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Die vorliegende Erfindung betrifft eine modulare Holz-Glas-Konstruktion in Rahmenbauweise die zur Selbstmontage von Gebäuden oder Gebäudeteilen, Insbesondere von Wintergärten und wintergartenÅahnlichen Baukörpern entwickelt wurde.
Die winkelförmige Grundrahmenkonstruktion ist für die Aufnahme von Mehrscheibenlsolierverglasung ebenso geeignet wie für den Einbau von Einscheiben-Verglasung bzw. geschlossenen Paneelfeldern (Sandwichpaneele, Mehrschichtplatten, udgl.). Desweiteren unterscheidet sich die Rahmenkonstruktion von den herkömmlichen Bauweisen durch eine variable Anordnung von Stockergänzungsprofilen, wodurch der Einbau von genormten Tür-bzw. Fensteröffnungen jederzeit möglich ist, bzw. horizontale Brustriegel und höhen-variable Sockelausbildungen montiert werden können.
Zum Unterschied von herkömmlichen Bauweisen, bei denen eine statisch erforderliche Grundkonstruktion, bestehend aus Säulen und Trägern, hergestellt wird, welche durch die entsprechenden Fixverglasungen bzw. Fenster- oder Türelemente ergänzt wird, bildet diese Konstruktion eine Vereinigung von statischen Tragelementen und den erforderlichen Fenster- oder Türöffnungen sowie evtl. fixverglasten oder geschlossenen Elementen.
Durch das Verbinden der einzelnen Grundprofilrahmen entsteht eine tragfähige Rahmenkonstruktion, die gleichzeitig die Aufnahme von z. B. Fixverglasungen bzw. Fenster- oder Tür-Elementen ermöglicht.
Der daraus resultierende Vorteil liegt nicht nur in der einfachen und raschen Montage der Konstruktion, sondern zeichnet sich auch durch eine maximale optische Schlankheit aus, welche in Bezug auf Wintergartenkonstruktionen udgl. immer wieder gefordert wird. Eine Verstärkung der Gesamtkonstruktion wird lediglich an den jeweiligen Ecken der verglasten Holzkonstruktion mittels Ecksäule und den entsprechenden Verbindungen notwendig.
Entgegen der konventionellen Bauweise von verglasten Holzkonstruktionen zeichnet sich die vorliegende Erfindung durch ein hohes Mass an Flexibilität, sowohl in der Grundrissgestaltung als auch in der Anordnung von Tür-und Fensteröffnungen in der Fassade aus. Durch die ständig gleichbleibende Form der Grundrahmenkonstruktion im
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Zusammenhang mit dem variabel einsetzbaren Stockergänzungsprofil für Fenster- und Türöffnungen wird ein hohes Mass an Vorfertigung im Werkstättenbereich erreicht. Jedes Grundrahmenprofil kann mittels Stockergänzungsprofil für die Aufnahme von Tür- oder Fensterflügel ergänzend montiert werden, wobei es sich bei den einzusetzenden Flügelelementen um Normprofilelemente handelt.
Desweiteren zeichnet sich die grosse Flexibilität der Konstruktion im Sockelbereich durch entsprechend profilierte Sockelfüllelemente, welche in beliebiger Höhe übereinander gesetzt werden können, aus. Dadurch wird erreicht, dass je nach Bedarf ein variabel hoher, nicht-verglaster Sockel, der zugleich zur Aufnahme der notwendigen Sockelanschlussverblechung gerichtet ist, entsteht.
Die modulartig Bauweise der Holz-Glas-Fassade kann sich in der darüberliegenden schrägen Dachverglasung, bestehend aus schichtverleimter, horizontaler Fusspfette, mit der dazugehörigen Sparrenlage aus schichtverleimten Hölzern und einem dazugehörigen Wand- bzw. Deckenanschlusspfosten fortsetzen. In diesem Falle wird die Fusspfette ebenfalls mit zweifacher Nut- und Federverbindung (fremder Feder) auf die zuvor montierten Grundrahmen bzw. Ecksäulen mittels Verschraubung befestigt. Die dazugehörige Sparren lage (Dachneigung variabel) kann mittels vorgefertigten T-förmigen Metallprofilen und den dazugehörigen Stabdübeln an die Fusspfette bzw. an den Wandoder Deckenanschlusspfosten montiert werden.
