AT42033B - Selbsttätiges Schreibmaschinen-System. - Google Patents

Selbsttätiges Schreibmaschinen-System.

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AT42033B
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machine
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Fred Foster Main
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Fred Foster Main
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Description


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  Selbsttätiges Schreibmaschinen-System. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf durch Tasten betätigte Maschinen, wie Schreibmaschinen und   dergl ;   in der   vortiegendon     Ausführungsform   ist die Anwendung der Erfindung in Verbindung mit einer gewöhnlichen Schreibmaschine, deren verschiedene Arbeitsvorgänge durch den   Erfindungsgegenstand selbsttätig wiedergegeben werden,   dargestellt und beschrieben. 



   Der Zweck der Erfindung ist   selbsttätig   wirkende Vorrichtungen zur   Betätigung der ver-   schiedenen Tastenhebel, sowie anderer bisher von Hand betätigter Teile einer durch Tasten 
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 Resultate selbsttätig hervorzubringen. 



   Die zur Erzielung dieser Resultate angewendeten Betriebsmittel sind vorzugsweise elektrischer, sowie teils elektrischer und teils pneumatischer Natur und sind hauptsächlich von der 
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 richtungen zur   Betätigung   der   Tastenhebel und der anderen Betriebsmittel der betrenenden   Maschine.

   
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 Kontaktvorrichtungen, deren Anzahl der Anzahl der   Betätigungshebel der Maschine entspricht.   drehbar auf einem besonderen Träger derart   gelagert ist, dass   die inneren Enden dieser Kontaktvorrichtungen auf der   Papierrolle-ruhen und Einzelkontakt mit   dem vorgenannten   Kontaktgliede   herstellen, über welches die Papierrolle läuft, sobald die Locher des Papieres mit den genannten Enden der Kontaktvorrichtungon in   Gegenüberstellung   geraten. 



   Sobald ein Kontaktfinger   einen derartigen Kontakt herstellt,   wird ein elektrischer Stromkreis geschlossen, welcher das genannte Kontaktglied, sowie ein Solenoid einschliesst, dessen Kern in sicherer und direkter Verbindung mit einem der verschiedenen Betriebshebel der Maschine steht, worauf dieser Hebel dann nach unten gezogen wird, um seine Funktion in der Maschine zu verrichten. 



   Die Erfindung umfasst ferner Mittel, welche für eine   beständige   und zwar vorzugsweise drehende Bewegung des Kontaktgliedes Sorge tragen, um so etwaiges Schmelzen der    Kontakt\,.   zu verhindern, wenn die Kontaktdauer sich ausdehnt, wie z. B. beim Tabellarisieren. 



   Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf Vorrichtungen zum Drehen des Kontaktgliedes und zur Zuleitung der Papierrolle, sowie auf   Vorrichtungen,   welche schnell die verschiedenen Kerne aus den Solenoiden herausheben, sobald der zu jedem derselben führende Stromkreis geöffnet wird. 



   Die Erfindung ist unter   anderem   auf eine Anzahl von Schreibmaschinen anwendbar, die in elektrischer Verbindung miteinander stehen, so dass zwei oder mehrere derselben von einer allen gemeinsamen Rolle durchlochten Papieres aus in Übereinstimmung betätigt werden können oder es können mehrere Rollen gelochten Papieres und verschiedene Serien von Betätigungs- 
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 wobei die Briefe alle gleichartig sein können und nur die Adressen verschieden. Die Adressier-Rolle kann nach Belieben mit einer der Schreibmaschinen verbunden werden, oder die Adressiermaschine kann von den anderen abgeschaltet werden und nm zum Adressieren von Briefumschlägen verwendet werden. 



   Weiter kann eine Maschine als Leitmaschine verwendet werden, wobei ihre Hebel in entsprechende Stromkreise mit den Kontaktvorrichtungen einer oder mehrerer Maschinen eingeschaltet sind, so dass durch die von Hand betriebene Leitmaschine die übrigen in Übereinstimmung mit derselben betätigt werden. 



   Es wird betont, dass die Tätigkeit des Apparates nicht verhindert, dass irgend eine der Maschinen auch von Hand bedient werden kann, um irgend welche Einfügungen oder Zusätze in die Aufschrift oder den Hauptteil des Briefes zu machen ; hierbei wird dann die elektrische Vorrichtung zeitweilig ausgeschaltet. 



   Weiterhin bezieht sich die Erfindung noch auf einen Mechanismus zur   Betätigung   des Schlittens, wenn derselbe am Ende einer Linie angelangt ist ; dieser Mechanismus besteht aus einer Verbindung von elektrisch und pneumatisch wirkenden Vorrichtungen, da die Bewegung eines Solenoids für den genannten Zweck gewöhnlich zu kurz ist. 



