AT407943B - Zusammensetzbares schmuckstück - Google Patents
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf ein zusammensetzbares Schmuckstück mit einem Basisteil und auswechselbaren Zusatzteilen sowie einem Verbindungsmechanismus zwischen Basisteil und Zusatzteil, wobei der Verbindungsmechanismus einerseits aus einem am auswechselbaren Zusatzteil ausgebildeten Zapfen mit mindestens einer vorzugsweise als umlaufende Nut ausgebifdeten Rastvertiefung bzw. mindestens einem Rastvorsprung sowie anderseits aus einer am Basisteil au gebildeten, ein federndes bzw. federbeaufschlagtes Emrastelement aufweisenden Aufnahmevor ichtung für den Zapfen besteht.
Schmuckstücke mit auswechselbaren Bestandteilen sind bekannt. Der Verbindungsmechsnis- mus ist bei den bekannten Vorschlägen jedoch relativ kompliziert aufgebaut und/oder schwleri zu handhaben. Dies gilt auch für eine bekannte Ausführungsform mit den eingangs genannten M erk- malen, bei der aber zum Lösen des Zapfens neben dem Einrastelement ein gesonderter Ausl se- teil vorgesehen ist, der mit Hilfe eines Werkzeuges betätigt werden muss (CH-PS 583 380).
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen einfachen, sicheren und leicht zu h nd- habenden Verbindungsmechanismus für Schmuck mit auswechselbaren Bestandteilen zu sciaffen.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass das Einrastelement aus mindestens ei em federbelasteten Tasthebel besteht.
Der federbelastete Tasthebel wirkt nicht nur als Einrastelement, sondern übernimmt auch die Funktion eines Auslöseteiles und muss nicht unbedingt mit Hilfe eines Werkzeuges betätigt wer en, sondern lässt sich auch mit Fingerdruck betätigen.
Mit Hilfe des erfindungsgemässen Verbindungsmechanismus können auf Basisteile, wie. B Ringe, Armreifen, Broschen, Ohrringe, Halsketten oder Armketten in Form, Grösse und Material beliebige bzw. unterschiedliche Zusatzteile, wie z. B. Aufsätze oder Anhänger rasch und einfach uswechselbar befestigt werden. Durch die Verbindung von einem oder mehreren Basisteilen mit e ner Anzahl verschiedener Zusatzteile verschafft man sich eine grosse Variationsmöglichkeit passend zum Anlass, zur Kleidung, zum Modetrend oder einfach nach Lust und Laune.
Der am Zusatzteil angebrachte Zapfen kann vorzugsweise einen quadratischen Querschnitt aufweisen. Der Querschnitt des Zapfens könnte aber auch z. B dreieckig, rechteckig, vieleckig c der rund sein. Die Rastvertiefung am Zapfen kann in einer besonders einfachen und zweckmässi ; en Ausgestaltung aus einer umlaufenden Nut bestehen.
In der am Basisteil ausgebildeten Aufnahmevorrichtung für den Zapfen der verschiede en Zusatzteile kann das federnde bzw. federbeaufschlagte Einrastelement vorzugsweise zangen rtig ausgebildet sein
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen durch Ausführungsbeispiele n her erläutert :
Fig. 1 zeigt einen als gefassten Schmuckstein ausgebildeten Zusatzteil in Seitenansicht. Fi. 2 ist eine schaubildliche Darstellung des Zapfens des Zusatzteiles Fig. 3 zeigt in Ansicht einen als Fingerring ausgebildeten Basisteil. Fig 4 zeigt die Aufnahmevorrichtung des Basisteiles gemäss IV-IV der Fig. 3 (mit eingestecktem Zapfen). Fig. 5 ist eine schaubildliche Darstellung der Aufrah- mevorrichtung. Fig. 6 zeigt einen als Ohrklips ausgebildeten Basisteil in Seitenansicht und Fi, 7 einen als Anhänger ausgebildeten Zusatzteil.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 5 ist der Basisteil ein Fingerring 1 und der ausw chselbare Zusatzteil ein Aufsatz 2, z. B. bestehend aus einem in einer Fassung 3 gehalte en Schmuckstein 4.
