AT412040B - Wicklungskörper - Google Patents

Wicklungskörper Download PDF

Info

Publication number
AT412040B
AT412040B AT0094002A AT9402002A AT412040B AT 412040 B AT412040 B AT 412040B AT 0094002 A AT0094002 A AT 0094002A AT 9402002 A AT9402002 A AT 9402002A AT 412040 B AT412040 B AT 412040B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
parts
winding body
winding
wire
heads
Prior art date
Application number
AT0094002A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA9402002A (de
Original Assignee
Egston Eggenburger Syst Elektr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Egston Eggenburger Syst Elektr filed Critical Egston Eggenburger Syst Elektr
Priority to AT0094002A priority Critical patent/AT412040B/de
Priority to DE10320128A priority patent/DE10320128B4/de
Priority to FR0306801A priority patent/FR2841373B1/fr
Priority to GB0314455A priority patent/GB2389860B/en
Publication of ATA9402002A publication Critical patent/ATA9402002A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT412040B publication Critical patent/AT412040B/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/04Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils
    • H01F41/06Coil winding
    • H01F41/08Winding conductors onto closed formers or cores, e.g. threading conductors through toroidal cores
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/04Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils
    • H01F41/06Coil winding
    • H01F41/098Mandrels; Formers
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/28Coils; Windings; Conductive connections
    • H01F27/32Insulating of coils, windings, or parts thereof
    • H01F27/324Insulation between coil and core, between different winding sections, around the coil; Other insulation structures
    • H01F27/325Coil bobbins
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F5/00Coils
    • H01F5/02Coils wound on non-magnetic supports, e.g. formers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Transformers For Measuring Instruments (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)
  • Measuring Instrument Details And Bridges, And Automatic Balancing Devices (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Wicklungskörper für Ringspulen, insbesondere für Ro- gowskispulen, umfassend mehrere Teile, die gelenkig miteinander verbindbar ausgebildet sind und im Betriebszustand in Gestalt eines geschlossenen Ringes angeordnet sind. 



   Durch die AT 004 109 U1wurde eine Rogowskispule bekannt, bei der ein mehrteiliger Wick- lungskörper vorgesehen ist. Bei dieser bekannten Lösung sind die einzelnen Teile des Wicklungs- körpers gebogen ausgeführt und stirnseitig miteinander verbindbar. Dadurch kann ein solcher Wicklungskörper einfach aus einem extrudierten Strang hergestellt werden, wobei die einzelnen Teile entsprechend gebogen werden. 



   Aus der DE 94 11203 U1 ist weiters eine Strommessanordnung für eine elektrische Schaltanla- ge bekannt, wobei um einen Leiter der Schaltanlage eine Messspule nach Art einer Rogowski-Spule angeordnet ist, wobei die Messspule zumindest drei geradlinige Teilspulen umfasst, welche mittels Verbindungsmittel einen Messring bilden. Allerdings gibt es bei der DE 94 11 203 U1 keinen Hin- weis darauf, dass die so erzeugte Verbindung gelenkig wäre. 



   Die FR 2 507 811 A zeigt einen Strommessfühler aus zumindest drei Messbereichen mit einer Abfolge von benachbarten Spulen, deren Symmetrieachsen dem Umriss eines Polygons folgen. In einer besonderen Ausführungsform können benachbarte Spulen auch mit Drehgelenken verbunden sein. 



   Das Aufbringen einer Wicklung auf einem geschlossenen ringförmigen Wicklungskörper ist mit einem sehr erheblichen Aufwand verbunden, da der Wicklungsdraht immer durch die zentrale Öffnung des ringförmigen Wicklungskörpers geführt werden muss. Maschinell ist eine solche Wick- lung gar nicht bzw. nur mit erheblichem Aufwand verbunden herstellbar. 



   Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diesen Nachteil zu vermeiden und einen Wick- lungskörper der eingangs angeführten Art anzugeben, mit welchem Ringspulen besonders einfach, insbesondere mit herkömmlichen Wickelmaschinen, hergestellt werden können. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die einzelnen Teile des Wicklungskörpers im wesentlichen geradlinig miteinander verbindbar ausgebildet sind, dass die Endbereiche der einzel- nen Teile des Wicklungskörpers mit Drahtauflagebereichen ausgebildet sind, wobei bei zueinander fluchtender Ausrichtung zweier unmittelbar benachbarter Teile der Normalabstand der Drehachse der gelenkigen Verbindung von den Längsmittelachsen der beiden Teile zumindest gleich gross ist wie der Abstand der Verbindungslinie der beiden Drahtauflagebereiche von den Längsmittelach- sen. 



