AT406304B - Feuerwerksraketenanordnung - Google Patents
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Description
AT 406 304 B
Die Erfindung betrifft eine Feuerwerksraketenanordnung mit wenigstens zwei Raketen, die an ihrem schubstrahlseitigen Ende mit einer Anfeuerung und mit einem Führungsstab versehen sind.
Raketen, die in erster Linie zu Sylvester von Privatleuten verwendet werden, müssen zur Abfeuerung mit dem freien Ende des Führungsstabes in eine Flasche od. dgl. lose eingesteckt werden. Es kommt auch zu fehlerhaften Handhabungen in der Weise, daß der Verwender die Rakete mit dem Führungsstab in die Erde einsteckt, so daß die Kraft des Schubstrahles nicht ausreicht, um den Führungsstab aus dem Boden zu lösen.
Weiters ist es bereits bekannt, für jede Rakete eine eigene Abschußbasis vorzusehen, wobei jede Rakete einzeln gezündet werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dem Verbraucher einer Feuerwerksraketenanordnung anzubieten, die die Handhabung vereinfacht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Raketen mit ihren Führungsstäben nebeneinander in einem Standrohr lösbar, vorzugsweise in leichtem Reibschluß gehalten sind, und daß die Anfeuerungen der einzelnen Raketen über eine Ringzündung miteinander verbunden sind, die mit einem Anfeuerungsende versehen ist. Das Standrohr bildet zugleich die sogenannte Abschußbasis, so daß dem Verbraucher eine gebrauchsfertige Einheit angeboten wird die jegliche Fehlbedienungen ausschließt. Das Standrohr kann in die Erde eingesteckt werden oder auch an einem Pfahl festgebunden werden.
Diese Ausgestaltung erlaubt es auch einem Normalverbraucher, gefahrlos Raketen in einer Salve abzuschießen und somit bei einem entsprechenden Angebot der Feuerwerkshersteller ein Feuerwerk abzubrennen. Bei den für den privaten Verbraucher zulässigen Raketengrößen ist es somit möglich, eine Feuerwerksraketenanordnung anzubieten, die beispielsweise sechs oder gar acht über ein Standrohr zusammengefaßte Raketen enthält. Dadurch, daß die einzelnen Raketen über eine Ringzündung mit einem einzigen Anfeuerungsende verbunden sind, ist auch für den nichtgeübten Laien eine einfache Handhabung möglich. Hierbei ist es zweckmäßig, wenn als Anfeuerungsende an der Ringzündung eine Zündschnur mit vorgeschriebener Verzögerungszeit angeschlossen ist. Die gesetzlich vorgeschriebene Verzögerungszeit liegt zwischen drei und sechs Sekunden, so daß der Verbraucher nach dem Anzünden genügend Zeit hat, sich von der Raketenanordnung zu entfernen.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Ringzündung schnell abbrennend ausgebildet ist. Hierdurch ist gewährleistet, daß nach dem Abbrand des Anfeuerungsendes über die Ringzündung die Anfeuerung aller Raketen praktisch gleichzeitig gezündet werden, so daß die Raketen als geschlossene Salve abheben. Bei einer entsprechenden Zusammenstellung von Raketen mit unterschiedlichen pyrotechnischen Effekten lassen sich Gestaltungen von Großfeuerwerken nachahmen.
