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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Massieren eines Unterschenkel, mit einem im Soh- lenbereich angeordneten Bodenpolster und einer im Bereich des Unterschenkels angeordneten Blase, wobei zwischen den Innenräumen des Bodenpolsters und der Blase eine schlauchartige Verbindung besteht.
Vorrichtungen zum Behandeln hypostatischer Beinleiden wie z. B. Krampfadern, chronische Venenentzündungen, chronisch venöser Insuffizienz sowie der Nachbehandlung bzw. der Vorbeu- gung von Thrombosen gewinnen infolge der weiten Verbreitung derartiger Erkrankungen immer mehr an Bedeutung. Der bei solchen Leiden auftretende Rückfluss des Richtung Herzen geleiteten Blutes entsteht als Folge der veränderten Venen. Da diese anatomischen Veränderungen irrever- sibel sind, ruft der andauernde Rückfluss eine zunehmende Stauung des Blutes in den geschädig- ten Venen des Unterschenkels hervor. Durch die Stauung kommt es zu Übertritten des Blutes aus den Venen in die umliegende Muskulatur und infolge dessen zu deren Verhärtung. Die immer mehr verhärteten Muskeln können keinen elastischen Druck auf die gestauten Venen ausüben und den Blutabfluss zum Herzen fördern.
Diese anatomischen Veränderungen haben dauernde funktionelle Störungen in Form einer an- steigenden Flüssigkeitsstauung und äusserlichen Schwellung der Unterschenkel zur Folge. Um durch innerliche oder äussere Behandlung diese funktionellen Störungen zu verhüten oder zu heilen, ging man zu anderen Methoden, wie Tragen von Gummistrümpfen; Bandagen und Einla- gen, Verödung und Operation, sowie Infusionen über.
Auch sind aus den Dokumenten DE-OS 1955539, FR-OS 2108764, DE 3440638 A1, DE 2122907 B2 und CH 618 879 A5 Vorrichtungen bekannt, die den gesamten Unterschenkels umfassen und diesen Bereich durch Druckausübung massieren, wodurch die Funktion des venö- sen Blutrückflusses unterstützt werden soll. Nachteilig an den soeben genannten Vorrichtungen ist neben dem für einen Patienten mühevollen Anlegen auch, dass der ganze Unterschenkel massiert wird, was eine sehr leistungsfähige Druckquelle, mit einem entsprechend hohen Energiebedarf voraussetzt. Eine entsprechend leistungsfähige Druckquelle, z. B. eine Druckpumpe, kann auf- grund ihrer Grösse bzw. der Grösse ihrer Energiequelle, z. B. eines Akkus, die Bewegungsfreiheit eines Patienten stark einschränken.
Auch ist bei solchen Vorrichtungen der Zeitraum der therapeu- tischen Wirkung durch die Lebensdauer der Energiequelle beschränkt.
Die WO 90/09115 beschreibt ein Schuhwerk, welches ein Oberleder aufweist, in dem eine mit einem Fluidum gefüllte Blase angeordnet ist, die über einen Regulator mit einer Pumpe verbunden ist, wobei der Regulator dazu eingerichtet ist, einen konstanten von der Pumpe erzeugten Druck in der Blase aufrecht zu erhalten. Dieses Schuhwerk soll einen optimalen Halt und eine optimale Stützung eines Fusses bewirken. Aus diesem Grund umfasst die Blase den Rist und den Knöchel- bereich des Fusses im wesentlichen vollständig. Jedoch lässt sich durch den konstanten Druck und die grossflächige Druckausübung auf den Fuss mit diesem Schuhwerk kein pulsierender und geziel- ter die Blutrückflussfunktion unterstützender Druck auf die Venen ausüben.
Die US 5 353 525 A offenbart eine Knöchelstütze, die einer Knöchelverletzung vorbeugen soll.