   Durch die vorgeschlagenen Massnahmen ist es möglich, die Teile des Wicklungskörpers fluch- tend zueinander auszurichten und zu bewickeln, wobei sämtliche Teile des Wicklungskörpers auf einer üblichen Wickelmaschine, wie sie zum Bewickeln von geraden Wickelkörpern verwendet werden, aufgespannt werden können. Dabei kann der Wickeldraht nach dem Bewickeln eines Teiles über die in Strecklage befindliche Verbindungsstelle geführt und der nächste Teil bewickelt werden. 



   Durch die angegebene Dimensionierung der Abstände der Drehachse der gelenkigen Verbin- dung und der Verbindungslinie der Drahtauflagebereiche zweier unmittelbar benachbarter Teile zur Längsmittelachse dieser Teile ist sichergestellt, dass es nach dem Abwinkeln der bewickelten Teile des Wicklungskörpers zu keiner Dehnung des Wicklungsdrahtes im Bereich der gelenkigen Ver- bindung und zu keinem Brechen des Drahtes kommt. 



   In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Drahtauflagebereiche an den unteren Begrenzungsflächen von in Längsrichtung der Teile verlaufenden Nuten angeord- net sind. 



   Der zwei benachbart liegende Wicklungen verbindende Abschnitt des Wicklungsdrahtes kommt damit innerhalb der Nuten zu liegen und ist damit vor mechanischen Einflüssen, insbesondere vor Abschürfungen, geschützt. 



   Weiters kann vorgesehen sein, dass die einzelnen Teile des Wicklungskörpers mit einer durch- gehenden unrunden, vorzugsweise quadratischen, Bohrung versehen sind. 



   Dies ermöglicht ein einfaches Aufspannen der Teile des Wicklungskörpers auf einer üblichen Wickelmaschine. So können einfach die Teile des Wicklungskörpers, die zweckmässigerweise miteinander verbunden sind, auf einen Stab aufgeschoben werden, dessen Querschnitt dem Querschnitt der Bohrung der Teile des Wickelkörpers entspricht und dieser Stab in die Wickelma- schine eingespannt werden. Auf diese Weise kann der Wicklungskörper einfach bewickelt werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Gemäss einer ersten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die einzelnen Teile des Wicklungskörpers über Filmgelenke miteinander verbunden sind. 



   Es ergibt sich hier eine besonders einfache Ausbildung der gelenkigen Verbindungen der ein- zelnen Teile des Wicklungskörpers. 



   Gemäss einer zweiten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, vier Teile vorge- sehen sind, die über gelenkige Steckverbindungen miteinander verbindbar sind, wobei die einen Teile Köpfe mit lyraförmigen Ausnehmungen aufweisen und die anderen Teile mit Köpfen mit quer stehenden Zapfen versehen sind, wobei die Zapfen in die Ausnehmungen des benachbarten Teiles einsteckbar sind. 



   Somit kann aus einer geringen Anzahl verschieden langer Teile eine Vielzahl von verschieden grossen Wicklungskörpern zusammengestellt werden, wodurch die Lagerhaltung vereinfacht und grössere Stückzahlen bei der Herstellung der einzelnen Teile des Wicklungskörpers erreicht wer- den. 



   Es kann vorgesehen sein, dass auf mindestens einem Teil des bewickelten Wicklungskörpers eine Klemmfeder aufgesteckt ist, die sich an den beiden angrenzenden Teilen abstützt, womit ein besonders guter Zusammenhalt der bewickelten Teile des Wicklungskörpers sichergestellt ist. 



   Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen: 
Fig. 1 schematisch eine axonometrische Darstellung eines bereits bewickelten erfindungsge- mässen Wicklungskörpers 1, 
Fig. 2 eine Draufsicht auf die einzelnen Teile 2,3, 4,5 des Wicklungskörpers 1, 
Fig. 3 eine Seitenansicht der Teile nach der Fig. 2, 
Fig. 4 und 5 eine Draufsicht und eine Seitenansicht der miteinander verbundenen Teile eines Wicklungskörpers 1 nach den Fig. 2 bis 3, 
Fig. 6 einen erfindungsgemässen Wicklungskörper 1 mit aufgesetzten Klemmfedern 15 ; 
Fig. 7 eine Seitenansicht des Wickelkörpers 1 nach Fig. 6 mit abgenommenen   Klemmfedern   15, 
Fig. 8 die Klemmfeder 15 der Fig. 7 und 8 alleine, 
Fig. 9 und 10 eine Drauf- und eine Seitenansicht auf eine weitere Ausführungsform eines erfin- dungsgemässen Wicklungskörpers 1 im gestreckten Zustand;

