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Vorschubvorrichtung für Maschinen zum Entrinden von Langhölzern.
Es sind bereits Maschinen zum Entrinden von Langhölzern bekannt, bei denen die Hölzer dadurch stets zentral zu der die Fräser tragenden Antriebsscheibe gehalten werden, dass die oberen und die unteren Vorschubwalzen so miteinander verbunden sind, dass eine Verschiebung entweder der oberen oder der unteren Walzen zur Mittellinie der Maschine eine Verschiebung der anderen (der unteren bezw. der oberen) Walzen in der entgegengesetzten Richtung um das nämliche Mass zur Folge hat.
Die vorliegende Vorschubvorrichtung ist eine Vorrichtung dieser Art. Sie kann auch bei den schwersten Maschinen mit Erfolg verwendet werden.
Die Vorschubvorrichtung ist in einer Ausführungsform auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1
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nach Linie D-D dargestellt.
Die Vorschubwalzen sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel als doppelte Paare ausgeführt ; das eine Paar umgreift den Stamm von oben und von unten vor dem Maschinenständer (Paar 7,7), das andere hinter diesem Ständer (Paar 7a, 7a). Jede Walze ist als doppeltkonisehe Walze mit Sturz nach der Mitte ausgeführt, so dass der Stamm an vier Angriffsstellen gehalten und zum Fordern gefasst wird. Die Walzen erhalten ihren Antrieb von den Rädern 6 aus, welche mit Rädern 4, 5 und einem Schneckenrad 3 in Verbindung stehen, durch Vermittlung der beiden Wellen 8, der Antriebsräder 9, der Zwischenräder 10 und der Walzenachsen 72, und zwar jede Walze jedes Paares unabhängig von der anderen.
Die Antriebsräder 9 und die Zwischenräder 10 sind von einem Gehäuse 11 umschlossen. Sie sind in Fig. 1 nur für die oberen Walzen in strichpunktierten Linien
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das Gehäuse 77 ist jede Walze 7, 7a mit der zugehörigen Welle 5 durch einen Hebel 73 verbunden, der um die Welle 8 schwingen kann. Die Achsen 12 der W. dzen 7, 7a werden ausserdem von je einem Hebel 14 gehalten, der mit seinem einen Ende um die Achsen 12 schwingt und mit seinem anderen Ende mittels eines Scharnierbolzens 15 an einem Gleitstück 76 oder 16. 1 angreift. Je
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und in Höhe der Achss des zu entrindenden Stammes.
Je eine obere und eine untere Walze eines Paares 7 oder 7a haben ein gemeinschaftliches Gleitstück 16 oder 16a.
Die Gleitstücke 16, 16a stehen unter dem Einflusse von Gewichts-oder Federbelastungen in solcher Weise, dass sie nach der Mitte der Stangen 17 zu verschoben werden, also die Wellen 12 und die Walzen 7, 7a gegen die Achse des Stammes hinbewegen und die Walzen gegen den Stamm andrücken. Bei der dargestellten Ausführungsform ist Gewichtsbelastung vorgesehen, und zwar für jedes zusammenarbeitende vordere und hintere Walzenpaar 7 oder 7a je eine sotehe.
Das an dem Hebel 78 angebrachte Belastungsgewicht 19 wirkt mittels Hebels 20 9 und Verbindungsstange 21 auf den um 22 schwingenden Doppelhebel 23, der mit seinem einen Ende an das Gleitstück 16 des Walzenpaares 7 angreift ; ein anderer durch Gewicht 19a belasteter Hebel 18a wirkt
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eine solche Führung gegeben, dass seine Walzen stets in gleicher Entfernung von der Achstichtung der Stangen 17 abliegen, der Stamm also in der Längsrichtung seiner Achse genau in der Hohe der Achse der die Fräser tragenden Scheibe gehalten und geführt wird. Jedes Walzen paar 7 oder 7a
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Statt des Antriebes der Walzen mittels Zwischenräder 10 kann auch ein beliebiger anderer Antrieb mittels Kette, Seilzuges o. dergl. gewählt werden.
Um zu ermöglichen, dass das hintere Walzenpaar beim Einführen des Stammes, sobald
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorschubvorrichtung für Maschinen zum Entrinden von Langhölzern, dadurch gekenn- zeichnet, dass behufs Zentrierung des Langholzes in Bezug auf die die Fräser tragende Antriebsscheibe die Vorschubwalzen (7, 7a) in den Kniepunkten (12) von Kniehebeln (13, 14) gelagert sind, deren Hebel 13 am Maschinengestell drehbar sind, und deren Hebel 14 an Gleitstücken (16, 1 {ja) angelenkt sind, die auf parallel zur Vorschubrichtung und in der Höhe der Drehungsachse der Fräserantriebsscheibe gelagerten Stangen (17) verschiebbar sind.