AT44196B - Preßform für aus nicht pulverförmigen Stoffen herzustellende Formstücke. - Google Patents

Preßform für aus nicht pulverförmigen Stoffen herzustellende Formstücke.

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AT44196B
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Eduard Wuerl
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Eduard Wuerl
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  Pressform für aus nicht puiverförmigen Stoffen herzustellende Formstücke. 



    Die Erfindung betrifft eine Pressform für nicht pulverförmige Stoffe, wie z. B. Futterpflanzen, Getreide, Knollen, Gemüse, Früchte, Wurzeln, Abfälle und Nebenprodukte landwirtschaftlicher Industrien, wie Rübenscimitzel, Schlempe, Pülpe, ferner Abfälle, die sich bei der Verarbeitung von Spinnfaserpflanzen ergeben, dann verschiedene Kraftfüttermittel. Laub, Torf, Sägespäne u. s. \\. 



  Zweck dieser Pressform ist, bei der Herstellung von Formstücken, wie Tafeln, Kuchen, Briketts   
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 druck auch nach Entfernung der   Pressform   aus der Presse beliebig lang zu halten, damit dem Pressling eine bleibende Form verliehen werde. 



   Dazu besteht die Pressform nach der Erfindung aus einem Formrahmen mit auswechselharem Boden, der vor dem Pressen mit dem Rahmen fest verbunden wird und aus einem in den Formrahmen eindrückbaren Deckel. Boden und Deckel der Pressform sind derart ausgeführt, dal beide vertauscht werden können und der Deckel beim Ausstossen des Presslings an die Stelle des weggenommenen Bodens gelangt und für die nächste Pressung den Boden der Pressform bildet. Bei umgestürzter gefüllter Form rückt der Boden, wenn das Pressstück ausgestossen wird. wieder an die Stelle des Deckels. Die Böden und Deckel in den einzelnen   Pressformen können verschieden-   artig befestigt werden und die Rahmen in grösserer Zahl zu   emem   starren Ganzen vereinigt sein. 



   Die Zeichnungen veranschaulichen einige beispielsweise Ausführungsformen solcher Pressformen. Die Fig. 1,   2   und 3 sind Seitenansicht, Draufsicht und   Querschnitt piner Pressform, dcrpn   Boden und Deckel auswechselbar sind und gleiche Ausgestaltung und Anordnung aufweisen. Die Fig. 4 und 5 stellen in Vertikalschnitt und Draufsicht eine Pressform gleicher Art, jedoch mit anders ausgestalteten Feststellmitteln dar. Die Fig. 6 und 7 zeigen in Vertikalschnitt und Draufsicht eine runde   Pressform,   die Fig. 8 und 9 in Draufsicht und im Vertikalschnitt eine Anordnung zum Zusammenhalten einer grösseren Anzahl von geschlossenen, unter Druck gehaltenen   Pressformen.   



   Nach Fig.   1--3   ist der Formrahmen a an zwei gegenüberliegenden Seitenflächen mit
Schlitzen b für den Durchtritt von Riegeln c versehen, die an Federn d befestigt sind und in den vom Rahmen umschlossenen Raum hineinragen. Boden und Deckel der Pressform bestehen aus gleichartigen   Platten t'mit   rinnenförmiger Umwandung, in welche die beim Eindrücken der
Platten in den Formrahmen   zurückweichenden   Riegel einschnappen und dadurch Boden und
Deckel an richtiger Stelle festhalten.

   Hat der   Pressling   nach entsprechend langer Pressung in der aus der Presse genommenen Form seine endgiltige bleibende Gestalt erhalten, so kann bei   zurückgezogenen   Riegeln des Bodens dieser entfernt und sodann durch weiteres Einwärtsdrücken des Deckels der Pressling   ausgestossen werden, wnhei   der Deckel an die Stelle des vorher vorhanden gewesene Bodens gelangt und nunmehr durch dessen Riegel festgehalten wird, um der nächsten Pressung als Boden zu dienen. 



   Bei der Ausführung nach Fig. 4 und 5 ist der Formrahmen a mit Schlitzen und federnd angebrachten Riegeln für den Boden versehen ; Boden und Deckelplatte sind von gleicher Ausführung ; zum Festhalten der letzteren dienen die in   Führungen   g verschiebbaren, schräg gegen die   Deckeloberfaohe   gerichteten Riegel h, die nach Einpressen der Füllung und des Deckels in den   Formrahmen   durch ihr Eigengewicht oder Federwirkung soweit hineingleiten. bis sie sich auf den Deckel stützen, worauf sie in ihrer schiefen Stellung durch den senkrechten   Rückdruck   
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 gegebenenfalls beim Pressen erwärmten   Pressgutes   und der Form. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Pressform für aus nicht   pulverförmigen   Stoffen herzustellende   Formstücke,   dadurch gekennzeichnet, dass der auswechselbare Boden der   Pressform   die gleiche Ausgestaltung und Anordnung im   Formrahmen   besitzt, wie der Deckel, so dass beim Ausstossen des   Pressstückes   mit dem Deckel oder dem Boden dieser oder jener für die nächste Pressung als Boden in der Form verbleibt.

Claims (1)

  1. 2. Pressform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Formrahmen in grösserer Anzahl zu einem starren Ganzen vereinigt sind und die Feststellung der in die Formrahmen eingepressten Deckel durch an jedem Formrahmen angebrachte Feststellvorrichtungen bewirkt wird.
AT44196D 1909-06-04 1909-06-04 Preßform für aus nicht pulverförmigen Stoffen herzustellende Formstücke. AT44196B (de)

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