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Fig. 3 ist eine von innen gesehene Seitenansicht der Briefwage mit einem Querschnitt durch den zweigeteilten Tragarm 41 der Schneiden 42 ;
Fig. 4 zeigt einen Horizontalschnitt durch den Wagekasten mit Draufsicht auf den darin befindlichen Dämpfmagnet ;
Fig. 5 zeigt die am Objektivende des Ablesefernrohres befindlichen Prismen und die dazugehörenden Spiegel in der Draufsicht, so wie die schematische Andeutung des Weges der von den Skalen kommenden Lichtstrahlen ;
Fig. 6 zeigt einen Vertikalschnitt der auf der linken Seite von Fig. 1 befindlichen Gewichtauflegvorrichtung in vergrössertem Massstabe ;
Fig. 7 ist ein Horizontalschnitt durch den Ständer 20 der Gewichtauflegvorrichtung ;
Fig. 8 zeigt die Vorderansicht der Einstellplatte 25, zur Einstellung der Gewichteinstcll- hebel 24, 31, 37 gehörig ;
Fig. 9 und 10 zeigen einen Querschnitt bezw. eine Ansicht des obersten Gewichtstückes 231 mit dem kleinsten Ausschnitte ;
Fig. 11 zeigt eine Ansicht des den gröUten Ausschnitt besitzenden untersten Gewicht- stückes ;
Fig. 12 ist eine Seitenansicht einer Gruppe von Gewichtstücken im aufgeschichteten Zustande, wobei die nach unten wachsenden Ausschnitte derselben ersichtlich sind ;
Fig. 13 zeigt eine Draufsicht der die Reitergewichte tragenden Arme 34 und 36 ;
Fig. 14 ist eine Draufsicht auf den Ständer 20 der Gewichtauflegvorrichtung.
In der feststehenden Säule 1 ist die mittels der Kurbel 2 und des Exzenters 3 hebbare und senkbare Stange 4 geführt, welche das mittlere Lager 5 der gleicharmigen Wage trägt. Dieses Lager dient zur Lagerung der Schneide 5'des Wagebalkens 6, welches im arretierten Zustande der Wage, d. h. in niedergesenkter Stellung der Stange 4 samt Lager 5 auf den Unterstützungs schrauben 811, 8/1 aufruht. In dieser arretierten Stellung ruhen die Schalenbügel 9 und 10 auf den Unterstützungsschrauben 8"bezw. 8 der mit der feststehenden Säule 1 zusammenhängenden Tragarme 451 bezw, 45 (Fig, 1 und 1 a).
Auf der Säule 1 ist das Rohr 38 vertikal verschiebbar angeordnet, welches mittels des daran befestigten und durch entsprechende Schlitze der Säule 1 durchgeführten Keiles 39 durch das Exzenter 40 und die Kurbel 2 gehoben und gesenkt werden kann (Fig. 1 und 2). Dieses Rohr trägt an seinem oberen Ende einen Arm 41, an dessen gabelförmig ausgebildeten Enden die zum Tragen des Briefwagebalkens 43 bestimmten Schneiden 42,42 befestigt sind.
Die Briefwage besteht aus einer (in Fig. 1 im Querschnitt und in Fig. 2 in der Seitenansicht ersichtlichen) Quer-
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Mitte ein die Schneide 44 tragender Arm nach der einen Seite hervorragt, welche Schneide zur Aufnahme des Lagers 44' des Tragschalenbügels 10 dient ; an das vordere Ende der Querstange 43' ist die das Gegengewicht tragende Stange 4, 3, an das hintere Ende derselben das den Stromleiter../8. tragende Rohr 47 befestigt.
Die Ablesung der Ausschläge beider Wagen geschieht mit Hilfe des auf dem feststehenden Arm 45 befestigten Fernrohres 17, in welches die von den durch Glühlampen 51, 52 beleuchteten Skalen 45, 49 ausgehenden Lichtstrahles durch die an den Wagebalken 6 bezw. 431 befestigten Spiegel 16 und 50, ferner auch die an das Objektivende des Fernrohres 17 befestigten Prismen 18 und 19 hineingeworfen werden. Der durch die Lichtstrahlen eingeschlagene Weg ist in den Fig. 1, r und 5 durch punktierte Linien angedeutet. In dem Fernrohre ist in bekannter Weise ein Haarkreuz angebracht, mit dessen Hülfe die Seitenbewegung des Skalenbildes und hiermit der Ausschlag der Wage genau festgestellt werden kann.
