AT42699B - Flüssigkeitsbremse für Rohrrücklaufgeschütze. - Google Patents

Flüssigkeitsbremse für Rohrrücklaufgeschütze.

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AT42699B
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piston
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Flessgkeitsbremee   für   Rohrrücklaufgeschütze.   
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 bei der die Regelung der Durchflussquerschnitte für die Bremsflüssigkeit   während   des Vor-und Riicklaufs durch einen gleichachsig zur Kolbenstange angeordneten drehbaren und achsial verschiebbaren Ringschieber erfolgt. 



   Bei dieser Anordnung tritt während des Rücklaufes die Bremsflüssigkeit durch den Kolben hindurch von der einen Zylinderseite nach der anderen über, während gleichzeitig die Kolbenstange aus dem Zylinder heraustritt. Es entsteht deshalb auf der der Kolbenstange abgewandten 
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 Stückes der Kolbenstange. 



   Zu Beginn des Vorlaufes läuft das Geschützrohr mit den zurückgelaufenen Teilen zunächst ohne   Bremsung   vor, bis der Bremskolben an der   Bremsflüssigkeit Widerstand   findet, bis er also einen Hohlraum bestrichen hat, der zum Ausgleich der Luftleere ausreicht. In diesem Augenblick 
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   Bremswirkung   wird plötzlich mit grosser Gewalt einsetzen. Die Lafette erhält infolgedessen einen Stoss, der unter Umständen geeignet ist, das ganze Geschütz nach vorne zu reissen. 



   Nun sind auch schon Bremsen bekannt geworden, bei denen dieser Übelstand dadurch beseitigt wurde, dass man die Vorlaufbremsung durch eine innerhalb der hohlen Kolbenstange 
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 laufs mit dem Druckraum in Verbindung setzte. Auf diese Weise war sofort zu Beginn des Vorlaufes die Kolbenstange mit Bremsflüssigkeit angefüllt, und die Vorlaufstange stiess, da der 
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   besonders vorgesehenes Rückschlagventil schloss, gleich   auf Widerstand, d. h. die Vorlaufbremsung setzte sogleich ein. 
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   der eine. n. Zylinderseitc auf.   die andere regelte, hat auch noch die Verbindung des Hohlraumes der Kolbenstange mit der während des Rücklaufes unter Druck stehenden Zylinderseite her- 
 EMI1.7 
 



  Die in den Hohlraum der Kolbenstange hineinragende mit dem Bremszylinder in fester Vorbindung stehende. Stange ist in dom offenen Ende der   Kolbenstange schliessend geführt   und drängt die   Bremsflüssigkeit beim Vorlauf aus   der Kolbenstange durch den anderen jener Kanäle in der hohlen Kolbenstange hindurch in den Zylinderraum zurück, wodurch die Bremsflüssigkeit gedrosselt wird, ohne dass die Stange selbst, wie das bei den früheren Ausführungen der Fall war, die Bremswirkung beeinflusst. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt die die Brems- 
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 der Lage, die sie während des   Vorlaufes oinnehmen.   



   Der   Bremazylindfr   ist in bekannter Weise mit dem Geschützrohr verbunden und macht mit diesem die Vor- und Rücklaufbewegung mit. Im Inneren des Zylinders ist die hohle Kolben- 
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 verdickten Kopf c der Kolbenstange b sitzt lose drehbar und verschiebbar der als Ringschieber ausgebildete Kolben d. Dieser greift mit Federn e in gewundene Nuten p des Bremszylinders a und wird auf diese Weise während des   Rück-und Vortaufes   auf der Kolbenstange b gedreht. 



   Während des Rücklaufes ist die linke Zylinderseite unter Druck und der Kolben d nimmt die Lage auf der Kolbenstange nach Fig. 1 ein. Die Durchbrechungen f des Kolbens d stehen den   Kanälen   g des mit dem Kolbenstangenkopf c verschraubten Ansatzes h gegenüber und drosseln die während der Rücklaufbewegung von der linken auf die rechte Kolbenseite übertretende Bremsflüssigkeit. 



   In dem Kolben   d   ist noch eine weitere Durchbrechung   i   angebracht, die in der Stellung der Fig. 1 dem Kanal k des Kolbenstangenkopfes gegenüber steht. Der Kanal k führt in das Innere 
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 Kolbenstange ausfüllt. 



   Die Bohrung des Ansatzes A ist im Durchmesser kleiner gehalten, wie die Bohrung der Kolbenstange und in ihm führt sich dicht abschliessend eine die Rücklaufbewegung des Geschützrohres und des Bremszylinders mitmachende Verdrängerstange m. Diese schliesst den Innenraum der Kolbenstange gegen die rechte Zylinderseite ab und hindert die Bremsflüssigkeit durch den Kanal k hindurch auf diese Zylinderseite überzutreten. 



   Zu Beginn des Vorlaufes bewegt sich der Kolben d in bekannter Weise in die Stellung Fig. 2. Dadurch wird zunächst der Kanal k abgeschlossen und die Durchbrechung i des Kolbens d tritt in Verbindung mit dem im Kolbenstangenkopf c angeordneten   Durchflusskanal n.   Während 
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 und verdrängt die Bremsflüssigkeit durch den Kanal n hindurch auf die linke Zylinderseite zurück. Durch die gleichzeitige Drehung des Kolbens d auf dem Kolbenstangenkopf c wird die Durchfluss- 
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 rechten Zylinderseite übergetretene   Bremsflüssigkeit   ohne wesentlichen Widerstand auf die andere Zylinderseite zurücktreten kann. 



   Die Verdrängerstange m ist in ihrer ganzen Länge zylindrisch gehalten bis auf den vordersten 
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 der   Kolbenstange b   ist dort, wo sich dieses Ende der   Verdrängerstange in   der Ruhelage befindet, auf den   Durchmesser   der   letzteren herabgemindert.   Auf diese Weise ist die   Verdrängerstange     w   an ihrem freien Ende in der Ruhelage fest gelagert, so   dass auftretende Stosse besonders solehe     beim Fahren   sie nicht beanspruchen können. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :   
1. Flüssigkeitsbremse für Rohrrücklaufgeschütze nach dem Patente Nr. 17686, dadurch   gekennzeichnet, dass   der Ringschieberkolben während des   Riieklaufes   ausser den Durchfluss- 
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 des Kolbens zu Beginn des Vorlaufes wieder abgeschlossen werden.

Claims (1)

  1. 2. Flüssigkeitsbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieselben Durchbrechungen (i) des ringschieberkolbens, die während des Rücklaufes den Druckraum, des Zylinders mit dem Innenraum der Kolbenstange verbinden, während des Vorlaufes die Kanäle (n) öffnen, diedieBremsflüssigkeitwährenddesVorlaufesdrosseln. EMI2.6 @st, wobei auf dem Umfange angeordnete Längsnuten den freien Durchtritt der Bremaflüsstgkctt ermöglichen.
AT42699D 1903-12-18 1909-08-23 Flüssigkeitsbremse für Rohrrücklaufgeschütze. AT42699B (de)

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DE42699X 1909-02-09
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