AT42967B - Azetylenentwickler. - Google Patents

Azetylenentwickler.

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AT42967B
AT42967B AT42967DA AT42967B AT 42967 B AT42967 B AT 42967B AT 42967D A AT42967D A AT 42967DA AT 42967 B AT42967 B AT 42967B
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Austria
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Theodor Doswald
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Theodor Doswald
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  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Azetylenentwickler. 



   Die Erfindung betrifft einen   Azetylengasentwickle. r jener   Art, bei denen mittels eines in eine Tauchglocke ragenden Karbidbehälters durch Steigen des Wassers in der Glocke Azetylen zu   Bcleuchtungszwecken entwickelt   wird. Solche   Apparate benötigen keinen besonderen Gas-   behälter, sondern sie erzeugen nur jene Gasmenge, die zur Speisung der jeweils erforderlichen 
 EMI1.1 
 zeitiges Russen und Verstopfen der Brenner verursacht. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Azetylengasentwickler der genannten Art, 
 EMI1.2 
 Karbids sinkt der unterste Behälter unter der Wirkung einer Auslöservorrichtung, die durch das Anschwellen der Zersetzungsprodukte des Karbids betätigt wird, sowie durch seine eigene Schwere abwärts, während auf seinen Platz der über ihm lagernde Behälter nachrückt. 



   Zur Dämpfung der beginnenden Gasentwicklung und zur Vermeidung der Nachentwicklung ist ein Gefäss auf dem Boden des Wassergefässes aufgestellt. das 01 enthält, welchessich als Schicht auf dem Wasser ausbreitet. Eine Verbindung der Karbidbehälter untereinander bewirkt, dass der unterste jeweils nur um die Höhe eines Behälters   abwärts sinken kann.   Das Karbid   letmdet sich   in einer   Gewc behülle   im Behälter : ein Schirm oberhalb der Behälter verhindert eine etwaige vorzeitige Gasentwicklung durch Auftropen von Niederschlagswasser.

   Es ist ferner ein Druckregler für die Ableitung überschüssigen ases ins Freie vorgesehen. 
 EMI1.3 
 Fig. 3 und 4 zeigen in grösserem Massstabe den untersten Karbidbehälter zu Beginn bezw. am Ende der Entwicklung und Fig. 5 veranschaulicht einen solchen Behälter in der Druntersicht. 



   Im   Wassergefäss   a befindet sich die Tauchglocke 6, an deren Innenwandung zwei einander diametral entgegengesetzte Führungsringen c für innerhalb derselben übereinander lagernde 
 EMI1.4 
   ruht ein Gefäss e   mit einer entsprechenden Menge öliger Substanz. Der Rand dieses Gefässes ragt so weit in die   Tauchglocke,   dass ilm das Wasser beim Füllen des Gefässes a und bei geschlossenen   Abzugshähnen   nicht erreicht (Fig. 1). Die Behälter d sind beim gezeichneten Ausführungsbeispiele als sechskantige prismatische Schachteln ausgebildet, an deren zwei einander gegenüberliegenden oberen Kanten mittels Scharnieren f zwei Halbdeckel g befestigt sind.

   Diese Halbdeckel ruhen normal (Fig. 3) auf den gegen   die Mittelränder   der Deckel geneigten Rändern der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Schachtelseitenwände   h   auf. Au ihrer Unterseite sind Z-förmige Haken i befestigt, deren einer Arm bei geschlossenem Behälter und insolange das, Karbid nicht zersetzt ist, durch die betretenden 
 EMI2.1 
 gehaltenen untersten Behälter lagern die   datruber befindlichen   Behälter, deren Haken ohne einen Stützpunkt in die Führungsrinnen c hineinreichen. In jeden Behälter d kommt eine seinem halben 
 EMI2.2 
 vorerst in ein weitmaschiges Gewebe oder dergl. gefüllt weiden, das so weit gehalten sein muss, dass es sich auf das doppelte des ursprünglichen Volumens ausdehnen kann.

   Bei Beschickung des Apparates kommt in jeden Behälter d ein solcher G ewebesack mit Karbid, das durch entsprechendes Schütteln des Behälters gleichmässig in dem selben ausgebreitet wild,
Zum Gebrauch wird vorerst das Wassergefäss a so weit mit Wasser gefüllt, dass dessen Ober- 
 EMI2.3 
 auf der Wasseroberfläche schwimmen (Fig. 2) ; sie wird zuerst das Karbid im untersten Behälter belecken und daher die Gasentwicklung, die mit dem weiteren Steigen des Wassers in der Glocke beginnt, entsprechend dämpfen. Aber auch beim   zurückströmenden   Wasser wird sich die Olschicht dämpfend über das in Zersetzung befindliche Karbid breiten. Dieses Spiel \\ird sich fortwährend wiederholen und eine zu heftige Gasentwicklung verhindern. 



