AT48360B - Vorrichtung zur selbsttätigen Desinfizierung von Telephon-Hörrohren, bei welcher das Hörrohr bei Nictgebrauch den Abschluß des das Desinfektionsmittel enthaltenden Gefäßes bildet. - Google Patents
Vorrichtung zur selbsttätigen Desinfizierung von Telephon-Hörrohren, bei welcher das Hörrohr bei Nictgebrauch den Abschluß des das Desinfektionsmittel enthaltenden Gefäßes bildet.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zur selbsttätigen Desinfizierung von Telephon-Hörrohren, bei welcher das Hörrohr bei Nichtgebrauch den Abschluss des das Desinfektionsmittel enthaltenden Gefässes bildet. Um Telphonhör- und Sprachrohre zu desinfizieren, sind bereits mehrere Vorrichtungen ausgeführt worden, welche das Desinfektionsmittel in flüssigem oder gasförmigem Zustande an die der Desinfektion ausgesetzten Stellen bringen und zum Teil auch derart eingerichtet sind, dass der Desinfektionsbehäiter zu bestimmten Zeiten abgeschlossen wird, z. B. beim Abnehmehmen des Hörrohres von einem bewegbaren Haken, beiz Zurückklappen des vor dem Rohr liegenden Behälters und dergl. mehr. Die die Erfindung bildende Vorrichtung zur selbsttätigen Desinfizierung von Telephonhörrohren, welche die oben augegebenen Eigenschaften ebenfalls besitzt, weist nun den Vorteil auf, dass das Hörrohr selbst keinerlei Veränderung erfährt und wegen des Fortfalls besonderer Teile sohr handlich bleibt. Allerdings ist dieser Effekt, wolcher sich durch Ausbildung der Vorrichtung zu einem zum senkrechten Aufsetzen des Hörrohres eingerichteten Behalter ergibt, schon bei einer gleichartigen, bekannten Ausführung erreicht, aber hier kann das Desinfektronsmittel danernd verdunsten, weil jeder Verschluss fehlt, der gerade das besondere Merkmal der Erfindung bildet. Dieser Verschluss bestcht aus EMI1.1 Aufsteigen der desinfizierenden (iase gestattet, während er nach Abnahme des Rohres durch Federn angehoben wird und sich gegen eine unbewegliche, ebenfalls gelöcherte Wand legt, dabei sämtliche Öffnungen verschliessend. Eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. l einen Längsschnitt der Vorrichtung und Fig. 2 eine Draufsicht. Die Vorrichtung wird auf einem Wandbrett aufgestellt oder am Telephonapparat unter dem Hörrohr aufgehängt. Sie besitzt ein Gehäuse 1, in dessen Innerem die unbewegliche, mit Löchern 9 versehene Scheidewand 2 angebracht ist. Unter der Scheidewand 2 befindet sich der abenfalls mit einer Öffnung 10 versehene, bewegliche Boden 3, der an die Scheidewand angelegt, deren Löcher 9 schliesst. Der bewegliche Boden 3 ist durch Führungsbolzen 4 mit dem ringförmigen Untersatz 5, auf welchen das Hörrohr gestellt wird, verbunden. Auf die Führungsbolzen 4 sind dleine Spiralfedern 11 aufgesetzt, EMI1.2 aufgesetztem Hörrohr der bewegliche Boden 3 in einiger Entfernung von der unbeweglichen Scheidewand 2 benndet und dadurch die Verbindung des oberen Teiles des Gefässes 1 durch die Löcher 9 der Scheidewand und die Öffnung 10 des beweglichen Bodens mit dem zweckmässig gtäsornen Behä) ter 7, der zur Aufnahme des Desinfektionsmittels, z. B. Formalin dient, hergestellt wird. Der Bohättor 7 steht in der Unterschale 6, welche an das Gefäss 1 dicht angeschlossen oder angeschraubt wird. In der Seitenwand der Unterschale 6 sind noch einige Fenster 8 angebracht, damit man, ohne die Unterschale mit EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 lichen Boden 3 senkt und die Locher 9 öffnet, wodurch ebenso wie bei einer bekannten Einrichtung ohne besonderen Verschluss, die Gase oder Dämpfe des Desinfektionsmittels in das Hörrohr eindringen und eine selbsttätige Desinfizierung desselben bewerkstelligen. Beim Abheben des Hörrohres drückon die Federn 11 den beweglichen Boden 3 an die unbewegliche Scheidewand 2, wodurch sich die Löcher 9 selbsttätig wieder schliessen und den Austritt der Gase nach aussen verhindern.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur selbsttätigen Desinfizierung von Telophonhörrohren, bei welcher das Hörrohr bei Nichtgebrauch den Abschluss des das Desinfektionsmittel enthaltenden Gefässes bildet, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Gehäuse (1) über dem mit Desinfektionsmitteln gefüllten Gefäss (7) eine unbewegliche Scheidewand (2) und unter ihr ein unter dem Gewicht des aufzusetzenden Hörrohres niedersinkender Boden (3) angeordnet sind, die beide derart durchlöchert sind, dass die Durchbohrungen im Boden (3) und der Scheidewand (2) in der unteren Lage des Bodens ein Aufsteigen der desinfizierenden Gase in das Hörrohr gestatten, nach Abnahme des Rohres aber, wenn der Boden (3) durch Federn (11)angehoben, sich gegen die Wand (2) legt, verschlossen werden. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
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| AT48360T | 1910-05-23 |
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|---|---|
| AT48360B true AT48360B (de) | 1911-06-10 |
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1910
- 1910-05-23 AT AT48360D patent/AT48360B/de active
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