<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung betrifft einen Dachlüfter zur Be- und Entlüftung einer Hausrohrleitung, aufweisend zumindest ein Dunstrohr, eine in eine Dacheindeckung einbaubare Grundplatte und einen rohrförmigen Anschlussstutzen, wobei zur lotrechten Ausrichtung der Längsachse des Dunstrohres auf einem Schrägdach das Dunstrohr in einem Gelenk schwenkbar mit der Grundplatte verbindbar ist, und zur Bildung des Gelenks die Grundplatte auf ihrer Oberseite einen Stutzen aufweist, der zur oben offenen Mündung hin in Form einer sphärischen Kalotte verjüngt ausgebildet ist, und das Dunstrohr an seinem unteren Ende in Form einer sphärischen Pfanne erweitert ist, so dass die Pfanne auf die Kalotte aufstülpbar und um die Gelenkachse schwenkbar ist, und wobei von der Gelenkachse radial entfernte erste Rastverbindungselemente vorgesehen sind,
die das Dunstrohr an der Grundplatte zu fixieren vermögen.
Ein derartiger Dachlüfter ist aus der DE 25 35 255 A1 bekannt. Bei diesem Dachlüfter ist das Dunstrohr durch das Gelenk hindurchgeführt, und unterhalb der Gelenkachse ist ein radial aus der Aussenwand des Dunstrohres hervorstehender Rastzahn vorgesehen, der in einen Bogenschlitz einer mit der Grundplatte verbundenen Lasche eingreift. An einem Rand des Bogenschlitzes sind Rastzahnlücken angeordnet, in die der Rastzahn formschlüssig eingreift und somit die eingestellte Neigungsstellung fixiert. Da der Rastzahn unterhalb der Grundplatte angeordnet ist, muss die Neigung entweder vor der Montage des Dachlüfters eingestellt werden, oder der Monteur muss den Dachraum betreten.
Ein weiterer Dachlüfter ist aus der DE 195 17 885 C1 bekannt. Im Bereich des Gelenks weist dieser Dachlüfter einen rechteckigen Querschnitt auf und ist etwa walzenförmig ausgebildet. Im Bereich des Gelenks sind an den Stirnwänden des Dunstrohres und der Grundplatte Zahnbogensegmente mit ineinandergreifenden Innen- und Aussenverzahnungen vorgesehen, die ein Fixieren des Dunstrohres ermöglichen. Im Bereich der Gelenkachse sind an beiden Stirnseiten Verstellexzenter vorgesehen, mit Hilfe derer das Dunstrohr in Richtung seiner Längsachse gegenüber der Grundplatte verschoben werden kann, wodurch die Verzahnungen ausser Eingriff und nach lotrechtem Ausrichten des Dunstrohres in Eingriff gebracht werden. Die Grundplatte des bekannten Dachlüfters kann in eine einen Rahmen bildende Dachpfanne gemäss DE-C 195 17 947 eingebaut werden.
Von der Unterseite her kann an der Grundplatte ein Anschlussstutzen angesetzt werden.
In der DE 43 33 948 A1 wird ein für Flachdach und Steildach geeignetes Lüfterelement beschrieben, bei dem die Längsachse des Anschlussstutzens etwa rechtwinkelig zur Ebene der Grundplatte verläuft. Ein im wesentlichen walzenförmiges Drehgelenk wird über herkömmliche Reibung in seiner eingestellten Position gehalten.
In der AT 376 744 B wird ein biegsamer Schlauch aus Kunststoff mit wendeiförmig verlaufenden Falten und an den Enden angeordneten Anschlussstutzen mit einem Rohrstutzen und Entlüftungsdachpfanne beschrieben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen Dachlüfter zur Verfügung zu stellen, der sowohl zur Be- und Entlüftung einer Abwasserleitung als auch zum Anschluss eines Lüftungssystems geeignet ist, der aus wenigen einfach herzustellenden Bauteilen besteht, auch von einer ungeübten Kraft mit wenigen Handgriffen von der Dachoberseite her montiert und justiert werden kann, und auch bei Belastung durch Schnee das Dunstrohr in seiner Position fixiert und wobei der Dachlüfter eine möglichst grosse lichte Weite aufweist.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die ersten Rastverbindungselemente zumindest auf der der Traufe zugewandten Aussenseite der Kalotte und auf der Innenseite der Pfanne angeordnet sind und eine im Längsschnitt sägezahnartige Kontur aufweise, dass konzentrisch zur Gelenkachse des Dunstrohres zweite Rastverbindungselemente (26) angeordnet sind, dass die Rastverbindungselemente in an sich bekannter Weise federnd ausgebildet sind und dass die Längsachse des Anschlussstutzens in an sich bekannter Weise etwa rechtwinklig zur Ebene der Grundplatte verläuft.