Durch spezielle Fräsungen im Bereich der Dachsparrenenden mit den dazugehörigen Schlitzen und Bohrungen kann diese Metallverbindung verdeckt ausgeführt werden. Durch diese Verbindungskonstruktion ist es möglich, sämtliche zur Errichtung der Dachfläche notwendigen Elemente in der Werkstatt montagefertig vorzubereiten und dadurch eine leicht montierbare und flexible Dachkonstruktion zu erzeugen.
Auch im Dachbereich ist es möglich, durch das stufenförmig ausgebildete Pfettenergänzungsprofil die Sparrenfelder mittels Einscheibenoder Mehrscheiben-Isolierverglasung einzudecken, wobei die Montage der Glasfelder mit den handelsüblichen Befestigungsmitteln (Auflagerprofile, Dicht- und Klemmprofile sowie Abdeckschalen) befestigt werden, oder die Dachfläche in konventioneller zimmermannsmässiger Bauweise als Warm- oder Kaltdachausführung mit geschlossener Dachdeckung auszuführen.
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Die modulare Bauweise der vertikalen Holz-Glas-Flächen ermöglicht es jederzeit, eine Erweiterung der Wintergärten bzw. wintergartenähnlichen Konstruktionen vorzunehmen bzw.
bestehende Modulfelder mit den erforderlichen Fenster-oder Türöffnungen zu ergänzen, da der Einbau der zuvor beschriebenen Stockergänzungsprofile auch nachträglich leicht möglich ist. Sämtliche Rahmenkonstruktionen (Grundprofil, Stockergänzungsprofil udgl.) können in den Ecken mittels Schlitz- und Zapfenverbindungen miteinander verleimt werden.
Durch die schlanke modulare Bauweise der Holz-Glas-Konstruktion ist es möglich, nach Montage der Grundkonstruktionen festzulegen, wo Fenster- bzw. Türöffnungen erforderlich oder gewünscht sind. Hierzu wird lediglich in den einzelnen Feldern das notwendige Stockergänzungsprofil in den Grundrahmen befestigt und mit den ebenfalls vorgefertigten Tür- bzw. Fensterelementen ergänzt. Dies bildet eine ideale Möglichkeit sowohl für nachträgliche Erweiterung der Gesamtkonstruktion - als auch die Ergänzung mit zusätzlichen Fenster- oder Türelementen. Durch die schlanke Ausbildung des Stockergänzungsprofiles wird die Optik der Gesamtkonstruktion kaum beeinträchtigt.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Bauweisen, bestehend aus statisch erforderlichen Tragkonstruktionen mit den dazugehörigen Stock- und Flügelprofilen wird mit dieser modularen Bauweise der Anteil der transparenten Glasflächen erhöht und somit ein höheres Mass an Gewinnung von Sonnenenergie (Lichteinfall) erzielt. Desweiteren ergibt sich daraus auch ein schlankeres Erscheinungsbild der gesamten Konstruktion.
Durch die Ausführung von verschieden breiten Glashalteleisten wird die Aufnahme der verschiedensten Füllelemente (Einscheibenverglasung, Mehrscheibenverglasung, geschlossene Paneelkonstruktionen udgl.) ermöglicht.
Durch die werkstattmässige Produktion der modulartigen Rahmenkonstruktionen, wie sie zuvor beschrieben wurden, wird ein hoher Anteil an Massgenauigkeit, welcher sich in extrem kurzen Montagezeiten niederschlägt, erzielt.
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Der Werkstoff "Holz" begünstigt natürlich die einfache Handhabung der Konstruktion im Zuge der Montage (Selbstbauweise), da das Verbinden der einzelnen Holzelemente durch Verleimung mit fremden Federn und Verschraubung keinerlei ausserordentliche Probleme aufwirft.
Alles in allem bietet die hier vorliegende Konstruktion eine ideale Möglichkeit sämtliche erforderlichen Elemente zur Errichtung eines Wintergartens oder wintergartenähnlichen Baukörpers in der Werkstatt vorzubereiten und somit eine rasche und einfache Montage vor Ort zu ermöglichen (Selbstbauwintergarten).
