AT45320B - Maschine zum Verspinnen viskoser Flüssigkeiten unter Anwendung bewegter Flüssigkeiten zur Förderung des Fadens. - Google Patents
Maschine zum Verspinnen viskoser Flüssigkeiten unter Anwendung bewegter Flüssigkeiten zur Förderung des Fadens.Info
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Description
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Maschine zum Verspinnen viskoser Flüssigkeiten unter Anwendung bewegter Flüssigkeiten zur Förderung des Fadens.
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der Fällflüssigkeit besteht, grösstenteils aufgehoben. Um diese Schwierigkeit zu beseitigen, wird die Nachbehandlung des Fadens mit Flüssigkeit nach dem Austritt aus der Fällflüssigkeit auf den Gleitplättchen durch Auftropfenlassen der betreffenden Fällüssigkeit vorgenommen, wodurch eine energischere und schnellere Einwirkung der Flüssigkeit auf den Faden erzielt wird, da die frische Flüssigkeit stets unmittelbar auf den Faden gelangt und die verbrauchte Flüssigkeit sofort über die Gleitplatte abläuft, also sich nicht erst mit der frischen mischen kann.
Die Zeichnungen stellen eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dar und zwar Fig. 1 in senkrechtem Querschnitt, Fig. 2-10 in Einzelheiten.
Die Spinnfiüssigkeit, z. B. konzentrierte Kupferoxydammoniak-Zelluloselösung, gelangt aus. einem (nicht gezeichneten) Sammelbehälter durch ein mit Hahn versehenes Zuflussrohr a (Fig. 1, 2, 3) unter Druck in den Brausenkopf b, tritt durch die aus Blech gepresste, infolge ihrer schwach konischen Wandung leicht auf den Brausenkopf aufschiebbare Spinnbrause c (Fig. 2, 4) als Bündel mehr oder weniger feiner Fasern in den die fällflüssigkeit, z. B. verdünnte Säure, enthaltenden gläserne Fällzylinder d.
Das Faserbündel sinkt sodann durch den im Boden des Füllzylinders
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Führungsplättchen y aus Glas, Porzellan oder dergl., auf denen es noch mit weiteren Flüssigkeiten aus einem darüber angeordneten Tropfhahn behandelt werden kann, auf das gezahnte Förderrad h (Fig. 1, 8,9), wo das Faserbündel eine solche Geschwindigkeit erhält, dass das spätere Aufwickeln ohne jeden Zug geschehen kann. Um zu verhindern, dass der Faden am Förderrad sitzen bleibt oder sich Niederschläge bilden, läuft das Förderrad in einer geeigneten Flüssigkeit. Ein zweites kleines Gegenrädchen i entfernt die sich zwischen den Zähnen des Förderrades ansammelnde Flüssigkeit, sowie auch etwa mitgerissene Fasern.
Hinter dem Förderrade kann der Faden nochmal über ein Führungsplättchen k zur weiteren Behandlung mit einer geeigneten Flüssigkeit aus dem Trogc'der Fördervorrichtung gleiten, um endlich auf eine Aufickelvorrichtung, m, n. o zu gelangen.
Die irische Fällnüssigkeit, z. B. verdünnte Säure, fliesst durch ein Zuflussrohr in den auf den Fällzylinder d aufgekitteten Hohlring p (Fig. 1, 2); auf dem zugleich der Brausenkopf b mittels Bajonettverschlusses befestigt ist, tritt über den inneren Rand des Hohlringe in den Fällzylinder und strömt durch den Glastrichter e in den Auffangbehälter f, von wo sie mittels Pumpe durch einen zwischengeschalteten Druckregler (Fig. 6,7), bestehend aus Steigrohr q und mittels Stopfbüchse oder dergl. neigbarem Überlaufrohr r zum Fällzylinder d zurückgetrieben wird.
Hier tritt jedoch die gebrauchte Fällflüssigkeit nicht wieder durch den (für den Zufluss frischer Fällflüssigkeit dienenden Hohlring p ein, sondern durch ein am Boden mündendes Rohr, steigt in dem Zylinder d empor und tritt über den Rand des Glastrichters e. Die umlaufende Fällflüssigkeit erhält durch den Druckregler eine solche Geschwindigkeit, dass sie den Zug der später wirkenden Fördervorrichtung wirksam unterstützt.