Der erfindungsgemässe Dachlüfter besteht im wesentlichen nur aus zwei Bauteilen, nämlich der Grundplatte und dem Dunstrohr. Nach Einbau der Grundplane wird das Dunstrohr auf die Kalotte aufgestülpt und nach lotrechter Ausrichtung durch festes Aufdrücken zum Einrasten der Rastverbindungselemente fixiert. Ein hohes Drehmoment wird aufgenommen, weil die ersten Rastverbindungselemente eine im Längsschnitt sägezahnartige Kontur aufweisen. Der lichte Abstand zwischen zwei Dachlatten wird von einem Anschlussstutzen mit grossem Durchmesser genutzt, wenn die Längsachse des Anschlussstutzens etwa rechtwinklig zur Ebene der Grundplatte verläuft.
<Desc/Clms Page number 2>
Ein grosser Querschnitt der Mündungsöffnung der Kalotte wird ermöglicht, wenn die ersten Rastverbindungselemente etwa in der horizontalen Ebene der Gelenkachse rechtwinklig zu dieser auf der Aussenseite der Kalotte und auf der Innenseite der Pfanne angeordnet sind. Auf diese Weise wird ohne zusätzliche Formteile der grössstmögliche Abstand der ersten Rastverbindungselemente von der Gelenkachse erreicht, so dass zur Aufnahme des Drehmoments bei Belastung des Dunstrohres durch Schnee vom First her die geringsten Kräfte aufgenommen werden müssen.
Die Schwenkbarkeit des Dunstrohres gegenüber der Grundplatte wird erreicht, wenn die ersten Rastverbindungselemente zumindest auf der der Traufe zugewandten Aussenseite der Kalotte mehrere treppenartige Rastungen aufweisen, in die zumindest ein auf der Innenseite der Pfanne angeordneter Rastnocken eingreifen kann. Ein auf das Dunstrohr wirkendes Drehmoment wird ohne Querkräfte aufgenommen, wenn den Trittstufen entsprechende Ebenen der Rastungen und des Rastnockens fächerförmig von der Gelenkachse ausgehen und diese beinhalten. Es wird eine zusätzliche Verfestigung erzielt, wenn die kraftaufnehmenden Ebenen im Längsschnitt gesehen ähnlich wie die Sägezähne einer Kreissäge eine Hinterschneidung aufweisen.
Infolge der Sägezahn- oder treppenförmigen Profilierung der ersten Rastelemente kann bei der Montage das Dunstrohr in firstabgewandter Schräglage aufgesetzt und eingerastet werden. Anschliessend wird das Dunstrohr solange zum First hin geschwenkt, bis die Längsachse des Dunstrohres lotrecht ausgerichtet ist. Es hat sich gezeigt, dass Raststufen in einem 2,5 entsprechenden Abstand genügen, weil eine Abweichung von maximal 1,25 von der Senkrechten mit dem Auge nicht wahrgenommen wird. Eine feinere Teilung würde zu einer Verringerung der kraftaufnehmenden Flächen führen.
Ein grosser Schwenkbereich des Dunstrohres gegenüber der Grundplatte wird erreicht, wenn auf der Innenseite der Pfanne diametral gegenüberliegend zwei Rastnocken angeordnet sind, die in verschiedenen Querebenen zur Längsachse des Dunstrohres angeordnet sind. In diesem Fall kann das Dunstrohr um seine Längsachse um 180 gedreht in zwei Positionen in die zweiten Rastelemente eingesetzt werden. Das offene Ende der Pfanne des Dunstrohres ist in diesem Fall asymmetrisch ausgeführt, wobei von der Gelenkachse aus gesehen die eine Hälfte kürzer als die andere ist. Für geringe Dachneigungen wird das Dunstrohr mit der längeren Hälfte zum First weisend, für stärkere Dachneigungen mit der kürzeren Hälfte zum First weisend aufgesetzt.
