DE613166C - Verfahren zur Verhinderung von Korrosionen an hydraulischen Kraftuebertragungsanlagen mit kolbenlosen Druckluftakkumulatoren - Google Patents

Verfahren zur Verhinderung von Korrosionen an hydraulischen Kraftuebertragungsanlagen mit kolbenlosen Druckluftakkumulatoren

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DE613166C
DE613166C DESCH97261D DESC097261D DE613166C DE 613166 C DE613166 C DE 613166C DE SCH97261 D DESCH97261 D DE SCH97261D DE SC097261 D DESC097261 D DE SC097261D DE 613166 C DE613166 C DE 613166C
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    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B21/00Common features of fluid actuator systems; Fluid-pressure actuator systems or details thereof, not covered by any other group of this subclass
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    • F15B1/02Installations or systems with accumulators
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Description

  • Verfahren zur Verhinderung von Korrosionen an hydraulischen Kraftübertragungsanlagen mit kolbenlosen Druckluftakkumulatoren Die bekannten kolbenlosen Akkumulatoren mit Druckluftbelastung, die in hydraulischen Kraftübertragungsanlageu verwendet werden, haben den Nachteil; daß die verschiedenen Bestandteile der Belastungsluft je nach ihrer Lösefähigkeit sich in, der Druckflüs'sigkeit unter Druck lösen oder von dieser absorbiert werden, da die Belastungsluft bei diesen Akkumulatoren unmittelbar mit der Druckflüssigkeit in Berührung steht. Die aus der Luft ausgeschiedenen Bestandteile gelangen dann mit der Druckflüssigkeit in die Arbeitsmaschine der Anlage, wo sie bei Druckentlastung augenblicklich frei werden und zu Korrosionen, vornehmlich der Zylinderwandungen und der Kolben, führen. Von den Bestandteilen der Luft ist an diesem Vorgang neben Sauerstoff und Schwefelwasserstoff vor allem; Dingen Kohlensäure beteiligt, die sich infolge ihrer hohen Lösefähigkeit besonders unangenehm bemerkbarmacht. Da normalerweise etwa. o,31 Kohlensäure in i cbm Luft :enthalten sind, so können sich bei größeren Akkumulatoren mehrere Kubikmeter Kohlensäure in deren Belastungsluft befinden, die auf die geschilderte Weise von der Druckflüssigkeit absorbiert werden und so in den von den Aldzumulatoren gespeisten Arbeitsmaschinen zur Auswirkung kommen. Außerdem führt das Wasser, dass bei den meisten Anlagen als Druckflüssigkeit verwendet wird; je nach seiner Herkunft schon eine mehr oder minder große Kohlensäuremenge mit sich.
  • Man hat die Korrosionen schon damit verhindern wollen, daß .man als Belastungsmittel an Stelle von Luft Stickstoff oder andere indifferente Gase verwendet bat, die durch Vermischung mit der Druckflüssigkeit keinerlei schädliche Wirkung auf die in Betracht kommenden Maschinenteile ausübten. Dieser Weg ist jedoch sehr kostspielig, da das Belastungsgas bis zu dein. Flüssigkeitsdruck verdichtet werden muß. Dies läßt sich am Aufstellungsort der hydraulischen Anlage selbst praktisch nicht durchführen, und es ist daher notwendig, das Belastungsgas erst in Stahlflaschen dorthin zu bringen. Bei großen Anlagen, welche Gasvolumina bis zu ioo cbm bei einem Druck bis zu 3ooat und mehr aufweisen, ist die Verwendung derartig besonders hergestellter und verdichteter Gase als Belastungsmittel somit nur unter großen Kosten durchführbar.
  • Man hat weiter versucht, die Korrosionen dadurch auszuschließen, daß man die Druckflüssigkeit und die Druckluft in dein. Akkumulator durch eine Ölschicht trennte. Dadurch wurden zwar die Akkumulatoren selbst im wesentlichen geschützt, da das öl bei Schwankungen des Flüssigkeitsstandes einen Film auf den Wandungen der Akkumulatoren zurückließ: An den Zylinder und Kolben der Arbeitsmaschinen jedoch wurden die Korrosionen nicht verhindert, da die aggressiven: Gase, insbesondere die Kohlensäure, durch die ölschicht in die Druckflüssigkeit hindurch diffundierten.