Diese Knöchelstütze weist ein Gestell mit einem "Fersen-Steigbügel" auf, der einen unteren Teil und innere und äussere seitliche Teile aufweist, die im wesentlichen parallel zu einem Unter- schenkel verlaufen. Die inneren seitlichen Teile weisen eine Vinyl-Luftpolster-Folie auf, wie sie beispielsweise aus dem Verpackungsbereich bekannt ist, wobei der innere Teil von dem äusseren Teil gegen Bereiche des Unterschenkels und Knöchels gepresst werden. Zur Behandlung hyposta- tischer Beinleiden ist diese Knöchelstütze nicht geeignet, da sich mit ihr der Blutrückfluss in Richtung des Herzens bauartbedingt nicht verbessern lässt. Durch ein sehr enges Anlegen der Knöchelstütze kann zwar der Blutfluss in den Fuss gehemmt werden, was jedoch den Nachteil mit sich bringt, dass es über dem Knöchel zu einem Blutstau kommen kann.
Therapeutisch ist die Massnahme einen Blutstau über dem Knöchelbereich herbeizuführen bei hypostatischen Beinleiden jedoch kontraproduktiv, da dadurch der Staudruck in den Venen generell erhöht wird, was zu einem erhöhten Übertritt von Blut aus den Venen in das umgebende Muskelgewebe führen kann.
Aus der US 5 366 439 A ist ein Sportschuh bekannt geworden, der in dem Fersenbereich sei- ner Sohle eine flache Pumpkammer aufweist, die mit aufblasbaren Blasen verbunden ist, die im Oberschuh so angeordnet sind, dass sie Rist und Knöchel abstützen. Um keinen zu hohen Druck in den Blasen zu erzeugen sind Ventile vorgesehen, die sich bei Überschreitung eines definierten Drucks öffnen und einen Luftaustritt aus den Blasen ermöglichen. Der beschriebene Schuh dient
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dazu den Fuss- und Knöchelbereich während der Sportausübung zu schützen. Insbesondere soll ein sogenanntes "Überknöcheln" verhindert werden.
Wie bei der oben genannten WO 90/09115 lässt sich auch mit diesem Schuh kein den venösen Blutrückfluss verbessender Effekt erzielen, da bauartbedingt kein gezielter Druck auf Venen bzw. therapeutisch sinnvolle Stellen im Fuss bzw.
Knöchelbereich ausgeübt wird.
Dass sich die in den drei zuletzt genannten Dokumenten offenbarten Vorrichtungen nicht zur Behandlung hypostatischer Beinleiden eignen, ist nicht zuletzt ein Resultat der diesen Lösungen zugrundeliegenden Aufgabenstellung, nämlich einen Schutz des Fuss- und Knöchelbereichs, insbe- sondere bei Sportausübung, zu ermöglichen.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es die physiologischen, funktionellen Aufgaben des blutabführenden Schenkels des Beinkreislaufes zu unterstützen und die Nachteile oben ange- führter Vorrichtungen zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäss da- durch gelöst, dass ein in das Innere eines Schuhes einsetzbares Gestell mit einem Bodenteil und zumindest einem von diesem nach oben ragenden Seitenteil vorgesehen ist, an dem Seitenteil die Blase befestigt ist und die Blase auf dem Gestell so positioniert ist, dass sie im Knöchelbereich über der Vena perforantis zu liegen kommt, wobei bei Auftreten des Fusses durch das auf den Bodenpolster wirkende Körpergewicht ein Druck der Blase auf das Bein ausgeübt wird.
Die Unterstützung des Blutrückflusses in den Beinen kann auch dadurch geschehen, dass in dem auf der Unterschenkelinnenseite gelegenen Seitenteil eines Schuhs eine Blase befestigt ist und die Blase in dem Schuh so positioniert ist, dass sie im Knöchelbereich über der Vena perforan- tis zu liegen kommt, wobei bei Auftreten des Fusses durch das auf den Bodenpolster wirkende Körpergewicht ein Druck der Blase auf das Bein ausgeübt wird.
Der Vena perforantis kommt durch ihre Wirkung als Ventil für den Blutrückfluss im Beinbereich eine besondere Bedeutung zu. Für viele Venenbeschwerden ist ein Versagen dieser Ventilfunktion die Ursache. Unterstützt man die Vena perforantis durch Ausübung eines rhythmischen Druckes, synchron zur Gehbewegung, bei ihrer Aufgabe als Rücklaufventil zu fungieren, so kann es zu einer entscheidenden Linderung von Venenbeschwerden im Beinbereich kommen. Auch in der Prophy- laxe von Venenleiden erweist es sich als sinnvoll die Vena perforantis, durch rhythmische Druck- ausübung, in ihrer Funktion zu unterstützen.
