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Vom Gehäusedeckel betätigte Ein- und Ausrückvorrichtung für den Antrieb von
Schleudermaschinen und dgl.
Diese Erfindung bezieht sich auf jene Einrichtung an Deckeln von Schleudcrmaschinen und dergleichen, welche die Öffnung des Deckels zur Verhütung von Unfällen von der Aus-
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und zwangläung zu verbinden, dass die Onnungsbewegung des Deckels das Kraftübertragungs- glied in unwirksame Stellung überführt, während beim Schliessen des Deckels die Antriebs- vorrichtung eingerückt wird.
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Gleiche Bezugszahlen bezeichnen gleiche Teile in beiden Darstellungen der Zeichnung. 10 bezeichnet das feststehende Gehäuse einer Schleudermaschine, deren Korb oder Schleudr-
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drehung versetzt wird. Die Welle 73 ruht im Lager 14, welches vom Gehäuse 10 ausladet und trägt die Vollscheibo 15 und die Leerscheibe 16. Diese beiden Riemenscheiben wirken mit einer beliebigen Riemenverschiebvorrichtung zusammen, welche nach der dargestellten beispielsweisen Ausführungsform aus den den Riemen zwischen sich aufnehmenden Fingern 17 besteht, die von einer in Lagerständern 19 und 20 längsverschiebbaren Stange 18 getragen werden.
Auf dem Lagerständer 20 ist ein Winkelhebel 21 im Scheitel schwingbar gelagert, dessen einer Arm durch eine Lenkstange 22 mit dem Befestigungsauge 23 eines der Riemenfiner 17 verbunden ist. Das andere Ende 21 des Winkelhebels ist mit einem Lenker 25 verbunden, dessen zweites Ende schwingbar (bei 26) an den aufklappbaren Deckel 27 oder Schützkörper angeschlossen ist, welcher die oberen Teile der (Schleuder-) Maschine umschliesst und den Zugang zu letzterer, so lange sie in Betrieb ist, verhindert.
Der Deckel ist mit einer geeigneten Handhabe 28 zu seiner leichteren Betätigung ausgestattet.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende : Wenn der Deckel in die durch punktierte Linien in Fig. 2 angedeutete Offenstellung gebracht wird, wird der Riemen auf die Leerscheibe 16 geschoben und damit die Antriebsksaft. auf der Welle unwirksam gemacht, so dass das Schleuder gefäss bezw. der bewegte Teil einer anderen Maschine an einer Bewegung verhindert und damit allen Gefahren oder Beschädigungen, welche bei der Bemühung, ein mit hoher Geschwindigkeit umlaufendes Schleudergefäss oder dergl. zu beschicken, auftreten können, vorgebeugt ist.
Ist das zu behandelnde Gut ordnungsmässig je nach Bedarf in die Maschine eingeführt oder aus derselben entfernt und wird der Deckel geschlossen, so schiebt er infolge seiner Verbindung mit der Riemenstellvorrichtung den Riemen sofort, auf die Vollscheibe, so dass das
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und nach Beschicken, der Maschine mit Stoffen keinerlei Zeit mehr durch Handhabung eines besonderen Ab-oder Anstellhebels verloren geht, andererseits aber ein Öffnen der Maschine, solange dieselbe in Bewegung sich befindet, vollkommen ausgeschlossen ist.
Die beschriebene Konstruktion und Anordnung der zwangläufigen Verbindung gewähr- leistet durch die Hebelübersetzung die voMtändige Verschiebung des Riemens. Da übrigens der Verbindungshebel an dem Deckel nahe dem'Drehzapfen desselben angelenkt ist, ist dieser Hebel allen ihn gefährdenden beim Gebrauche der Maschine auftretenden Einflüssen entzogen.
Durch das Übersetzungsverhältnis des Winkelhebels ist der zur vollständigen Riemenverschiebung erforderliche Weg des Angriffspunktes des Lenkers am Deckel auf ein Mindestmass beschränkt und ein sicheres Festhalten den Riemens auf einer oder der anderen Riemenscheibe gewährleistet.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Vom Gehäusedeckel betätigte Ein- und Ausrückvorrichtung für den Antrieb von Schleudermaschinen und dergl., gekennzeichnet durch eine den Gehäusedeckel mit dem Riemen-Ein-und - Ausrücker unmittelbar verbindende Hebelanordnung, welche beim Öffnen des Deckels den Riemen zwangsweise auf die Leerscheibe, beim Schliessen des Deckels dagegen auf die Vollscheibe schiebt.