An die hintere Seite des Wagebalkens 6 der gleicharmigen Wage sowie des Wagebalkens ! 4.) der Bnefwage ist je eine Stange l3 bezw. 47 (Fig. 1-3) befestigt, welche an ihren unteren Enden geschlossene Metallschieifen 14 bezw. 48 tragen, welche den geschlossenen Stromleiter der Dämpf- vomchtung bilden. In dem Fundamentkasten der Wage (Fig. 1, 2 und 4) ist ein aus dem Eisenkern c und der Bewicklung g bestehender Elektromagnet angebracht, dessen Polschuhe bund d zurückgebogene Enden a und t besitzen, zwischen welchen die Weicheisensta. t'angeordnet ist, so da (3 die von dem Polende e kommenden magnetischen Kraftlinien durch den schmalen
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verlaufen.
Die Metallschleifen 14 und 48 umfassen das Zwischenstück f und schneiden während der Schwingung der Wagen die zur Richtung der erwähnten Luftspalten quer laufenden Kraftlinien, wobei in den Schleifen, weit he geschlossene Stromkreise bilden, elektrische Ströme induziert
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Nach Auflegen des abzuwägenden Körpers auf die gemeinsame Tragschale 12 wird durch Linksdrehen der Kurbel 2 samt dem daran bcfcstisteu Exzenter 40 die Briefwage 43', 4. 3 mittels
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wage mit dem Lager des Tragschalenbügels in Berührung kommt und dieses vom Sitze 8 abhebt, 80 dass die Tragschale nunmehr auf der Briefwage hängt und letztere in Schwingung gerät.
Durch die elektrodynamische Dämpfvorrichtung wird die Wage rasch zum Stillstand gebracht, worauf auf der Skala 49 das angenäherte Gewicht des abzuwägenden Körpers mittels des Fernrohres abgelesen werden kann. Es werden nun mittels der weiter unten beschriebenen Gewichtauflegvorrichtung die diesem angenäherten Gewichte entsprechenden Gewichtstücke auf die Gewichttragvorrichtung aufgelegt, worauf durch Rechtsdrehung der Kurbel 2 zunächst die Briefwage wieder niedergesenkt wird, wodurch sich der Tragschalenbügel 10 wieder auf den Sitz 8 auflegt. Durch weiteres Rechtsdrehen der Kurbel wird durch das Exzenter 3 die Stange 4 samt Lager 5 hochgehoben.
Letzteres kommt mit der Mittelschneide des Balkens 6 der gleicharmigen Wage in Berührung und hebt dieselbe von den Sitzen 8", 8'ab. Hierdurch wird einerseits durch Eingriff der linken Seitenschneide 7 mit dem Lager 7'des Gewichtschalenbügels 9 letzteres samt den aufgelegten Gewichten von den Sitzen 8'abgehoben, andererseits durch Eingriff der rechtsseitigen Schneide 46 mit dem Lager 46'des Tragschalenbügels 10 letzteres samt Trag- schale 12 wieder abgenommen und hochgehoben, so dass die gleicharmige Wage in Schwingung kommt. Nach erfolgter Stillstellung der Wage durch die Dampfvorrichtung wird der Gewichtsunterschied zwischen dem abzuwägenden Körper und den aufgelegten Gewichtstücken auf der
Skala 15 abgelesen.
Beide Skalen sind aus durchscheinendem Material hergestellt, von oben gut beleuchtet und kann mittels des Fernrohres die feinste Einteilung in entsprechender Ver- grösserung ersichtlich gemacht werden, so dass bei entsprechender Anordnung auch Zehntel-
Milligramme noch gut abgelesen werden können.
