AT42937B - Selbstverkäufer für Flüssigkeiten. - Google Patents

Selbstverkäufer für Flüssigkeiten.

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Laurence Walter Luellen
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Laurence Walter Luellen
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  • Beverage Vending Machines With Cups, And Gas Or Electricity Vending Machines (AREA)

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  Selbstverkäufer für Flüssigkeiten. 
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 hindurohragt, der an dem mit Gewinde versehenen Ende die Mutter 42 aufnimmt. In der Stirnwand 40 ist ferner eine   Einlassöffnung 43 vorgesehen,   die in der Regel mit der Auslassöffnung des Rohres 21 übereinstimmt und wenn die Trommel gedreht wird, als Ventil wirkt, das den 
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 kugelförmige Vertiefung 47 angeordnet, die an einer Seite mit der Einlassöffnung 43 kommuniziert. Der vertiefte Trommelteil 47 ist mit einem in die Ausnehmung 46 ragenden Gewindeflansch 48 versehen, auf welchem ein hohler Halter 49 aufgeschraubt ist, der Becherform besitzt und sich in einer Riohtungslinie mit dem Becheraufnehmer befindet.

   Der vertiefte Teil 47 und der Halter 49 dienen zusammen als Flüssigkeitsbehälter mit abgegrenztem   Fassungsvermögen.   Die Flüssigkeit tritt in denselben durch die Offnung 43 ein und würde, wenn sie nicht zurückgehalten werden würde, aus der   ÖSnung JC   in der Aussenwand des Halters 49 austreten. Sie wird jedoch daran durch ein Ventil 51 aus elastischem Material, zweckmässig Gummi, in Form einer Hohlkugel, welche auf der   Flüssigkeit   im Behälter schwimmt, daran gehindert, indem dasselbe bei steigender   Flüssigkeit   auf seinen Sitz   aufgedrückt   wird.

   Die Dichte des Schlusses nimmt mit dem Druck zu und bleibt derselbe noch wirksam, wenn auch der Halter um einen   beträchtlichen Winkel,   beispielsweise 90"oder mehr aus der Senkrechten verdreht wird. 



   Der unterste Becher der Reihe wird durch die Auflage eines Flansches 27 mit dem Trommelkopf getragen. Die vorstehenden Trommelkopfkanten sind bei 52 (Fig. 4) an den dem Beginn der exzentrischen Oberfläche 45 anliegenden Stellen derart schmal gehalten, dass die Becherflansche zwischen denselben bei einer gewissen Trommellänge hindurchgehen können und in diesem Falte sich in gegenüberliegende Ausnehmungen 53, 53 (Fig. 13 und 14) des Kopfes einlegen. Die Ausnehmungen 53 verlaufen parallel   zur Oberfläche 45 u, nd   erstrecken sich deren   äussere   Begrenzungswände über die Ausnehmung 46. Die   Begrenzungswände   dienen durch ihren Eingriff mit den Flanschen   27   dazu, die Becher nacheinander von dem Stapel abzuziehen. 



   Mit dem vorderen Ende der Trommel zusammenwirkend, jedoch einer davon unabhängigen   Bewegung ; fähig,   ist die Antriebsscheibe   J4   vorgesehen, welche mit einem Zapfen 55 mit Verbreiterung 56 versehen ist, die in einer Platte 57 gelagert ist, welche die Vorderseite des   Gehäuses   mit einer Öffnung, durch welche der Zapfen 55 sich erstreckt, verschliesst. Der Zapfen 55 dient an seinem inneren Ende als Lager für das benachbarte Ende 44 der Trommel, in dem eine   Öffnung J9   (Fig. 11) der letzteren denselben aufnimmt. Auf den Zapfen ist ferner   ausserhalb   der Platte 57 ein Handhebel 60 aufgesetzt. An einem Ende der Platte ist eine Feder 61 befestigt, deren anderes Ende mit dem Zapfen 55 verbunden ist.

   Die Feder   61   hält nicht nur die   Rückwand   der Trommel in ständiger Berührung mit der gegenüberliegenden   Gehäusewand, welche zweck-   mässig als Dichtung ausgebildet ist, so dass ein Übertreten von Flüssigkeit aus dem Zuführrohr in das Gehäuse hintangehalten wird, sondern hält auch zufolge ihrer Spannung die Scheibe und Trommel in ihren   Ruhe- und Rückkehranlagen   nach jeder Betätigung. Die korrekte Begrenzung der Trommelbewegung für deren normale Lage wird durch einen Stift, 62 und Schlitz 63 (Fig. 1) bewirkt. Der Weg der Antriebsscheibe wird nach beiden Richtungen hin durch Anschläge 64 und 65 am äusseren Ende des Gehäuses, welche mit dem Handhebel zusammenwirken, begrenzt. 



