AT41998B - Schaltungsanordnung für elektrische Bogenlampen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für elektrische Bogenlampen.

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  Schaltungsanordnung für elektrische Bogenlampen. 



   Die Schaltungsanordnung gemäss vorliegender Erfindung bezieht sich insbesondere auf Bogenlampen, bei welchen die Nachschubsregulierung durch differonziale Wirkung zweier Wicklungen eines Solenoides erfolgt. Diese Schaltungsanordnung ist besonders zweckmässig für   Dauerbrandhogenlampen   bei denen ein sehr empfindlicher Nachschub und ein sehr ruhiges Brennen durch diese Schaltungsanordnung erreicht wird.   Die Krnndung     kennzeichnet   sich   hauptsächlich   dadurch, dass die eine der beiden entgegenwirkenden Wicklungen des Solenoides in bekannter Weise dem Lichtbogen, die andere aber einem 
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 aus einem Material von hohem Temperaturkoeffizienten z. B. Eisendraht in einer luftleer gemachten oder mit indifferenten Gasen gefüllten Röhre parallel geschaltet ist.

   Bei einer solchen Schaltungsanordnung wird eine sehr empfindliche Regelung des Nachschubes in engen Grenzen, ein   ruhiges Breunen   der Lampe mit nahezu konstanter Stromstärke und ein sehr einfacher contraktiver Aufbau ermöglicht. 



   Bei der auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsart der Schaltungsanordnung ist dem   zwischen den Elektroden o   und b sich bildenden Lichtbogen c ein dreiteiliger selbstregelnder Widerstand   d1   d2 d3 aus einem Material mit hohem Temperaturkoeffizienten vorgeschaltet. Dieser Widerstand liegt   parallel zu der Wieklung f   des den Nachschub der Elektrode a event. mittels einer geeigneten Hebelübersetzung regelnden Solenoides, dessen 
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Angenommen, derBogenlampenstromkreis habe eine Spannung von 110 Volt, so kann bei einer in Einzelschaltung brennenden Bogenlampe, z.

   B. einer Bogenlampe mit beschränkter   Luftzufuhr   zum Lichtbogen, die Lichtbogenspannung mit 80 Volt angenommen werden, so dass der selbstregelnde Widerstand    < d dg   eine Klemmenspannung von 30 Volt haben   müsste   Wenn der Widerstand des Lichtbogens aus irgend welchen Gründen z. B. infolge des Abbrandes der Elektroden durch Verlängerung des   Elektroden-Abstandes zunimmt, 50   sinkt die Stromstärke in dem Leitungskreise 1, 5,4, welcher die Elektrodenwiderstände d1 d2 d3 und die   Wicklung f des   Solenoides enthält.

   Demzufolge schwindet die Anzugskraft der Wicklung j und die Anzugskraft der anderen Wicklung h des Solenoides steigt, da jetzt die Stromstärke in dem Kreise 3,7, 6,5,   2,   welcher neben der Wicklung 11 die Elektroden a und   b   enthält, entsprechend steigt und die Wicklung h vermag   nunmehr   den Kern   9   derart zu beeinflussen, dass die Kohlenspitzen einander genähert werden. Dadurch wird der   Lichtbogenwiderstand   des Lichtbogens c entsprechend vermindert, die Stromstärke in den Kreisen   1,   5,4, steigt, der Widerstand der selbstregelnden Widerstände d1 d2   dg   erhöht sich dabei und die   Wicklung f hält   der Wicklung h wieder das Gleichgewicht.

   Die Regelung der Lichtbogenlänge und des Lichtbogenwiderstandes erfolgt auf diese Weise in sehr engen Grenzen, so dass die   Lampe mit äusserst konstanter     Stromstärke   und Spannung brennt und ein sehr   gleichmässiges   Brennen der Lampe erzielt 
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 der Lampe selbst eingebaut werden, so dass ausserhalb der Lampe keine besonderen Vor-   schaltwiderstände   angebracht zu werden brauchen. Eine nach diesen   Grundsätzen   gebaute elektrische Bogenlampe zeichnet sich durch einen sehr einfachen und   üborsichtlichen  
Aufbau aus, so dass auch die Bedienung einer solchen Lampe das geringste Mass an Mühe und Verständnis erfordert.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Schaltungsanordnung für elektrische Bogenlampen, bei welchen die Nachschub- regulierung durch Differentialwirkung zweier Wicklungen eines Solenoides erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine der beiden einander entgegenwirkenden Wicklungen in be- kannter Weise dem Lichtbogen, die andere aber einem dem Lichtbogen vorgeschalteten, auf konstante Stromstärke selbst regelnden Widerstand aus einem Material mit hohem Temperaturkoeffizienten, z. B. Eisendraht in einer luftleer gemachten oder mit indifferenten Gasen gefüllten Röhre parallel geschaltet ist. EMI2.1
AT41998D 1908-12-15 1909-05-23 Schaltungsanordnung für elektrische Bogenlampen. AT41998B (de)

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