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Abschalungen von Wanddurchlässen (für Türen) beim Betonfertigwandschalelement - gemäss dem Oberbegriff der Anspruches 1.
Beim Betonfertigwandschalsystem wird bei Wanddurchlässen in denen eine Tür vorgesehen ist, in (dem) einem Schalelement eine Eck- bzw. Umfassungszarge im Werk miteingegossen.
Das zweite, - zusammen mit dem erstaufgestellten Schalelement eine Wandschalung bildende - Schalelement musste bisher absolut genau versetzt werden, um beim Verschalen mit beiden Öffnungen eine gerade Leibung zu erreichen.
Ein- und Entschalarbeiten sowie Schalholz und dergleichen sind zeitaufwendig und teuer.
Die in der GB 2 106 951 A beschriebenen gesondert versetzten "Halbzargen" sind praktisch Paneele mit Öffnungen und ersetzen nicht den Türstock. Das Einhängen eines (Norm-) Türblattes in die Wandöffnung ist mit dieser Erfindung nicht gelöst.
CH 544 210 A Bei dieser Erfindung handelt es sich um Rahmen für Bauelemente in der Form von Türen, Fenstern und Wänden. Diese Tür- und Fensterelemente werden vorzüglich in feste Wandelemente eingeschoben und verspannt.
Die DE 21 38 920 A beschreibt eine Bauplatte für die Bauindustrie. Abschalungen für z. B. Türund Fensteröffnungen sind durch diese Erfindung nicht gelöst.
Die in der FR 2 057 124 A beschriebene Halbzarge ist praktisch integrierter Bestandteil der Tür bzw. des Fensters. Diese werden auf der Baustelle in der Wandöffnung montiert und eingerichtet. Die Zarge bzw. die Zargen (der Türstock) sind nach dem Vergiessen des Hohlraumes zwischen den beiden eine Wandschalung bildenden Schalelementen nicht fest mit der Wand verbunden.
Die in der CH 538 026 A beschriebene Erfindung hat in bezug auf Tür- oder Fensteröffnungen keine besondere Abschalung. Da der Wanddurchgang nicht die Form einer Zarge bzw. eines Türstockes aufweist ist das Einhängen einer Tür in den Wanddurchgang bei dieser Erfindung nicht gelöst.
Die DE 23 52 476 A1 beschreibt eine zweiteilige Zarge, die in einer Ebene parallel zur Zargenebene unterteilt ist und beide Teile der Zarge teleskopartig zueinander verschiebbar sind. Diese Erfindung ist im wesentlichen für die Abschalung von Wanddurchlässen (Türen, Fenster) bei im Werk gefertigten Doppelwänden konzipiert. Die Verwendung von handelsüblichen Normzargen (zwei Zargen für eine Abschalung) ist sowohl bei Doppelwänden als auch beim Betonfertigwandschalelementsystem mit dieser Erfindung nicht gelöst.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abschalung (bei Betonfertigwandschalelement - System und bei im Werk zusammengefügten Doppel- bzw. Hohlwänden), wobei in einem beim Betonfertig- wandschalelementsystem vorzugsweise im erstaufzustellenden Schalelement - Wandschalelement eine Eck- bzw. Umfassungszarge im Werk bereits miteingegossen ist, und die zweite Schalseite eine Öffnung besitzt, welche in bezug auf das Fertigmass (= Mass der fertigen Durchgangsöffnung) rundum etwas grösser ist, so dass die zweite Zarge auf der Baustelle- eingeschoben werden kann.
Von der zweiten Seite wird nun-wie erwähnt-auf der Baustelle entweder eine "modifizierte Umfassungszarge,, eingeschoben und derart fixiert, dass sie im ausgegossenen Zustand zusammen mit der bereits im Werk eingegossenen-und somit positionierten - Zarge eine Einheit (= Umfassungszarge) bildet, weiche praktisch einem fertig eingegossenen Türstock (Zarge) entspricht, oder es ist eine (Norm) Zarge derart eingebaut, dass ein Türblatt auch auf der zweiten Seite der Wand eingehängt werden kann.