  • Es wurde nun gefunden, daß es nur möglich ist, diese unerwünschten Korrosionen wirksam zu verhindern, wenn die aggressiven Gase durch Zusätze zu der Druckflüssigkeit chemisch gebunden werden, so daß sie bei den Druckentlastungen nicht mehr frei werden können. Die dabei anzuwendenden Mittel sind aus der chemischen Wissienschaft bekannt urid richten sich nach den Gasen, die man binden will.
  • Demgemäß besteht die Erfindung darin, daß als Druckflüssigkeit in hydraulischen Kraftübertragungsanlagen, die mit druc'kluftb.elasteten kolbenlosen Akkumulatoren verbunden sind, eine Flüssigkeit verwendet wird, der zur Bindung korrodierender Gase an sich bekannte Mittel zugesetzt sind. . Bei diesem Verfahren wird ,auch der Kohlensäuregehalt unschädlich gemacht, der in der Druckflüssigkeit ohnehin von vornherein schon vorhanden ist.
  • Zur Bindung von Sauerstoff käme etwa die Beimischung von Natriumsulfit oder Natriumhydrosulfit in Frage, für die Bindung von Schwefelwasserstoff und Kohlensäure irgendeine Alkalilauge:: Mit Rücksicht auf die Billigkeit wird man hierbei, im. allgemeinen der Natronlauge den Vorzug geben.
  • Da in den meisten Fällen zur Bindung der gesamten in Frage kommenden Kohlensäuremenge schon ein Zusatz von 0,25g Natronlauge je Liter Druckflüssigkeit genügt, so entstehen durch das Verfahren, selbst bei größten Anlagen, nur so geringe Kosten, daß sie beim Betrieb der Anlage nicht .ins Gewicht fallen.
  • Zur Feststellung, ob die Druckflüssigkeit ,genügend Natronlauge enthält, kann man sich z. B. des Lackmuspapiers bedienen, das sich blau färben muß.
  • Man hat derartige Zusätze bereits verwendet, um korrodierende Gase in Flüssigkeiten unschädlich zu machen, die erwärmt oder verdampft werden sollen, wie im Kesselspeisewasser. Der Unterschied gegenüber der Erfindung liegt darin, daß es sich in diesen Fällen lediglich darum. handelt, solche korrodierenden Gase unschädlich zu machen, die von Natur in diesem Wasser gelöst sind und durch seine Erwärmung ausgetrieben werden. Diese in. jedem natürlichen Wasser vorhandenen Gase werden selbstverständlich auch beim Verfahren nach der Erfindung gebunden. Sie spielen .jedoch gegenüber den Gasmengen, die späterhin durch Diffusion aus dem Druckluftpolster herkommen, einen nur verschwindenden, belanglosen Anteil. Im übrigen können diese Gase nie zu wesentlichen Schädigungen führen, da sie unter den bei druckluftbelasteten Akkumulatoren gegebenen Betriebsbedingungen nicht frei werden.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCI3: Verwendung einer Flüssigkeit, der zur Bindung korrodierender Gase an sich bekannte Mittel zugesetzt sind, als Druckflüssigkeit in solchen hydraulischen Kraftübertragungsanlagen, die mit druckluftbelasteten kolbenlosen Akkumulatoren verbunden sind.
DESCH97261D 1932-03-19 1932-03-19 Verfahren zur Verhinderung von Korrosionen an hydraulischen Kraftuebertragungsanlagen mit kolbenlosen Druckluftakkumulatoren Expired DE613166C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2504210A1 (fr) * 1981-04-17 1982-10-22 Dassault Avions Procede d'epuration du liquide actif des circuits hydrauliques de commande et dispositif epurateur pour la mise en oeuvre de ce procede

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2504210A1 (fr) * 1981-04-17 1982-10-22 Dassault Avions Procede d'epuration du liquide actif des circuits hydrauliques de commande et dispositif epurateur pour la mise en oeuvre de ce procede
US4442008A (en) * 1981-04-17 1984-04-10 Avions Marcel Dassault-Breguet Aviation Process for purifying the active liquid within hydraulic control circuits

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