AT407310B - Siebenpedalige harfe mit zentraler saitenaufhängung - Google Patents
Siebenpedalige harfe mit zentraler saitenaufhängung Download PDFInfo
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Description
AT 407 310 B
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Harfe mit einem Resonanzkörper, einem Säulenkopf und einem Trägerbügel zwischen dem oberen Ende des Säulenkopfes und dem oberen Ende des Resonanzkastens, wobei zwischen dem Resonanzkasten begrenzenden Resonanzboden und dem Tragbügel die Saiten gespannt sind, die über einen Stimmwirbel am Tragbügel festgelegt sind.
Bei den herkömmlichen Harfen ist der Tragbügei einteilig, wodurch die Stimmwirbel den Tragbügel durchsetzen und die Saiten einseitig an den Stimmwirbeln aufgewickelt werden. Diese Art der Bespannung hat den Nachteil, dass die vertikale und einseitige Spannung der Saiten von mehreren hundert Kilogramm einseitig auf den Tragbügel einwirkt, sodaß sich der Trägerhals und die Säule der Harfe verbiegen und die im Laufe der Zeit instabil wird.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine stabilere und verbiegungsfreiere Harfe zu schaffen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Tragbügel durch zwei vertikale, zu einander parallel verlaufende Trägerplatten gebildet ist, wobei die Stimmwirbel den Zwischenraum zwischen den Trägerplatten durchsetzt und die Saiten an dem dem Zwischenraum durchsetzenden Teil im Stimmwirbel befestigt sind. Dadurch wird erreicht, dass die Zugkräfte der Saiten zentral auf den Tragbügel einwirken wodurch einem Verbiegen des Trägerhalses und der Säulen vorgebeugt ist.
Vorteilhafterweise können die Trägerplatten durch innen fest verschraubte Distanzstücke gegeneinander fixiert sein, wobei die Distanzstücke vorzugsweise mit einer umlaufenden Saitenführungsnut versehen sind. Dadurch bilden die beiden Trägerplatten einen einheitlichen Tragbügei und sind miteinander stabilisiert, wobei die Distanzstücke zusätzlich als Saitenführung dahingehend dienen, dass die Saiten zentral am Tragbügei angreifen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindungsgegenstandes dargestellt. Figur 1 zeigt einen Detailausschnitt des Erfindungsgegenstandes und zwar die Verbindung der Träger-platten an dem Säulenkopf, wobei von der vome liegenden Trägerplatte ein Teil weggebrochen ist und der Verlauf der Saiten im Bereich der Stimmwirbel zeigt.
Figur 2 zeigt diesen Bereich der Harfe von Seite des Resonanzkörpers her gesehen, wobei die Tragplatten so geschnitten sind, dass der Verlauf der Saiten erkennbar ist. Figur 3 zeigt den genannten Bereich des Erfindungsgegenstandes in Draufsicht. Figur 4 gibt die Harfe in Seitenansicht zur Gänze wieder, wobei durch den strichlierten Kreis der in Figur 1 wiedergegebene Bereich markiert ist. Figur 5 zeigt die gesamte Harfe in Rückansicht vom Resonanzkörper her gesehen, wobei der in Figur 2 im Detail wiedergegebene Bereich durch den strichliert eingezeichneten Kreis der Figur 5 definiert ist. Figur 6 veranschaulicht schließlich eine Draufsicht auf die Harfe, wobei der in Figur 6 eingetragene strichlierte Kreis den in Figur 3 im Detail wiedergegebenen Bereich beinhaltet.
Bei der siebenpedaligen Harfe mit zentraler Saitenaufhängung sind zwei mit einem relativen Abstand sich parallel vertikal befindlichen Trägerplatten (1), die vom Resonanzkasten (2) horizontal zum Säulenkopf (3) vom Zertrum ausgehend vertikal montiert. Wobei die Saiten (4) auf einem über beide Trägerplatten (1) horizontal durchsetzten Stimmwirbel (5), über die Welle (8) zum Resonanzboden (19) gespannt sind. Der Stimmwirbel (5) ist auf der rechten Seite abgesetzt und mit einem Gewinde versehen. In der Mitte des Stimmwirbels (5) ist ein Loch zum Durchziehen und vertikal Aufspannen der Saiten (4). Beim Stimmwirbel (5) wird links und rechts der rechten Trägerplatte (1) jeweils eine Beilagscheibe (6) zugelegt und rechts außen durch eine PVC-Bremsmutter (7) befestigt, wobei sich die Saite (4) vertikal über eine horizontal liegende Welle (8) Fig.2 spannt. Die Welle (8) ist in der Mitte mit einer (runden) Radiuskerbe versehen und wird von außen durch die beiden Trägerplatten (1) links und rechts mit einer Schraube (10) Fig.2 befestigt. Zwischen Welle (8) und Trägerplatten (1) befindet sich links und rechts eine Beilagscheibe (9) (Fig.2). Durch die verschraubten Wellen (8) stabilisieren sich die beiden Trägerplatten (1). Darunter liegen die Drehscheiben (12), worauf jeweils zwei horizontal angebrachte Stifte (11) für die Halbtoneinstellung sind.