Um einmöglichst rasches und vollständiges Regenerieren des Bodenpolsters zu erreichen be- steht eine günstige Ausführungsform darin, dass in dem Bodenpolster ein federnder Platzhalter eingeschlossen ist, welcher beim Entlasten des Fusses das Arbeitsvolumen im Bodenpolster ver- grössert und korrelierend zur Volumsverschiebung einen Kollaps der Blase bewirkt.
Gute mechanische Eigenschaften erreicht man dadurch, dass der federnde Platzhalter aus of- fenporigem Schaumstoff besteht.
Eine vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, dass die Blase, der Bodenpolster und das schlauchartige Verbindungsstück zwischen ihnen aus einem Stück gefertigt sind.
Um die Befestigung der Blase an dem Gestell zu erleichtern, erweist es sich als günstig, dass an der Blase und/oder dem schlauchartigen Verbindungsstück, an ihren dem Fuss abgewandten Oberflächen, eine Tasche angebracht ist, die das Seitenteil aufnehmen kann.
Eine günstige Ausführungsform besteht darin, dass das Seitenteil als von dem Bodenteil nach oben abstehender u-förmiger Bügel ausgebildet ist.
Ein platzsparendes Verstauen der Vorrichtung wird dadurch ermöglicht, dass das Seitenteil umklappbar ist.
Um den Druck in der Blase einstellen zu können, besteht eine vorteilhafte Ausführungsform darin, dass ein Fluidum über ein Ventil, das sich an der dem Fuss abgewandten Seite der Blase befindet, in die Blase, in den Bodenpolster und in das schlauchartige Verbindungsstück ein und/oder ausgelassen werden kann.
Für ein Fixieren der Blase erweist es sich als günstig, dass in dem oberen Bereich des Seiten- teils eine Bohrung zur Aufnahme des Ventils und damit zum Fixieren der Blase auf dem Gestell vorgesehen ist.
Um eine grosse Freiheit in der Formgebung zu haben, erweist es sich als günstig, dass sowohl die Blase als auch der Bodenpolster und die schlauchartige Verbindung zwischen ihnen aus folien- verschweissbaren Kunststoff besteht.
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Die Fixierung des Gestells am Bein wird dadurch erleichtert, dass das Gestell mit einem, im oberen Bereich des Seitenteils angebrachten, elastischen Band versehen ist, welches an dem Unterschenkel mit einem Verschluss befestigbar ist.
Anhand einiger Beispiele und der dazugehörigen Figuren soll die Erfindung im folgenden erläu- tert werden. In den Figuren zeigen:
Fig. 1 vereinfacht ein Gestell in perspektivischer Ansicht mit daran befestigten Elementen Bla- se, Bodenpolster und schlauchartige Verbindung ;
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt entlang der Längsachse durch einen Schuh, in den eine Bla- se, ein Bodenpolster und eine schlauchartige Verbindung integriert ist;
Fig. 3 schematisch ein Gestell mit umlegbaren Bügel, wie in Fig. 1 dargestellt, wobei in der
Abbildung das Befestigungsband nicht dargestellt ist;
Fig. 4 ein Gestell, wie in Fig. 3 dargestellt, mit daran befestigter Blase, Druckpolster und schlauchartiger Verbindung.
Fig. 1 zeigt eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung, wie sie in der therapeutischen Praxis eingesetzt werden kann. Die physiologisch bedeutsame Wirkung geht von einer Blase 1, welche sich über der Vena perforantis befindet, aus. Es ist von entscheidender Bedeutung für den Therapieerfolg, dass sich die Blase über der Stelle befindet an der die Vena perforantis auf der hinteren Knöchelinnenseite unter den Muskeln hervortritt. Nur wenn die Positionierung der Blase über dieser Stelle erfolgt, kann durch sie der gewünschte Effekt erzielt werden. Die Positionierung erfolgt durch individuelle Anpassung des Gestells 8 an den jeweiligen Fuss.
