DE344367C - Schachtrohrfoermiger Sammelkessel bei Saugluftfoerderern fuer Schuettgut - Google Patents
Schachtrohrfoermiger Sammelkessel bei Saugluftfoerderern fuer SchuettgutInfo
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- DE344367C DE344367C DE1920344367D DE344367DD DE344367C DE 344367 C DE344367 C DE 344367C DE 1920344367 D DE1920344367 D DE 1920344367D DE 344367D D DE344367D D DE 344367DD DE 344367 C DE344367 C DE 344367C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G53/00—Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
- B65G53/34—Details
- B65G53/60—Devices for separating the materials from propellant gas
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Description
- Schachtrohrförmiger Sammelkessel bei Saugluftförderern für Schüttgut. Sammelkessel bei Saugluftförderanlagem für Schüttgut sind bekannt, an dessen Boden ein an seinem freien Ende abschließbares Rohr angeschlossen ist, das so lang ist, daß das in ihm angestaute Gut einen Luftabschluß herbeizuführem imstande ist, so daß eine dauernde Entnahme von Fördergut aus dem Sammelkessel auch wähnend der Förderung möglich; ist. Bei den bekannten Sammelkesseln dieser Art ist es aber zur sicheren Erreichung des Luftabschlusses erforderlich, unterhalb der freien Rohröffnung eine Tragfläche anzuordnen, damit das Fördergut sieh zwischen der Rohröffnung und Tragfläche staut und die Fördergutsäule sich sozusagen auf die Tragfläche stützt. Eine solche Einrichtung ist für körniges Gut brauchbar. Sie muß aber versagen, wenn es sich um, schlammiges Fördergut handelt, da dieses, nach Verlassen des Rohrmundstückes rasch unter diesem hinwegfiießen wird. Da die Förderung von schlammigem Gut, wie gelöschte Kesselasche und Schlacken, mittels Saugluft häufig vorkommt, so besteht ein Bedürfnis, auch hierfür einen geeigneten Sammelkessel zu besitzen. Dieser Forderung wird durch die vorliegende Erfindung in vollem Maße genügt. Sie besteht darin, daß am unteren Ende-des schachtrohrförmigen Sammelkessels ein dicht anschließender Auslauftrichter angeordnet ist, in den das Schachtrohr ein Stück weit eingreift, so daß es einen Ringraum im Trichter abgrenzt. Der Trichter besitzt dabei außer einer unteren abschließbaren Auslauföffnung, im oberen, den Ringraum begrenzenden Wandteile verscldießbare Lufteinlaß- bzw. Stocheröffnungen. Durch die eigenartige Wirkung dieser Einrichtung wird ein sicherer Luftabschluß für das Schachtrohr auch während des dauernden Abzuges des Fördergutes erreicht.
- Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise in einem Höhenschnitt veranschaulicht.
- Der Sammelkessel b zur Aufnahme des 'Fördergutes ist als ein nach. unten sich stetig etwas erweiterndes Schachtrohr ausgebildet. Die Luft wird in bekannter Weise aus dem oberen Ende des Kessels durch ein Rohr c abgesaugt. Das Fördergut strömt durch das in den oberen Teil des Kessels einmündende Rohr a. ein. In dem oberen Teil des Sammelkessels kann außerdem eine Wasserbrause i zum Besprengen des Fördergutes und der Kesselwände angeordnet sein. Außerdem mündet in den Kessel ein Rohr d, das; durch einen Schieber e abschließbar ist und den Einlaß von Außenluft in den oberen Raum des Kessels ermöglicht.
- Am unteren Ende des Kessels b ist dicht anschließend der Trichter k angeordnet. Das Schachtrohr b greift mit seinem unteren Teil ein Stück weit in den Trichter hinein, so daß durch den eingreifenden: Teil des Schachtrohres oben im Trichter ein Ringraum. abgegrenzt wird. Der Trichter hat unten einen durch einen Schieber h abschließbaren Auslaß und oben in dem den Ringraum begrenzenden Wandteile eine oder mehrere Lufteinlaß- oder Stocheröffnungen f, die durch Deckel g abschließbar sind.