   
Fig. 11 und 12 Detaildarstellungen eines Gelenk-Bereiches des erfindungsgemässen Wick- lungskörpers 1, wobei der Normalabstand 20 der Drehachse a gleich dem Normalabstand 22 der Verbindungslinie b - c der beiden Drahtauflagebereiche b und c von der Längsmittelachse 21 der beiden dargestellten Teile gewählt ist; 
Fig. 13 die Verschiebung des zweiten Drahtauflagebereiches c bei gegenseitiger Verdrehung der beiden in den Fig. 11 und 12 dargestellten Wicklungskörper 1 ; 
Fig. 14 und 15 Detaildarstellungen eines Gelenk-Bereiches des erfindungsgemässen Wick- lungskörpers 1, wobei der Normalabstand 20 der Drehachse a grösser als der Normalabstand 22 der Verbindungslinie b - c der beiden Drahtauflagebereiche b und c von der Längsmittelachse 21 der beiden dargestellten Teile gewählt ist;

   
Fig. 16 die Verschiebung des zweiten Drahtauflagebereiches c bei gegenseitiger Verdrehung der beiden in den Fig. 14 und 15 dargestellten Wicklungskörper 1. 



   In Fig. 1 ist ein erfindungsgemässer, für Ringspulen, insbesondere für Rogowskispulen, vorge- sehener Wicklungskörper 1 im Betriebszustand, in welchem er bereits mit Wicklungen versehen ist, dargestellt. Der Wicklungskörper 1 umfasst mehrere Teile 2,3, 4,5, die im Betriebszustand in Gestalt eines geschlossenen Ringes angeordnet sind. Wie aus der zeichnerischen Darstellung hervorgeht, ist hier die Bezeichnung Ring" nicht auf einen Kreisring beschränkt, sondern umfasst auch rechteckige oder vieleckige, in sich geschlossene Züge von Wicklungskörper-Teilen. 



   Erfindungsgemäss ist zum einen vorgesehen, dass die einzelnen Teile 2,3, 4 und 5 gelenkig miteinander verbindbar ausgebildet sind. Dabei sind an den Enden der einzelnen Teile 2 bis 5 Köpfe 6,7 angeformt. Diese Köpfe 6,7 weisen je eine zentral angeordnete, in Längsrichtung des zugehörigen Teiles 2 bis 5 verlaufende Nut 8 auf. Diese Nuten 8 dienen zur Aufnahme eines Wicklungsdrahtes 9, der auf die einzelnen Teilen 2 bis 5 mehrlagig aufgewickelt werden kann. 



   Gemäss einer ersten, in den Fig. 2 bis 5 dargestellten Ausführungsform sind die Köpfe 6, die an den Teilen 2 und 4 an deren beiden Enden angeformt sind, im wesentlichen lyraförmige Ausneh- mungen 10 auf. Diese sind elastisch aufweitbar und zur Aufnahme von sich quer zur Längserstrec- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 kung der Teile 3 und 5 erstreckenden Zapfen 11vorgesehen, die an den Köpfen 7 der Teile 3 und 5 angeformt sind. 



   Die Teile 2,3, 4,5 des Wicklungskörpers 1 können in eine gestreckte Lage gebracht werden und in dieser in einfacher Weise bewickelt werden, wobei ein Teil nach dem anderen bewickelt werden und der Wicklungsdraht 9 durch die Nuten 8 zum nächsten Teil geführt werden kann. 



   Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist der Kopf 6' des Teiles 4 mit Ausleitungen 12 versehen, an denen der Anfang und das Ende des Wicklungsdrahtes 9 elektrisch leitend befestigt sind. 



   Wie aus den Fig. 2 und 3 zu ersehen ist, ist der Teil 4 mit einem Kopf 6, der lyraförmige Aus- nehmungen 10 aufweist, und einem Kopf 6' versehen, der keine solche Ausnehmungen 10 auf- weist und statt dessen die Ausleitungen 12 und eine Führungsausnehmung 13 aufweist, die zur Aufnahme eines Vorsprunges 14 des Kopfes 7' des Teiles 5 dient. Im geschlossenen Zustand des Wicklungskörpers 1 greift der Vorsprung 14 in die Führungsausnehmung 13 des Kopfes 6' ein, wodurch die Stabilität des Wicklungskörpers verbessert wird. 