Die Einrichtung der auf der linken Seite von Fig. 1 ersichtlichen und in Fig. 6 in vergrössertem Massstabe dargestellten Gewichtauflegvorrichtung ist folgende :
Auf dem dreifüssigen Ständer 20 (Fig. 6) ist ein Rohr 21 befestigt, auf welchem das Rohr 22 verdrehbar und vertikal verschiebbar aufgeschoben ist. Das Rohr 22 hängt an seinem unteren Ende mit dem Tragteller 23 zusammen, auf welchem bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel neun Stück scheibenförmige Gewichtstücke 2, 31 an geschichtet sind (Fig. 9,10 und 11). Diese Gewichtstücke können auch bei einer Wage von 1 kg Tragkraft das Gewicht von je 100 g besitzen Auf das Rohr 22 ist ausserdem ein Hebel 24 befestigt, welcher durch den Ausschnitt 2 der Fest- stelltafel 25 (Fig. 6, 7 und 8) hindurch geht.
Diese Tafel ist in einer mit den erwähnten Rohren
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weglich und kann in die am unteren Rande dieses Ausschnittes befindlichen Zahnlücken oder Kerbe beliebig eingesetzt werden. In Fig. 7 sind die verschiedenen Stellungen dieses Hebels mit strichpunktierten Linien angedeutet. Da der Ausschnitt 24' in der Gestalt einer Schraubenlinie
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z. B. von je 10 9 Gewicht, oberhalb der ersten Serie angeordnet. Innerhalb des feststehenden Rohres 21 ist das Rohr 29 verschiebbar angeordnet, weiches am oberen Ende den zur Aufnahme der Gewichtstücke 301 dienenden Teller 30 und am unteren Ende den durch den Ausschnitt 31' der Tafel 25 durchgehenden Hebel 31 trägt.
Das Aufheben der gewünschten Anzahl von Gewichtstücken geschieht in gleicher Weise wie oben durch an den Stangen 27 befestigte Mitnehmerstifte 261.
Auf dem Ständer 20 ist ferner eine Stange 32 befestigt, auf welcher das Rohr 33 verschiebbar angeordnet ist. Dieses Rohr trägt am unteren Ende den durch den Ausschnitt 37'der Tafel 25 durchgehenden Hebel 27 und am oberen Ende drei radial angeordnete Gewichttragarme. 34, deren äussere Enden derart seitwärts abgebogen sind, dass selbe in einer und derselben Kreislinie liegen (Fig. 6 und 13). In den Kerben 34'dieser Tragarme 34 hängen Reitergewichte 5. 5 von z. B. je 1 g Gewicht, und zwar auf jedem Arme drei Stück. Auf den Stangen 27 sind ebenfalls drei kreisbogenförmig abgebogene Mitnehmerarme 36, angeordnet.
Wird der Hebel 37 aus irgend einer Zahnlücke des Ausschnittes 37'herausgehoben, so heben sich das Rohr 33 und mit diesem die auf den Armen 34 sitzenden Reitergewichte so weit in die Höhe, dass die am oberen Ende der Reitergewichte vorgesehenen Öffnungen 3j1 in gleiche Höhe mit den Mitnehmerarmen 36 zu liegen kommen, so dass bei Verdrehung des Hebels 37 diese Mitnehmerarme unbehindert in die Öffnungen 35' der Reitergewichte 35 eindringen können, worauf beim Einsenken des Hebels 37 in irgend eine Zahnlücke des Tafelau8schnittes 37'die Reitergewichte auf den Mitnehmerarmen 36 hängen bleiben und von den niedergehenden Tragarmen losgelöst werden.
Die Reitergewichte 3. 5 sind auf den Tragarmen 34 derart angeordnet, dass beim Einsetzen des Hebels 37 in die mit I bezeichnete Zahnlücke des Ausschnittes 37 ein Reitergewicht auf einen der Mitnehmerarme 36 gesetzt wird ; beim Einsetzen des Hebels 37 in die Zahnlücke 7/wird ein Reitergewicht auf den Mgpndeu Mitnehmerarm und beim Einsetzen des Hebels in die Zahnlücke III ebenfalls ein Reiter- gf'wid1t auf den dritten Mitnehmerarm aufgesetzt. Beim Einsetzen des Einstellhebels in die Lücke IV wird wieder ein Reiter auf den ersten Mitnehmerarm gesetzt, so dass jetzt auf diesem Arm zwei Reiter sitzen, während auf den beiden anderen nur je einer und so fort, so dass das ganze
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Schwierigkeitenbietet.
PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Vorrichtung zur raschen Ausführung genauer Wägungen, bei welcher eine Neigungs-