   Wie aus Fig. 5-11 ersichtlich, ist auf der Aussenseite des Trommelkoptes 44 ein Vorsprung 66 vorgesehen, welcher auf der einen Seite mit einer nach einem Radius des Kopfes gekrümmten Kantenfläche 67 versehen ist. Die Schrägfläche 67 setzt sich senkrecht nach oben in einen Schlitz des   Aufnehmerrohres 68,   welcher die   Münzeinwurföflnug   des Gehäuses bildet, fort, wobei 
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 Miinzeneingrifflchen 69, die unterhalb des Rohres in einem Winkel zu der Fläche 67 geneigt ist. Eine Fläche 70 ist ferner an der entgegengesetzten Seite des Vorsprunges 67 vorgesehen. 



  Der Zweck derselben wird später angegeben. Zwischen den Seitenflächen ist der Vorsprung an   der Aussenseite 71 bogenförmig   gestaltet. Vom inneren Ende der Seitenfläche 69 tritt dieselbe wie   bei 7. ? angegeben,   gegen die Trommelachse   zurück und   von dort aus folgt das innere Vorsprungende einem   Kreisbogen 7J   von bedeutend geringerem Radius als der des Teiles 71 auf der anderen Seite der Achse. 



   Die gegenüberliegende Seite der Scheibe 54 ist am Umfang mit einem Ringflansch 24 versehen, welcher in   unmittelbarer Berührung   mit dem Kopf 44 ist und in dem   segmentförmigen   Raum zwischen der Kante   il,   des Vorsprunges 66 und der Aussenseite des Kopfes 44 beweglich ist. In der Breitseite des Flansches ist ferner ein Ausschnitt 75 (Fig. 11) angeordnet, dessen eines Ende. wenn der Handgriff 60 am Anschlag 64 der Fläche 76 anliegt, gerade am linksseitigen   Ende des Münzenein ; vu. rfschlitze8 liegt. Die Fläche 67 der Trommel bildet die Fortsetzung der Fläche 69.

   Die Scheibenoberfläche 76 und die Oberfläche 69 der Trommel ist derart ausgestaltet   und beide haben eine solche Stellung zueinander, dass, wenn eine Münze von der für den Apparat 

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 bestimmten   Grösse   zwischen dieselben fällt, beide dieselbe ergreifen und zurückhalten bezw. die Scheibe und Trommel für die    Vorwärtsroder Abgabebewegung miteinander kuppeln. Wenn   der   Handgriff 60, durch welchen die Scheibe betätigt   wird, den Anschlag 65 erreicht, so liegt 
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   An dem für gewöhnlich unteren Teil der Scheibe 54 ist eine   Ausnehmung   vorgesehen und ausserhalb derselben ist der dem Flansch 74 benachbarte Teil des Trommelkopfes derart ausgenommen, dass ein Schlitz 81 verbleibt, welcher sich für gewöhnlich über der   AuslassöSnung ?   des Gehäuses über dem Einsatz 32 befindet. Der innerhalb des Schlitzes 81 in der Ebene der   Auslassöffnung   gelegene Flanschteil besitzt eine schräge Fläche 83 (Fig. 12), welche dazu dient, einen längs des Flansches sich bewegenden Gegenstand abzulenken und durch den Schlitz 81 und die Öffnung zu führen.

   Wenn eine Münze oder ein Gegenstand mit geringerem Durchmesser als der gültige eingeworfen wird, so fällt sie von der Einwurföffnung zwischen die Flächen 69 und 76 in den breiteren Raum oder Durchgang unter der Fläche 72 und zwischen die einander zugekehrten Flächen der Trommelscheibe der Fläche 73 und den Flansch 74 geht durch den zwischen letzteren vorhandenen Zwischenraum frei hindurch bis sie die Schrägfläche 83 berührt. 



  Diese lenkt sie aus der Ebene der   Auslasswurföffnung   in die Ausnehmung 80 ab wobei der Eintritt in dieselbe durch eine   Schrägkante     84   erleichtert wird und von dort aus durch die   Öffnung 82.   



   Wenn der Verkäufer ausser Betrieb ist   (Fig. l,   5, 7, 8, und 13), ermöglicht die Einlass- öffnung   43,   dass Flüssigkeit aus dem Behälter in das Abgabegefäss übertritt, aus welchem ein Entweichen derselben durch die Öffnung   50   ? durch die Kugel 51 hintangehalten wird. Auf dem Halter   49   ist bereits ein Becher aufgesetzt und der unterste Becher des Becherstapels liegt mit seinem Flansch 27 auf den konzentrischen Rändern der Trommelköpfe (Fig. 4) auf. 



  Soll nun aus dem Verkäufer ein mit Flüssigkeit gefüllter Becher entnommen werden, so wird eine Münze 23 in den Einwurfkanal geworfen und der Handhebel 60 im Uhrzeigersinn verdreht. 