   Wie aus den Fig. 4 und 5 zu ersehen ist, können die einzelnen Teile 2 bis 5 einfach miteinan- der verbunden werden. Dazu ist es lediglich erforderlich, die Zapfen 11 der Köpfe 7 in axialer Richtung der Teile 2 bis 5 in die lyraförmigen Ausnehmungen 10 der Köpfe 6 einzustecken, wobei diese einrasten. 



   In dieser gestreckten Lage kann der Wicklungskörper 1, wie bereits erwähnt sehr einfach bewi- ckelt werden. Dabei ist es möglich, einen Stab in die hohlen Teile 2 bis 5 einzuführen, dessen Querschnitt dem Querschnitt der Durchgangsbohrungen 18 der Teile 2 bis 5 entspricht. Dabei ist es zweckmässig einen unrunden, beispielsweise einen quadratischen Querschnitt vorzusehen, um eine verdrehsichere Verbindung zwischen dem nicht dargestellten Stab und den Teilen 2 bis 5 sicherzustellen. 



   Nach dem Bewickeln der einzelnen Teile 2 bis 5 können diese vom Stab abgezogen und ab- gewinkelt werden, um eine geschlossene Rogowskispule zu bilden. In die Durchgangsbohrungen 18 der Teile 2 bis 5 des erfindungsgemässen Wicklungskörpers 1 können vor dem Zusammenfalten auch Kerne aus Eisen oder sonstigen magnetisch gut leitenden Materialien eingesetzt werden, sodass sich der Wicklungskörper 1 auch zur Herstellung von Eisenspulen eignet. 



   Wie aus der Fig. 6 zu ersehen ist, sind Klemmfedern 15 vorgesehen, die auf zwei parallel zu- einander liegende Teile aufgesetzt werden und sich dabei an den jeweils benachbarten Teilen abstützen. Diese Klemmfedern 15 sind im wesentlichen U-förmig ausgebildet, wobei die beiden Schenkel 16, abgesehen von deren freien Endbereichen, nach innen geneigt sind und die entspre- chenden Teile 2,4 zusammenpressen, die an den Teil 5, bzw. 3 anschliessen (Fig. 8). Dabei grei- fen die Schenkel 16 der Klemmfeder 15 in Nuten 19 der Köpfe der Teile des Wicklungskörpers 1 ein. 



   Bei der zweiten, in den Fig. 9 und 10 dargestellten Ausführungsform sind die einzelnen Teile 2 bis 5 des Wicklungskörpers 1 im Bereich der Köpfe 6,7 dieser Teile über Filmgelenke 17 mitein- ander ständig verbunden. 



   Ein zweites, erfindungswesentliches und bei beiden Ausführungsformen vorgesehenes Merk- mal betrifft die Zugentlastung jenes Abschnittes des Wicklungsdrahtes 9, der die Wicklungsteile zweier unmittelbar benachbart zueinander angeordneter Teile 2,3, 4,5 des erfindungsgemässen Wicklungskörpers 1 miteinander verbindet: 
Die Endbereiche der einzelnen Teile 2,3, 4,5 des Wicklungskörpers 1 sind mit Drahtauflage- bereichen b, c ausgebildet (siehe Detaildarstellung der Fig. 11,12; 14 und 15). Darunter werden jene (Kanten-) Bereiche der Teile 2,3, 4,5 verstanden, auf welchen der Wickeldraht 9 nach Abschluss der Bewickelung dieser Teile 2,3, 4,5 zu liegen kommt. Wenn - so wie oben erläutert - sich in Längsrichtung der Teile 2,3, 4,5 erstreckende Nuten 8 vorgesehen sind, so sind diese Drahtauflagebereiche b, c an den unteren Begrenzungsflächen dieser Nuten 8 angeordnet. 



   Wenn - so wie in Fig. 11dargestellt - zwei unmittelbar benachbarte Teile 2,3, 4,5 fluchtend zueinander liegen, so ist der Normalabstand 20 der Drehachse a der gelenkigen Verbindung von den Längsmittelachsen 21 der beiden Teile 2,3, 4,5 gleich gross wie der Abstand 22 der Verbin- dungslinie b - c der beiden Drahtauflagebereiche b, c von den Längsmittelachsen 21. 



