AT42875B - Brennstoffeinspritzvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents
Brennstoffeinspritzvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 und nach Kühlung des Überströmventiles g zum Arbeitszylinde@ strömen. Ein wichtiges Merkmal des Erfmdungsgogenstandes nach dieser Ausführungsform gemäss EMI2.2 feder r beständig an seinen Sitz gedrückt. Durch entsprechendes Drehen der Überwurfmutter 8 kann die Spannung der Feder r geregelt werden. Beim jeweiligen Verdichtungshub des Arbeitskolbens m der Maschine wird der behufs leichteren und besseren Kühlhaltens durchbohrte Ventilkegel q durch die von Verdichtungsraum 1 durch den Kanal n, den Ringraum c. Kanal p nach dem Raum f zur Vorwärtsbewegung den Einspritzkolbens h strömende Pressluft unter Überwindung der Spannung der Feder r vom Ventilkegelsitz weggedrückt. Beim Ansaugen der Maschine strömt die Frischluft nach Anheben des Ventils t durch die Bohrung des Ventilkegels q, den Ringraum c, die Kanäle n und b zur Düse n und nach dem Verdichtungsraum l. Die Veränderung des Zeitpunktes der Zündung kann durch Veränderung der Spannung der Feder r bewirkt werden. Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende : Während des Verdichtungshubes oder Rückganges des Arbeitskolbens n strömt auch EMI2.3 des Pfeiles nach vorwärts in die gestrichelt angedeutete Kolbenstellung (Fig. 2). Sobald der Kmspritzkolben ; den Kanal p geschlossen hat. kann keine Luft mehr in den Raumf hinter dem Kolben treten, die eingeschlossene Luft expandiert und wird am Ende der Kolbenbewegung durch den Kanal o nach aussen abziehen. Sobald im Raum f die Spannung auf den Druck der Aussenluft gesunken ist. treibt der im Ringraum c noch herrschende Druck, unterstützt von der Feder i, den Einspritzkolben wieder in seine Anfangsstellung. Während des Saughubes oder Vorganges des Arbeitskolbens m wird frische Luft von aussen durch das Ventil k angesaugt, die EMI2.4 dichtu. ngsra1un l strömt. Durch die neue Anordnung des Kanales n wird vor allem die zur Bewegung des Stufenkolbens h nötige Luftmenge verringert. Infolge der Expansion der im Raum feingeschlossenen Luft wird die mittlere Temperatur dieses Raumes erniedrigt. Das Überströmventil g ist nur ganz kurze Zeit der durchströmenden heissen Luft ausgesetzt. Die gesamte frische Luft. die beim An- EMI2.5 noch d'e Kanäle und b, den Ringraum c. sowie die Düse a. wodurch eine lange Lebensdauer des Einspritzkolbens gesichert wird. Der Ersatz des gesteuerten Überströmventiles g durch ein neues, selbsttätig wirkendes. nicht gesteuertes Überströmventil q mit direkt angeschlosslenen Luftansaugeventil t ist deshalb vorteilhaft. weil die äussere Steuerung für den Einspritzkolhen fortfallen kann, wodurch die Maschine zu schnellerem Gange befähigt wird. Infolge der dargestellten Anordnung des Kanales e (Fig. 2) wird die Luft im Raum d durch den vorwärtsgehenden Kolben verdichtet. beim Rückwärtsgang des Kolbens dagegen dehnt EMI2.6 EMI2.7 der tr Erzeugung der Einspritzluft dient, dadurch gekennzeichnet, dass durch ein selbsttätig wirkendes Einlassventil (k) Luft durch den von der hinteren Fläche des Einspritzkolbens (h) begrenzten Raum (f) zur Kühlung des Kolbens und des den Raum mit dem Verdichtungs- EMI2.8
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 3>3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet. dass die durch das selbsttätige Lufteinlassventil (k) bezw. (t) eingesaugte frische Luft auf ihrem Wege nach dem Arbeitszylinder ausser dem Überströmventil (g bezw. q) auch noch den den Einspritzkolben umschliessenden Ringraum (c) sowie die letzteren mit der Brennstoffdüse bezw. dem Arbeit- EMI3.1 Verdichtungsdruckes im Zeitpunkt önnet und den zur Bewegung des Einspritzkolbens nötigen Teil der Verdichtungsluft in den Raum (f) übertreten lässt, wobei durch Ändern der Spannung einer Feder (r) des Überströmventiles die Veränderung des Zündzeitpunktes erreicht wird.5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den Einspritzkolben in seine Anfangsstellu. ng zurückdrückende Feder (i) im 1nnern des Zylinders (d) für den Einspritz- kolben angeordnet ist, um dadurch eine Einspritzkolbenstange sowie eine Stopfbüchse zu ihrer Abdichtung zu ersparen.6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mündung des Kanales (e) EMI3.2 Einspritzkolbens (h) aufgedeckt wird, um die im Raum (d) befindliche Luft durch den vorwärtsgehenden Einspritzkolben zu verdichten und beim Rückgang des Kolbens auf diesen treibend wirken zu lassen.
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1908
- 1908-11-19 AT AT42875D patent/AT42875B/de active
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