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Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Kettenfadenwächter, bei welchen an den Kettenfäden Platinen hängen, die beim Reissen der F : : den nach abwärts fallen und dadurch in den Bereich einer stetig bewegten Vorrichtung gelangen, die dadurch zum Stillstand gebracht wird und dabei den Webstuhl oder die Kettenschaltung abstellt.
Einrichtungen, um bei solchen Kettenfadenwächtern das Abschleudern der Platinen von den während des Webens schwingenden Kettenfäden zu verhindern, die von Hand in und ausser Gebrauchsstellung gebracht werden 1-innen, sind bekannt. Den Gegenstand der Erfindung bildet nun die Ausgestaltung einer soeben Einrichtung dahingehend, eine selbsttätige Ingebrauch- stellung der vorerwähnten Einrichtung zu bewirken, wenn dies der Weber nach Aul.'ergebrauchstellung von Hand aus unterlassen hat.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
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die Platinen der vorderen Reihe auf den Fäden 3 und jene der hinteren Reihe auf den Fäden J hängen. Diese Wächterplatinen sind zweckmässig aus dünnem flachem Metallblech 5 hergestellt und mit einem am unteren Ende onenen Schlitz 7 versehen.
Quer an dem Rahmen des Web'stuhles befestigte Führungsschienen 10 reichen lose durch die Schlitze 7, wobei die Platinen frei an den
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Fühler 11 schwingt unterhalb der beiden Führungsschienen 10 ; der Fühler trifft auf eine herabgefallene Platine aus einer der beiden Reihen auf und wird dabei festgehalten, so dass das Abstellen des Wehstuhles durch einen eemneten, in der Zeichnung nicht veranschaulichten Mechanismus
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veranschaulicht ; dieselbe besteht aus zwei parallelen, aufwärts und nach vorne gebogenen Armen 13, welche an ihren unteren Enden an einer in Lagern 7J drehbar angeordneten Stange 7- (Fig. l) unterhalb der Kettenfäden und hinter den Platinenreihen befestigt sind.
Zwei Anschlagstangen 16 sind an ihren Enden mit den vorderen Enden der Arme 13 verbunden, wobei eine
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schwenkt er den Rahmen 13, 16 zurück in die in strichlierten Linien angedeutete Stellung (Fig. 1). Die Arme 13 werden hiebei durch Auflegen einer der Anschlagstangen 16 auf die Kettenfäden
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eine Anzahl von Schlägen auf die Anschlagstangen 16 ausgeübt und die Arme 13 dadurch zum Schwingen veranlasst werden, wodurch der Rahmen sehr bald nach vorne in die Arbeitsstellung verschwenkt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kettenfadenwächter mit auf den Kettenfäden aufgehängten Fallplatinen, dadurch gekennzeichnet, dass der die Platinen in ihrer Aufwärtsbewegung begrenzende Rahmen (13) um einen unterhalb der Kette angeordneten Drehzapfen (14) derart verschwenkbar ist, dass der von Hand aus in die unwirksame Stellung verschwenkte Rahmen beim Betrieb des Webstuhles durch das wechselnde Straff- und Schlaffwerden der Kettenfäden selbsttätig in die wirksame Stellung zurückgebracht wird.