<Desc/Clms Page number 1>
Schlenglättmaschine.
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
Die um, im Maschinengestell gelagerte. Wellen 2 schwingenden Schuhträger 1 sind in Fig. 1 in von dem dieselben schwingenden Mechanismus, losgelöster Stellung dargestellt. Der die Schuh-
EMI2.1
Arm des Winkelhebels 15 ist ein Lenkstück 17 verbunden und ausserdem besitzt dieser Winkelarm, zur Hervorbringung der Schwingungen der Glättrolle dienende Verbindungen mit dem RnIIenträgcr 6. Diese Verbindungen sind in der genannten amerikanischen Patentschrift eingehend beschrieben und demzufolge hier nicht näher erläutert.
Während des Arbeitsganges der Maschine wird der Winkelhebel 15 durch die beschriebenen Verbindungen von der Kurvennut 13 der Scheibe 3 aus geschwungen und bewirkt Kippbewegungen der Glättrollo 5. Damit die Grösse dieser Kippbewegungen verändert werden kann, ist die Verbindung des Lenkstückea 17 mit dem senkrechten Arme des Winkelhebels 15 eine verstellbare, und zwar besteht dieselbe aus einem Block 18, der in dem Schlitz 19 des senkrechten Armes des Winkelhebels 15 verstellt werden kann.
in der dargestellten Ausluhrungstorm der Jrnndung sind mehrere Vornchtungen vor- gesehen, welche den Block 18 während des Arbeitsganges der Maschine zu verschiedenen Zeiten und ohne Rücksicht auf die bekannte Wirkungsweise der übrigen Vorrichtungen in dem Schlitze 19 verstellen. Zu diesem Zwecke ist unter dem Winkelhebel 7J und rechtwinklig zu demselben ein zweiter an dem Maschinengestell drehbarer Winkelhebel 20 angeordnet. Ein Arm des Winkelhebels 2@ 20 ist durch ein Lenkstück. 21 mit dem Lenkstück 17 verbunden (Fig. 2). Der andere Winkelarm 20 trägt einen wagerechten Stift 22 der mit nachstehend beschriebenem Mechanismus zusammenwirkt.
Unter dem Stift 22 befindet sich eine Reihe von Schablonen 23 von denen vier in den Zeichnungen dargestellt sind. An jeder Schablone 23 ist eine senkrechte Nut 24 angebracht, in die der Stift 22 eintritt, wenn eine der Schablonen 23 angehoben wird. Die schrägen Flächen 2J der Schablonen 23 treten während der Aufwärtsbewegung der Schablone 23 mit dem Stift 22 in Berührung und führen denselben in die Nut 24 ein. Dureh Aufwärtsbewegung einer der Schablonen 23 wird der Winkelhebel20 geschwungen, wodurch eine Verschiebung des Blockes 18 in dem Schlitz 19 des Winkelarmes 15 herbeigeführt wird.
Jede Schablone 23 sitzt drehbar auf dem inneren Ende eines gebogenen Hebels 26, dessen äusseres Ende in der Bewegungsbahn einer der auf der Welle 4 sitzenden Kurvenscheiben 28, 29, 30 und 31 liegt (Fig. 3 und 4). Die Hebel 26 und die an denselben angeordneten Schablonen 23 werden aufeinanderfolgend von den Kurvenscheiben 28, 29, 30 und 31 derart bewegt, dass stets nur eine der Schablonen 23 mit dem Stift 22 in Berührung steht. Die Grösse der senkrechten Bewegung der Schablonen 23 wird durch Lenk- stücke 32 bestimmt, die einerseits mit den Schablonen 23 und andererseits mit an dem vorderen Teile des Maschinengestelles angeordneten Blöcken 33 verbunden sind.
Es ist klar, dass die Grösse der dem Winkpihebel 20 durch Anheben einer der Schablonen 23 erteilten Bewegung lediglich von der Winkelstellung der betreffenden Schablone abhängt, so dass sowohl die Bewegung des
Winkelhebels 20 als auch diejenige des Blockes 18 durch Veränderung der Winkelstellung der
Schablone 23 vergrössert oder verkleinert werden kann. Zweckmässig können die Blöcke 33 in dem Maschinengpstelle verstellt werden, und zwar ist jeder derselben auf eine im Maschinengestell gelagerte Stellschraube 3 aufgeschraubt. Es ist zu ersehen, dass durch vom Arbeiter bewirkte
Drehungen der Schrauben 34 die Blöcke 33 verstellt werden, wobei die Winkelstellung, der mit denselben verbundenen Schablonen 23 verändert wird.
Es ist notwendig, dass die mit dem Stift 22 in Berührung getretene Schablone 23 wieder aus der Bewegungsbahn des Stiftes 22 heraus- bewegt wird, ehe eine der anderen Schablonen 23 mit dem Stift in Eingriff gelangt. Zu diesem
Zwecke ist eine mit den Kurvenscheiben 28, 29, 30, 31 zusammenwirkende Kurvenscheibe 36 vorgesehen, die mit dem Lenkstück 32 der vorher angehobenen Schablone 23 zusammentrifft, sobald die das Anheben der letztgenannten Schablone bewirkende Kurvenscheibe ausser Be- rührung mit der Rolle 27 des betreffenden Hebels 26 kommt.
Die Kurvenscheiben 28, 29, 30, 31 sind so angeordnet, dass alle Schablonen 23 während der ersten Teildrehung der Welle 4 in ihrer untersten Stellung verbleiben und nicht mit dem
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
der Glättrolle sowohl durch die Gestalt der Kurvennut 13 der Scheibe 3, als auch durch die Lage der mit dem Stift 22 in Berührung stehenden Schablone 23 bestimmt wird. Wenn sich die Glättrolle von der inneren Kante des Gelenkteils des Schuhes hinwegbewegt, und sich der inneren
EMI3.2
Schablone 23 herabgedrückt und die Kurvenscheibe 29 hebt die nächste Schablone 23 an, um sie mit dem Stift 22 in Berührung zu bringen. Die zuletzt angehobene Schablone verbleibt in dieser Stellung, bis die Glättrolle sich von der inneren Kante des Vorderteiles des Schuhes, gegen die äussere Kante desselben zu bewegt.
Während der Bearbeitung des'letztgenannten Teiles bewirkt die Kurvenscheibe 30, dass eine neue Schablone 23 angehoben wird und in Eingriff mit dem Stift 22 gebracht wird. Schliesslich wird während der Bearbeitung der äusseren Kante des Gelenkteils des Schuhes die letzte der Schablonen 23 von der Kurvenscheibe 31 aus angehoben und in Eingriff mit dem Stift 22 gebracht. Die der Glättrolle während der Bearbeitung der genannten vier Stellen der Schuhsohle erteilte seitliche Neigung wird somit durch die Kurvennut 13 und durch eine der Schablonen 23 bestimmt und es ist ersichtlich, dass die Grösse dieser Neigung je nach verschiedenartiger Gestaltung der zu bearbeitenden Sohlenteile durch Ver- änderung der Winkelstellung der Schablonen 23 geregelt wird.
Eine derartige Verstellung beeinflusst jedoch nicht die der Glättrolle während der Bearbeitung anderer Teile der Schuhsohle erteilte Neigung. Eine einzige Einstellung genügt somit, um die seitliche Neigung der Rolle gegenüber dem Schuhträger während der Bearbeitung eines bestimmten Sohlenteiles zu ver- ändern, ohne jedoch die Neigung der Glättrolle während der Bearbeitung anderer Sohlenteile zu beeinflussen.
EMI3.3