   Werden die beiden unmittelbar benachbarten Teile gegeneinander verdreht, um sie in den in Fig. 12 dargestellten Betriebszustand zu bringen, so bleibt dabei der Abstand zwischen den beiden Auflagebereichen b und c gleich gross (vgl. auch die schematische Darstellung der dabei stattfin- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 denden Verschiebung des Auflagebereiches c in Fig. 13). Das bedeutet, dass der Wicklungsdraht 9 nicht gestreckt wird und ein Dehnen oder Abreissen dieses Drahtes 9 verhindert wird. 



   Noch günstiger ist es, die Abstände der Drehachse a und der Verbindungslinie b - c zur Längs- mittelachse 21 so wie in den Fig. 14 - 15 dargestellt zu wählen: 
Hier ist der Normalabstand 20 der Drehachse a der gelenkigen Verbindung von den Längsmit- telachsen 21 der beiden Teile 2,3, 4,5 grösser als der Abstand 22 der Verbindungslinie b - c der beiden Drahtauflagebereiche b, c von den Längsmittelachsen 21. Wie sich aus Fig. 15 und insbe- sondere aus der Darstellung der Verschiebung des zweiten Drahtauflagebereiches c in Fig. 16 ergibt, wird aufgrund dieser Abstands-Verhältnisse der Abstand zwischen den Drahtauflageberei- chen b und c beim Verdrehen der beiden Wicklungskörper-Teile verkürzt, sodass der Wicklungs- draht 9 im Gelenkbereich lose verläuft und dadurch zugentlastet ist. 



   PATENTANSPRÜCHE: 
1. Wicklungskörper (1) für Ringspulen, insbesondere für Rogowskispulen, umfassend mehre- re Teile (2,3, 4,5), die gelenkig miteinander verbindbar ausgebildet sind und im Betriebs- zustand in Gestalt eines geschlossenen Ringes angeordnet sind, dadurch gekennzeich- net, dass die einzelnen Teile (2,3, 4,5) des Wicklungskörpers (1) im wesentlichen geradli- nig miteinander verbindbar ausgebildet sind, dass die Endbereiche der einzelnen Teile (2,3, 4,5) des Wicklungskörpers (1) mit Drahtauflagebereichen (b, c) ausgebildet sind, wobei bei zueinander fluchtender Ausrichtung zweier unmittelbar benachbarter Teile (2, 3, 
4,5) der Normalabstand (20) der Drehachse (a) der gelenkigen Verbindung von den 
Längsmittelachsen (21) der beiden Teile (2,3, 4,5) zumindest gleich gross ist wie der Ab- stand (22) der Verbindungslinie (b - c) der beiden Drahtauflagebereiche (b, c)

   von den 
Längsmittelachsen (21).

Claims (1)

  1. 2. Wicklungskörper (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtauflage- bereiche (b, c) an den unteren Begrenzungsflächen von in Längsrichtung der Teile (2,3, 4, 5) verlaufenden Nuten (8) angeordnet sind.
    3. Wicklungskörper (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einzel- nen Teile (2,3, 4,5) des Wicklungskörpers (1) mit einer durchgehenden unrunden, vor- zugsweise quadratischen, Bohrung (18) versehen sind.
    4. Wicklungskörper (1) nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ein- zelnen Teile (2,3, 4,5) des Wicklungskörpers (1) über Filmgelenke (17) miteinander ver- bunden sind.
    5. Wicklungskörper (1) nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass vier Teile (2,3, 4,5) vorgesehen sind, die über gelenkige Steckverbindungen miteinander verbindbar sind, wobei die einen Teile (2,4) Köpfe (6) mit lyraförmigen Ausnehmungen (10) aufwei- sen und die anderen Teile (3,4) mit Köpfen (7) mit quer stehenden Zapfen (11) versehen sind, wobei die Zapfen (11) in die Ausnehmungen (10) des benachbarten Teiles (2,4) ein- steckbar sind.
    6. Wicklungskörper (1 ) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf mindestens ei- nem Teil (3,5) des bewickelten Wicklungskörpers (1) eine Klemmfeder (15) aufgesteckt ist, die sich an den beiden angrenzenden Teilen (2,4) abstützt.
    HIEZU 5 BLATT ZEICHNUNGEN
AT0094002A 2002-06-21 2002-06-21 Wicklungskörper AT412040B (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0094002A AT412040B (de) 2002-06-21 2002-06-21 Wicklungskörper
DE10320128A DE10320128B4 (de) 2002-06-21 2003-05-06 Wicklungskörper
FR0306801A FR2841373B1 (fr) 2002-06-21 2003-06-05 Armature d'enroulement
GB0314455A GB2389860B (en) 2002-06-21 2003-06-20 Winding former

