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zu drehen und die den Leimbehälter 6 tragenden Arme 8 entsprechend zu bewegen. Hierbei wird der Leimbehälter über das auf das Leimbrett 5 aufgelegte Papierblatt hinweggeführt, wobei er mittels der Rollen 7 eine entsprechende Länge des Papierblattes mit Leim versieht, so dass dasselbe die ihm beim Rollen gegebene Gestalt beständig beibehalten kann.
Sobald das Papierblatt in entsprechender Länge und Breite mit Leim bestrichen ist, wird der Leimbehälter von demselben abgehoben, was mittels des Hebels 77 bewirkt wird, der gegen den Zapfen 9 schwingt und mittels der Kurbel 18, der Verbindungsstange 19, der Kurbel 20, des Hebels 21 und einer an der Welle 23 sitzenden Daumenscheibe 2S betätigt wird. Die Arme 8, an welchen der Leimbehälter 6 befestigt ist, setzen ihre Bewegung, nachdem der Leimbehälter aus seiner Berührungslage mit dem Papierblatt angehoben worden ist, fort.
Bei der Fortsetzung der Bewegung der Arme 8 gelangt ein an denselben sitzender Vorsprung 24 in Berührung mit dem einen Arm einer Falle 25, die an dem das Leimbrett J tragenden Hebel 26 befestigt ist. In diesem Moment wird die Verbindung mit der Saugpumpe durch einen geeigneten Daumen und ein Ventil unterbrochen, worauf bei einer weiteren Bewegung des an dem Aim 8 befindlichen Vorsprungs 24 das Leimbrett J mittels eines Anschlags 260 noch weiter bewegt wird, um das Papierblatt nach der Rollvorrichtung überzuführen.
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und 16 sitzenden Kettenräder 29 und 30 beständig in Umdrehung versetzt wird.
Das innere Ende des Kernes wird vorzugsweise von einer Scheide 3 umgeben, wobei genügender Zwischenraum zwischen dieser Scheide und dem Kern zu verbleiben hat, um dem Papierblatt zu gestatten, in genannten Zwischenraum einzutreten und sich um den Kern herum anzulegen. Der Zweck der Anordnung dieser Scheide 32 besteht darin, das Papierblatt zu veranlassen, der Gestalt des Kernes zu folgen anstatt flach zu bleiben, was bei Nichtvorhandensein der Scheide der Fall sein würde.
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der Spindel 34 sitzenden Armen getragen wird.
Diese Spindel J7 wird für gewöhnlich in ihrer angehobenen Lage unter der Wirkung eines Gewichtes 35 gehalten, welches von einem mit der
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in der vorbeschriebenen Weise vorwärts geführt worden ist, so wird das vordere Ende desselben zwischen dem Kern 2ì und der Rolle ; 3J erfasst, worauf es zufolge der Drehbewegung des Kernes von dem Leimbrett weggezogen und in die gewünschte Gestalt gerollt wird, was unter der Zu- sammenwirkung des Kernes 2'1, der unterhalb desselben sich lose drehenden Rolle. 33 und der den
Kern umgebenden Scheide'M erfolgt. Das Papierblatt ist gewöhnlich von solcher Länge, dass die Seiten des aus demselben herzustellenden Behälters eine doppelte Materialstärke erhalten.
In diesem Falle wird bei der vorzunehmenden Leimung vorzugsweise etwa die Hälfte des Papier- blattes mit Leim überzogen, worauf dieser geleimte Teil unter der erwähnten Rollvorrichtung @ in Berührung mit dem nichtgeleimten Teil des Papiers hew. zut Anhaften an demselben gebracht wird.