   In der Zeichnung ist :   Fla. 1   eine teilweise schematische Vorderansicht des Erfindungsgegenstandes und zeigt eine Leitschreibmaschine und zwei weitere Schreibmaschinen, deren Teile in   Übereinstimmung   mit den entsprechenden Teilen der Leitmaschine selbsttätig betrieben werden. In dieser Figur sind ebenfalls   zwei durchlochtePapierblätter und   zwei   Sätze von Kontaktfi ngerserien   und Kontaktrollen dargestellt, die miteinander so verbunden sind, dass die beiden Maschinen beliebig entweder durch eines der gelochten Blätter betrieben werden können, oder dass jede Maschine gesondert durch ein gelochtes Blatt betrieben werden kann.

   Auf diese Weise kann ein Blatt verwendet werden, um den Hauptteil eines Briefes oder anderen Dokumentes zu drucken, während das andere Blatt zum Drucken der Adressen oder dergl. Verwendung findet. Fig. 1 zeigt ferner die pneumatische Vorrichtung zum Zurückführen des Schlittens der Maschine, die   Vorrichtungen   zum Drehen der Kontaktrolle, zum   Ein-und Ausrücken   der Treibriemen und die   verschiedenen     solenoids   zur   Betätigung   dieser Riemen. 



   Fig. 2 ist eine Endansicht der verschiedenen den Erfindungsgegenstand bildenden Vorrichtungen und zeigt eine Schreibmaschine, ein einzelnes gelochtes Blatt und Kontaktrolle, sowie   die   Solenoide zur   Betätigung   einer Schreibtaste, zur Regelung des Ventils der pneumatischen Vorrichtung, welche den Schlitten zurückführt und zum   Ein-und Ausrücken dos Riemens.   



   Fig. 3 und 4 sind senkrechte Mittelschnitt durch das pneumatische Ventil,
Fig. 5 ist eine   Seitenansicht der TR. iemen-Ein- und Ausrückvorrichtung   in vergrössertem Massstabe,
Fig. 6 ist eine Vorderansicht eines   Kontaktfingers und   seines   Trägers   und   F) g.   7 ist eine Vorderansicht der   Führungs-und Spannrollen   für das gelochte Papierblatt. 



     A bezeichnet die Leitmaschine,   vermittelst welcher din anderen Maschinen B und C   betrieben   werden   können.   D, D sind   Quecksilbernäpfchen,   in welche die von den einzelnen Tasten F der   Leit-   maschine herabhängenden Drähte   E eintauchen, wenn   die Tasten niedergedrückt werden. 



   Die Tasten stehen in leitender Verbindung mit den Drähten G eines elektrischen Stromkreises und die Näpfchen D sind Ausläufer der elektrischen Stromkreise   H,   welche die   Solenoide I   einschliessen, die, sobald die Drähte E in die Näpfchen eintauchen, betätigt werden und die Metallkerne J niederziehen, welche ihrerseits einzeln mit den Tasten L der Schreibmaschine B durch die   Drähte K   verbunden sind. 



   Es ist selbstverständlich, dass die Drähte H so geschaltet werden können, dass sie die zur Betätigung einer beliebigen Anzahl von Maschinen erforderlichen Solenoide einschliessen ; die Zeichnung der vorliegenden Ausführungsform dient nur als Darstellung der allgemeinen Idee. 



   Bei weiterer Anwendung des Erfindungsgegenstandes werden die mit einem durchlochten   Papierblatt () zusammenwirkenden   Kontaktrolle Mund Kontaktfinger N zum Betrieb der Tastenhebel einer oder mehrerer Maschinen verwendet und zwar in der in Fig. 2 dargestellten Weise, bei welcher der Stromkreis P von jedem Solenoid direkt nach einem der Kontaktfinger N führt. 



   Wenn nun das dureblochte Blatt über die sich drehende Kontaktrolle M läuft, fallen die Spitzen der Finger einzeln in die   Löcher   ein und treten in direkte Berührung mit der Metalloberfläche der Kontaktrolle, wobei sie einen elektrischen Stromkreis Q schliessen, in derselben Weise wie vorher beschrieben. Sobald die einzelnen Solenoide erregt werden, ziehen sie ihre 
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Die Kerne werden nach jedem Hube sofort wieder in ihre frühere Stellung zurückgeführt und zwar vermittelst der an einem festen, permanenten Träger S angebrachten Federn R. 



   Um das Schmelzen der Kontakte zu verhindern ist es wesentlich, dass eine relative Bewegung zwischen der gemeinsamen Kontaktrolle und den Kontaktfingern vorhanden ist und aus diesem 

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 Grunde wird das gemeinsame Kontaktglied vorzugsweise als   Zuleitungsrolle   für das durchlochte Blatt verwendet und vermittels eines Riemens   T   gedreht, der über Arbeit-und Leerlaufräder U und V geführt ist.

   Dieser Riemen wird, um die Kontaktrolle in Gang zu setzen, vermittelst des T-förmigen Hebels W und der Schubstange X, sowie der Finger Y und eines Paares von Solenoiden Z und   a eingerückt.   Der Stromkreis Z wird vermittelst des Schalters b geschlossen und der Stromkreis, welcher den Riemen auf die   Leerlaufächoibe rückt, wird vermittelst   des Kontaktfinger c und des Solenoids a geschlossen, so dass das Anhalten der Kontaktrolle selbst-   tätig   erfolgt, sobald die Arbeit beendigt ist. 