Die Flexibilität in der Grundkonstruktion kann sich natürlich auch in den einzelnen Ausbauvarianten der modularen Elemente fortsetzen. So ist es zum Beispiel möglich die Holzelemente (Ecksäulen, Grundrahmen, Stockergänzungsprofile udgl.) ohne Oberflächenbehandlung in geschliffene Ausführung herzustellen oder aber auch mit teilfertiger Oberfläche (Grundierung) bzw. fertig beschichteter Oberfläche in all ihren Ausführungsmöglichkeiten (deckend - transparent udgl.) vorzufertigen. Auch die Verkleidung der Aussenseite der Konstruktion mittels handelsüblicher Alu-Vorsatzschalen ist aufgrund der Rahmenprofilierung problemlos möglich (Holz-Alu-Bauweise), wodurch eine wartungsfreie Oberfläche entsteht.
KONSTRUKTIVES Die Holz-Glas-Konstruktion wird auf vorbereitete Flächen wie Streifenfundamente, Fundamentplatten, Terrassenflächen udgl. montiert. Zum Ausgleichen eventueller Unebenheiten wie sie immer und überall vorkommen werden, kann ein Hartholzausgleichsprofil notfalls in keilförmiger Ausbildung auf die vorbereitete Fläche montiert werden. Die Breite dieses Ausgleichsprofils, welches einen rechteckigen Querschnitt aufweist, ist geringer als die der darüberliegenden Grundprofilrahmen, um die fachgerechte Aufnahme einer eventuell erforderlichen Feuchtigkeitsabdichtung (Hochzug) zu ermöglichen.
Die bereits beschriebenen, darübersitzenden Grundprofilrahmen, können nun, da das Ausgleichsprofil in die Waage gebracht wurde, einfach und massgenau aufgesetzt werden und untereinander mittels zweier fremder Federn (Verleimung) sowie der erforderlichen Verschraubung befestigt werden.
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Ein eigens profiliertes Sockelaufdoppelungs-Profil ermöglicht eine variable Sockelgestaltung (Höhe variabel). Ebenso variabel ist anschliessend die Anordnung und Plazierung der gewünschten Fenster- bzw. Türelemente in Normbauweise, durch das einfache Einschrauben des Stockergänzungsprofiles.
Die Öffnungsart der einzelnen Elemente ist in jeder Hinsicht variabel. Neben den handelsüblichen Dreh-Kipp-Elementen können genauso problemlos ein- oder zweiflügelige Parallelschiebe-Kipp-Fenster- oder -Türelemente eingebaut werden.
Die Wahl des verwendeten Holzes richtet sich nach Art der Oberflächenbehandlung bzw. nach optischen und architektonischen Gesichtspunkten und ist durch keinerlei technische Einflüsse bestimmt. Desweiteren bilden das modulare Grundrahmenprofil sowie ein eventuell montiertes Stockergänzungsprofil die Möglichkeit, handelsübliche AluminiumVorsatzschalen in konventioneller Bauweise als Oberflächenschutz an der Aussenseite zu montieren, da die Profilierung der Einzelstäbe dem Normbau angepasst sein kann. Dies bietet somit eine zusätzliche Ergänzung und Flexibilität der Gesamtkonstruktion.
Die nun folgende Dachkonstruktion kann mittels Fusspfette und Wand- bzw.
Deckenanschlusspfette getragen werden, wobei die Fusspfette ebenfalls mit zwei fremden Federn (verleimt) und der entsprechenden Verschraubung auf die Grundprofilrahmen montiert wird. Der Wandanschlusspfosten sowie die Fusspfette mit Rechteck-Querschnitt, bilden nun die Aufnahmemöglichkeit der T-förmigen Montagekonstruktion aus Metall, die ihrerseits durch geeignete Verschraubung (versetzt) angebracht werden. Der Steg des TProfiles ist vorgebohrt und für die Aufnahme von Stabdübeln aus Metall gerichtet. Der nun einzuhängende Sparren wird an seinen jeweiligen Enden entsprechend dem T-Profil geschlitzt und gefräst bzw. seitlich gebohrt (Schablonenbohrung) und somit in die montierte Pfettenkonstruktion eingehängt.
Als Ergänzung im Traufenbereich kann ein abgetrepptes Pfettenergänzungsprofil (zur Aufnahme eines zweischeibenisolierverglasten Elementes mit Stufenausbildung) montiert werden. Die durch die vertikalen Glasflächen (in Höhe bis zur Fusspfette) und den geneigten Dachsparren ergebenden Dreieckfelder an den Seiten werden ebenfalls durch Grundprofilrahmen ergänzt, wobei die Montage ebenso mittels fremder Federn und der dazugehörigen Verschraubung und Veleimung erfolgt.