Wenn das Leimhrett J das geleimte Papierblatt an den Kern 27 abgegeben hat, so kehrt das Brett wieder in seine normale Lage zurück, um zur Aufnahme eines anderen Blattes bereit zu sein. Diese Rückwärtsbewegung wird vorzugsweise dazu nutzbar gemacht, um durch irgendeine geeignete Vorrichtung die Schraube 37 in Dehbewegung zu versetzen, durch welche der Schieber 2 zur Vorwärtsbewegung des Papierstapels betätigt wird. Bei der Vollendung der
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Wenn das RoHen eines Papierblattes vollendet worden ist. so wird die Hülse 40, in welcher die Spindel des Kernes drehbar gelagert ist, zu einer Vorwärtsbewegung veranlasst, um das gerollte Blatt in eine der am rotierenden Träger 42 angeordneten Taschen 41 einzuführen.
Hierbei geben die Scheide 32 und die Rolle 33, welche an dieser Vorwärtsbewegung nicht teilnehmen, entsprechend nach, und zwar die erstere zufolge ihrer Federkraft und die letztere unter dem Einfluss des Ge- wichtes. 3J : bei diesem Nachgeben genannter Teile wird dem konischen Kern gestattet, sich vorwärts zu bewegen. Diese Vorwärtsbewegung und die darauffolgende Rückwärtsbewegung
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betätigte Dumenscheibe 46 betätigte Rolle 4. 5 unter entsprechender Zusammenwirkung dieser Teile bewirkt, werden.
Zum Zwecke, den 27 zu veranlassen, das gerollte Blatt zentral in die in geeigneter Lage zu seiner Aufnahme befindliche Tasche 41 einzuführen, wird das hintere
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Ende der Hülse 40 vorzugsweise durch einen Hebel 47 unterstützt gehalten, welcher parallel zu dem Hebel 43 angeordnet ist und an der demselben erteilten Bewegung teilnimmt. Dieser Hebel 47 kann in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise an der Welle 16 befestigt sein.
Wie bereits erwähnt, wird der Kern 27 vorzugsweise zusammenschiebbar hergestellt, in welchem Falle er derartig angeordnet wird, dass er in seinem Durchmesser während der Zusammenrollung des Papierblattes etwas erweitert bleibt, während er in dem Moment, in welchem er das gerollte Blatt in seine Lage in der Tasche 41 einführt, eine geringe Zusammenziehung erfährt, so dass die Ablösung'des Blattes von demselben leicht vor sich geht.
Träger und Antriebsmechanismus.
Der Träger kann vorzugsweise aus einem Rad 42 bestehen, welches an einer zentralen Welle 48 gelagert ist und in absetzende Drehbewegung versetzt wird. Jede einzelne Bewegung ist so bemessen, dass die Taschen 41 der Reihe nach vor dem Kerne 27 angehalten werden, so dass sie das inzwischen gerollte Blatt aufnehmen können.
- Die Taschen 41 bestehen aus schalenartigen Behältern, deren innere Gestaltung und Grösse derjenigen des herzustellenden Papiergefässes entspricht. Sie erhalten ihre Befestigung am Rande des Trägers oder Rades 42. Ihre Anordnung ist eine derartige, dass sie sich mit ihren Achsen in radialer Richtung mit Beziehung zum Rade erstrecken. In der Fig. l sind einige dieser Taschen im Schnitt dargestellt und von massiver Wandung. Im Falle es wünschenswert erscheint, dieselben mittels Dampf oder dergl. anzuheizen, erhalten sie in ihrer Wandung einen Hohlraum oder eine mantelartige Umkleidung.
Die absetzende Bewegung sowie die korrekte Lagerung des Rades bezw. der Taschen J1 kann in irgendeiner geeigneten Weise, beispielsweise wie in Fig. 3 dargestellt, bewirkt werden.
Danach ist das Rad 42 an seinem Innenumfange gezahnt und ein Zahnrad 49 mit demselben in Eingriff gebracht. An der Welle des Zahntriebes J9 ist eine Reibungskupplung 249 befestigt. mittels welcher die Bewegung dem Träger übermittelt wird. Des weiteren ist an derselben Welle ein Sperrad 5U befestigt, mit welchem eine Klinke 57 in Eingriff steht. Der eine Arm 5i des Dreh-
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versetzen : da dieser Teil an der Weile des Triehrades 49 befestigt ist, so erfolgt hierbei der Antrieb des Rades 42. An dem Rahmen ist ein Daumen 59 drehbar befestigt, der von der Welle des Trieb- rades 49 angetrieben wird.
