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darüber angebracht und bestimmt ist, mit dem Förderrahmen zusammenzuarbeiten, jedoch in umgekehrter Richtung. Zu diesem Zwecke sind der Zylinder 21 und der Korb durch einen Draht, eine Kette oder ein Kabel 23 verbunden. Diese biegsame Verbindung ist über Rollen 24 geführt und an einem Ende an dem Gestell 22 befestigt, so dass, wenn der Korb sich nach unten bewegt, der Teil. oder Kolben 21 nach oben geht und umgekehrt.
Um diese beiden Teile in erwähnter Weise zu bewegen, ist der Korb mit einer biegsamen Verbindung 25 versehen, welche nach oben über eine Rolle 26 geht und mit einer Kette 27 verbunden ist. Diese Kette läuft um ein Zahnrad 28, welches sie bewegt und mit einem Rad 29 verbunden ist, das mit einem Rad 30 auf der von einem Motor 32 gedrehten Welle 31 kämmt (Fig. 6). Eine die Verbindung zwischen dem Rad 28 und dem Rad 29. aus-und einschaltende Kupplungsscheibe 33 wird für gewöhnlich durch eine Feder 34 in der Schliessstellung festgehalten und kann durch einen mittels eines oder mehrerer Elektromagnete 36 betätigten Hebel 35 ausgeschaltet werden. Die Magnete werden durch einen Strom 37 und der Motor durch einen Strom 38 erregt, in welchen ein Widerstand 39 eingeschaltet ist.
Die Kette 27 läuft um das Rad 28 und ist am anderen Ende mit einem Seil 40 verbunden, welches über eine Rolle 41 am Gestell 1 und eine weitere Rolle 42 geht, die an einer unterhalb der tiefsten Lage des Korbes 8 befindlichen Stelle des Gestells, und zwar vorzugsweise an einer der
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und 40 bilden eine endlose Kette, in welche der Korb eingeschaltet ist. Die Bewegung des Motors in der einen oder anderen Richtung bewirkt somit Heben oder Senken des Korbes.
Das Seil 40 kann mit der Abnehmevorrichtung gekuppelt werden. Diese besteht aus einem Wagen 43, der auf einer geneigten aus zwei Schienen J4 und 4-5 bestehenden Bahn laufen kann.
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Schiene 45 laufen, sowie mit einer Anzahl von Scheiben, wie z. B. 48 und 49. von denen sich die Scheibe 48 über der Scheibe 49 befindet und zwar an deren Rückseite.
Auf diesem Wagen befindet sich ein Gestell 50, das mit einem Paar paralleler Längsschienen-57 versehen ist, von denen die eine unter der Scheibe 48 und die andere über der Scheibe 49 läuft Der Wagen 419 trägt Scheiben 52, welche über der vorderen Schiene 51 und in Linie mit der Scheibe 49 angebracht sind, wodurch die Schiene, welche zwischen diesen Scheiben und der Scheibe 9 hindurchgeht, in ihrer Lage zwischen denselben gesichert wird. Das Gestell 50 ist mit vorspringenden Armen J3 versehen, welche Greifer 54 zum Aufnehmen des von der Vorrichtung :
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eine Scheibe 43b und ein drehbarer Finger, 3c gelagert sind. Durch entsprechendes Einstellen bezw.
Ausheben des Fingers 43a kann der Wagen in dem einen oder anderen Bewegungssinne mit dem Kabel gekuppelt oder ganz ausgekuppelt werden.
Wenn der Zylinder abgenommen werden soll, schiebt der Arbeiter den Wagen hinauf und kippt ihn in eine solche Lage, dass die Schienen 57 senkrecht stehen, wie in Fig. 4 : in gestrichelten Linien gezeigt ist. Der Finger 43a befindet sich hierbei in der in Fig. 8 gezeigten Stellung. Dadurch erfassen die Greifer 54 den Glaszylinder, so dass sie ihn bei dem nun folgenden Senken des Korbes und Abwärtsgleiten des Wagens halten und nach rechts schwenken. Die Pfeife 12 lost sich bei der Rechtsbewegung des Wagens selbsttätig von dem Rohr 121 ab. Bei seiner weiteren Bewegung bringt der Wagen den Glaszylinder über ein Gestell 55, welches mit einer Reihe von senkrechten und
Gleitstangen 57 tragenden Führungen 56 versehen ist.
Jede Stange ist am oberen Ende mit einer
Auflage oder Rast 58 versehen, sowie ausserdem mit einer Zahnstange 59. welche mit einem Sektor 60
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dass er die Rasten hochhebt, wodurch diese ihrerseits nach oben hin mit dem Zylinder in Berührung kommen und den letzteren von den Greifern J abheben. Infolgedessen können dann die letztgenannten Greifer fortgezogen und der Zylinder von der Vorrichtung heruntergenommen werden.
Zum Abschneiden des Zylinders dient die Vorrichtung nach Fig. 12 und 13. Neben der Grube 6 befindet sich ein einen Zylinder 66 tragendes Gestell 65. Der Zylinder 66 bewegt eine Kolbenstange 67 und ein Gelenk 68. welches drehbar mit einem Hebelpaar 69 verbunden ist.
