AT45358B - Doppeltrommel-Waschmaschine. - Google Patents
Doppeltrommel-Waschmaschine.Info
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- Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)
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Description
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Doppeltrommei-Waschmaschine.
Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Doppeltrommel-Waschmaschine, bei der auf dem Umfang der Innentrommel zum Einführen der Waschflüssigkeit hohle Rippen vorgesehen sind, die in Verbindung mit einer Druckleitung stehen.
Der Erfindungsgegenstand unterscheidet sich von ähnlichen Maschinen der Hauptsache nach dadurch, dass in den Rippen Löcher vorgesehen sind, die in Zuleitungsrohre für die Wasch-
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Wäsche ausgeschlossen ist, anderseits sichern die Austrittsöffnungen in den Rippen ein rasches Ausströmen der Waschflüssigkeit und damit die Möglichkeit einer lebhaften Zirkulation derselben.
Beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt :
Fig. 1 eine Seitenansicht der Waschmaschine teilweise im Schnitt,
Fig. 2 ist eine Stirnansicht derselben,
Fig. 3 und 4 zeigen Teile der Maschine in grösserem Massstab.
Fig. 5 bis 9 stellen verschiedene Ausführungsformen der Trommel dar.
Fig. 10 und 11 zeigen eine Einzelheit der Maschine.
Die Waschmaschine (Fig. 1 bis 6) weist eine Aussentrommel jf auf, die in Ständern 2 drehbar gelagert ist. Konzentrisch zu der Aussentrommel J'ist innerhalb derselben eine Innentrommel 3 drehbar gelagert, die unabhängig von der Aussentrommel durch Zahnradgetriebe gedreht werden kann. Die Innentrommel 3 besitzt einen hohlen Lagerzapfen 4, der mittels einer Druckleitung 5 mit zwei Flüssigkeitsbehältern 6, 7 verbunden ist. In der Druckleitung 5 ist eine Pumpe 8 eingebaut. Die Flüssigkeitsbehälter 6,7 sind neben der Aussentrommel angeordnet. Die Aussen-
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Jede Oeffnung 11 zist mit einem Ring aus Dichtungsmaterial umgeben (Fig. 3), auf welchen die Mündung des Rohrstutzens zu liegen kommt.
Um eine gute Abdichtung zu erzielen, ist für jeden Stutzen ein Bügel 12 drehbar am Behälter angelenkt, der mittels Aussparungen über Zapfen 13 des Stutzens greift, derart, dass der Stutzen fest auf den Dichtungsring gepresst werden kann. In jedem Stutzen ist eine Drosselklappe ? drehbar gelagert. Die Innentrommel 3 besitzt zwei als Kammern ausgebildete Stirnwände 75, in welchen die Bohrung der Lagerzapfen ausmündet
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gespritzt werden kann. In den hohlen Rippen 17 sind ausserdem Löcher 20 vorgesehen, die den Austritt von Flüssigkeit aus der Innentrommel 3 in die A usselhrommel 1 gestatten.
Die Verbindung der Behälter 6, 7 mit der Druckleitung ist durch Ventile 21 beherrscht.
Der Behälter 7 ist zur Aufnahme von Spülwasser bestimmt, während der andere Behälter 6 als Laugebehälter dient. In letzterem ist eine Heizschlange 22 angeordnet, ferner ein Schmutz- sammler 24 (Fig. 1 und schematisch in Fig. 10 und 11). Letzterer ist als Schwimmer ausgebildet, er ist mittels eines hohlen Gelenkarmes mit einem an der Behälterwand befestigten Auslauf-
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selbsttätig abführen.
Der Wasch Vorgang kann folgender sein : Mittels der Pumpe wird aus dem Behälter 7 Wasch- nüssigkeit, z. B. Lauge entnommen und durch den hohlen Lagerzapfen in die Stirnkammern 15 und die Röhren 18 gepresst, so dass die Waschflüssigkeit in Strahlen auf die Wäsche in der Innen-
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gesperrt. so dass die Lauge im Kreislauf während beliebiger Zeit durch die Maschine geht. Durch umstellung der Ventile und Klappen kann nun aus dem Behälter 6 Spülwasser entnommen werden, das in gleicher Weise während beliebiger Zeitdauer zur Einwirkung, auf die Wäsche
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Zur Entleerung der Trommeln kann eine Vorrichtung. wie in Fig. 1 und 4 dargestellt, angeordnet sein.