Am Aufsatz 2 bzw. an der Fassung 3 ist mittig ein Zapfen 5 fix angeordnet. Der Zapfen ist von quadratischem Querschnitt und weist eine Rastvertiefung 6 in Form einer umlaufenden Nut auf. Das freie Zapfenende ist konisch verjüngt und weist die Form eines Pyramidenstumpfes uf.
Die Masse des Zapfens können z. B. 5 x 5 x 5 mm betragen
Im Basisteil, d h. am Fingerring 1, ist die Aufnahmevorrichtung 7 für den Zapfen 5 der uswechselteile angeordnet. Das federnde Einrastelement der Aufnahmevorrichtung 7 besteht b im dargestellten Ausführungsbeispiel aus zwei Tasthebeln 8, die um die senkrecht zur Einsteckrchtung des Zapfens 5 liegenden Achsen 9 schwenkbar sind. Die Achsen 9 dienen gleichzeitig als Steckzapfen zum Zusammenfügen der Gehäuseteile 10,11 der in den Ring 1 eingebauten Aufnahmevorrichtung 7. Die Tasthebel 8 besitzen je zwei nach innen gerichtete Schenkel 12,13, wc bei die Schenkel 12 zum Eingriff in die Rastvertiefung 6 des Zapfens 5 und die Schenkel 13 zur Halte-
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rung einer gewölbten Blattfeder 14 dienen.
Die Einstecköffnung der Aufnahmevorrichtung 7 ist entsprechend dem Querschnitt des Zapfens ausgebildet, also im vorliegenden Fall quadratisch.
Beim Einstecken des Zapfens 1 in die Einstecköffnung der Aufnahmevorrichtung spreizt der Zapfen 5 mit seinem konischen Ende die federbelasteten Tasthebel 8 auseinander, bis die Endposition des Zapfens 5 erreicht ist und die Schenkel 12 in die Rastvertiefung 6 einrasten. Das Lösen der Verbindung geschieht durch Fingerdruck oder mit Hilfe einer Schmuckpinzette auf die Tasthebel 8 im Bereich unterhalb der Achsen 9.
Die Aussenfläche der Tasthebel 8 kann durch Aufrauhungen, Rändelungen, Einprägungen od. dgl. griffig gemacht werden. Durch die quadratische Querschnittsform des Zapfens 5 und der Einstecköffnung der Aufnahmevorrichtung 7 kann der Aufsatz 2 auch um 900 verdreht an den Basisteil angeklipst werden.
Fig. 6 und 7 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem der Basisteil aus einem Ohrklips 15 (Fig. 6) besteht und der auswechselbare Zusatzteil aus einem lose hängenden Anhänger 16 (Fig. 7).
Am Ohrklips 15 ist unten am Träger 17 der federnden Ohrklipsspange 18 die Aufnahmevorrichtung 7 für den Zapfen 5 des auswechselbaren Zusatzteiles (hier des Anhängers 16) angeordnet Die Aufnahmevorrichtung 7 kann wie jene gemäss Fig. 4 und 5 ausgebildet sein.
Am Anhänger 16 befindet sich der Zapfen 5 (z. B. wie jener gemäss Fig. 1 und 2) auf einem Ring 19, der seinerseits in eine Öse 20 am eigentlichen Gehängeschmuckstück (hier ein Kreuz) eingreift.