   Das Einlegen der   Müne   zwischen die Flächen 69 und 76 hat zur Folge, dass die Antriebsscheibe unter Vermittlung der Münze die Trommel mitnimmt. Die erste Wirkung der Trommeldrehung ist, die Flüssigkeitszufuhr zu unterbinden, so dass in dem Abgabegefäss die zur Abgabe bestimmte Menge verbleibt. Die Ventilkugel sucht an der Öffnung 50 noch einige Zeit zu bleiben, nachdem der Halter die vertikale Lage verlassen hat, aber nachdem derselbe um ungefähr   900   (Fig. 2) verdreht wurde, wird sich die Kugel von der Öffnung trennen und die Flüssigkeit langsam in den Becher   fliessen,   Wenn sich der Halter der untersten Stellung (Fig. 3) nähert, bei welcher der Handhebel am Anschlag 65 anliegt, so wird der Becher in bezug auf seine Ausgangslage umgekehrt und in eine Öffnung am Gehäuseboden über die Schale 33 gebracht.

   Das Gewicht der Flüssigkeit reicht nun aus, den Becher von dem Halter zu entfernen ; er fällt aus dem Einsatz in senkrechter Richtung auf die Schale. Die Abgabe der Flüssigkeit wird während des Herunterfallens des Bechers sofort nachdem derselbe die Schale erreicht hat, vollendet. Die Abgabe des Bechers mit Inhalt ist vollendet, wenn der Handhebel freigegeben wird und der Zug der Feder 61 eine Linksdrehung der Scheibe verursacht. Dadurch wird die Münze frei, und da sie sich gegenüber dem Schlitz 77 befindet, so fällt sie durch den Kanal   38   in den Behälter 36.

   Die Scheibenfläche 79 wird nun gegen die Trommeloberfläche 70 gepresst und bringt die Trommel in ihre Ausgangslage   zurück.   Die ganze Zeit, während welcher die Trommel und die Scheibe aus ihren gewöhnlichen Lagen gebracht sind, ist der Münzeneinwurfschlitz durch den Flansch   74   verschlossen. Deshalb kann während dieser Zeit keine Münze eingeführt werden, welche die Bewegungsvorgänge des Verkäufer hindern könnte. Bei der Bewegungsumkehr wird der Flansch des untersten Bechers des im Aufnehmer befindlichen Stapels, welcher hernach auf die Schale gebracht werden soll, zwischen die engen Teile der Trommelköpfe eingeführt und durch die exzentrischen Nuten   53   festgehalten, während der nächste Becher des Stapels sich auf den weiteren Kopfteil (Fig.   14)   aufsetzt. 



   Der durch die Divergenz der Nuten und Kanten der Köpfe geschaffene Keil zieht den untersten Becher ganz nach unten und trennt ihn von den anderen, so dass, wenn die Ausnehmung46 den Becher erreicht, die Nuten denselben losgelöst haben und er auf den Halter fällt. Das Bestreben, der Trennung einen Widerstand entgegenzusetzen, kann durch einen leichten Schlag auf den   Bodennansch   durch das nach vorn rückende hintere Ende der Wand der Ausnehmung aufgehoben werden. Der Verkäufer ist nun zu einer neuen Abgabe bereit. Wenn der Handgriff 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Selbstverkäufer für Flüssigkeiten mit getrennten Vorratsgefässen für die Flüssigkeit und für die zur Aufnahme derselben bestimmten Becher, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Abgabevorrichtung, deren Innenraum die abzugebende Flüssigkeitsmenge und deren Aussenseite den Becher aufnimmt, wobei durch eine entsprechende Bewegung der Abgabevorrichtung der Becher mit Inhalt in eine, zur Entnahme durch den Käufer geeignete Stellung gebracht wird.
    3. Selbstverkäufer nach Anspruch l, dessen Becherabgabevorrichtung aus einem die in einer Reihe übereinander geschichteten, mit der offenen Seite nach unten gerichteten Becher aufnehmenden Behälter besteht, gekennzeichnet durch ein Einsatzstück (39), welches den untersten Becher vom Stapel entfernt und denselben zur Aufnahme der Flüssigkeit bei der Abgabebewegung umzukehren gestattet.
    3. Selbstverkäufer nach Anspruch 1 und 2 mit Münzenkontrollvorrichtung, gekennzeichnet durch derartig ausgebildete Flächen (70 und 79), dass dieselben bei der Rückkehrbewegung des Antriebsgliedes zusammenwirken und die Rückführung der Abgabevorrichtung bewirken, wobei Vorrichtungen (74) zum Verschliessen der Einwurföffnungen während der Bewegung des Antriebsgliedes angeordnet sind.
    4. Selbstverkäufer nach Anspruch 3 mit Vorrichtung zum Auswerfen ungeeigneter Münzen, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung und Ausbildung der Flächen (69 und 72) in der Trommel, dass Münzen oder Gegenstände von geringerem als dem vorgeschriebenen Durchmesser von der Einwurföffnung zwischen die Flächen (69 und in den breiteren Durchgang unter der Fläche (72) und zwischen die einander zugekehrten Flächen der Trommelscheibe, die Fläche (73) und dem Flansche (74), gelangen und auf eine Schlagfläche (83) auftreten, welche sie in eine Ausnehmung (80) leitet, von der sie durch die OSnung ) austreten können.
AT42937D 1909-03-25 1909-03-25 Selbstverkäufer für Flüssigkeiten. AT42937B (de)

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