- Die Wirkungsweise der neuen Einrichtung ist folgende: Vor Betriebsbeginn werden der Aushaßschieber k und die Öffnungen f des Trichters k und der Lufteinlaßschieber e des Rohres d abgeschlossen. Hierauf wird durch Absaugen der Luft aus dem Kessel- und Trichterinnern Gut in den Xesselk und Trichter b gefördert. Dabei wird der erwähnte Ringraum im *Trichter von Gut frei bleiben. In dem Maße, wie sich. der Kessel mit Fördergut anfüllt, wird dieser gewissermaßen luftdicht gegen den Trichter abgeschlossen, .da das Schlachtrohr so, lang ausgebildet ist, daß nach Erreichung einer gewissem Stauhöhe des Gutes im Rohr das: Gutgewicht den Gegendruck der atmosphärischen Luft überragt. Werden in diesem Zustande der Trichterauslauf und die oberen Öffnungen des Trichters geöffnet, so steigt das schlammige Gut in dem erwähnten Ringraum des Trichters hoch, so daß der untere in den Trichter ragende Teil des Sammelkessels in ein Schlammbad eingreift, das einen. völligen Abschluß des Sammelkessels bewirkt. Durch das Öffnen des Schiebers la fließt Schlamm aus dem Trichter ab. Man kann. den, Abfluß so lange bewerkstelligen, bis die Stauhöhe des Schlammes im Trichter den unteren Rand des Kessels b erreicht hat. Durch entsprechendes Einstellen des Schiebers h kann eine solche Regelung erfolgen, daß entsprechend der dem Kessel zugeführten Fördermenge dauernd eine gleiche Menge unten abfließt. Sollten sich Verstopfungen im Trichter ergeben, so können diese mittels einer durch die Stocheröffnungen eingeführten Stange leicht beseitigt werden. Durch diese Öffnungen kann man auch den Stand desFördergutes imTrichter beobachten. Soll der ganze Inhalt des Sammelkessels entleert werden, so stellt man zweckmäßig die Saugluftförderung ab, und öffnet den Lufteinlaßschieber e, so daß der Saugraum des Kessels mit der Außenluft in Verbindung gesetzt wird und die ganze Fördergutsäule niedersinken kann. Dabei verhindert der Trichter eine plötzliche Entleerung.
- Bei der Ausführung nach der Erfindung ist ein Anhaften von Gut in, dem Schachtrohr nicht möglich., weil es durch das von oben nach unten sinkende Gut mitgenommen wird.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH: Schachtrohrförmiger Sammelkessel bei Sau,gluftförderern für Schüttgut, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende des Schachtrohres (b) ein dicht anschließender Auslauftrichter (k) angeordnet ist, in den das. Schachtrohr (b) ein Stück weit, einen Ringraum in ihm abgrenzend, eingreift, und der außer einer unteren abschließbaren Auslauföffnung im oberen, den Ringraum begrenzenden Wandteile verschließbare Lufteinlaß-- bzw. Stocheröffnungen (f) besitzt. -
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE344367T | 1920-01-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE344367C true DE344367C (de) | 1921-11-19 |
Family
ID=6251539
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920344367D Expired DE344367C (de) | 1920-01-09 | 1920-01-09 | Schachtrohrfoermiger Sammelkessel bei Saugluftfoerderern fuer Schuettgut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE344367C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2012168560A1 (en) * | 2011-06-08 | 2012-12-13 | Maricap Oy | Method and apparatus in a pneumatic material conveying system |
-
1920
- 1920-01-09 DE DE1920344367D patent/DE344367C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2012168560A1 (en) * | 2011-06-08 | 2012-12-13 | Maricap Oy | Method and apparatus in a pneumatic material conveying system |
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