AT44144B - Verfahren und Vorrichtung zum Wellen des Kopfhaares. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Wellen des Kopfhaares.

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branding iron
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Charles Nessler
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  Verfahren und Vorrichtung zum Wellen des Kopfhaares. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Wellen des Kopfhaares. Bisher wird das Haar mittels   eines Wel1eisens   in der Weise gewellt (onduliert), dass ein Teil des Haares   um   das vorteilhaft als Rohr ausgebildete Welleisen gewickelt, hierauf mit einer der üblichen, beim Haarwellen verwendeten Flüssigkeiten benetzt und dann von einem Rohr aus gepresstem Papier, Asbest oder einem anderen geeigneten Material umschlossen wird. Hierauf wird ein heisses Brenneisen auf das Rohr aufgeschoben. 



   Der vorliegenden Erfindung gemäss wird das Haar auch um das Welleisen gewickelt, aber nicht unmittelbar mit der Flüssigkeit benetzt. Ein mit Wasser befeuchteter Streifen Flanell oder dergl. wird um das Wellrohr und dasHaar in schraubenförmigen Windungen derart geschlungen, dass das Haar vollständig von dem Streifen bedeckt ist. Hierauf wird die zu verwendende   Flüssige : t   in ein an einem Ende geschlossenes Rohr gefüllt, worauf das Rohr über das Haar und das   Welleisen   geschoben wird und nun das heisse Brenneisen aufgeschoben werden kann. Dadurch, dass die 
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 infolge der Erwärmung sieh bildenden   Dämpfe durch feuchten   Flanell   hindurch   auf das Haar wirken, wird ein wesentlicher Vorteil erzielt.

   Die so erzeugten Wellen behalten dauernd ihre Form bei und erhalten ein   natürliches   Aussehen.   Während   das in üblicher Weise gewellte Haar infolge der Feuchtigkeit der Atmosphäre oder durch Waschen wieder die Wellung verliert, nimmt das nach dem vorliegenden Verfahren behandelte Haar, obwohl es auch möglich ist, dasselbe vorübergehend zu strecken, seine Wellung sogleich nach dem Befeuchten wieder an. 



   Nachdem das die Flüssigkeit enthaltende Rohr auf das Haar aufgeschoben worden ist. kann dessen offenes Ende   gewünschten   Falles mit einer Schnur zugezogen werden, um den Austritt der sich bildenden Dämpfe zu verhindern. 
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 An der Zimmerdecke ist ein Tragarm 4 aufgehängt, mit dem horizontale Arme   J   bis 6 gelenkig verbunden sind, so dass sie in der horizontalen Lage beliebig verdreht werden können. Diese Arme sind in Fig. 3 in   zwei Stellungen   in strichlierten und in vollen Linien veranschaulicht.

   Die Arme sind vorteilhaft aus Rohren hergestellt und mit mehreren Schlitzen 7 versehen, in welchen ein   Haken von der in Fig. 2 veranschaulichten   Form leicht   lösbar befestigt werden kann.   Auf diese Weise ist es also möglich, das Brenneisen in jede beliebige, beim Frisieren erforderliche Stellung 
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 von der   Armmitte   aufgehängt werden, indem das Tragseil 9 dos Eisens in den an der gewünschten Stelle befindlichen Haken eingehängt wird. Überdies kann das Brenneisen durch Drehung des Armes vorwärts oder   rückwärts   bewegt werden. Bei Anwendung der   Vorrichtung   ist es also   unnötig,   das   Brenneisen   zu halten, welches auch nicht auf dem zu frisierenden Kopfe aufliegt.

   Vorteilhaft werden   zwei Wellosen angewendet, von welchen je   eines auf jedem Arme J aufgehängt ist. An das Brennseisne ist ein Leitungsdraht 9 angeschlossen, der an seinem   Ende einen Steck-     kontakt 10 trägt, welcher in eine an dem Arme 4 befestigte Hülse greift.   

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   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum Wellen des Kopfhaares, dadurch gekennzeichnet, dass das auf dem Welleisen aufgewickelte Haar mit einem befeuchteten Gewebe, vorteilhaft Flanell, umwickelt, hierauf ein Rohr mit der zu verwendenden Flüssigkeit aufgeschoben und dann erhitzt wird, so dass die Dämpfe der Flüssigkeit durch das Gewebe hindurch auf das Haar einwirken.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein vorteilhaft mittels elektrischen Stromes zu erhitzendes Brenneisen, das auf einem Zugorgan ausbalanziert aufgehängt ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugorgan über eine an einem drehbaren Arm in veränderlicher Entfernung von dessen Drehzapfen anbringbare Führung geleitet ist, um das Brenneisen in eine beliebige Lage bringen zu können.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Brenneisen eine durchgehende Bohrung besitzt, die den Abzug der sich bildenden Dämpfe ermöglicht.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das wirksame Ende des Brenneisens verjüngt ist, so dass das Eisen unter beliebiger Neigung eingestellt werden kann.
AT44144D 1909-08-04 1909-08-04 Verfahren und Vorrichtung zum Wellen des Kopfhaares. AT44144B (de)

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