AT41542B - Einrichtung zum Fördern von Schlamm od. dgl. führendem Wasser aus Schachten unter Anwendung von heb- und senkbaren Schöpfgefäßen. - Google Patents

Einrichtung zum Fördern von Schlamm od. dgl. führendem Wasser aus Schachten unter Anwendung von heb- und senkbaren Schöpfgefäßen.

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AT41542B
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    Einrichtung zum Fördern von Schlamm od. dgl. führendem Wasser aus Schachten unter Anwendung von heb-und senkbaren Schopfgefassen.   



   Das Wesen der den Gegenstand der Erfindung bildenden Einrichtung zum Fördern von Schlamm, Sand od. dgl. führendem Wasser aus Schachten besteht darin, dass das Wasser durch plötzliches Ansaugen in einen Behälter, eine   Schöpftonne, gefördert   wird, der sodann mittels einer entsprechenden Fördermaschine gehoben wird, sei es bis zur Mündung des Schachtes, um das Wasser nach aussen zu leiten, sei es bis zu einem Klärbehälter, von dem das Wasser durch Pumpen zu Tage gefördert wird. Das Ansaugen   de ;,. Wassers   vom Boden des Schachtes erfolgt dadurch, dass das Schöpfgefäss durch Schlauchleitungen mit einem Behälter   ir.   Verbindung gebracht wird, der der Kondensator der Fördermaschine oder anderer Dampfmaschinen sein kann, in dem die Luft mit Hilfe einer Luftpumpe od. dgl. verdünnt wird.

   Dadurch, dass das Wasser jedesmal plötzlich in die Schöpftonne hineingerissen wird, wenn man diese mit dem Vakuumbehälter in Verbindung setzt. ist die Gewähr geboten, dass Schlamm, Sand u. dgl. mitfortbewegt wird. 



   Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 eine Gesamtansicht der Einrichtung im Schnitt und in Fig. 2 eine Vorderansicht des Schöpfgefässes in grösserem Massstabe. 



   M ist eine   Fördermaschine   mit einem oder zwei Seilen, um eine oder   zwei Schöpf-   tonnen A zu heben. Die   Schöpftonnen A   sind mit einem Saugrohr E versehen. S sind Saugklappen oder Ventile, F ist ein Stutzen zum Einsetzen der Rohre für die Verbindung mit dem Behälter C. Die Tonne besitzt eine Entleerungsvorrichtung, die z. B. aus einem durch den Hebel N bewegbaren Schieber L besteht. In dem Behälter C, der z. B. der Kondensator der benachbarten Dampfmaschine sein kann, wird mittels einer Luftpumpe od. dgl. eine Luftverdünnung hergestellt. An den Behälter ist eine Rohrleitung angeschlossen, die unten in ein biegsames oder gelenkiges Rohr li mit einem Verschluss K (Ventil, Hahn) endigt, durch den die Verbindung der Schöpftonne mit dem Behälter C hergestellt oder unterbrochen werden kann. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende : Das mit dem Saugrohre E auf dem Boden des Schachtes od. dgl. aufsitzende Schöpfgefäss A wird durch das biegsame Rohr   fl   mit dem Stutzen F verbunden ; darauf wird der   Verschluss     K   geöffnet, die Ventilklappen S heben sich und das   Gef. Lss A füllt   sich rasch mit dem schlammhältigen Wasser. Sobald dies geschehen ist, wird das biegsame Rohr H abgezogen und auf ein gegebenes Zeichen wird die Tonne zu Tage oder bis zum   Klärbehälter   gehoben. Hier erfolgt schliesslich die Entleerung des Schöpfgefässes, indem der Schieber L oder eine andere zweckentsprechende Abschlussvorrichtung geöffnet wird. 



   Die beschriebene Einrichtung kann beim Abteufen von Maschinenschachten, beim Ausgaben von Brunnen u. dgl. benutzt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zum Fördern von Schlamm od. dgl. führendem Wasser aus Schachten unter Anwendung von heb-und senkbaren Scböpfgefässen, dadurch gekennzeichnet, dass das Schöpfgefäss durch eine Schlauchleitung od. dgl. an einen Behälter angeschlossen ist, der <Desc/Clms Page number 2> stets mit einer Luftverdunnnungspumpe und zeitweise mit dem Schöpfgefäss in Verbindung steht, so dass bei Herstellung der Verbindung zwischen Vakuumbehälter und Schöpfgefäss ein plötzliches Absaugen und Mitreissen der Schlammasse in das Schöpfgefäss stattfindet, das sodann gehoben und nach Öffnung einer Abschlussvorrichtung entleert wird. EMI2.1
AT41542D 1907-10-21 1907-10-21 Einrichtung zum Fördern von Schlamm od. dgl. führendem Wasser aus Schachten unter Anwendung von heb- und senkbaren Schöpfgefäßen. AT41542B (de)

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