AT44024B - Glasblasmaschine zum Aufblasen vorgepreßter weithalsiger Gläser. - Google Patents

Glasblasmaschine zum Aufblasen vorgepreßter weithalsiger Gläser.

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AT44024B
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Conrad Krug
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Conrad Krug
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Description


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   Ea sind bereits   Flaachenblasmaachinen   bekannt, bei welchen die Luftpumpe   mittels eine     Fusstrittes angotriebenwird. Letzterer dient hierbeiaber gleichzeitig zumAntrieb   einer die Halsform   und Mossform tragenden Drehscheibe, von der aus die Pumpe angetrieben wird. Das hat nicht nur den   Nachteil, dass   eine grosse Kraft dazu gehört, den Fusstritt niederzubewegen und die nötige Blasluft zu erzeugen, sondern die Luft kann auch, da das Ausblasen nicht gerade dann erfolgt, wenn die Scheiben gedreht werden müssen, nicht'direkt zum Aufblasen des Körpers verwendet werden. Die Luft wird vielmehr erst in einen Vorratsbehälter gedrückt, so dass, abgesehen von den dabei   entstehendenKraftverlusten,   erst ein Hahn geöffnet werden muss, wenn das Aufblasen erfolgen soll.

   Gegenstand der Erfindung ist nun eine Glasblasmaschine zum Aufblasen vorgepresster weithalsiger Gläser mit unter dem Antriebstisch angeordneter Luftpumpe zur Erzeugung von Blasluft, bei der im Gegensatz zu der vorgenannten Anordnung der Kolben der Luftpumpe unmittelbar mit einem Tritthebel gelenkig verbunden ist und bei der die Luftpumpe durch eine Leitung unmittelbar mit dem Blaskopf in Verbindung steht. Die Blaseluft wird infolgedessen nicht nur unabhängig von einer   Betriebskraft   und von der Hand des Arbeiters, sondern auch ohne grosse Kraftanstrengung erzeugt und unabhängig von der Hand des Arbeiters, indem sich die Bedienung eines besonderen Ventils erübrigt, dem Blaskopf und so der Form zugeführt. 



   Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Aufriss im Schnitt und in Fig. 2 einen Grundriss im Schnitt der   Glasblasmaschine.   



   Unterhalb des Arbeitstisches und zwar zweckmässig am hinteren Ende desselben, befindet sich der Zylinder 1, in dem sich der Kolben k bewegen kann. Derselbe steht in Verbindung mit einem Hebelsystem   kl,   an dessen vorderem Ende sich ein Tritt t befindet. Zum Herunterziehen des Pumpenkolbens ist am unteren Ende des Hebels   hl   ein Gegengewicht   9   angebracht. Der Zylinder   I   ist durch ein Luftleitungsrohr r und einen   biegsamen Drahtschlauch a   mit dem Rohr p verbunden, das an seinem unteren Ende den Blaskopf b trägt.

   Eine am Rohr y angebrachte drehbar starre Verbindung u dient den Rohrleitungen als Stütze und dazu, das Rohr p und damit den Blaskopf b seitlich bewegen bezw. veschieben zu können ; gleichzeitig wird aber auch dadurch das Rohr p und Blaskopf b immer in senkrechter Stellung festgehalten. Ein an dem Blaskopf b führend befestigter kleiner Hebel h2 erlaubt es, den Blaskopf auf die Fertigform andrücken zu können. 



  Um nach geschehenem Aufblasen des Glashohlkörpers ein selbsttätiges Abheben des Blaskopfes von der Glasform zu ermöglichen, ist um das Rohr p eine Spiralfeder f angeordnet, die beim Aufdrücken des Blaskopfes auf die Fertigform gespannt wird. 



   Der Arbeitsvorgang bei der Vorrichtung ist folgender : Nachdem das vorgepresste Glas-   külbel   auf die Fertigform und damit unter den Blaskopf der Blasmaschine gebracht worden ist,   drückt   der die Blasmaschine bedienende Arbeiter mit der linken Hand den Blaskopf b mittels des
Hebels h2 auf die Halsöffnung der Fertigform, um einen Abschluss für die an dieser Stelle ein- zublasende Pressluft zu erzielen bezw. das Entweichen der Pressluft zu verhindern. Danach wird durch   Niederdrücken   des Hebels   hl   der Kolben k der Luftpumpe   l   nach oben gedrückt und dadurch die Luft im Pumpenzylinder zusammengepresst.

   Beim Zusammenpressen findet die Luft Ausgang nach dem   Luftleitungsrohr   r und wird weiter durch die Leitungen   8   und p zum Blaskopf b geführt, durch welchen die Luft nun in die Fertigform zum Aufblasen des darin befindlichen Glaskülbels gepresst wird. Zum völligen Aufblasen des   Glashohlzwischenkörpers   ist nur ein einmaliges Nieder- drücken des die Luftpumpe bedienenden Hebels   hl erforderlich,   so dass in der geschilderten Weise jedesmal ein Glas fertig ausgeblasen wird. Nach geschehenem Ausblasen nimmt der Arbeiter das fertige Glas aus der Form heraus und der Arbeitsvorgang, wie geschildert, wiederholt sich von neuem. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Glasblasmaschine zum Fertigblasen vorgepresster weithalsiger Gläser mit unter dem Arbeits- tisch angeordneter Luftpumpe zur Erzeugung von Blasluft, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (k) unmittelbar mit einem Tritthebel (t) verschiebbar oder gelenkig verbunden ist, und dass die Luftpumpe durch eine Leitung unmittelbar mit dem Blaskopf in Verbindung steht, zum Zwecke, die Blasluft nicht nur in an sich bekannter Weise unabhängig von einer Betriebskraft und von der Hand des Arbeiters zu erzeugen, sondern auch unabhängig von der Hand des Arbeiters dem Blaskopf und so der Form zuführen zu können. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT44024D 1907-11-08 1907-11-08 Glasblasmaschine zum Aufblasen vorgepreßter weithalsiger Gläser. AT44024B (de)

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