Wie einleitend bereits ausgeführt, sind vielfältige Kombinationen von Basisteilen und auswechselbaren Zusatzteilen möglich.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Zusammensetzbares Schmuckstück mit einem Basisteil und auswechselbaren Zusatztei- len sowie einem Verbindungsmechanismus zwischen Basisteil und Zusatzteil, wobei der
Verbindungsmechanismus einerseits aus einem am auswechselbaren Zusatzteil (2, 16) ausgebildeten Zapfen (5) mit mindestens einer vorzugsweise als umlaufende Nut ausge- bildeten Rastvertiefung (6) bzw. mindestens einem Rastvorsprung sowie anderseits aus einer am Basisteil (1, 15) ausgebildeten, ein federndes bzw. federbeaufschlagtes Einrast- element (8) aufweisenden Aufnahmevorrichtung (7) fur den Zapfen (5) besteht, dadurch gekennzeichnet, dass das Einrastelement aus mindestens einem federbelasteten Tasthebel (8) besteht.
Claims (1)
- 2. Zusammensetzbares Schmuckstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tasthebel (8) um eine zur Einsteckrichtung des Zapfens (5) senkrechte Achse (9) schwenkbar ist.3. Zusammensetzbares Schmuckstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Tasthebel (8) einen Schenkel (12) zum Eingriff in die Rastvertiefung (6) des Zap- fens aufweist.4. Zusammensetzbares Schmuckstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein Paar von einander gegenüberliegenden, vorzugsweise zangenartigen Tasthe- beln (8).5. Zusammensetzbares Schmuckstück nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwi- schen den Tasthebeln (8) eine Feder, vorzugsweise eine gewölbte Blattfeder (14), ange- ordnet ist, die von Schenkeln (13) der Tasthebel (8) gehalten ist.6. Zusammensetzbares Schmuckstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn- zeichnet, dass der bzw. die Tasthebel (8) an ihrer Aussenfläche eine Aufrauhung, Rande- lung, Einprägung od. dgl. aufweisen.7. Zusammensetzbares Schmuckstück nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Zapfen (5), an dem das als Tasthebel (8) ausgebildete Einrastelement angreift, ein konisches Ende aufweist.8. Zusammensetzbares Schmuckstück nach einem der Ansprüche 1 bis 7 dadurch gekenn- zeichnet, dass der Zapfen (5) einen quadratischen Querschnitt aufweist. <Desc/Clms Page number 3>
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT65196A AT407943B (de) | 1996-04-11 | 1996-04-11 | Zusammensetzbares schmuckstück |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT65196A AT407943B (de) | 1996-04-11 | 1996-04-11 | Zusammensetzbares schmuckstück |
Publications (2)
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| ATA65196A ATA65196A (de) | 2000-12-15 |
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ID=3496223
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT65196A AT407943B (de) | 1996-04-11 | 1996-04-11 | Zusammensetzbares schmuckstück |
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Families Citing this family (1)
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| DE102008061356B4 (de) | 2008-12-10 | 2014-08-07 | Manfred Wanzke | Bandeinfädelsystem sowie Verfahren zum Einführen eines Streifens |
Citations (3)
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|---|---|---|---|---|
| CH583380A5 (en) * | 1974-10-15 | 1976-12-31 | Hanan Abraham | Jewellery setting lock-attaching structure - has shaft male member with transverse slit engaging with legs within female receptacle |
| DE9419830U1 (de) * | 1994-12-10 | 1995-03-30 | Delitz, Sven, 33615 Bielefeld | Stufenlose Steckverbindung für Piercing-Schmuckstücke |
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1996
- 1996-04-11 AT AT65196A patent/AT407943B/de not_active IP Right Cessation
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|---|---|---|---|---|
| CH583380A5 (en) * | 1974-10-15 | 1976-12-31 | Hanan Abraham | Jewellery setting lock-attaching structure - has shaft male member with transverse slit engaging with legs within female receptacle |
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| DE9419830U1 (de) * | 1994-12-10 | 1995-03-30 | Delitz, Sven, 33615 Bielefeld | Stufenlose Steckverbindung für Piercing-Schmuckstücke |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| ATA65196A (de) | 2000-12-15 |
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