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Schaltungsanordnung für elektrische Bogenlampen.
Die Schaltungsanordnung gemäss vorliegender Erfindung bezieht sich insbesondere auf Bogenlampen, bei welchen die Nachschubsregulierung durch differonziale Wirkung zweier Wicklungen eines Solenoides erfolgt. Diese Schaltungsanordnung ist besonders zweckmässig für Dauerbrandhogenlampen bei denen ein sehr empfindlicher Nachschub und ein sehr ruhiges Brennen durch diese Schaltungsanordnung erreicht wird. Die Krnndung kennzeichnet sich hauptsächlich dadurch, dass die eine der beiden entgegenwirkenden Wicklungen des Solenoides in bekannter Weise dem Lichtbogen, die andere aber einem
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aus einem Material von hohem Temperaturkoeffizienten z. B. Eisendraht in einer luftleer gemachten oder mit indifferenten Gasen gefüllten Röhre parallel geschaltet ist.
Bei einer solchen Schaltungsanordnung wird eine sehr empfindliche Regelung des Nachschubes in engen Grenzen, ein ruhiges Breunen der Lampe mit nahezu konstanter Stromstärke und ein sehr einfacher contraktiver Aufbau ermöglicht.
Bei der auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsart der Schaltungsanordnung ist dem zwischen den Elektroden o und b sich bildenden Lichtbogen c ein dreiteiliger selbstregelnder Widerstand d1 d2 d3 aus einem Material mit hohem Temperaturkoeffizienten vorgeschaltet. Dieser Widerstand liegt parallel zu der Wieklung f des den Nachschub der Elektrode a event. mittels einer geeigneten Hebelübersetzung regelnden Solenoides, dessen
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Angenommen, derBogenlampenstromkreis habe eine Spannung von 110 Volt, so kann bei einer in Einzelschaltung brennenden Bogenlampe, z.
B. einer Bogenlampe mit beschränkter Luftzufuhr zum Lichtbogen, die Lichtbogenspannung mit 80 Volt angenommen werden, so dass der selbstregelnde Widerstand < d dg eine Klemmenspannung von 30 Volt haben müsste Wenn der Widerstand des Lichtbogens aus irgend welchen Gründen z. B. infolge des Abbrandes der Elektroden durch Verlängerung des Elektroden-Abstandes zunimmt, 50 sinkt die Stromstärke in dem Leitungskreise 1, 5,4, welcher die Elektrodenwiderstände d1 d2 d3 und die Wicklung f des Solenoides enthält.
Demzufolge schwindet die Anzugskraft der Wicklung j und die Anzugskraft der anderen Wicklung h des Solenoides steigt, da jetzt die Stromstärke in dem Kreise 3,7, 6,5, 2, welcher neben der Wicklung 11 die Elektroden a und b enthält, entsprechend steigt und die Wicklung h vermag nunmehr den Kern 9 derart zu beeinflussen, dass die Kohlenspitzen einander genähert werden. Dadurch wird der Lichtbogenwiderstand des Lichtbogens c entsprechend vermindert, die Stromstärke in den Kreisen 1, 5,4, steigt, der Widerstand der selbstregelnden Widerstände d1 d2 dg erhöht sich dabei und die Wicklung f hält der Wicklung h wieder das Gleichgewicht.
Die Regelung der Lichtbogenlänge und des Lichtbogenwiderstandes erfolgt auf diese Weise in sehr engen Grenzen, so dass die Lampe mit äusserst konstanter Stromstärke und Spannung brennt und ein sehr gleichmässiges Brennen der Lampe erzielt
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der Lampe selbst eingebaut werden, so dass ausserhalb der Lampe keine besonderen Vor- schaltwiderstände angebracht zu werden brauchen. Eine nach diesen Grundsätzen gebaute elektrische Bogenlampe zeichnet sich durch einen sehr einfachen und üborsichtlichen
Aufbau aus, so dass auch die Bedienung einer solchen Lampe das geringste Mass an Mühe und Verständnis erfordert.