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Entfernungsmesser.
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die mit dem freien Auge oder mit Hilfe eines Fernglases ersichtlich sind, gemessen werden kann.
Die Vorrichtung ist auch geeignet die Entfernung zwischen zwei von der Vorrichtung fernc liegenden, aber noch sichtbaren Gegenständen zu messen und schliesslich auch für Höhenmessungen geeignet. In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsformen der Vorrichtung dargestellt. Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung die Lichtstrahlen bei Bemessung von Entfernungen von der
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Grundriss bezw. Seitenansicht.
In Fig. 1 bezeichnet 7 das Visier bezw. das Fernglas, 2 den Gegenstand dessen Entfernung
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bleibt.
Der vom Gegenstand 2 auf den Spiegel 3 fallende Lichtstrahl 7 wird als Lichtstrahl 8 in
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auf das Lineal die vorher bestimmte Entfernung 1-9 aufgetragen, so erhält man den Punkt 12, wobei die Entfernung 5-12 = b im Massstab des Lineals 10 die gesuchte Entfernung 2-9 = y ergibt,
Bei Höhenbemessungen wird eine der Visierlinien horizontal, die andere hingegen auf den zu bemessenden Punkt 13 (Fig. 7) gerichtet und die Entfernung 1-13 durch Einstellen der Spiegel bemessen, wobei 1-5 der Entfernung 1-13 entspricht. Nun wird vom Punkt 1 aus ein Lineal 14 (Fig. 9) horizontal eingestellt und die senkrechte Entfernung vom Punkt zum Lineal 14 durch einen Massstab 15 (Fig. 9) abgemessen, der erhaltene Wert c entspricht der Höhe z.
Die in der'beschriebenen Weise zu verwendende Messvorrichtung kann verschiedenartig angeordnet sein. In den Figuren 4 bis 9 ist als Beispiel eine Anordnung dargestellt, bei welcher die Vorrichtung auf einem Tisch 16 angeordnet ist, der in bekannter Weise auf ein Stativ verstellbar ist.
Auf dem Tisch 16 sind zwei zueinander senkrecht stehende Führungen 17, 18 angeordnet,
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und verdreht werden kann. Bei Vorrichtungen zum Messen grösserer Entfernungen ist an Stelle des Visiers ein Fernglas anzuwenden, das ebenso wie das Visier, mit einem in die Bohrung 23 ein- führbaren Zapfen zu versehen ist. Das Lineal 10 wird an einem Fortsatz 27 des Visiers bezw. Fernglases befestigt, zu welchem Zwecke das Lineal 10 mit einem aufrechtstehenden Ansatz 28 ver.
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Da ein-und dasselbe Lineal nicht ganz bis an die Yisierlini !'Il4 und 6 gedreht werden kann. müssen zwei Lineale 10 angewendet werden, von welchen das eine die Einteilung auf der rechten Kante, das andere auf der linken Kante besitzt ; in der Fig. 5 Ist das eine Lineal mit vollen Linien und das andere Lineal strichpunktiert dargestellt. Zur Aufnahme beider Lineale sind im Fortsatz 27 vier Bohrungen30angeordnet.
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dass das Lineal 7J stets vertikal auf das Lineal 14 steht. Der Schlitten 33 kann mit einer Libelle 34 versehen werden, um das Lineal 14 horizontal einstellen zu können.
Bei Bemessung von tiefer liegenden Punkten als der Aufstellungsort der Vorrichtung, wird das Lineal 14 oberhalb der
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muss. das vom Schlitten 33 nach abwärts reicht. Der Schlitten 23 ist zum Ablesen der Werte auf der Linie 6 mit einem Zeiger 35 und zum Ablesen der Werte auf der Linie 15 mit einem Zeiger 36
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das Ablesen zu erleichtern, obzwar die Linie 6 eigentlich auf der inneren Seite der Führung liegt ; das gleiche gilt auch für die Führung 77. deren Schlitten auch mit einem nach aussen liegenden Zeiger 35 versehen ist. Der Zeiger 36, der zugleich als Anschlag für das Lineal 15 dient, ist um so viel verschoben, als der Zapfen 37 aus dem Schnittpunkt der Linien 4 und 6 verschoben ist,
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tischen Dreieck auf Fig. 7 kongruent ist.
Bei der zweiten Ausführungsform der Vorrichtung ist bloss der Vollsp@egel 3 versch@ebbar (Fig. 3), hingegen der Halbspiegel 5 feststeht. Der Halbspiegel ist im Schnittpunkt der Linien 4 und 6 unter einem Winkel von 450 angeordnet ; selbst- verständlich kann der Halbspiegel auch an einem anderen Punkt befestigt werden. Der vom
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fernungen äusserst rasch bestimmt werden können. Auf einem Fernglas 37 ist ein Führungsauge 38 befestigt, in welches ein mit entsprechender Einteilung versehenes Line8. 1 39 verschiebbar ist.
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An einem Ende des Lineals befindet sich der Vollspiegel 3, am anderen Ende hingegen ein Griff 40 zum Verschieben des Lineals. Der Halbapiegel J ist am Auge 38 befestigt.
Die Entfernungen werden bei der dem Spiegel 3 zugekehrten Kante des Auges 38 abgelesen. Selbstverständlich kann diese Ausführungsform auch für genauere Messungen hergestellt werden ; ebenso kann die erste Aus- führungsform in einfacherer Weise für Kriegszwecke eingerichtet werden, wobei diese Vorrichtung insbesondere für die Artillerie zum Bemessen der Entfernung und Höhe eines zu beschiessenden
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verfolgen zu können. Die Messvorrichtung kann für diese Zwecke entweder als selbstständige Vorrichtung oder in Verbindung mit dem Geschütz ausgeführt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Entfernungsmesser mit unter einem konstanten Winkel verschiebbaren Vollspiegel und
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von demselben bewegt werden.