Auf diese Weise kann beispielsweise ein und dasselbe Dunstrohr in der einen Position für Dachneigungen im Bereich von 13 bis 34 , in der anderen Position im Bereich von 34 bis 55 eingesetzt werden. Bei einer Teilung der Stufen der ersten Rastelemente von 2,5 genügt in diesem Fall die Anordnung von 8 Raststufen.
Eine besonders einfache und stabile Ausführung der Rastverbindungselemente ist möglich, wenn auch zweite Rastverbindungselemente konzentrisch zur Gelenkachse des Dunstrohres angeordnet sind.
Vorteilhafterweise sind die zweiten Rastverbindungselemente als von der Kalotte ausgehende die Gelenkachse umgebende Vorsprünge und als auf der Innenseite der Pfanne des Dunstrohres angeordnete Vertiefungen ausgebildet, in welche die Vorsprünge einrasten können. Es versteht sich, dass auch die umgekehrte Ausführung möglich ist.
Die vorstehend beschriebene Anordnung von Vorsprüngen an der Aussenseite der Kalotte hat den Vorteil, dass die Vertiefungen auf der Innenseite der Pfanne als zur Aussenseite durchgehende Durchbrüche ausgebildet sein können. In diesem Fall kann bei der Montage sofort durch Augenschein wahrgenommen werden, ob die zweiten Rastverbindungselemente vollständig eingerastet sind.
Eine mehrteilige Grundplatte ist nicht erforderlich, wenn diese die Grösse und auf ihrer Oberseite ausserhalb des Stutzens die Kontur einer Dachpfanne aufweist. Bei der Montage wird an der gewünschten Stelle eine vorhandene Dachplatte entfernt und statt dieser die Grundplatte eingesetzt.
Wenn unterhalb der Dacheindeckung eine Unterspannbahn verlegt ist, so ist es vorteilhaft, wenn der Anschlussstutzen als separates an der Grundplatte fixierbares Teil ausgeführt ist. Dann kann vor dem Auflegen der Grundplatte für den Durchtritt des Anschlussstutzens ein Loch in die Unterspannbahn eingeschnitten werden. Gegebenenfalls kann ein spezieller Ring dichtend in die Unterspannbahn eingesetzt werden, dessen Innendurchmesser dem Aussendurchmesser des Anschlussstutzens entspricht.
<Desc/Clms Page number 3>
Diese Montagearbeiten können auf einem eingedeckten Dach ausschliesslich von der Dachoberfläche her ausgeführt werden, wenn der Anschlussstutzen an seinem oberen Ende eine Auskragung aufweist, die auf dem Mündungsrand der Kalotte der Grundplatte aufliegen kann.
Durch zusätzliche Rastelemente kann der Anschlussstutzen an der Grundplatte fixiert werden.
Insbesondere bei kalter Witterung kann aus feuchter Abluft an der Innenwand des Dunstrohres Flüssigkeit auskondensieren. Diese Flüssigkeit wird nicht in den Anschlussstutzen zurückgeleitet sondern auf der Aussenseite der Kalotte auf die Oberseite der Grundplatte abgeleitet, wenn im Bereich der Pfanne bzw. der Kalotte Ableitungen für an der Innenwand des Dunstrohres ablaufende Flüssigkeit vorgesehen sind. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn der Dachlüfter zur Ableitung von Raumluft aus einem Entlüftungssystem verwendet wird.
Bei stürmischem Regenwetter hat sich gezeigt, dass auf der Aussenseite des Dunstrohres Wasser nach oben zur Mündung des Dunstrohres getrieben wird. Dieses Wasser kann nicht in das Dunstrohr eindringen, wenn an der oberen Mündung des Dunstrohres zumindest ein zur Aussenseite weisender umlaufender Flansch vorgesehen ist. Dadurch wird das Wasser von der Luv- auf die Leeseite geleitet und rinnt dort an der Aussenseite des Dunstrohres ab.
Das Eindringen von Regen in die obere Mündung des Dunstrohres wird verhindert, wenn der Dachlüfter eine auf die obere Mündung des Dunstrohres aufsetzbare Wetterkappe aufweist.