Am Ende jeder Bewegung des Rades 4 gelangt der genannte Daumen in Berührung mit einem Arm 60. welcher mit der um das Rad 42 gelegten Bandbremse 61 ver-
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Tasche in entsprechende Lage zu bringen.
Bei der aus der Zeichnung ersichtlichen Ausführungsform erfolgt die vollständige Umdrehung des Trägers in 21 Absätzen', in der folgenden Beschreibung der verschiedenen, zur HerStellung und Abgabe des Papiergefässes erfolgenden Verrichtungen werden dieselben als in der ersten, zweiten usw. bezeich eten Lage stattfindend angeführt, wobei jene Lage, bei welcher die gerollten Papierblätter von dem Kern in eine der Taschen abgegeben werden, als erste in Betracht kommt. Einschliesslich der Abgabe des gerollten Papierblattes ergeben sich zehn verschiedene Verrichtungen, wobei bei gewissen Stillstandslagen nichts erfolgt. Dies geschieht zu dem Zwecke. dem Leim oder dergl. zum Trocknen Zeit zu lassen.
Zur Beschleunigung des Trocknens werden die Taschen in heissem Zustande mittels Dampf oder dergl. erhalten.
VorrichtungzumLeimendesBodensdesPapiergefässes.
In der dritten Lage bekommt das zusammengerollte Papierblatt an der inneren Fläche seines unteren Endes eine Leimschicht, die zur Befestigung des Bodens im Behälter dient, welcher
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in vorliegendem Falle auf der fünften Haltestelle eingeschoben wird, Dieses Leimen erfolgt durch einen geeigneten Mechanismus, welcher in das zusammengerollte Papierblatt eindringt, und zwar unter der Wirkung eines Daumens 65, der die Hebel 66 und 67 und die an den Hebel 67 angelenkte Verbindungsstange 68 betätigt. Das obere Ende der Verbindungsstange 68 besitzt eine Zahnreihe, mit welcher die Stange in ein Triebrad 69 eingreift.
Letzteres sitzt an der Welle, die ein Zahnrad 70 trägt, welches mit einer mit dem Leimmechanis1Uus verbundenen Zahn-
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wechselnd vorwärtsbewegt und zurückgezogen wird.
Der Leimmechanismus umschliesst ein rohrförmiges Reservoir 72, dessen wirksames Ende perforiert und mit einer Lage aus Filz. Flanell oder anderem weichen Material überzogen ist. Letzteres wird durch den durch die Perforation durchdringenden Leim beständig feucht erhalten und überträgt eine genügend starke Schicht auf die untere innere Randfläche des gerollten Papierblattes, wodurch der Boden, der später in das Gefäss eingeschoben wird, zum Anhaften an demselben gebracht wird. Nach dem Auftragen des Leimes wird die Leimvorrichtung zurück- gezogen, wodurch dem Träger 42 gestattet wird, sich einen Schritt weiter zu bewegen.
Die beim Leimen der unteren inneren Randfläche des gerollten Papierblattes sich ergebenden Funktionen vollziehen sich in der Weise, dass zunächst das Reservoir 72 in seiner vorgerückten Stellung mit seinem vorderen Ende in Berührung mit einer exzentrischen Büchse 304 gelangt, wodurch dem Reservoir eine exzentrische Drehbewegung erteilt wird. Zufolge derselben gelangt das Reservoir in Berührung mit der Innenseite der in der Tasche befindlichen Papierrolle. Bei der weiteren unter der Wirkung der Drehbewegung der Büchse sich vollziehenden exzentrischen Bewegung des Reservoirs wird dasselbe an der Innenwandung der Papierrolle herumgeführt und abgerollt, so dass dieselbe innen in der gewünschten Höhe mit Leim bestrichen wird.