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Durch dieses baukastensystemartige Vorfertigen der einzelnen Elemente ist es möglich, die Holz-Glas-Konstruktion in "Selbstbauweise" modular zu errichten, wobei Ausstattung und Ausführung variabel gestattet werden können.
Selbstverständlich ist die Konstruktion auch geeignet, eine zwei- oder mehrgeschossige Bauweise auszuführen. Der Einsatz der Konstruktion ist nicht auf den Wintergarten zu ebener Erde beschränkt, sondern erstreckt sich über den gesamten Wohnhausbau, wie z. B. Überdachen und Schliessen von Dachterrassen, Balkonen, Loggien udgl. Die Grundrissform der verglasten Konstruktion ist nicht auf eine rechteckige Form beschränkt, da die Ausbildung der erforderlichen Ecksäuien aufgrund des Werkstoffes Holz in jeder winkeligen Form möglich ist. Die ausfachenden Grundrahmen mit all ihren Ergänzungen bleiben dabei dieselben.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Es zeigt : Fig. 1) Grundrissdarstellung der Ecksäule in Verbindung mit einem Fensterprofil bzw.
Fixverglasung.
Fig. 2) Vertikalschnitt der Sockelausbildung mit fixverglastem Element.
Fig. 3) Grundrissdarstellung der Verbindung der Grundrahmen mit einerseits einem Fensterflügel und andererseits einem fixverglasten Element.
Fig. 4) Vertikalschnitt des Pfettenbereiches bzw. des Sparrenanschlusses mit Dachverglasung bzw. Fenster- oder Türelement im Fassadenbereich (Frontwand).
Fig. 5) Vertikalschnitt im Brüstungsbereich der Front- oder Seitenwand mit fixverglaster Brüstung und darüberliegendem Fensterelement.
Fig. 6) Vertikalschnitt im Sockelbereich mit Terrassentürelementausbildung.
Fig. 7) Vertikalschnitt im Dachanschlussbereich zum Mauerwerk Fig. 8) Teil einer erfindungsgemässen Holz-Glas-Konstruktion in Schrägansicht.
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Die Grundnssdarstellung der Eckausbildung einer Holz-Glas-Konstruktion in Fig. 1 zeigt einen Zusammenbau bestehend aus einer tragenden Ecksäule 1 und zwei im rechten Winkel zueinander angeordneten Grundrahmenprofilen 2, welche mittels fremder Federn und Verleimung 8 sowie einer dazugehörigen Verschraubung 9 an die Ecksäule montiert werden Die eine Seite wird als fixverglastes Element mittels einer Zweischeibenisolierverglasung 6 und einer dazugehörigen breiteren Glashalteleiste 4 ausgebildet.
An der zweiten Seite wird das Grundrahmenprofil 2 durch ein Stockergänzungsprofil 3 zu einer Fensterstockkonstruktion ergänzt, wodurch das Einhängen eines Fensterflügels 5 in Drehkipp- ausführung inki. erforderlicher umlaufender Dichtungsprofile möglich wird.
Die Anordnung von Tür- und Fensterflügeln wird durch das Stockergänzungsprofil 3 beliebig gestaltet. Der bewegliche Flügel 5 kann einerseits mit einem Zweischeibenisolierverglasungselement 6 und einer dazugehörigen schmäleren Glashalteleiste 7 versehen werden oder aber auch mit geschlossenen Füllelementen (Sandwichpaneele, Dreischichtplatten udgl.) ausgefacht werden.
Das Stockergänzungsprofil 3 wird mittels Verschraubung 10 in das Grundrahmenprofil 2 eingesetzt.
Im Vertikalschnitt der Fig. 2 wird der Sockelbereich der verglasten Holzkonstruktion dargestellt. Auch hier zeigt sich die Flexibilität der Konstruktion durch modulares Einsetzen von Sockelfüllprofilen 11 in beliebiger Anzahl, um verschieden hohe massive Sockelausbildungen herstellen zu können. Das Grundrahmenprofil 2, welches auf einen Ausgleichsrahmen 12 zu liegen kommt, bleibt in seiner Profilierung unverändert. Das Sockelausgleichsprofil 12 mit rechteckigem Querschnitt aus Hartholz dient zum Ausgleichen von evtl. Unebenheiten bzw. Gefälleausbildungen an der Baustelle und ist in seiner Breite verkürzt, um die Aufnahme von evtl. gewünschten Sockelverblechungen zu gewährleisten. In das oberste Sockelfüllprofil 11 können nun Isolierglaselemente 6 mit den dazugehörigen Glashalteleisten 4 oder evtl geschlossene Paneelfüllungen eingesetzt werden.
