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Österreichische PATENTSCHRIFT 16313. ALFRED SMITH, SIMEON JACKSON UND CIIARLES HUDSON
IN KEIGHLEY (ENGLAND).
Schützenwächter für Webstühle mit selbsttätiger Schützenauswechslung.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Webstühle, bei denen der arbeitende Schützen erforderlichenfalls selbsttätig durch einen anderen, aus einem Behälter entnommenen ersetzt wird, wobei die Hauptteile des Stuhles still stehen.
Der Gegenstand der Erfindung besteht in einem Schützenwächter, durch welchen der Stuhl nicht wieder selbsttätig eingerückt wird, sondern stehen bleibt, wenn sich der arbeitende Schützen durch fehlerhaften (iang des Stuhles nicht im Wechselkasten, sondern auf der anderen Seite der Lade oder im Fach befindet, während die Auswechslungsvorrichtung für die Schützen in Tätigkeit ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 1 eine Seitenansicht der Schützenauswechslungs- vorrichtung mit den Vorrichtungen, welche eine Eindrückung des Stuhles verhindern, sobald sich der auszuwechselnde Schützen nicht an der richtigen Stelle befindet. Fig. 2 ist die
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findlichen, nicht zum Auswechseln dienender Schützenkastens. Fig. 4 und 5 zeigen einzelne Teile von Fig. 1 in vergrössertem Massstabe.
1 ist die gebräuchliche Stecherwelle, auf welcher an der der Auswechslungb- vorrichtung entgegengesetzten Ladenseite der bekannte Stecherhebel 2 sitzt, der durch die Kastenzunge. q (Fig. 3) beeinflusst wird. Der Stecherhebel, welcher sich am Auswechslungs-
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welchen eine Spiralfeder 13 gehängt und an dem Bolzen 14 eines auf der Stecherwelle 1 fest gelagerten Fingers 11 befestigt ist, so dass der Bolzen 14 am Stecherhebel 6 anliegt.
Ist der Stuhl im Gang, so wird der Stecherhebel ss durch die Schtitzenkastenzunge- zurückgeschoben und legt sich gegen den Stift 14 des festen Fingers 11 und hebt dadurch den Stechen. 5, so dass er über den Frosch 16 hinweggehen kann. In diesem Falle wirken Stecherhebel (i und 7 und der feste Finger 11 wie ein gewöhnlicher Stecherhebel.
Der lose Stecherhebel li mit Haken 7 kann zwei Stellungen einnehmen, entweder die in Fig. 1 mit vollen Linien gezeichnete, wenn der Schützen nicht im Kasten ist, oder die punktiert gezeichnete a und b, wenn sich der Schützen im Kasten befindet.
An der Stelze 17, welche zum Heben der vorderen Schützenkastenwlind 18 dient und nicht zu der vorliegenden Erfindung gehört, ist ein Ansatz 19 befestigt. Der Hebel 20
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Ist nun die Schützenauswechselvorrichtung in Tätigkeit gebracht und die Hauptteile des Stuhles stehen still, so wird, wenn sich der Schützen auf der Auswechselsoite der Lade befindet, der lose Stecherhebel 6 nach hinten geschoben und der untere Teil 7 desselben vorwärts, wie in Fig. 1 in punktierten Linien o, b gezeichnet ist. Dadurch kann der Yorsprung 19 beim Hochgang der Stelze 17 hinter dem Teil 7 aufwärts gehen. Der arbeitende Schützen wird dann durch einen aus dem Behälter ersetzt und die Hauptteile
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des Stub ! ! ! werden wieder eingerückt.
Ist aber die Schützenauswochslungsbewegung in Tätigkeit gebracht worden, während der Schützen sich nicht im Wechsolkasten, sondern auf der andern Ladensoite oder noch im Fach befindet, so ist die Stellung der beiden Teile 6 und 7 des losen Stecherhebels die in Fig. 1 gezeichnete und der Ansatz 19 der Stelze 17 geht bei seiner Hebung an der Vorderseite des Teiles 7 vorbei, wobei er denselben etwas zurückschiebt. Beim Niedergang kommt dann der Ansatz 19 in Berührung mit dem Haken 7 und wird durch ihn in der gehobenen Stellung festgehalten. Wenn aber die Stelze 17 oben festgehalten wird, so wird auch Hebel 20 hochgehalten, und wie schon erwähnt, steht dieser Hebel mit dem Einrückhebel 27 in Verbindung.
Der Winkelhebel 26 wird dann die in punktierte Linie c angegebene Stellung einnehmen und dadurch verhindern, dass der Ausrückhebel 27 selbsttätig in die eingerückte Stellung gebracht wird und dabei bleiben die Hauptteile des Stuhles stillstehen. Der Ausrückhebel 27 wird verhindert, in die Rast am Brustbaum einzuspringen.