Die Anordnung der exzentrischen Büchse ist eine derartige, dass sowohl diese selbst als auch das.
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gefälles einwärts gewendet. Zur Erreichung dieses Zweckes wird ein drehbar angeordneter, radial zum Träger 42 auswärts bewegbarer Stempel 73 (Fig. 1) benutzt, der mit einem Formstück 74 zusammenwirkt. Letzteres wird in entgegengesetzter Richtung zu derjenigen des Stempels in
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aus einem flachen, schalenartigen Körper, dessen Kanten annähernd dieselbe Dicke wie das Material des Papiergefässes besitzen. Das Vorschieben und Zurückziehen dieses Formstückes
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Getriebe in Drehbewegung gesetzt wird.
Genannter Pressblock 73 ist von der Gestalt einer Scheibe. in deren vordere Stirnfläche eine kreisrunde Nut von innen abgerundetem Querschnitt eingeschnitten ist, die zur Aufnahme der untersten Kante des gerollten Papierblattes dient, Das
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stück bei der Beendigung seiner Operation zurückgezogen wird, so verbleibt zwischen den Seiten des Papiergefässes und der einwärts bezw. aufwärts gekehrten Kante desselben ein Zwischenraum, in welchen der Flansch des Bodens eingeführt werden kann.
Mechanismus zum Einführen und zum Rollen des Bodens.
Die Einfühmng des Bodens in das Papiergefäss erfolgt, wenn die Taschen des Trägers 41 in ihre fünfte Lage gelangen. Eine Reihe von zur Herstellung der schüsselartig gestalteten Böden dienender Papierblätter sind in einem Behälter 79 aufgestapelt. Von diesem Stapel wird (ler unterste Boden durch geeignete Mittel zur Abgabe an einen Stempel gebracht, welchem eine hin-und hergehende Bewegung erteilt wird und welcher an dem Boden einen abwärts sich erstreckenden Flansch bildet. Bei dieser Betätigung wird der Boden in eine der a. n der Platte. ! ?
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vorgesehenen imungen oder Ausnehmungen eingebettet, welcher Platte SO eine absetzend drehbare Bewegung mitgeteilt wird.
Durch die Platte 80 wird der Boden in achsiale Linie mit der Tasche gebracht, in welcher das gerollte Papierblatt an seiner unteren Kante geleimt und derartig umgewendet worden ist, dass es zur Aufnahme des Bodens bereit ist. Wenn sich der Boden in dieser Lage befindet, wird ein pneumatisch betätigter Plunger 81 abwärts bewegt bezw. in Berührung mit dem Boden gebracht, um bei der folgenden Saugwirkung den Boden zu erfassen. Bei der fortgesetzten Bewegung des Plungers nimmt derselbe den Boden weiter nach abwärts mit, um ihn in das zum Teil fertiggestellte Papiergefäss einzuführen und in geeignete Lage in demselben zu bringen, wobei der aufwärts gewendete untere Rand des Gefässes den Flansch des
Bodenstückes umschliesst.
Der Plunger 81 hält das Bodenstück in entsprechender Lage fest, während ein Rollapparat in Wirkung tritt, um die untere Kante des Gefässes zu'überrollen, so dass dieselbe in inniger Berührung mit dem Boden gelangt und letzterer sich fest, an das Gefäss anschliesst. Um dem zur Bildung oder Formung des Bodenstückes dienenden Stempel, der ab- setzend rotierenden Platte 80, in welche der Boden eingebettet wurde, und dem Plunger 81 durch welchen der Boden in das Gefäss eingeführt wird, die erforderliche Bewegung zu erteilen, ist ein konisches Rädergetriebe 251 vorgesehen, welches von der Welle 95, die ihrerseits wieder von der Welle 23 aus in Umdrehung versetzt wird, angetrieben wird.