Die Drehscheiben (12) werden von außen nach innen liegend auf der Pedalseite D, C, B, links und Es, F, G, As rechts Fig.5 über die Pedale (13) Fig.4 und 6 durch Seilzüge (14) betätigt. Die Drehscheiben (12) sind zusätzlich durch eine teflonbeschichtete Gleithülse (15) Fig.2 gelagert und durch einen Sägering (16) Fig.2 seitlich gesichert.
Die an der Außenseite der Trägerplatten (1) liegenden Seilzüge (14) (Fig. 1 und 2) und 2
Claims (2)
- AT 407 310 B Mechaniken (17) sind durch jeweils eine Abdeckhaube (18) verdeckt. Durch den offenen Zwischenabstand der Trägerplatten (1) entsteht ein Doppelhals Fig.6 (A). Die zentral bespannte Harfe ist (jeweils) for jede einzelne Saite (4) mit einem Stimmwirbel (5), mit einer Welle (8), mit einer Drehscheibe (12) und deren Stifte (11) bestückt, worauf es an die 5 Anzahl der Saiten (4) ankommt. PATENTANSPRÜCHE: 10 15 20 1. Harfe mit einem Resonanzkörper, einem Säulenkopf und einem Trägerbügel zwischen dem oberen Ende des Säulenkopfes und dem oberen Resonanzkasten, wobei zwischen dem Resonanzkasten begrenzenden Resonanzboden und dem Tragbügel die Saiten gespannt sind, die über einen Stimmwirbel an Tragbügel festgelegt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragbügel durch zwei vertikale, zueinander parallel verlaufende Träger-platten (1) gebildet ist, wobei die Stimmwirbel (5) den Zwischenraum zwischen den Trägerplatten (1) durchsetzt und die Saiten (4) an dem den Zwischenraum durchsetzenden Teil der Stimmwirbel (5) befestigt sind.
- 2. Harfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatten (1) durch mit innen fest verschraubte Distanzstücke gegeneinander fixiert, wobei die Distanzstücke vorzugsweise mit einer umlaufenden Saitenführungsnut versehen sind. HIEZU 4 BLATT ZEICHNUNGEN 25 30 35 40 45 50 3 55
Priority Applications (1)
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| AT178098A AT407310B (de) | 1998-10-23 | 1998-10-23 | Siebenpedalige harfe mit zentraler saitenaufhängung |
Applications Claiming Priority (1)
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| AT178098A AT407310B (de) | 1998-10-23 | 1998-10-23 | Siebenpedalige harfe mit zentraler saitenaufhängung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA178098A ATA178098A (de) | 2000-06-15 |
| AT407310B true AT407310B (de) | 2001-02-26 |
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ID=3520825
Family Applications (1)
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| AT178098A AT407310B (de) | 1998-10-23 | 1998-10-23 | Siebenpedalige harfe mit zentraler saitenaufhängung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT407310B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0085266A1 (de) * | 1982-01-28 | 1983-08-10 | Didier Budin | Harfe mit Umstimmvorrichtung |
| US5003857A (en) * | 1985-03-22 | 1991-04-02 | W & W Musical Instrument Company | Spindle for harp |
| FR2659474A1 (fr) * | 1990-03-09 | 1991-09-13 | Camac Production Sa | Harpe de concert a tringlerie perfectionnee. |
| AT400272B (de) * | 1994-01-27 | 1995-11-27 | Rhomberg Oberhammer Kurt | Rahmen- und resonanzkörperkonstruktion für harfen |
-
1998
- 1998-10-23 AT AT178098A patent/AT407310B/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0085266A1 (de) * | 1982-01-28 | 1983-08-10 | Didier Budin | Harfe mit Umstimmvorrichtung |
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| AT400272B (de) * | 1994-01-27 | 1995-11-27 | Rhomberg Oberhammer Kurt | Rahmen- und resonanzkörperkonstruktion für harfen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA178098A (de) | 2000-06-15 |
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