Auf einer Stirnwand der Aussentrommel ist ein Stutzen 26 befestigt, in welchem ein unter Federdruck stehendes Ventil 26 verstellbar angeordnet ist. Im Ständer 2 ist eine Abfluss-
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Stange 31 achsial verschiebbar und derart angeordnet, dass sie gegen das Ventil gestossen werden kann. Die Stange 31 steht unter der Einwirkung einer Feder 32, die bestrebt ist, die Stange 31 vom Ventil wegzustossen und ausser Bereich des Stutzens 25 zu halten.
Um die Wäsche aus der Trommel zu entnehmen, wird dieselbe gedreht, wobei die Bügel 12 umgelegt werden, so dass sich die Rohrstutzen von den Behältern 6,7 abheben können. Der Stutzen kann dabei aus der seitlichen Öffnung austreten.
Die Innentrommel kann auch anders als gezeichnet ausgeführt sein, z. B. können die Stirn- kammern durchlocht sein, so dass nicht nur radial, sondern achsial gerichtete Flüssigkeitsstrahlen erzeugt werden können. Beide Lagerzapfen können hohl und an die Druckleitung angeschlossen sein.
In Fig. 7'und 8 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei welcher in der Innentrommel eine Zwischenkammer 40 vorgesehen ist. Die Wände dieser Kammer ebenso auch die Stirnwände 42, 43 der Trommel sind durchlocht. Die Zuführung der Waschflüssigkeit zu der Zwischenkammer erfolgt durch undurchlochte Röhren, die in den Rippen angeordnet sind.
In Fig. 9 sind zwei Zwischenkammer angeordnet, beide Lagerzapfen der Innentrommel sind hohl, so dass der Eintritt der Waschflüssigkeit von beiden Enden erfolgen kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Doppeltrommel-Waschmaschine, bei der auf dem Umfange der Innentrommel zur Ein- führung der Waschflüssigkeit hohle Rippen vorgesehen sind, die in Verbindung mit einer Druckleitung stehen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ableitung der benützten Flüssigkeit von der Innen-nach der Aussentrommel in den Hohlrippen Löcher vorgesehen sind und dass an der Aussentrommel zur Rückleitung der benützten Flüssigkeit in Flüssigkeitsbehälter bestimmte Rohrstutzen angeordnet sind.
Claims (1)
- 2. Doppeltrommel-Waschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder hohlen Rippe eine zum Zuführen von Waschftüssigkeit bestimmte Röhre mit Spritzlöchern angeordnet ist.3. Doppc1trommel-Waschmaschine nach Patentanspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch an den beiden Stirnenden angeordnete Kammern, die unter sich durch in der hohlen Rippe anangeordnete, undurchlochte Röhren in Verbindung stehen und von denen mindestens eine mit einem Flüssigkeitsbehälter in Verbindung steht.4. Doppdtrommel-Waschmaschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Innentrommel mindestens eine Kammer vorgesehen ist, die in Verbindung mit mindestens einer der Stirnkammern steht und durchlochte Wände aufweist, zum Zwecke, Flüssigkeit in achsial gerichteten Strahlen auf die Wände spritzen zu können.5. Doppeltrommel-Waschmaschine nach Patentanspruch l, mit zwei zur Aufnahme von Flüssigkeit bestimmten, neben der Aussentrommel angeordneten Flüssigkeitsbehältern, gekenn- zeichnet durch zwei an der Aussentrommel befestigte, mit einer einstellbaren Drosselklappe versehene Auslaufstutzen.6. Doppeltrommel-Waschmaschine nach Patentanspruch l und 5, gekennzeichnet durch. an den Flüssigkeitsbehältpr drehbar angeordnete Hebel mit Nase und durch an den Auslaufstutzen befestigte Zapfen, über welche die Nase der Hebel geschoben werden kann, zum Zwecke, die Mündung des Auslaufstutzens dicht an den Behälter aufpressen zu können.7. Doppeltrommel-Waschmaschine nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch ein in einem Auslaufstutzen der Aussentrommcl angeordnetes, unter Federwirkung stehendes Ventil und durch eine im festen Gestell angeordnete Abflussleitung mit einer unter Federwirkung stehenden achsial verschiebbaren Spindel zum Verstellen des Ventils entgegen der Federwirkung, das Ganze zum Zwecke, die Aussentrommel unsichtbar entleeren zu können.8. Doppeltrommel-Waschmaschine nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch einen als Schwimmer ausgebildeten Schmutzsammler.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH45358X | 1909-04-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT45358B true AT45358B (de) | 1910-12-10 |
Family
ID=4277901
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT45358D AT45358B (de) | 1909-04-19 | 1910-01-22 | Doppeltrommel-Waschmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT45358B (de) |
-
1910
- 1910-01-22 AT AT45358D patent/AT45358B/de active
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