Letzteres ist drehbar an dem Gestell 65 befestigt und mit einer Platte drehbar verbunden. Infolgedessen wird die Bewegung der Kolbenstange 67 eine parallele entgegengesetzte Bewegung der Platte i0 erzeugen. Diese Platte trägt einen Zylinder il, welcher durch eine ausziehbare
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auf der Platte 70 befestigter Stecher 77. Wenn die Platte 70 nach vorne gestossen wird, dringt der Stecher 77 durch das Glas und bohrt die Vorder-und Hinterwandungen desselben an. Wenn
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In Fig. 9 und 10 ist eine Tiegeltransportvorrichtung dargestellt, die ebenfalls e nen Teil der Erfindung bildet. Dieser Transporteur läuft auf Schienen 80 und besteht aus einem Gestell 81, welches mit Rädern 82 auf den Schienen 50 läuft. Das Gestell läuft in der Längsrichtung und trägt einen Wagen 83, welcher doppelt geflans-ite Räder 84 hat, die auf den beiden das Gestell 81
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Von dem Wagen hängt eine Stange 85 herab, deren Länge durch ein Spannschloss 86 eingestellt werden kann. Die Stange trägt an ihrem unteren Ende eine Stange 81, welche mit einer festen Klaue 88 versehen ist. Mit der festen ist eine drehbare Klaue 89 beweglich verbunden, welche einen Arm 90 auf der entgegengesetzten Seite besitzt.
Mit diesem Arm und mit einem Schlitten 9 auf der Stange 87 ist ein Glied 91 verbunden. Die Hin-und Herbewegung des Schlittens auf der Stange wird offensichtlich verursachen, dass die bewegliche Klaue 89 sich nach der festen Klaue hin und von derselben fort bewegt, so dass der Arbeiter den Tiegel leicht aufnehmen und nach irgend einer gewünschten Stelle zwischen den Schienen 80 bringen kann.
Nachdem im obigen die Vorrichtung beschrieben worden ist, soll nunmehr das mittels derselben ausgeübte Verfahren zur Herstellung der Glazylinder behandelt werden.
Das Glas wird in der üblichen Weise geschmolzen, wie es für die Herstellung von Fensterglas gebräuchlich ist. Die oben beschriebene Vorrichtung wird in einer passenden Entfernung vorzugsweise ungefähr 6 m von der Seite oder dem Ende des Schmelzofens aufgestellt. Der
Schmelzofen wird vorzugsweise auf eine Temperatur von ungefähr 11500 (leu. und die Grube 6
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andere Grube, welche auf der Zeichnung nicht dargestellt ist. wird zum Vorwärmen der Tiegel angewandt. Dieselbe steht mit dem Schmelzofen in Verbindung und wird auf einer Temperatur von 11000 bis 11500 gehalten.
Die Tiegel werden nacheinander aus dem Vorwärmer mittels der in Fig. 9 und 10 dargestellten Vorrichtung herausgenommen, worauf Boden und Seiten jedes ) Tiegels mit einer kalten, stählernen Schutzhülle bedeckt werden, damit das heisse Glas nicht daran festkleben kann. Der Tiegel wird dann in den Schmelzofen getaucht und in der gewöhnlichen
Weise gefüllt, wobei ebenfalls die oben erwähnte Transportvorrichtung gebraucht wird. Wenn der
Tiegel aus dem Schmelzofen kommt, wird die Schutzhülse entfernt. so dass also, nachdem sie heruntergefallen ist, die Aussenseite des Tiegels vollkommen rein ist. Der Tiegel wird dann auf den Block 4 in der Grube 6 gestellt.
Hierauf wird komprimierte Luft in die Hebevorrichtung 3 eingelassen, welche den Tiegel ungefähr bis zur Oberkante des Steines hebt, wo er stehen bleibt.
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erhitzte Rohr 12 in die richtige Lage m Bezug auf den Korb gebracht, wobei sein teleskopartiger Teil in geeigneter Weise abgedichtet ist, damit ein Entweichen der Luft unmöglich ist. Nun wird die Kupplung 33 ausgeschüttet und die Ziehschulter in die Glasmasse herabgesenkt. Hierauf wird der Motor 32 angelassen, so dass er den Forderkorb und damit das Rohr nach oben zieht.
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geschnitten werden kann. Hierauf werden die in Fig. 12 und 13 dargestellten Scheren in der oben beschriebenen Weise angewandt, indem man die beiden Zylinder 66 und 71 in der richtigen Reihenfolge unter Druck bringt.
Der erstere Zylinder stösst den Stecher durch den Glaszylinder und der zweite bewirkt mittels der eigentlichen Schere das vollständige Abschneiden des Zylinders.
Der Motor wird dann abgestellt und die Kupplung 33 durch den Strom 37 und die Magnete 36 gelost.
Hierauf wird der Korb durch seine eigene Schwere sinken und dabei den Kolben oder Teil 21
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Arbeiter den Hebel 62 um, so dass die Rasten 58, wie oben beschrieben, hochgehen und den Zylinder aus dem Wagen herausnehmen. Der Tiegel wird dann mittels der in Fig. 9 und 10 ge-
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vier dieser Vorrichtungen zugleich zu bedienen. Dieses Verfahren zur Herstellung von Glas macht jedes Schöpfen des Glases mit einer Eisen-oder Stablkclle sowie das Ausgiessen desselben in den Ziehtiegel entbehrlich. Die Maschine schneidet und nimmt die Zylinder auch selbst ab, so dass jegliche Handarbeit zur Ausführung dieser Vorrichtungen erspart wird.
Ausserdem speichert sie während des. abnehmen eines Zylindel selbsttätig die genügende Luft zur Herstellung des nächsten auf.
PATENT-ANSPKÜCHE :
1. Einrichtung zur Herstellung von Hohlglaskörpern durch Ausheben aus der geschmolzenen Masse unter gleichzeitigem Einblasen von Luft, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben des Luftzylinders derart mit der Hebevorrichtung verbunden ist, dass beim Heben des Fangstückträgers Luft aus dem Luftzylinder in das Innere des Hohlglaskörpers eingeblasen wird, während beim lenken des Fangstückträgers frische Luft in den Zylinder eingesaugt wird.