In diesem Fall besteht ein für Dachneigungen im Bereich von 13 bis 55 einsetzbarer Dachlüfter aus lediglich vier Bauteilen, nämlich der Grundplatte, dem Anschlussstutzen, dem Dunstrohr und der Wetterkappe.
In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, das im folgenden näher erläutert wird.
Es zeigt
Fig. 1 einen erfindungsgemässen Dachlüfter in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 den Dachlüfter aus Fig. 1 im Querschnitt,
Fig. 3 einen Ausschnitt aus Fig. 2 in vergrösserter Darstellung.
Fig. 4 den Dachlüfter aus Fig. 1 im Längsschnitt und
Fig. 5 einen Ausschnitt aus Fig. 4 in vergrösserter Darstellung.
Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemässen Dachlüfter 10 in perspektivischer Darstellung. Der Dachlüfter 10 weist eine Grundplatte 12 mit einem Stutzen 14 auf ihrer Oberseite, ein Dunstrohr 16 mit einer Wetterkappe 18 und einen rohrförmigen Anschlussstutzen 20 auf. Die Grundplatte 12 weist die Abmessungen und auf ihrer Oberseite ausserhalb des Stutzens 14 die Kontur einer Dachpfanne auf. Der Stutzen 14 ist zu seiner oben offenen Mündung hin in Form einer sphärischen Kalotte 22 verjüngt ausgebildet. Das Dunstrohr 16 ist an seinem unteren Ende in Form einer sphärischen Pfanne 24 erweitert, so dass die Pfanne 24 auf die Kalotte 22 aufstülpbar ist und ein Gelenk bilden, um das Dunstrohr 16 auf einem Schrägdach stets lotrecht auszurichten.
Im Bereich des Gelenks sind federnde Rastverbindungselemente 26,28 angeordnet, die das Dunstrohr 16 an der Grundplatte 12 zu fixieren vermögen.
In Fig. 2 ist der Dachlüfter 10 aus Fig. 1 im Querschnitt dargestellt und in Fig. 3 ein vergrösserter Ausschnitt aus Fig. 2. Das Dunstrohr 16 ist im Bereich der Gelenkachse 30 mit zweiten Rastverbindungselementen 26 verbunden, die spiegelbildlich auf beiden Seiten angeordnet sind. In Fig. 3 sind die in Fig. 2 rechts dargestellten zweiten Rastverbindungselemente 26 vergrössert dargestellt, die konzentrisch zur Gelenkachse 30 des Dunstrohres 16 angeordnet sind. Die zweiten Rastverbindungselemente 26 weisen einen von der Kalotte 22 ausgehenden die Gelenkachse 30 konzentrisch umgebenden Vorsprung 32 auf, der als Hohlzapfen ausgeführt ist. Auf der Innenseite der Pfanne 24 des Dunstrohres 16 ist eine Vertiefung 34 angeordnet, in die der Vorsprung 32 einrasten kann. Die Vertiefung 34 auf der Innenseite der Pfanne 24 ist als zur Aussenseite durchgehender Durchbruch ausgebildet.
Der Anschlussstutzen 20 ist als separates Teil ausgeführt und weist an seinem oberen Ende eine Auskragung 36 auf, die auf dem Mündungsrand der Kalotte 22 der Grundplatte 12 aufliegt und den Mündungsrand hakenförmig umschliesst. Auf der Oberseite der Auskragung 36 ist ein nach oben weisender Steg 38 angeordnet, um an der Innenseite der Dunstrohres 16 abrinnende Flüssigkeit zur Aussenseite der Kalotte 22 in auf der Innenseite der Pfanne 22 ausgebildete Ableitungen 40 abzuführen, die im Bereich der Rastelemente 26,28 angeordnet sind.
Unterhalb der Auskragung 36 sind auf der Aussenseite des Anschlussstutzens 20 vorspringende Noppen 42 angeordnet,
<Desc/Clms Page number 4>
die in von der Innenseite des Stutzens 14 ausgehende Rastvertiefungen 44 einrasten, wenn die Auskragung 36 dicht auf dem Mündungsrand der Kalotte 22 aufliegt, um den Anschlussstutzen 20 an der Grundplatte 12 zu fixieren.
