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Selbstverkäufer für Flüssigkeiten.
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hindurohragt, der an dem mit Gewinde versehenen Ende die Mutter 42 aufnimmt. In der Stirnwand 40 ist ferner eine Einlassöffnung 43 vorgesehen, die in der Regel mit der Auslassöffnung des Rohres 21 übereinstimmt und wenn die Trommel gedreht wird, als Ventil wirkt, das den
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kugelförmige Vertiefung 47 angeordnet, die an einer Seite mit der Einlassöffnung 43 kommuniziert. Der vertiefte Trommelteil 47 ist mit einem in die Ausnehmung 46 ragenden Gewindeflansch 48 versehen, auf welchem ein hohler Halter 49 aufgeschraubt ist, der Becherform besitzt und sich in einer Riohtungslinie mit dem Becheraufnehmer befindet.
Der vertiefte Teil 47 und der Halter 49 dienen zusammen als Flüssigkeitsbehälter mit abgegrenztem Fassungsvermögen. Die Flüssigkeit tritt in denselben durch die Offnung 43 ein und würde, wenn sie nicht zurückgehalten werden würde, aus der ÖSnung JC in der Aussenwand des Halters 49 austreten. Sie wird jedoch daran durch ein Ventil 51 aus elastischem Material, zweckmässig Gummi, in Form einer Hohlkugel, welche auf der Flüssigkeit im Behälter schwimmt, daran gehindert, indem dasselbe bei steigender Flüssigkeit auf seinen Sitz aufgedrückt wird.
Die Dichte des Schlusses nimmt mit dem Druck zu und bleibt derselbe noch wirksam, wenn auch der Halter um einen beträchtlichen Winkel, beispielsweise 90"oder mehr aus der Senkrechten verdreht wird.
Der unterste Becher der Reihe wird durch die Auflage eines Flansches 27 mit dem Trommelkopf getragen. Die vorstehenden Trommelkopfkanten sind bei 52 (Fig. 4) an den dem Beginn der exzentrischen Oberfläche 45 anliegenden Stellen derart schmal gehalten, dass die Becherflansche zwischen denselben bei einer gewissen Trommellänge hindurchgehen können und in diesem Falte sich in gegenüberliegende Ausnehmungen 53, 53 (Fig. 13 und 14) des Kopfes einlegen. Die Ausnehmungen 53 verlaufen parallel zur Oberfläche 45 u, nd erstrecken sich deren äussere Begrenzungswände über die Ausnehmung 46. Die Begrenzungswände dienen durch ihren Eingriff mit den Flanschen 27 dazu, die Becher nacheinander von dem Stapel abzuziehen.
Mit dem vorderen Ende der Trommel zusammenwirkend, jedoch einer davon unabhängigen Bewegung ; fähig, ist die Antriebsscheibe J4 vorgesehen, welche mit einem Zapfen 55 mit Verbreiterung 56 versehen ist, die in einer Platte 57 gelagert ist, welche die Vorderseite des Gehäuses mit einer Öffnung, durch welche der Zapfen 55 sich erstreckt, verschliesst. Der Zapfen 55 dient an seinem inneren Ende als Lager für das benachbarte Ende 44 der Trommel, in dem eine Öffnung J9 (Fig. 11) der letzteren denselben aufnimmt. Auf den Zapfen ist ferner ausserhalb der Platte 57 ein Handhebel 60 aufgesetzt. An einem Ende der Platte ist eine Feder 61 befestigt, deren anderes Ende mit dem Zapfen 55 verbunden ist.
Die Feder 61 hält nicht nur die Rückwand der Trommel in ständiger Berührung mit der gegenüberliegenden Gehäusewand, welche zweck- mässig als Dichtung ausgebildet ist, so dass ein Übertreten von Flüssigkeit aus dem Zuführrohr in das Gehäuse hintangehalten wird, sondern hält auch zufolge ihrer Spannung die Scheibe und Trommel in ihren Ruhe- und Rückkehranlagen nach jeder Betätigung. Die korrekte Begrenzung der Trommelbewegung für deren normale Lage wird durch einen Stift, 62 und Schlitz 63 (Fig. 1) bewirkt. Der Weg der Antriebsscheibe wird nach beiden Richtungen hin durch Anschläge 64 und 65 am äusseren Ende des Gehäuses, welche mit dem Handhebel zusammenwirken, begrenzt.
