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Zwelspulen-Nähmaschine.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Zweispulen-Nähmaschinen der im englischen Patent Nr. 11667 (1903) beschriebenen Art, bei denen die Nadelfadenschlinge durch den auf einer rotierenden Scheibe sitzenden Schlingenfängerhaken um das in einem Träger gehaltene Spulengehäuse herumgeführt wird.
Der Erfindung gemäss ist in dem der Schlingenfängerscheibe zugekehrten unteren Teile des Sp'ulengehäuseträgers ein parallel zur unteren Triebwelle der Maschine liegender Stift eingepasst, der durch eine an der Schlingenfängerscheibe angeordnete Kurvenfläche oder Kurvennut
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Schlingenfängerscheibe abgekehrte Berührungsstelle zwischen dem Spulengehäuse und dessen Träger hinweggezogen ist.
In den Zeichnungen ist Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Unteransicht und Fig. 3 eine Vorderansicht des hier in Betracht kommenden Teiles einer der Erfindung gemäss eingerichteten Zweispulen-Nähmaschine, Fig. 4 zeigt in einer Sonderansicht die Kurvenfläche des Schlingenfängers und den Stift. Fig. 5 zeigt in einer ähnlichen Sonderansicht eine abgeänderte Ausführungsform, bei welcher der Stift durch eine Kurvennut betätigt wird.
In den Zeichnungen ist a die Bettplatte der Nähmaschine, b das Spulengehäuse, c der Spulengehäuseträger, d ein Lager, in welchem der Spulengehäuseträger frei drehbar ist, e die SchUngenfängcrscheibe und g die untere Triebwelle der Maschine. Auf dem einen Ende dieser Triebwelle ist die Schlingenfängerscheibc e fest angebracht. Die vorbeschriebenen Teile sind den bei der Maschine nach dem genannten englischen Patent verwendeten Teilen im wesentlichen gleich und wirken auch in gleicher Weise wie diese.
Der Erfindung gemäss ist auf der Schlingenfängerscheibe e eine Kurvenfläche el oder. wie nachstehend mit Bezug auf Fig. 5 beschrieben werden wird, eine Kurvennut e2 angeordnet, welche mit einem zur Welle g parallel liegenden Stift h zusammenwirkt, der in ein durch den unteren Teil des Spulengehäuseträgers c an dessen der Schlingenfängerscheibe zugekehrten Seite gebohrtes Loch eingepasst ist. Eine Feder, beispielsweise eine gebogene Drahtfeder i, die durch eine Schraubet in einer Ausnehmung des Spulengehäuseträgers befestigt ist, greift mit einem Ende in ein Loch des Stiftes ein und hält somit das Ende des Stiftes in steter Berührung mit der Seitenfläche der Schlingenfängerscheibe e.
Wenn die Maschine in Tätigkeit ist, wird die Nadelfadenschlinge durch den auf der rotierenden Schlingenfängerscheibe e sitzenden Haken f um das Spulengehäuse herumgeführt ; bevor der Hakenf den Stift h erreicht, ist letzterer durch die Kurvenfläche e1 in die Bahn der Fadenschlinge auswärts und vorwärts gedrückt worden, so dass bei der Vorbewegung der auf dem Haken f der Schlingenfängerscheibe e befindlichen Fadenschlinge diese über den Stift und an denselben
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eine unterschnittene Kurvennut e2 (Fig.
5) in der Schlingenfängerscheibe e vorgesehen sein, wobei das eine Ende des Stiftes h so geformt ist, dass er in die Nut eingreift, wodurch eine Feder entbehrlich wird, da d ('1' Stift nach beiden Richtungen durch die Kurvennut bewegt wird.
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