   Die Kontaktfinger N sind in Schlitzen g in einem gut isolierenden Material, wie z. B. Vulkanit oder Holz gelagert und die Stifte e auf jeder Seite des Halters dienen dazu, sie an ihrem Platze zu halten, ohne ihre freie Bewegung zu beeinträchtigen. Die Lagerung der Kontaktfinger in Führungsschlitzen g verhindert, dass dieselben gegenseitig in Kontakt geraten. 



   Die Kontaktspitzen sind   abgeschrägt,   so dass sie leicht über die Seiten des Papieres gleiten können. 



   Eine Druckrolle t veranlasst, dass das Papier sich glatt über die Kontaktrolle hinweg bewegt und ein Paar Spannrollen und k, von denen die eine seitliche Flanschen   I   hat, dienen zur Führung des durchlochten Blattes. 



   Eine wichtige Eigenschaft, der Erfindung ist die kombinierte pneumatische und elektrische Vorrichtung, welche den Schlitten   m   der Schreibmaschine vermittelst des Linientrennhebels   w'   zurückführt. 



   Dieser Hebel ist mit einer Schnur   n   versehen, welche über eine Rolle o und dann zu einem Kolben p in dem Zylinder q führt. 



   Der Kolben wird in den Zylinder hineingezogen, sobald ein Stromkreis durch einen der 
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 betätigt den Ventilhebel t eines in die Saugleitung u, welche von der Kammer   Y ausgeht,   in welcher ein Vakuum unterhalten wird, eingeschalteten Ventils. Der Kolben p übt einen Zug auf die Schnur aus und führt den Schlitten zurück. Wenn der Schlitten sich in seiner rechten Grenzstellung befindet, treten die   Ausläufcrkontakte M', wl   (im oberen Teil der Fig. 1) in Berührung und schliessen den Stromkreis nach dem Solenoid y (im unteren Teile der Fig. 1), dessen Kern y' den Arm z des Ventiles betätigt und den Kolben auslöst, welcher, wenn er durch eine Feder s" an den Schlitten angehoben ist, dann durch den gewöhnlichen Mechanismus der Maschine betätigt wird.

   Die Stellung des Ventiles, wenn es nach der Vakuumkammer hin zur   Betätigung   des Kolbens   offen i. st.   ist in Fig. 3 gezeigt, während die Ventilstellung, wenn dasselbe nach der   äusseren   
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 angeordnet, zur Verbindung der Maschinen-Stromkreise mit dem Hauptstromkreis dienen. 



   Es ist unwesentlich, ob die Maschinen nahe beieinander oder bei den   dtiiehlochten   Blättern und den Kontaktfingern angeordnet sind, und die gelochten Blätter können sich daher in beliebiger Entfernung von den Maschinen, beispielsweise in einem anderen Raume befinden. 
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 zeitweilig aussetzender direkter Strom erzeugt, welcher für den betreffenden Zweck geeignet ist und ohne Funkenbildung arbeitet. 



    PATHNT-ANSPRrrHK :  
1. Selbsttätiges   Scbreibmaschinensyatem   mit mehreren elektrisch   angetiiebenen Schreib-   maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungen der die   Tastenhebel   bewegenden Elektromagnete parallel geschaltet an die Kontakte   der Tastenhcbel   der von Hand   betätigten   Leitmaschine angeschlossen sind.

Claims (1)

  1. 2. Selbsttätiges Schroibmaschinensystem nach Anspruch 1, bei welchen die Stromkreise der Elektromagnete mittels eines gemeinsamen über eine Kontaktrolle geführten, gelochten Streifens geschlossen und unterbrochen und so die Maschinen gleichzeitig betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktrolle (M) durch den Trieb (T) eine Drehbewegung erhält und dadurch die Stromabnehmer beim Schliessen des Kontaktes eine relative Bewegung zur Kontaktfläche der Rolle ausführen.
    3. Selbsttätiges Schreibmaschinensystem nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der Kontaktrollen ein- oder ausgerückt wird durch Solenoide, welche in Stromkreise eingeschaltet sind. die durch besondere Schalter bezw. durch bestimmte Kontaktfinger geschlossen worden. <Desc/Clms Page number 4>
    4. Selbsttätiges Schreibmaschinonayatem nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitten der Schreibmaschinen mit Kolben verbunden sind, die durch Saugluft bewegt werden und deren Gehäuse mittels Elektromagnetes und Ventiles mit einem luftverdünuten Raum zum EMI4.1
AT42033D 1908-06-29 1908-06-29 Selbsttätiges Schreibmaschinen-System. AT42033B (de)

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AT42033T 1908-06-29

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AT42033B true AT42033B (de) 1910-04-25

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ID=3560998

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AT42033D AT42033B (de) 1908-06-29 1908-06-29 Selbsttätiges Schreibmaschinen-System.

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