Wie aus Fig. 5-11 ersichtlich, ist auf der Aussenseite des Trommelkoptes 44 ein Vorsprung 66 vorgesehen, welcher auf der einen Seite mit einer nach einem Radius des Kopfes gekrümmten Kantenfläche 67 versehen ist. Die Schrägfläche 67 setzt sich senkrecht nach oben in einen Schlitz des Aufnehmerrohres 68, welcher die Münzeinwurföflnug des Gehäuses bildet, fort, wobei
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Miinzeneingrifflchen 69, die unterhalb des Rohres in einem Winkel zu der Fläche 67 geneigt ist. Eine Fläche 70 ist ferner an der entgegengesetzten Seite des Vorsprunges 67 vorgesehen.
Der Zweck derselben wird später angegeben. Zwischen den Seitenflächen ist der Vorsprung an der Aussenseite 71 bogenförmig gestaltet. Vom inneren Ende der Seitenfläche 69 tritt dieselbe wie bei 7. ? angegeben, gegen die Trommelachse zurück und von dort aus folgt das innere Vorsprungende einem Kreisbogen 7J von bedeutend geringerem Radius als der des Teiles 71 auf der anderen Seite der Achse.
Die gegenüberliegende Seite der Scheibe 54 ist am Umfang mit einem Ringflansch 24 versehen, welcher in unmittelbarer Berührung mit dem Kopf 44 ist und in dem segmentförmigen Raum zwischen der Kante il, des Vorsprunges 66 und der Aussenseite des Kopfes 44 beweglich ist. In der Breitseite des Flansches ist ferner ein Ausschnitt 75 (Fig. 11) angeordnet, dessen eines Ende. wenn der Handgriff 60 am Anschlag 64 der Fläche 76 anliegt, gerade am linksseitigen Ende des Münzenein ; vu. rfschlitze8 liegt. Die Fläche 67 der Trommel bildet die Fortsetzung der Fläche 69.
Die Scheibenoberfläche 76 und die Oberfläche 69 der Trommel ist derart ausgestaltet und beide haben eine solche Stellung zueinander, dass, wenn eine Münze von der für den Apparat
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bestimmten Grösse zwischen dieselben fällt, beide dieselbe ergreifen und zurückhalten bezw. die Scheibe und Trommel für die Vorwärtsroder Abgabebewegung miteinander kuppeln. Wenn der Handgriff 60, durch welchen die Scheibe betätigt wird, den Anschlag 65 erreicht, so liegt
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An dem für gewöhnlich unteren Teil der Scheibe 54 ist eine Ausnehmung vorgesehen und ausserhalb derselben ist der dem Flansch 74 benachbarte Teil des Trommelkopfes derart ausgenommen, dass ein Schlitz 81 verbleibt, welcher sich für gewöhnlich über der AuslassöSnung ? des Gehäuses über dem Einsatz 32 befindet. Der innerhalb des Schlitzes 81 in der Ebene der Auslassöffnung gelegene Flanschteil besitzt eine schräge Fläche 83 (Fig. 12), welche dazu dient, einen längs des Flansches sich bewegenden Gegenstand abzulenken und durch den Schlitz 81 und die Öffnung zu führen.
Wenn eine Münze oder ein Gegenstand mit geringerem Durchmesser als der gültige eingeworfen wird, so fällt sie von der Einwurföffnung zwischen die Flächen 69 und 76 in den breiteren Raum oder Durchgang unter der Fläche 72 und zwischen die einander zugekehrten Flächen der Trommelscheibe der Fläche 73 und den Flansch 74 geht durch den zwischen letzteren vorhandenen Zwischenraum frei hindurch bis sie die Schrägfläche 83 berührt.
Diese lenkt sie aus der Ebene der Auslasswurföffnung in die Ausnehmung 80 ab wobei der Eintritt in dieselbe durch eine Schrägkante 84 erleichtert wird und von dort aus durch die Öffnung 82.