Der zur Ausführung der Rolloperation dienende Apparat umschliesst eine exzentrisch gelagerte Rolle 82, welche eine konische Arbeitsfläche besitzt und in einer in dem Teil 83 vor- gesehenen Vertiefung von konischer Form tätig ist. Der Körper 83 wird unter entsprechender
Vorwärtsbewegung zum Eintreten in eine ringförmige Ausnehmung im inneren Ende der Tasche gebracht, wobei er die Aussenseite der unteren Kante des Gefässes umschliesst und die exzentrisch gelagerte Rolle mitnimmt.
Dieselbe tritt in das Papiergefäss unter dem Boden ein und wird bei der Betätigung des Körpers 83 dazu veranlasst. an dem vollständigen Umfang der Innenfläche I des Behälters unterhalb des Bodens entlang zu rollen, wobei die äussere Fläche des Gefässes mit der konischen Vertiefung des Teiles J in Berührung gebracht wird. Zufolge dieses Vorganges wird die mit Leim versehene innere Fläche der seitenwandung des Gefässes sowie der aufwärts gebogene Rand zu einem dichten Anschluss an den Flansch des Bodenstückes gebracht.
Die Teile des die Leitung, das Pressen und Rollen bewirkenden Mechanismus, die an der Innenseite des Umfangs des Trägers 4 : ! angeordnet sind, sind an einem Arm. 84 befestigt, der mittels der Welle 85 am Rahmen der Maschine gelagert ist und aus seiner wirksamen Lage mittels
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Rolle 92 des Armes 90 einwirkenden Daumens.
Die erforderliche Drehbewegung wird auf diese Leim-, Press- und Rollvorrichtung von der Welle in folgender Weise übeltragen : An der Welle 23 ist ein konisches Zahnrad 93 vorgesehen.
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angeordneten Teile der Press-und Leimvorrichtung.
Vorrichtung zum Überziehen des Bodens des Efässes mit Wachs.
In der siebenten Lage des Trägers wird die Aussenseite des unteren Teiles des Gefässes, welches bereits mit einem Boden ausgestattet ist, mit einem Überzug aus Paraffin. Wachs oder anderem geeigneten Material versehen. Dieser Überzug soll dazu dienen, die verschiedenen Teile des Gefässes in Lage festzuhalten und dieselben wasserdicht zu machen. Dieses erfolgt mittels einer Schale 107, welche das Material, das zur Herstellung des Überzuges dient, in flÜssiger Form in solcher Menge zugeführt erhält, dass das untere Ende des Papiergefässes mit Wachs überzogen wird. Wenn die das Wachs enthaltende Schale 101 in ihre wirksame Lage vorwärts bewegt worden ist. so wird eine Verbindung mit einer Pumpe 102 geöffnet. Dieselbe befindet sich mittels eines biegsamen Rohres.
MJ in direkter Verbindung mit der das Wachs enthaltenden Schale 101, so dass das in letzterer enthaltene Wachs in Berührung mit dem Gefäss gelangen kann. Bei der Rückwärtsbewegung des Pumpenkolbens wird überschüssiges Wachs oder dergl. wieder in die
Schale bezw. in das Reservoir zurück gesaugt.
Das Vorrücken und darauffolgende Zurückziehen der zur Vollziehung des Wachses dienenden
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vorrichtung mitzunehmen.
Nachdem das Einwachsen des unteren Teiles des Papiergefässes bewirkt worden ist, wird derselbe in der ans der Zeichnung ersichtlichen Weise in seine achte, neunte und zehnte Lage bewegt, ohne dass hierbei eine weitere Behandlung an dem Papiergefäss vollzogen wird. Hierbei wird dem in Anwendung gekommenen Leim, welcher das Gefäss in seiner gerollten Lage erhält und das Festhalten des Bodens im Papiergefäss bewirkt, unter der Einwirkung der Hitze genügend Zeit zur Trocknung gelassen.
VorrichtungzumLeimendesoberenRandesdesPapiergefässes.
