AT4602U1 - Form zur herstellung eines rohrförmigen körpers im spritzguss - Google Patents

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AT4602U1
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parting plane
plane
injection molding
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AT0050500U
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English (en)
Inventor
Peter Pokorny
Rainer Hoelzl
Original Assignee
Engel Gmbh Maschbau
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Abstract

Form zur Herstellung eines rohrförmigen Körpers im Spritzguß, mit einem Formhohlraum (11), der durch zwei in einer Trennebene (T) aneinanderstoßende äußere Formteile (5, 6) und einen Formkern (10) begrenzt ist, wobei mindestens zwei Zuführkanäle für fließfähigen Kunststoff in den Formhohlraum (11) münden, wobei die Zuführkanäle (1, 2) paarweise angeordnet sind und die Mündungsöffnungen (3, 4) eines Paares auf verschiedenen Seiten der Trennebene (T) liegen.

Description


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  Die Erfindung bezieht sich auf eine Form zur Herstellung eines rohrförmigen Körpers im   Spritzguss,   mit einem Formhohlraum, der durch zwei in einer Trennebene aneinanderstossende äussere Formteile und einen Formkern begrenzt ist. wobei mindestens zwei   Zuführkanäle für fliessfähigen   Kunststoff in den Formhohlraum munden. 



  Wird Kunststoff in eine derartige Form eingespritzt, so teilt sich der Strom des fliessfähigen Materials am Kern. Dort wo die Fliessfronten sich auf der gegenüberliegenden Seite des Kernes treffen, entsteht eine Bindenaht Bei der üblichen Verwendung eines einzigen   Zuführkanals liegt   diese Bindenaht genau der Mündungsoffnung des Zuführkanals In den Formhohlraum gegenüber. 



  Die Erfindung geht von der Überlegung aus, dass es   zweckmässig   ist, wenn das Zusammentreffen der Fliessfronten in der Trennebene der äusseren Formhalften stattfindet, da in diesem Fall der vom eindringenden Kunststoff verdrängte Luftpolster durch die Trennfuge entweichen kann. Auch für das Aussehen des hergestellten Gegenstandes ist es vorteilhaft, wenn die Bindenaht, welche beim Zusammenfliessen der Kunststoffströme entsteht. mit der Trennfuge, welche am fertigen Produkt ohnedies   sichtbar ist. zusammenfällt   Die Erfindung erreicht das Zusammenfallen von Bindenähten und Trennfugen dadurch, dass die Zuführkanäle paarweise angeordnet sind und die Mündungsoffnungen eines Paares auf verschiedenen Selten der Trennebene liegen. 



  Üblicherweise wird man zumindest bel einer rotationssymmetrischen Anordnung die Mündungsöffnungen der   Zuführkanäle   symmetrisch anordnen. Stellt sich dann heraus, dass die Bindenähte geringfügig ausserhalb der Trennebene liegen. ist eine Korrektur einfach   möglich,   indem vorgesehen wird. dass die   Zuführkanäle   Im Mündungsbereich unterschiedliche Neigung   gegenuber   der Trennebene und/oder unterschiedlichen Querschnitt aufweisen.   Üblicherweise genügt dabe !   ein geringfügiges Ausbohren eines Zuführkanals. 



  Einzelheiten der Erfindung werden   anschliessend   anhand der Zeichnung erläutert. welche einen schematischen Querschnitt durch ein Ausführungsbeispeil darstellt. 



  Die dargestellte Form besteht aus zwei Formhälften 5 6 weiche einen Formkern 10 umgeben. Die   Formhalften   5, 6 stossen in einer Trennebene aufeinander. Die Trennebene. deren Vorhandensein die Erfindung voraussetzt, müsste nicht unbedingt durch die Form- 

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 hälften gebildet sein, sondern könnte bei Verwendung verschiebbarer Einsätze auch zwischen diesem Einsatz und einer Formhälfte liegen. 



  Die Zufuhr von fliessfähigem Kunststoff zur Form erfolgt durch den Kanal 9. Wäre dieser nur durch den Mündungskanal 1 mit der Mündungsöffnung 3 mit dem Formhohlraum 11 verbunden, würde sich zwar nur eine einzige Bindenaht 7 ergeben, doch wäre diese gegenüber der Trennebene T im Vergleich zur Zeichnung im Uhrzeigersinn versetzt. Die Erfindung nimmt demgegenüber durch die Verwendung eines zweiten umfangversetzten Zuführkanals 2 mit Mündungsöffnung 4 eine weitere Bindenaht 8 in Kauf. Durch die symmetrische Anordnung der Zuführkanäle 1, 2 ist jedoch gewährleistet, dass beide   Btndenahte   7, 8 in die Trennebene T fallen.

   Dadurch ist eine einwandfreie   Entlüftung   des Formhohlraumes 11 gewährleistet, und der   äussere   Rand der Bindenaht fällt mit der Abbildung der Trennfuge auf dem fertigen Rohr zusammen, sodass die Bindenaht optisch nicht mehr stört. 



  Besonders bei unsymmetrischen Formen kann sich ergeben, dass zunächst eine genngfügige Abweichung der   Btndenähte   7, 8 von der Trennebene auftritt. Meist genügt jedoch das Ausschleifen eines   Zuführkanals,   um die Bindenähte genau in die Trennebene zu bringen.

Claims (4)

  1. Ansprüche : 1 Form zur Herstellung eines rohrförmigen Körpers im Spritzguss, mit einem Formhohlraum, der durch zwei in einer Trennebene aneinanderstossende äussere Formhälften und einen Formkern begrenzt ist, wobei mindestens zwei Zuführkanäle für fliessfähigen Kunststoff in den Formhohlraum münden, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführkanäle (1, 2) paarweise angeordnet sind und die Mündungsöffnungen (3, 4) eines Paares auf verschiedenen Seiten der in der Trennebene (T) der Formhälften (5, 6) liegenden Längsmittelebene des Formkernes (10) liegen.
  2. 2. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mündungsöffnungen (3, 4) symmetrisch zu der in der Trennebene (T) der Formhälften (5, 6) liegenden Längsmittelebene des Formkernes (10) angeordnet sind.
  3. 3. Form nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführkanäle (1, 2) im Mündungsbereich unterschiedliche Neigung gegenüber der in der Trennebene (T) der Formhälften (5, 6) liegenden Längsmittelebene des Formkernes (10) und/oder unterschiedlichen Querschnitt aufweisen.
  4. 4. Form nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführkanäle (1, 2) im Bereich der Formhälften (5, 6) venti ! frei ausgeführt sind
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