Bei dieser Variante sind pro Durchgangsöffnung vier Möglichkeiten gegeben, ein Türblatt einzuhängen. Die breiten der Zargen sind so zu wählen, dass die Leibung (= Wanddicke) vorzugsweise voll ausgekleidet ist.
Die etwas grössere Öffnung auf der "Einschubseite" hat einerseits den Zweck, die zweite Zarge einschieben zu können, und andererseits beim Versetzen der Betonfertigwandschalelemente auf der Baustelle grössere Toleranzen in bezug auf die Versetzgenauigkeit zu gewähren.
Eingeschoben wird die zweite Zarge wie erwähnt durch die etwas grössere Öffnung in der zweiten Schalhälfte.
Bei im Werk gefertigten "Doppelwänden" gilt sinngemäss das selbe wie bei Betonfertigwand-
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Doppelwändede- zweite Zarge mit einer entsprechenden vorgerichteten Stützschalung, das sind vorgerichtete Schaltafeln mit Querhölzern.
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Die zweite Zarge wird weiter in bezug auf die Wanddicke mit Zwingen oder dergleichen (über die Stützschalung) in bzw. an der Wand fixiert.
Nach dem Vergiessen bleibt auch die zweite Zarge in der Öffnung und bildet - wie erwähnt - gemeinsam mit der ersten Zarge die vollausgekleidete "Durchgangsöffnung".
Die Stützschalung (ohne Betonkontakt) ist wieder zu verwenden.
Ausserdem besteht bei der modifizierten Zarge die Möglichkeit, im Bereich der Dichtungsnut (Falz) eine Dichtung einzulegen, und somit dicht an die werkseitig eingebaute Zarge anzuschlie- ssen.
Beim Einbau der zweiten Zarge in der Weise, dass für diese Durchgangslichte vier Türeinhängemöglichkeiten bestehen, kann diese Wandseite, bei welcher der Türanschlag nicht als Türaufnahme verwendet wird mittels Abdeckrahmen abgedeckt werden.
Sind "Türstöcke aus Holz" vorgesehen, bzw. werden die Blechzargen später mit holz verkleidet, so werden die Abschalungen auf die nächste Normbreite vergrössert.
FIG. 1 zeigt Horizontalschnitt im Bereich der Durchgangslichte.
FIG. 2 zeigt Horizontalschnitt im Bereich der Durchgangslichte.
FIG. 3 zeigt Horizontalschnitt im Bereich der Durchgangslichte.
FIG.4 zeigt Wandschalelement 1 mit miteingegossener Zarge 3 im Aufriss mit innen montierter Stützschalung (Leibung im Winkel zur Wand).
Im Wandschalelement 1 wird im Werk eine Zarge miteingegossen.
Das Wandschalelement 2 weist eine etwas grössere Öffnung auf, sodass Zarge 4 bzw. Zarge 15 auf der Baustelle eingeschoben werden kann.
Die auf der Baustelle eingeschobene Zarge (Normzarge) 15 schliesst rundum an die feste, positionierte, im Werk miteingegossene Zarge 3 an.
Die auf der Baustelle eingeschobene Zarge 4 bzw. 15 ist am Schalelement 2 und bzw. an der fest mit dem Schalelement 1 verbundenen Zarge 3 (stumpf) entsprechend positioniert und fixiert 5, sodass sie beim Ausgiessen des Füllraumes nicht verrutschen.
Die Kontrollbohrungen 6 in den Leibungsbrettern unten und oben (etwa 8 bis 10 cm Durchmesser) im Bereich des Stosses der beiden Zargen 3, 4 dienen, um im fixierten Zustand der Zargen 4 bzw. 15 an der festen-positionierten Zarge die Bündigkeit zu kontrollieren. In die modifizierte Normzarge 7 (im Bereich der Dichtungsnut abgeschnitten) kann eine Dichtung eingelegt sein, welche die Zementschlemme beim Betonieren am Durchfliessen hindert.
Die Ausgleichsleiste 8 stützt den Türanschlag der Zarge 4 beim Leibungsbrett 16 - beim Betonieren-ab.
Der Füllraum 9 ist der Hohlraum zwischen den beiden Schalelementen 1 und 2. Dieser ist im Bereich der Durchgangslichte von den Zargen 3, 4 bzw. 7 abgeschalt.