Um eine Fixierung gegen seitliches Verrutschen zu erreichen, wird das Ventil 9, welches sich an der vom Fuss abge- wandten Seite der Blase befindet, durch eine Bohrung, die sich im oberen Bereich des Seitenteils 13des Gestells 8 befindet, gesteckt. Diese Ausführung bewirkt, dass die Blase 1 an ihrer Position gehalten wird. Es hat sich in klinischen Versuchen herausgestellt, dass durch eine rhythmisch - dynamische Druckausübung auf die Vena perforantis der grösste therapeutische Nutzen zu ziehen ist. Aus diesem Grund erfolgt die Druckerzeugung über einen, im Fersenbereich angesiedelten, Bodenpolster 2, der im Rhythmus der Gehbewegung durch das Körpergewicht komprimiert wird.
Zur besseren Regenerierung des Bodenpolsters 2 während der Entlastungsphase des Fusses, ist der ganze Volumenbereich des Polster mit einem spongiosem Material 4 gefüllt, z. B. ein offenpo- riger Schaumstoff mit hoher Elastizität. Der Bodenpolster 4 steht über ein schlauchartiges Verbin- dungsstück 3, welches in der dargestellten Ausführung die Form eines breiten Schlauches hat, der sich nach ein paar Zentimetern in zwei Stränge teilt und dann wieder vereint, in Verbindung mit der Blase 1. Die in Fig. 1 gezeigte Formgebung des Verbindungsstückes 3 hat den Vorteil, dass da- durch eine Ausnehmung im Knöchelbereich entsteht, und durch die Druckweiterleitung vom Bo- denpolster 2 zur Blase 1 keine Druckausübung auf den Knöchel verursacht wird.
Ein Einbau der gesamten Vorrichtung in einen Schuh wird durch diese spezielle Formgebung des Verbindungs- stückes 3 ebenfalls erleichtert. Die Ausdehnung des Druckpolsters 2, während der Entlastungs- phase des Fusses, führt zu einer Verschiebung des Arbeitsvolumens von der Blase 1 zum Boden- polster 2, wodurch ein Kollaps der Blase 1 verursacht wird. Bei dem Stoff, der dabei im System Bodenpolster- Verbindungsstück- Blase verschoben wird, handelt es sich um ein Fluidum. Der Bodenpolster 2 ist in der dargestellten Anordnung auf dem Boden des Gestells 8 angeklebt.
Um die Fixierung des Stativs 8 am Fuss zu optimieren wird ein teilelastisches Band 10, welches um den Unterschenkel gelegt wird am Stativ befestigt. Um dem Träger der Vorrichtung Unannehm- lichkeiten, die vom Druck geschwollener Venen herrühren, zu ersparen und um den herzwärtsge- richteten Blutrückfluss nicht zu behindern ist das Band so ausgeführt, dass es auf Venendruck elastisch reagiert. Die Anpassung an verschiedene Unterschenkeldurchmesser erfolgt in der in Fig. 1 gezeigten Darstellung über einen Klettverschluss. Es sind aber auch andere nicht allzu raumfordernde Verschlüsse denkbar.
In Fig. 2 ist ein Schuh 5 mit einer integrierten Therapieeinheit bestehend aus einem Bodenpols- ter im Fersenbereich 2, der mit einem offenporigen, elastischen Material 4 gefüllt ist, sowie eine Blase 1 die über der Vena perforantis platziert ist und einem schlauchartigen Verbindungsteil 3, dargestellt. Die Integrierung der Therapieeinheit in einen Schuh hat den Vorteil, dass ein Anlegen und Anpassen des Gestells 8 entfällt und nur der Schuh angezogen werden muss. Für gebrechli- che Patienten wird dadurch das Anlegen der Therapieeinheit wesentlich vereinfacht. Die Positio- nierung der einzelnen Elemente muss beim Einbau in den Schuh individuell, dem jeweiligen
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Fuss entsprechend, vorgenommen werden. Der Einsatz eines solchen Schuhes auch im Freizeitbe- reich erscheint in vielerlei Hinsicht zweckmässig.