Wie bei jedem Grund- oder Ergänzungsprofil 2, 3 werden Belüftungsnuten 13 automatisch mitgefräst.
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In der Grundrissdarstellung von Fig. 3 wird verdeutlicht, dass durch die Verbindung der Grundrahmen 2 mittels zweier fremder Federn 8 und der dazugehörigen Verschraubung 9 die statisch erforderlichen Säulen der Holz-Glas-Konstruktion entstehen. Das rechte Grundrahmenprofil 2 kann als fixverglastes Element durch Einsetzen eines Zweischeiben- isollerglaselementes 6 mit der dazugehörigen breiteren Glasleiste 4 versehen werden.
Das linke Grundrahmenprofil 2 kann z. B. durch das Stockergänzungsprofil 3 zu einem Fenster- bzw. Türstock ausgebildet werden, wodurch ein Flügelelement 5 (Normelement) mit der dazugehörigen Dichtung 14 sowie der Zweischeibenisolierverglasung 6 und der schmäleren Glashalteleiste 7 eingehängt werden kann. Das Stockergänzungsprofil 3 kann, wie hier dargestellt, auch mit beliebiger Profilierung (z. B. abgeschrägt 15) hergestellt werden. Auch hier sind wie immer die Belüftungsnuten 13 in die entsprechenden Profile eingefräst.
In Fig 4 wird der Vertikalschnitt durch den Dachanschlussbereich einer Fusspfette mit darunterliegendem Fensterelement dargestellt. Die Fusspfette 16, bestehend aus schichtverleimten Holz, wird mittels fremder Federn und Verleimung 8 sowie der entsprechenden Ver-schraubung 9 auf das Grundrahmenprofil 2 gesetzt. In diesem Fall wird das Grundrahmenprofil 2 durch ein Stockergänzungsprofil 3 für das Einhängen eines Fensterelementes 5 vorbereitet. Über der Fusspfette 16 wird ebenfalls mit zwei fremden Federn 8 und der entsprechenden Verschraubung 22 das Glasstufenprofil 21 für den Einbau einer Dachverglasung 20 in isolierter Ausführung als Stufenelement 20 montiert.
Die Neigung des Glasstufenprofiles 21 im oberen Bereich wird der Dachneigung (in diesem Fall 15 Grad) angepasst und bildet durch seinen rechtwinkligen Versatz die Auflagermöglichkeit für das Isolierglasstufenelement 20 mit einer entsprechenden Klotzung 24. Nun kann ein T-förmiges Metallprofil 25 (siehe unter Fig. 7) für die Befestigung (Einhängung) der Sparren 17 an die Fusspfette 16 mittels Verschraubung 23 befestigt werden. Der Stegbereich des T-Profiles 25 weist entsprechende Bohrungen für die Aufnahme von Metallstabdübeln 19 als Fixierung auf. Nun kann der Sparren 17, welcher einerseits für den Flanschbereich des T-Profiles 25 ausgefräst ist bzw. für den Steg des T-Profiles geschlitzt ist, eingehängt werden und mittels Stabdübel 19 fixiert werden. Diese Befestigungsart setzt sich analog im Bereich des Wand- bzw.
Deckenanschlusses fort.
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Flg. 5 zeigt einen Vertikalschnitt durch Front- bzw. Seitenwand der verglasten Holzkonstruktion im Brüstungsbereich (horizontaler Brustriegel), wobei der untere Brüstungsbereich als fixverglastes Element ausgebildet wird und der obere Bereich mit einem Fensterflügel versehen wird.
Zu diesem Zwecke werden in den Grundrahmen 2 die Brüstungsprofile 27, welche dieselbe Profilierung wie der Grundrahmen aufweisen, mittels Verschraubung montiert.