Die Mitte 10 der Durchgangslichte 24 ist als Konstruktionsmass wichtig.
Der Abdeckrahmen 11 dient zum Abdecken des Türanschlages nach Fig. 3.
Die auf der Baustelle montierte bzw. eingeschobene Zarge steht über die Wanddicke 23 etwa einen cm vor (12).
Die Summe der Profilbreite 13 der beiden Zargen 4, 15 nach Fig. 3.
Die schalglatte Wandfläche 14 ist mit dem Schalelement 1 und der Zarge 3 bündig. Beim Schalelement 2 steht die Zarge etwa einen cm vor.
In die Dichtungsnut 15 kann eine Dichtung eingelegt sein.
Die Stützschalung 16 besteht aus dem rechten Leibungsbrett 17 und dem linken Leibungsbrett 18 (jeweils eine Schaltafel ca. 25 x 200 cm), dem Stützbrett oben 19, die mit den Leibungsbrettern 17 und 18 verschraubten Leisten 20, dem einzuschiebenden Distanzbrett 21 und den Stehern 22 für Stützbrett oben.
Die Distanzbretter 21 drücken die beiden Leibungsbretter 17 und 18 auf das Mass der werkseitig eingebauten - positionierten - Zarge 3 und liegt auf zwei jeweils gegenüberliegenden Leisten 20 waagrecht auf.
Im Werk gefertigte Doppelwände (fest in flüssig) entsprechen im aufgestellten Zustand dem Betonfertigwandschalelementsystem (nach Fig. 1 oder Fig. 2).
Schalelement 1 mit im Werk miteingegossener Zarge 3, Wandschalelement 2 (ohne Zarge) und die auf der Baustelle eingeschobene zweite Zarge 15 (im Bereich der Dichtungsnut modifiziert, d. h. abgeschnittene Normzarge) mit Stützschalung (gilt im Prinzip auch für im Werk gefertigte
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Doppelwände) ist in Fig. 1 dargestellt.
Schalelement 1 mit im Werk miteingegossener Zarge 3, Wandschalelement 2 (mit grösserer Öffnung) und die auf der Baustelle eingeschobene zweite Zarge 4 mit Stützschalung zeigt Fig. 2.
Beidseitiger Türanschlag - jeweils rechts und iinks-mögtich, d. h. es gibt vier Möglichkeiten die Tür anzuschlagen.
Zargen bzw. Abschalung wie in Fig. 2 dargestellt, jedoch mit Abdeckzargen für Türanschlag 11 zeigt die Fig. 3.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Abschalungen für Wanddurchgänge aus Normtürzargen beim Betonfertigwandschalele- mentsystem wobei in einem Schalelement eine Zarge im Werk entsprechend positioniert bereits miteingegossen ist dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite-vorzugsweise modifizierte Normzarge (15) durch die gegenüberliegende etwas grössere Öffnung im zwei- ten Schalelement (2) - welches zusammen mit dem vorzugsweise erstaufgestellten Schal- element (1) eine Wandschalung bildet - auf der Baustelle eingeschoben wird, weiche an der bereits festen ersten Zarge stumpf und bündig anliegt und durch die Stützschalung (4) in bezug auf die Durchgangsöffnung sowie Zwingen oder ähnlichem in bezug auf die
Wanddicke fixiert ist.
2. Abschalungen für Wanddurchgänge beim Betonfertigwandschalelementsystem nach An- spruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass anstelle einer modifizierten Normzarge (15) auch eine zweite Normzarge (3) eingebaut ist, wobei eine Türe sowohl auf der einen Seite der Wand, als auch auf der anderen Seite der Wand angeschlagen werden kann, und so- mit vier Anschlagmöglichkeiten für das Türblatt gegeben sind.
3. Abschalungen für Wanddurchgänge beim Betonfertigwandschalelementsystem nach An- spruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass in der auf der Baustelle eingebauten modifizier- ten Zarge (15) im Bereich der Dichtungsnut eine Dichtung eingelegt ist, womit die auf der
Baustelle eingebrachte Zarge (15) dicht zur werkseitig eingegossenen und somit vor dem
Ausgiessen bereits festen Zarge (3) anschliesst (mm Ausgleich).
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