In der elften Lage des Trägers. treten Mittel in Wirkung, um Leim oder dergl. an die innere Fläche des oberen Randes des Gefässes abzugeben und die betreffenden Teile desselben zu veranlassen, sich fest miteinander zu vereinigen, wenn genannter oberer Rand zum Zwecke der Versteifung desselben und zur Verbesserung seines Aussehens nach Innen umgewendet ist. Dieser Leimapparat umschliesst einen rohrförmigen Behälter 121, welcher eine durch denselben sich hindurch erstreckende drehbare Spindel 123 besitzt, Diese Spindel trägt an ihrem vorderen Ende einen konischen Kopf 122, welcher beim Vorschieben des Apparates in seine wirksame Lage in Berührung mit der inneren Fläche des Papiergefässes gelangt.
Diese Berührung und die hieraus sich ergebende Tendenz des Kopfes 122, feststehend zu verbleiben, anstatt sich mit der Spindel 123 zu drehen, wird dazu ausgenutzt, eine exzentrisch angeordnete Büchse in Wirkung treten zu lassen, welche das vordere Ende des Leimbehälters 121 unterstützt. Dieses vordere Ende des Leimbehälters wird hierbei veranlasst, exzentrisch hin und her zu schwingen und sich um die innere Fläche der oberen Kante des Gefässes abzurollen. Da dieses vordere Ende des Leimbehälters durchlocht und mit einer Schicht aus Filz oder dergl. bedeckt ist, so wird die innere Fläche des Rchältcrs an seinem oberen Teile ringsherum gleichmässig mit einer Leimschicht überzogen.
Die Drehbewegung der Spindel der Leimvorrichtung wird derselben durch konische Räder 1 : N und 125 mitgeteilt, die Drehbewegung von der Welle 23 mittels eines Kettenrades erhalten. welches an genannter Welle befestigt ist und die ihm mitgeteilte Bewegung auf eine Welle überträgt, an welcher das in folgendem erwähnte konische Triebrad 147 befestigt ist. Die Bewegung des letzteren wird auf die Spindel der Leimvorrichtung mittels Kette und Kettenräder übertragen.
Der Hebel 136, an welchem die Leimvorrichtung befestigt ist, erhält eine hin-und her- gehende Bewegung durch den Hebel 137, mittels eines an der Welle 23 sitzenden Daumens 1. 38. mit dem eine Rolle 139 zusammenwirkt, die von einem bei 141 an den Rahmen der Maschine an demselben Zapfen wie der Hebel 137 gelagerten Hebel 140 getragen wird. so dass sich der
Hebel 137 gleichzeitig mitbewegt.
Um den Leimbehälter 121 in der Achsenlinie der Taschen 41 vorzuschieben und zurückzuziehen, wenn sich die Taschen in der Lage befinden, in welcher die Leimvorrichtung zur Be- tätigung gelnngt, ist der Hebe) 736 mit einem Arm 142 ausgestattet, dessen Rolle sich an eine am Rahmen der Maschine befestigte schräge Däche 143 :) nlegt. Wenn nun der Leimbehälter
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an der schrägen Ebene 143 empor, um hierbei das Anheben des vorderen oder des wirksamen Endes des Leimbehälters und das darauf stattfindende Zurückzichen desselben zu veranlassen, ohne dass hierbei das Pnpiergefäss beschädigt wird.
VorrichtungzumUmwendendesoberenRandesdespapiergefässes.
Nach der Ausführung genannter Bewegung der Leimvorrichtung bewegt sich der Träger einen weiteren Schritt vorwärts, um das Papiergefäss in die zwölfte Lage zu bringen, in welcher der obere Rand desselben derartig umgewendet wird, um bereit zu sein, der darauffolgenden Rollwirkung unterzogen zu werden. Das Einwärtswenden des oberen Randes des Papiergefässe wird hierbei mittels des an der Spindel 14o befestigten Kopfes 144 bewirkt. Die Spindel 1-5 dreht sich in einem Rahmen 146, welcher in derselben Weise wie die obere Leimvorrichtung vorgerückt wird, Der Hebel 136, an welchem die letztere befestigt ist, ist drehbar an den Rahmen 146 angeschlossen. welcher seinerseits drehbar an dem Hebel 137 gelagert ist.