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0094002A AT412040B (de) 2002-06-21 2002-06-21 Wicklungskörper

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA9402002A ATA9402002A (de) 2004-01-15
AT412040B true AT412040B (de) 2004-08-26

Family

ID=27625623

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0094002A AT412040B (de) 2002-06-21 2002-06-21 Wicklungskörper

Country Status (4)

Country Link
AT (1) AT412040B (de)
DE (1) DE10320128B4 (de)
FR (1) FR2841373B1 (de)
GB (1) GB2389860B (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN105914032B (zh) * 2016-05-30 2018-01-09 株洲南车机电科技有限公司 一种箔式线圈绕制装置及方法

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2507811A1 (fr) * 1981-06-15 1982-12-17 Telemecanique Electrique Capteur de courant sans fer a tres grande plage de mesure
DE9411203U1 (de) * 1994-07-11 1994-09-22 Siemens AG, 80333 München Strommeßanordnung für eine elektrische Schaltanlage

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2432919A1 (de) * 1974-07-05 1976-02-12 Siemens Ag Stromwandler nach dem prinzip des magnetischen spannungsmessers
DE3526032A1 (de) * 1985-07-20 1987-01-29 Licentia Gmbh Mehrkammerspule
JPH0283906A (ja) * 1988-09-20 1990-03-26 Taiyo Yuden Co Ltd トロイダル型コイル装置及びその製造方法
US5165162A (en) * 1990-12-24 1992-11-24 General Electric Company Method for making a segmented toroidal inductor

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2507811A1 (fr) * 1981-06-15 1982-12-17 Telemecanique Electrique Capteur de courant sans fer a tres grande plage de mesure
DE9411203U1 (de) * 1994-07-11 1994-09-22 Siemens AG, 80333 München Strommeßanordnung für eine elektrische Schaltanlage

Also Published As

Publication number Publication date
FR2841373A1 (fr) 2003-12-26
DE10320128A1 (de) 2004-01-15
DE10320128B4 (de) 2013-11-28
GB2389860B (en) 2006-01-04
ATA9402002A (de) 2004-01-15
GB0314455D0 (en) 2003-07-23
GB2389860A (en) 2003-12-24
FR2841373B1 (fr) 2007-06-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1465098C3 (de) Elektrisches Verbindungsstück
DE3509203A1 (de) Anordnung zum montieren eines bauelementes in einem ruecklauftransformator
DE2135258C3 (de) Elektromagnetisches Umschaltrelais
DE68903776T2 (de) Tester mit kontaktpunkt und zurueckziehbarer schutzhuelse.
AT412040B (de) Wicklungskörper
DE2856522C2 (de) Eisenkern mit Kernschenkeln und Kernjochen für einen Dreiphasentransformator
DE9410214U1 (de) Anschlußelement zum Anschließen elektrischer Leiter an Sammelschienen
AT308317B (de) Federsystem für Möbel
EP4115435B1 (de) Elektrisches gerät mit beulenkessel
DE3245248A1 (de) Anker fuer elektrische drehmaschinen
DE658910C (de) Elektrischer Steckerstift
EP0289707B1 (de) Elektrisches Heizelement mit Abgriff
DE3026760C2 (de)
DE102019001244A1 (de) Verfahren zum Bewickeln und Verschalten eines Stators eines Elektromotors oder Generators sowie ein nach diesem Verfahren bewickelter und verschalteter Stator
DE19701295B4 (de) Vorrichtung zum Verbinden zweier Leiter miteinander mit einer zweigeteilten Hülse
DE149921C (de)
EP0193767A1 (de) Vorrichtung zum Zusammenhalten von Ski
DE9016805U1 (de) Vorrichtung zum Spannen von Schraubendruckfedern
DE1609611C3 (de) Gitterrost
EP0827363A2 (de) Elektrisches Drahtheizelement
DE2064841C3 (de) Federkern für Polstermöbel
EP0352531B1 (de) Einziehnadel
DE4222292C2 (de) Wicklungsspule für eine elektrische Maschine
DE674976C (de) Verfahren zur Herstellung von magnetelektrischen Kleinmaschinen
DE1465262C (de) Verfahren, Preßwerkzeug und hülse zum Verbinden von elektrischen Leiter seilen

Legal Events

Date Code Title Description
MM01 Lapse because of not paying annual fees

Effective date: 20140115