zwei Absorptionsgefäfse B1 und B2 befinden, alle fünf Gefäfse der Reihe nach verbunden, wie dies aus der beiliegenden Zeichnung hervorgeht. Die Gefäfse Bx und J32 sind in bekannter Weise mit Bimsstein, Koksstücken etc. gefüllt, welche mit Absorptionsmitteln, wie Kali, Kupferchlorür, Pyrogallus- säure etc., getränkt sind; das zu analysirende Gas tritt bei A1 ein und bei A3 aus. In A1 wird das specifische Gewicht des ursprünglichen Gemenges bestimmt; B1 enthalte z. B. Kali, welches die Kohlensäure absorbirt, so wird in A% das specifische Gewicht des nunmehr kohlensäurefreien Gases bestimmt, hieraus in einfachster Weise die Menge der Kohlensäure berechnet oder beispielsweise durch gleichbleibendes specifisches Gewicht die Abwesenheit von Kohlensäure constatirt.
In B2, wohin nun das Gas gelangt, werde dann beispielsweise das Kohlenoxyd durch Kupferchlorür, in einem dritten Absorptionsgefäfs der Sauerstoff durch Pyrogallol entfernt, und immer wieder das specifische Gewicht bestimmt u. s. w. Auch die Ausscheidung des Wasserstoffes durch Ueberleiten des Gasgemenges über glühendes Kupferoxyd etc. kann auf diese Weise ganz leicht erfolgen. Ein Gemenge von zwei bekannten Gasen oder von einem Gase mit Luft läfst sich durch ein Barärometer und durch eine Ablesung quantitativ analysiren; für jedes weitere Gas ist ein Apparat mehr nothwendig.
Hat. man ein Gemenge von zwei bekannten Gasen α und b mit den bezw. specifischen Gewichten S1 und 52, und hat man für dieses Gemenge das specifische Gewicht Ss gefunden,
so ergiebt sich die Zusammensetzung aus der Gleichung:
■xSl + (i — x)S*= S\
χ ist dann das Volumen des Gases α und ι — χ dasjenige des Gases b.
Jedes weiter hinzukommende Gas würde in gleicher Weise bestimmt und berechnet werden.
Um bei sehr genauen Bestimmungen die nöthigen Correcturen ausführen äbezw. .um -auf o° und 760 mm Barometerdruck reduciren zu können, können in der Flüssigkeit und Jm Gasraume der Barärometer Thermometer angeordnet werden, welche jederzeit ein bequemes Ablesen der in der Flüssigkeit und im Gasraume vorherrschenden Temperaturen gestatten.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Die Anwendung des durch das Patent No. 32091 geschützten Apparates zur Gasanalyse durch Combination der in mehrfacher Anzahl .angeordneten Apparate mit zwischen je zweien derselben eingeschalteten Absorptionsgefäfsen.
    ■Hierzu 1 -Blatt Zeichnungen.
DENDAT33922D Verfahren, um den unter Nr. 32091 geschützten Apparat zur direkten Bestimmung des spezifischen Gewichts oder des Druckes von Gasen und Dämpfen durch Kombination mit Absorptionsapparaten zur Gasanalyse verwendbar zu machen Expired - Lifetime DE33922C (de)

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