Der den Presskopf je tragenden Spindel 14. 5 wird mittels konischer Räder 147, 148 und der Kettenübertragung von der Welle 23 aus Drehbewegung erteilt. Genannte Spindel trägt an ihrem vorderen Ende eine konische Platte 149, welche in das Gefäss eintritt und sich demselben anpasst, um die korrekte Lagerung des Presskopfes zu sichern. Die vordere Stirnfläche desistzteren besitzt eine Nut von halbrundem Querschnitt, in welche der obere Rand des Gefässes beim Vorrücken des Presskopfes eintritt.
Quer über genannter Nut des Presskopfes können Rollen mit am Umfang vorgesehener Ringnut
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Berührung gelangenden Papiergefässes umgewendet bezw. einwärts gewendet wird, und zwar unter der kombinierten Wirkung der Nuten im Presskopf und in den Rollen und zufolge der
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den Papierbehälter in eine geeignete Lage, so dass das fertiggestellte Gefäss von Hand abgenommen werden kann. Nötigenfalls können mehrere Papiergefässe gruppenweise miteinander vereinigt und für den Gebrauch bereit gestellt werden.
Nachdem die Tasche, in welcher das Papiergefäss geformt worden ist, dasselbe zur Abgabe gebracht hat, bewegt sich der Träger 42 durch seine zwanzigste und einundzwanzigste Lage hindurch, um in seine Anfangslage zurückzukommen, worauf er für eine neuerliche Beschickung bereit ist.
Es ist zu bemerken, dans jede der einundzwanzig Taschen 41 am Träger 42 mit einem gerollten Papierblatt versehen wird, sobald die betreffende Tasche in die Ausgangslage gelangt, so dass sich an den verschiedenen Bearbeitungsstellen in jeder Tasche 41 ein in der Herstellung begriffenes Papiergefäss befindet. Die verschiedenen* Stufen der Herstellung des Papiergefässes, wie sie im vorhergehenden beschrieben worden sind, werden somit an den Papierblättern in den betreffenden Taschen gleichzeitig ausgeführt.
Da, wie bereits erwähnt, sämtliche Vorrichtungen zur Ausführung der verschiedenen Vorrichtungen vorzugsweise in doppelter Anordnung an dem Träger 42 vorhanden sind, so ist ersichtlich, dass bei vollständigem Betriebe der Einrichtung stets zwei fertige Papiergefässe bei der absetzend rotierenden Bewegung des Trägers zur Abgabe gelangen.
Es ist darauf hinzuweisen, dass, obgleich es in den meisten Fällen als ratsam erscheint. sämtliche der verschiedenen im vorstehenden beschriebenen Operationen zur Ausführung zu bringen, für besondere Zwecke einzelne Operationen, so zum Beispiel das überziehen des Bodens oder des Deckels mit Wachs oder das Einwachsen der Aussenseite oder der Innenseite des Gefässes oder beide in Fortfall kommen könnte.
Ferner könnte der Träger auch in Form einer Kette ausgeführt sein, die durch ein Kettenrad oder Kettenräder ihren Antrieb erhält. Eine weitere Ausführungsform der Maschine nach der Erfindung besteht darin, dass der Apparat so angeordnet wird, dass das Papiergefässe, welches den verschiedenen Behandlungen zu unterziehen ist, feststehend verbleibt, während sich die verschiedenen Hi1fsmechanismen zur Ausführung der verschiedenen Behandlungen des Gefässes mit Beziehung zu demselben schrittweise weiter bewegen.
PATENT-ANSPRÜCHE: t. Maschine zur Herstellung von Papiergefässen zur Lieferung von Milch oder Sahne an
Kunden und für ähnliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass die Gefässe im Verlaufe ihrer
Herstellung während der verschiedenen Behandlungsweisen feststehend verbleiben und die letzteren durch Mechanismen erfolgen, die ihre Bewegung vom Antriebsmechanismus der Maschine aus erhalten.
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