   Da Versuche ergeben haben, dass die im Gefässe enthaltene ölige Substanz für die oberen Karbidbehälter nicht ausreicht, so können die oberen Behälter d in der Weise mit 01 versehen werden, dass an ihrem Boden ausserhalb des Behälters eine ringförmige Rinne o (Fig. 5) angeordnet wird, die zur Aufnahme von öliger Masse bestimmt ist. Sobald das Wasser über den Rand der Rinne steigt, wird sich das   01   über dasselbe ausbreiten. Wenn   auch der unterste Karbidbehälter   mit einer solchen Olrinne versehen wird, kann die Anordnung des   Olgefässes e   ganz entfallen. Sobald das im untersten Behälter d enthaltene Karbid annähernd verbraucht ist, wird dessen Zersetzungs- 
 EMI2.4 
 in eine wagrechte oder selbst etwas aufwärts gerichtete Stellung bringt.

   Hiedurch treten die Haken t   aus den Führungsrinnen   c und verlieren dadurch den Halt, so dass der unterste Behälter selbsttätig abwärts-und der nächsthöhere an seine Stelle usw. sinkt. Damit der jeweils unterste Behälter   nur um die Höhe   eines Behälters und nicht ganz zu Boden sinken kann, werden die aufeinander   lagernden Karbidbehälter   mittels eines elastischen Bandes p miteinander verbunden. 



   Beobachtungen haben ergeben, dass sich bei der Entwicklung des Azetylengases im Inneren der Glocke Wasserdämpfe bilden und an den Wänden, vorzugsweise aber am Dach der Glocke 
 EMI2.5 
 dessen Rand über die Behälter d vorragt, so dass das Kondenswasser in den Wasserbehälter a abtropfen muss. 



   Zur unbedingten Vermeidung der bei einer Nachvergasung bestehenden Gefahr ist das Innere der Glocke b mit einem Glasrohr r verbunden, das seitlich ausserhalb des Wassergefässes herunterreicht und am Boden   U-förmig   gebogen wieder aufwärts führt. Dieses Glasrohr wird so hoch mit Wasser gefüllt, dass die Gesamthöhe der Wassersäule etwas geringer ist als der Unterschied zwischen den Wasserständen innerhalb der Glocke bei   gänzlichen   Mangel an Druck und beim   höchstzulässigen Druck.

   Wird   nun durch Nachvergasung der höchste erlaubte Druck überschritten. so dass das Gas sonst ausserhalb der Glocke b durch das Wassergefäss a aufsteigen könnte, so wird das überschüssige Gas durch das U-förmige Rohr r entweichen und dann von da durch einen Schlauch oder ein Rohr ins Freie geleitet werden, wo sich diese keinesfalls erhebliche Menge von Azetylengas bald verflüchtigt. Natürlich ist es nicht notwendig, das Glasrohr r unmittelbar neben dem Apparat einzuschalten, es muss nur einerseits mit der Glocke b, anderseits mit der freien Luft verbunden sein (Fig. 1). 



   Um den Apparat nach beendetem Gebrauch zu reinigen, werden nur die Behälter d geöffnet und die Zersetzungsprodukte des Karbids in ihren Hüllen entfernt. 



   Derartige Apparate sind ganz gefahrlos und können selbst in geschlossenen, bewohnten Räumen aufgestellt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCHE : 1. Azetylengasentwickler, bei dem mittels eines in eine Tauchglocke ragenden Karbidbehälters durch Steigen des Wassers in die Glocke Azetylen entwickelt wird, unter Verwendung einer Anzahl in der Glocke übereinander angeordneter mit durchlochten Seitenwänden und Böden versehener Behalter, die zur Aufnahme einer ihrem halben Rauminhalte entsprechenden Menge von Karbidkörnern dienen und von denen jeweils nur der unterste dem Einflüsse des Wassers ausgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilig unterste Behalter nach völliger <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 betätigten Auslösevorrichtung und der eigenen Schwere abwärts sinkt, während auf seinen Platz der über ihm lagernde Behälter nachrückt.
    2. Azetylengasentwickler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Karbide EMI3.2 oberen Kanten mittels Scharnieren zwei Halbdeckcl befestigt sind, die normal auf den gegen die Mittelränder der Deckel geneigten Rändern der Seitenwände der Schachteln aufruhen und an deren Unterseite je ein Haken befestigt ist, dessen einer Arm bei geschlossenen Behälter durch dessen Seitenwand hindurch in je eine lotrechte innerhalb der Glocke angeordnete Führung- rinne reicht, auf deren unterem Abschluss die Haken des untersten Behälters aufruhen, während EMI3.3 dass ihre Haken aus der Rinne austreten und hiedurch den Halt verlieren,
    so dass der unterste Behälter selbsttätig abwärts-und der nächsthöhere an seine Stelle sinkt.
    3. Azetylengasentwic1der nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass die aufeinander lagernden Karbidbehälter mittels eines elastischen Bandes miteinander verbunden sind, so dass der unterste jeweils nur um die Höhe eines Behälters sinken kann.
AT42967D 1909-06-24 1909-06-24 Azetylenentwickler. AT42967B (de)

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