AT408535B - Ringmechanik - Google Patents

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AT408535B
AT408535B AT1272000A AT1272000A AT408535B AT 408535 B AT408535 B AT 408535B AT 1272000 A AT1272000 A AT 1272000A AT 1272000 A AT1272000 A AT 1272000A AT 408535 B AT408535 B AT 408535B
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   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Ringmechanik mit Federleisten und Ringbügel gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1. 



   Bei bekannten Ringmechaniken besteht die Halterung der Federleisten aus einem geschlosse- nen Federkasten, der die Federleisten umschliesst und in weichem die Federleisten beweglich gelagert sind. Der Federkasten ist mit Öffnungen versehen, durch welche die an den Federleisten befestigten Ringbügel durchgeführt sind. 



   Je mehr Federbügel vorgesehen sind, desto mehr Öffnungen im Federkasten sind somit erforderlich. 



   Nachteilig bei bekannten Ringmechaniken wirkt sich der hohe Materialverbrauch und das damit einhergehende Gewicht aus. 



   Als aufwendig hat sich auch das Anbringen der Öffnungen im Federkasten erwiesen, da dieser Vorgang aufgrund der hohen Stückzahlen, in welchen solche Ringmechaniken hergestellt werden, die Fertigungszeiten stark beeinflusst. 



   Ziel der vorliegenden Erfindung ist daher eine Ringmechanik, welche sich durch ein geringeres Gewicht als herkömmliche Ringmechaniken auszeichnet und welche aufgrund ihrer Bauweise eine einfache und damit schnellere Fertigung ermöglicht. 



   Erfindungsgemäss wird dies durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1   ermöglicht.   



   Dadurch kann die Halterung mit sehr wenig Materialaufwand gefertigt werden. Ganze Federkästen, wie bisher verwendet, werden nicht benötigt. Die Ringmechanik ist dadurch wesentlich leichter. Die Herstellungskosten reduzieren sich ganz erheblich. 



   Durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 2 ergibt sich ein Maximum an zu erzielender Materialersparnis, da die Federleisten lediglich an ihren Enden in Halterungen gehalten sind. 



   Durch die Merkmale des Anspruchs 3 können die Halterungen auf einfache Art und Weise im Ordner befestigt werden
Die Merkmale des Anspruchs 4 ermöglichen ein einfaches Montieren der Ringmechanik am Ordner, sowie eine einfache Montage der Halterungsteile an den Federleisten. 



   Durch die Merkmale der Ansprüche 5 und 6 können die Halterungsteile mittels Spritzgussverfahren hergestellt werden. Die Halterungsteile wirken dienen zusätzlich der Begrenzung des Federweges der Federleisten. 



   Im folgenden erfolgt nun eine detaillierte Beschreibung der erfindungsgemässen Ringmechanik. 



  Dabei zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht auf eine erfindungsgemässe Ringmechanik
Fig. 2 eine Draufsicht einer erfindungsgemässen Ringmechanik
Fig. 3 eine Frontansicht einer erfindungsgemässen Ringmechanik in geschlossener Position
Fig. 4 eine Frontansicht einer erfindungsgemässen Ringmechanik in geöffneter Position
In Fig. 1 sind auf Federleisten 1 mehrere Ringbügel 2 angeordnet. Jeweils in den äusseren Endbereichen der Federleisten 1 sind Halterungsteile 3, 4 angeordnet in weichen die Federleisten 1 gehalten sind. 



   Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die   Federleisten   1 lediglich in ihren   äussersten   Endbereichen von den Halterungsteilen 3, 4 gehalten. Auf diese Art und Weise ist ein Maximum an Materialeinsparung gegenüber herkömmlichen Ringmechaniken erzielbar, da dort der gesamte Bereich zwischen den Halterungsteilen 3, 4 ebenfalls als Halterung ausgebildet ist. 



   Prinzipiell sind jedoch auch Lösungen denkbar, bei denen die Halterungsteile 3, 4 einen grösseren Teil der Federleisten umschliessen, wobei es durchaus auch möglich ist, dass dabei Öffnungen in den Halterungsteilen 3, 4 vorgesehen werden müssen, durch welche die   Ringbügel   2 durchsteckbar sind. Eine solche Ausführungsform würde gegenüber herkömmlichen Ausführungsformen trotzdem eine Materialersparnis und daher eine   Gewichts- bzw. Kostenerspamis   bewirken. 



   Die Federleisten sind auf bekannte Art und Weise in den Halterungsteilen (3, 4) beweglich gehalten (siehe insbesondere Fig. 3 und 4). Diese sind über Bohrungen am Ordner (nicht gezeichnet) befestigt. 



   Die Montage der Ringmechanik am Ordner erfolgt auf bekannte Art und Weise beispielweise durch Vernietung oder Verschraubung. Zuvor werden die Halterungsteile 3, 4 seitlich auf die Federleisten geschoben, welche aufgrund der Öffnung 6 der Halterungsteile 3, 4 exakt in diese eingeschoben werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Ringmechanik mit Federleisten (1) an denen offenbare Ringbügel (2) befestigt sind und einer Halterung, in weicher die Federleisten (1) zwischen einer Offen- und einer Schliess- position beweglich gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung zweiteilig ausgeführt ist und die beiden Seitenbereiche der Federleisten (1) jeweils in einem eigenen Halterungsteil (3, 4) gehalten sind.
    2. Ringmechanik nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungsteile (3, 4) an den Federleisten (1) ausserhalb des jeweils äussersten an den Federleisten (1) befestig- ten Ringbügels (2) angeordnet sind. EMI2.1 4. Ringmechanik nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Halte- rungsteile (3, 4) seitlich auf die Federleisten (1) aufschiebbar sind.
    5. Ringmechanik nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungsteile (3, 4) aus Kunststoff gefertigt sind.
    6. Ringmechanik nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungsteile (3, 4) eine parallelogrammförmige Öffnung (6) aufweisen, und jeweils zwei Seitenkanten dieser Öffnung (6) den Anschlag für die Federleisten (1) in der geöffneten Stellung bzw. der geschlossenen Stellung bilden.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10329758A1 (de) * 2003-07-02 2005-01-20 Dieter Mesterheide Loseblatt-Abheftmechanik

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0933232A2 (de) * 1996-05-21 1999-08-04 Leco Stationery Manufacturing Co. Ltd. Ringordner

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