In Fig. 4 ist der Dachlüfter 10 aus Fig. 1 im Längsschnitt dargestellt und in Fig. 5 ein vergrösserter Ausschnitt aus Fig. 4. Aus Fig. 4 ist ersichtlich, dass die Längsachse 46 des Anschlussstutzens 20 etwa rechtwinklig zur Ebene der Grundplatte 12 verläuft. Da die Grundplatte 12 anstelle einer Dachpfanne in die Dacheindeckung eingesetzt wird, liegt die Grundplatte 12 aufgrund der schuppenförmigen Anordnung von Dachpfannen etwas flacher als die mittlere Dachneigung. Damit die Längsachse 46 des Anschlussstutzens 20 rechtwinklig zur Dachneigung liegt, ist die Längsachse des Anschlussstutzens um den Schuppungswinkel von 4,5 gegenüber der Senkrechten zur Ebene der Grundplatte 12 geneigt. Daher beträgt der Winkel zwischen der Ebene der Grundplatte 12 und der Längsachse 46 des Anschlussstutzens 20 zum First hin 85,5 .
Aus Fig. 4 und aus der vergrösserten Fig. 5 sind die ersten Rastverbindungselemente 28 erkennbar, die radial entfernt von der Gelenkachse 30 etwa in deren horizontaler Ebene angeordnet sind und eine im Längsschnitt sägezahnartige Kontur aufweisen. Auf der der Traufe zugewandten Aussenseite der Kalotte 22 sind mehrere treppenartige Rastungen 48 angeordnet, in die ein auf der Innenseite der Pfanne 24 angeordneter Rastnocken 50 eingreifen kann. Die den Trittstufen entsprechenden Ebenen 52 der Rastungen 48 und des Rastnockens 50 gehen fächerförmig von der Gelenkachse 30 aus und beinhalten diese. Auf der Innenseite der Pfanne 24 ist diametral gegen- überliegend dem Rastnocken 50 ein erster Rastnocken 54 angeordnet, der in einer zur Längsachse 56 höher verlaufenden Querebene des Dunstrohres 16 angeordnet ist.
Im Bereich der oberen Mündung des Dunstrohres 16 sind zwei zur Aussenseite weisende umlaufende Flansche 57,58 vorgesehen. Im Bereich der oberen Mündung des Dunstrohres 16 sind ausserdem ringförmige gitterartige Einbauten 60 vorgesehen, um im Zusammenwirken mit der Wetterkappe 18 eine Sogwirkung zu erzielen.
PATENTANSPRÜCHE:
1. Dachlüfter (10) zur Be- und Entlüftung einer Hausrohrleitung, aufweisend zumindest ein
Dunstrohr (16), eine in eine Dacheindeckung einbaubare Grundplatte (12) und einen rohr- förmigen Anschlussstutzen (20), wobei zur lotrechten Ausrichtung der Längsachse (56) des Dunstrohres (16) auf einem Schrägdach das Dunstrohr (16) in einem Gelenk schwenkbar mit der Grundplatte (12) verbindbar ist, und zur Bildung des Gelenks die
Grundplatte (12) auf ihrer Oberseite einen Stutzen (14) aufweist, der zur oben offenen
Mündung hin in Form einer sphärischen Kalotte (22) verjüngt ausgebildet ist, und das
Dunstrohr (16) an seinem unteren Ende in Form einer sphärischen Pfanne (24) erweitert ist, so dass die Pfanne (24) auf die Kalotte (22) aufstülpbar und um die Gelenkachse (30) schwenkbar ist, und wobei von der Gelenkachse (30)
radial entfernte erste Rastverbin- dungselemente (28) vorgesehen sind, die das Dunstrohr (16) an der Grundplatte (12) zu fixieren vermögen, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Rastverbindungselemente (28) zumindest auf der der Traufe zugewandten
Aussenseite der Kalotte (22) und auf der Innenseite der Pfanne (24) angeordnet sind und eine im Längsschnitt sägezahnartige Kontur aufweisen, dass konzentrisch zur Gelenkachse (30) des Dunstrohres (16) zweite Rastverbindungs- elemente (26) angeordnet sind, dass die Rastverbindungselemente (26,28) in an sich bekannter Weise federnd ausgebil- det sind und dass die Längsachse (46) des Anschlussstutzens (20) in an sich bekannter Weise etwa rechtwinklig zur Ebene der Grundplatte (12) verläuft.