Da die aus der Spinnbrause austretenden empfindlichen Fasern zunächst nur mit der ruhig fliessenden frischen Füllflüssigkeit in Berührung kommen. und die starke Strömung der umlaufenden gebrauchten Fällflüssigkeit erst auf den Faden einwirkt, nachdem derselbe auf dem Wege von der Spinnbrause zum Glastrichter in der frischen Fällflüssigkeit eine gewisse Festigkeit erlangt hat, so ist eine Beschädigung der Fasern durch die starke Flüssigkeitsreibung vermieden. Zugleich bietet diese Anordnung den Vorteil, dass man die frische Fällflüssigkeit sparsam zufliessen lassen kann, ohne die Umlaufgeschwindigkeit der Fällflüssigkeit herabsetzen zu müssen.
Um zu verhindern, das in der frischen Fällnüssigkeit über dem Leittrichter Wirbel entstehen, oder ein starkes Mitreissen der frischen Fällfliissigkeit durch die umlaufende gebrauchte erfolgt, ist über dem Glastrichter noch ein Doppelring s, s angebracht.
Der obere mit Gummi abgedichtete Ring verhindert das Eindringen der im Fällzylinder d ausserhalh des Trichters e schnell aufsteigenden Umlaufflüssigkeit zwischen Glaswand und Ring, während der untere konische Ring diese Flüssigkeit in den Trichter hinein ablenkt, so dass sie nicht in den Raum oberhalb des Doppelringes, also in die Nähe der Spinnbrause gelangen und hier schädliche Wirbelbewegungen erzeugen kann ; die zur Brause tretende frische Flüssigkeit bleibt daher ganz ruhig und nimmt nur eine sehr langsame Bewegung nach unten in den Trichter hinein an.
Zwischen beiden Ringen ist ein enger Schlitz gelassen, so dass ein Teil der Umlauf- flüssigkeit auch über den unteren konischen Ring treten und schon im Ring selbst eine etwas lebhaftere Bewegung der frischen Fällflüssigkeit nach unten und zugleich eine langsame Ver- mischung beider Flüssigkeiten bewirken kann. Die dadurch entstehende zentrale Flüssigkeit- bewegung leitet zugleich die Fasern nach der Mitte, verhindert also deren Berührung mit dem
Ring. Der von dem oberen Ring und dessen Dichtung an der Inneren Wand des Fällzylinders gebildete ringförmige Raum dient zugleich dazu, die aus der Umlaufflüssigkeit sich abscheidenden feinen Gasbläschen aufzufangen und deren Aufsteigen nach oben zu verhüten.
Die sich an dieser
Stelle ansammelnde geringfügige Gasmenge kann in längeren Zwischenräumen gelegentlich der Reinigung der Vorrichtung entfernt werden.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Maschine zum Verspinnen viskoser Flüssigkeiten unter Anwendung bewegter Flüssigkeiten zur Förderung des Fadens, dadurch gekennzeichnet, dass der Faden an der Austrittsstelle aus der Spinnbrause von einer langsam fliessenden Fällflüssigkeit umgeben ist und erst, nachdem er durch den Erstatrungsprozess genügende Festigkeit erlangt hat, von dem schnellen Flüssigkeitsstrom erfasst und fortgeführt wird.2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem die Füllflüssigkeit aufnehmenden Zylinder (d) unterhalb der Spinnbrause ein abgedichteter Ring angeordnet ist, unterhalb dessen die Fällnüssigkeit bei ihrem Kreislauf wieder in den Zylinder eintritt.3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein doppelter Abdichtungsring (s, s) angeordnet ist, der den Abzug der in der Umlaufflüssigkeit enthaltenen Luftblasen und deren Auffangung zwischen Dichtungsring und Wandung ermöglicht.4-. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Unterstützung der die Fäden fördernden Flüssigkeit Zahnräder (h) als Förderwalzen benutzt werden.5. Maschine nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass in die in eine Flüssigkeit eintauchenden gezahnten Förderwalzen h an der Stelle ihres Austrittes aus der benetzenden Flüssigkeit entsprechend gezahnte Walzen (i) eingreifen.6. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Fäden über schräge Gleitplatten (k, g) geführt werden, auf die zwecks weiterer Behandlung Fällflüssigkeiten getropft werden können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1907220051D DE220051C (de) | 1907-05-15 | 1907-05-15 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| AT45320B true AT45320B (de) | 1910-12-10 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT45320D AT45320B (de) | 1907-05-15 | 1908-05-09 | Maschine zum Verspinnen viskoser Flüssigkeiten unter Anwendung bewegter Flüssigkeiten zur Förderung des Fadens. |
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1908
- 1908-05-09 AT AT45320D patent/AT45320B/de active
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