Wenn der Verkäufer ausser Betrieb ist (Fig. l, 5, 7, 8, und 13), ermöglicht die Einlass- öffnung 43, dass Flüssigkeit aus dem Behälter in das Abgabegefäss übertritt, aus welchem ein Entweichen derselben durch die Öffnung 50 ? durch die Kugel 51 hintangehalten wird. Auf dem Halter 49 ist bereits ein Becher aufgesetzt und der unterste Becher des Becherstapels liegt mit seinem Flansch 27 auf den konzentrischen Rändern der Trommelköpfe (Fig. 4) auf.
Soll nun aus dem Verkäufer ein mit Flüssigkeit gefüllter Becher entnommen werden, so wird eine Münze 23 in den Einwurfkanal geworfen und der Handhebel 60 im Uhrzeigersinn verdreht.
Das Einlegen der Müne zwischen die Flächen 69 und 76 hat zur Folge, dass die Antriebsscheibe unter Vermittlung der Münze die Trommel mitnimmt. Die erste Wirkung der Trommeldrehung ist, die Flüssigkeitszufuhr zu unterbinden, so dass in dem Abgabegefäss die zur Abgabe bestimmte Menge verbleibt. Die Ventilkugel sucht an der Öffnung 50 noch einige Zeit zu bleiben, nachdem der Halter die vertikale Lage verlassen hat, aber nachdem derselbe um ungefähr 900 (Fig. 2) verdreht wurde, wird sich die Kugel von der Öffnung trennen und die Flüssigkeit langsam in den Becher fliessen, Wenn sich der Halter der untersten Stellung (Fig. 3) nähert, bei welcher der Handhebel am Anschlag 65 anliegt, so wird der Becher in bezug auf seine Ausgangslage umgekehrt und in eine Öffnung am Gehäuseboden über die Schale 33 gebracht.
Das Gewicht der Flüssigkeit reicht nun aus, den Becher von dem Halter zu entfernen ; er fällt aus dem Einsatz in senkrechter Richtung auf die Schale. Die Abgabe der Flüssigkeit wird während des Herunterfallens des Bechers sofort nachdem derselbe die Schale erreicht hat, vollendet. Die Abgabe des Bechers mit Inhalt ist vollendet, wenn der Handhebel freigegeben wird und der Zug der Feder 61 eine Linksdrehung der Scheibe verursacht. Dadurch wird die Münze frei, und da sie sich gegenüber dem Schlitz 77 befindet, so fällt sie durch den Kanal 38 in den Behälter 36.
Die Scheibenfläche 79 wird nun gegen die Trommeloberfläche 70 gepresst und bringt die Trommel in ihre Ausgangslage zurück. Die ganze Zeit, während welcher die Trommel und die Scheibe aus ihren gewöhnlichen Lagen gebracht sind, ist der Münzeneinwurfschlitz durch den Flansch 74 verschlossen. Deshalb kann während dieser Zeit keine Münze eingeführt werden, welche die Bewegungsvorgänge des Verkäufer hindern könnte. Bei der Bewegungsumkehr wird der Flansch des untersten Bechers des im Aufnehmer befindlichen Stapels, welcher hernach auf die Schale gebracht werden soll, zwischen die engen Teile der Trommelköpfe eingeführt und durch die exzentrischen Nuten 53 festgehalten, während der nächste Becher des Stapels sich auf den weiteren Kopfteil (Fig. 14) aufsetzt.
Der durch die Divergenz der Nuten und Kanten der Köpfe geschaffene Keil zieht den untersten Becher ganz nach unten und trennt ihn von den anderen, so dass, wenn die Ausnehmung46 den Becher erreicht, die Nuten denselben losgelöst haben und er auf den Halter fällt. Das Bestreben, der Trennung einen Widerstand entgegenzusetzen, kann durch einen leichten Schlag auf den Bodennansch durch das nach vorn rückende hintere Ende der Wand der Ausnehmung aufgehoben werden. Der Verkäufer ist nun zu einer neuen Abgabe bereit. Wenn der Handgriff
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