Diese beiden Brüstungsprofile 27 werden untereinander mittels Verleimung und fremder Federn 8 sowie der dazugehörigen Verschraubung 9 verbunden und bilden dadurch eine stabile Rahmenaussteifung. Nun wird im oberen Bereich des Brüstungsprofiles 27 das Stockergänzungsprofil 3 als Rahmenprofil eingesetzt, wodurch das Einhängen des Fensterflügels 5 mit der dazugehörigen Isolierverglasung 6 und der erforderlichen Glashalteleiste 7 ermöglicht wird. Desweiteren ist das Horizontalprofil der Stockergänzung 3 im Sockelbereich so ausgebildet, dass die handelsüblichen AluminiumWetterschenkelprofile 26 montiert werden können, die einerseits den Schutz der Brüstungsprofile 27 als auch den Anschlag für den Fensterflügel 5 mit der entsprechenden Dichtung 14 bilden.
Natürlich besteht auch die Möglichkeit, das Brüstungsprofil 27 in den Grundrahmen 2 zu montieren und beide Felder ober- und unterhalb des Brustungsprofiles 27 als fixverglastes Element ohne Fensterflügel auszubilden. Dabei wird auch im oberen Bereich ein Isolierglaselement 6 mit der dazugehörigen Glashalteleiste 4 montiert.
Fig. 6 zeigt einen Vertikalschnitt durch den Sockelanschluss mit eingesetzter Terrassentüre : Als Basis dient hier wieder das Sockelausgleichsprofil 12 aus massivem Hartholz mit rechteckigem Querschnitt und verkürzter Breite für die Aufnahme einer Sockelverblechung, wobei die Höhe des Sockels variabel gestaltet werden kann. Darüber kommt das Grundrahmenprofil 2, mit dem Stockergänzungsprofil 3 für die Aufnahme eines Terrassentürflügels. Die Profilierung des Stockergänzungsprofiles 3 wird im unteren horizontalen Bereich so vorgenommen, dass die handelsüblichen Aluminium-Abdeckprofile 28 für Terrassentürelemente verwendet werden können, welche gleichzeitig den Anschlag für die Terrassentüre 29 mit der dazugehörigen Dichtung 14 bilden.
Das Türelement wird mit einer Zweischeibenlsolierverglasung 6 und der dazugehörigen Glashalteleiste 7 versehen.
Wenn erforderlich, kann auch hier, die massive Sockelausbildung durch das Sockelfüll- element 11 (beschrieben unter Fig. 2) eingesetzt werden.
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Fig. 7 zeigt einen Vertikalschnitt durch den schrägen Dachanschluss im Mauerwerksbereich mit Schrägrissdarstellung des T-förmigen Metallanschlussprofiles.
Hier wird ein möglicher Anschluss der schräg verlaufenden Dachsparren 17 zu einem bestehenden Mauerwerk (Fassadenanschluss) 32 dargestellt. Zu diesem Zwecke wird eine nach statischen Erfordernissen dimensionierte Wandanschlusspfette 30 mittels Dübel und Schrauben 31 befestigt.
Der Wandanschlusspfosten 30 dient nun zur Aufnahme des T-förmigen Metallprofile 25, welches bereits unter Fig. 4 beschrieben ist, und mittels geeigneter Verschraubung 23 befestigt wird.
Der Stegbereich des T-Profiles 25 weist wiederum die entsprechenden Bohrungen für die Aufnahme von Metallstabdübeln 19 auf. Nun kann analog der Anschlussmontage im Fusspfettenbereich unter Fig. 4 der Sparren 17 mit den entsprechenden Ausfräsungen bzw. Schlitzen in das T-Profil 25 eingehängt und fixiert werden. Der darauffolgende Dachaufbau kann variabel - d. h. mit einem 2-Scheiben-lsolierglaselement oder mit geschlossenem Dachaufbau - gestaltet werden.
Diese Anschlussmöglichkeit kann auch in Bereichen von bestehenden Balkonplatten oder sonstigen Fassadenelementen problemlos ausgeführt werden.
Fig. 8 zeigt in einer Schrägansicht einen Teil einer erfindungsgemässen Holz-GlasKonstruktion, wobei in den Grundrahmen 2 die Brüstungsprofile 27 eingearbeitet sind, wodurch im unteren Bereich z. B. ein fixverglastes Brüstungselement mit der dazugehörigen Verglasung 6 und den erforderlichen Glashalteleisten 4 entsteht. Der obere Bereich der Grundrahmenkonstruktion 2 kann z. B. durch Einsetzen des Stockergänzungsprofiles 3 mit dem dazugehörigem Aluminium-Wetterschenkel-Profil 26 (siehe auch Fig. 5) für die Aufnahme eines Fensterflügels vorbereitet werden.