So kann bei längeren Fussmärschen, wie sie z. B. bei der Besichtigung von Städten vorkommen können, das venöse System unterstützt und Ermü- dungserscheinungen vorgebeugt werden. Auch bei längeren Flügen ist eine Unterstützung des Blutrückflusses aus den Beinen in Richtung des Herzens, durch das Tragen solcher Schuhe in Verbindung mit einfachen Übungen, z. B. Auf- und Abwippen der Fusssohlen, möglich.
In Fig. 3 ist ein Gestell 8 dargestellt, bei dem der Seitenteil 7 als u-förmiger Bügel geformt ist Der Seitenteil 7 kann so umgeklappt werden, dass er flach auf dem Bodenteil des Gestells 8 zu liegen kommt. Diese Massnahme erleichtert den Transport des Gestells bzw. ermöglicht ein einfa- ches und platzsparendes Verstauen. Ist es therapeutisch nicht notwendig die Vorrichtung perma- nent zu tragen, so kann sie leicht in einer Tasche verstaut werden und im Bedarfsfall angelegt werden.
Fig. 4 zeigt ein Gestell 8, wie es in Fig. 3 dargestellt ist, mit daran befestigter Blase 1, Boden- polster 2 und schlauchartigem Verbindungsstück 3, wobei auf den dem Fuss abgewandten Oberflä- chen von Blase 1 und schlauchartigem Verbindungsstück 3 eine Tasche 6 angebracht ist, die den als Bügel ausgeformten Seitenteil 7 aufnehmen kann. Die Blase 1 und das schlauchartige Verbin- dungsstück 3 werden mit der Tasche 6, die sich auf den Aussenflächen der beiden Teile befindet an dem Gestell 8 befestigt, indem man die Tasche 6 über den Seitenteil 7 zieht. Die Tasche 6 ist so gebaut, dass der Seitenteil 7 vollständig und eng anliegend hineinpasst. Die Tasche 6 ist aus einem reissfesten, nicht elastischen und folienverschweissbaren Kunststoff hergestellt. Durch den soeben beschriebenen Aufbau wird die Montage der Vorrichtung wesentlich vereinfacht.
Die Blase 1, der Bodenpolster 2 und das schlauchartige Verbindungsstück 3 können somit getrennt von dem Gestell 8 transportiert und leicht verstaut werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Massieren eines Unterschenkel, mit einem im Sohlenbereich angeordne- ten Bodenpolster (2) und einer im Bereich des Unterschenkels angeordneten Blase (1), wobei zwischen den Innenräumen des Bodenpolsters (2) und der Blase (1) eine schlauch- artige Verbindung (3) besteht, dadurch gekennzeichnet, dass ein in das Innere eines
Schuhes einsetzbares Gestell (8) mit einem Bodenteil (12) und zumindest einem von die- sem nach oben ragenden Seitenteil (13,7) vorgesehen ist, an dem Seitenteil die Blase (1) befestigt ist und die Blase (1) auf dem Gestell (8) so positioniert ist, dass sie im Knöchel- bereich über der Vena perforantis zu liegen kommt, wobei bei Auftreten des Fusses durch das auf den Bodenpolster (2) wirkende Körpergewicht ein Druck der Blase (1) auf das Bein ausgeübt wird.
2. Vorrichtung zum Massieren eines Unterschenkel, mit einem im Sohlenbereich angeordne- ten Bodenpolster (2) und einer im Bereich des Unterschenkels angeordneten Blase (1), wobei zwischen den Innenräumen des Bodenpolsters (2) und der Blase (1) eine schlauch- artige Verbindung (3) besteht, dadurch gekennzeichnet, dass in dem auf der Unter- schenkelinnenseite gelegenen Seitenteil eines Schuhs (5) eine Blase (1) befestigt ist und die Blase in dem Schuh so positioniert ist, dass sie im Knöchelbereich über der Vena per- forantis zu liegen kommt, wobei bei Auftreten des Fusses durch das auf den Bodenpolster (2) wirkende Körpergewicht ein Druck der Blase (1 ) auf das Bein ausgeübt wird.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem
Bodenpolster (2) ein federnder Platzhalter (4) eingeschlossen ist, welcher beim Entlasten des Fusses das Arbeitsvolumen im Bodenpolster vergrössert und korrelierend zur Volums- verschiebung einen Kollaps der Blase (1) bewirkt.