In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Ringzündung langsam abbrennend ausgebildet ist. Hierdurch läßt sich ein verzögerter Start erzielen, so daß die in einer Anordnung zusammengefaßten Feuerwerksraketen zeitverzögert abheben. In einer Ausgestaltung der Erfindung ist hierbei vorgesehen, daß die Ringzündung als geschlossener Ring alle Anfeuerungen der in das Standrohr eingesetzten Raketen verbindet. Hierdurch ergibt sich eine gesteuerte Startfolge in der Weise, daß beispielsweise bei der Anordnung von sechs Raketen zunächst eine Rakete startet, dann nacheinander jeweils zwei Raketen gleichzeitig starten und zum Schluß wiederum eine Rakete startet. In einer anderen zweckmäßigen Ausgestaltung ist hierbei vorgesehen, daß die Ringzündung alle Anfeuerungen der in das Standrohr eingesetzten Raketen als offener Ring verbindet, wobei ein Ende des Ringes mit den Anfeuerungsende verbunden ist. Hierdurch wird bewirkt, daß die Raketen einer Anordnung definiert nacheinander starten. Die Ringzündung kann durch ein, vorzugsweise mit schnell brennendem Zündmittel beschichtetes Selbstklebeband gebildet werden, wobei die Anfeuerungen der einzelnen Raketen auf die Außenseite des Standrohres in etwa parallel ausgerichtet aufgelegt und dann mit diesem Selbstklebeband umwickelt werden. Die Ringzündung kann aber auch durch eine Umwicklung der Anfeuerungsenden der einzelnen Raketen mit einer Zündschnur, einer Stoppine oder dergl. gebildet werden. Für einen verzögerten, nacheinander erfolgenden Abschuß der einzelnen Raketen kann die Ringzündung auch in der Weise gebildet werden, daß das Anfeuerungsende in eine erste Rakete eingeführt wird und daß dann von dieser ersten Rakete ausgehend die einzelnen Raketen nacheinander über eine in der Abbrennzeit entsprechend bemessene Zündschnur untereinander verbunden sind. Je nach Art der Verpackung können die Anfeuerungen der einzelnen Raketen und die Ringzündung am Standrohr festgelegt und mit einer lösbaren 2
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Schutzabdeckung, beispielsweise einem Schutzpapier versehen sein, das der Verbraucher vor dem Anzünden entfernt.
In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Ringzündung durch einen auf den Rand des Standrohres aufgebrachten Wulst aus einer Zündmittelmasse gebildet wird, mit dem das Anfeuerungsende verbunden ist. Diese Ausgestaltung vereinfacht die Herstellung und Komplettierung einer erfindungsgemäßen Raketenanordnung erheblich. Der Wulst aus Zündemittelmasse kann durch Tauchen in eine flüssige, aushärtbare Zündmittelmasse aufgebracht werden, nachdem zuvor das Anfeuerungsende beispielsweise mittels Klebeband am Standrohr befestigt wurde, so daß mit dem Tauchvorgang auch die Verbindung zwischen Anfeuerungsende und Ringzündung bewirkt wird. Die einzelnen Raketen müssen jetzt nur noch mit ihren Führungsstäben in das Standrohr eingesetzt werden. Hierbei kommen ihre Anfeuerungen an dem Wulst aus Zündmittelmasse zur Anlage, so daß ohne zusätzliche Maßnahmen ein zuverlässiges überspringen der umlaufenden Zündflamme des Wulstes auf die einzelnen Anfeuerungen gewährleistet ist.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die in das Standrohr eingesetzten Raketen von einem in Abschußrichtung offenen Köcher umschlossen sind, der mit seinem anderen Ende am Standrohr gehalten ist. Dieser Köcher dient zum einen als Transportschutz für die eingesetzten Raketen und läßt sich zum anderen werbeträchtig bunt gestalten. Der Köcher kann lose auf das Standrohr aufgeschoben sein und wird für die Benutzung nach unten heruntergeschoben, wobei das Anfeuerungsende freigelegt wird.
In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der Köcher am Standrohr befestigt ist und daß das Anfeuerungsende der Ringzündung aus dem Köcher herausgeführt ist. Diese Form ist besonders vorteilhaft, da sie zum einen den besten Transportschutz bildet und zum anderen für den Verbraucher die einfachste Handhabung bietet.
In zweckmäßiger Ausgestaltung ist die Köcheröffnung mit einer öffenbaren oder abnehmbaren Abdeckung versehen. Hierdurch werden insbesondere beim Transport die lose, allenfalls nur mit leichtem Reibschluß in das Standrohr eingesteckten Raketen im Köcher fixiert, so daß der Kontakt der Anfeuerungen der einzelnen Raketen mit der am Standrohr festgelegten Ringzündung infolge Transportbeanspruchung nicht unterbrochen wird.
Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Feuerwerksraketenanordnung mit sechs Raketen, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 die Feuerwerksraketeanordnung gern. Fig. 1 mit Köcher,
Fig. 3 eine Aufsicht auf das abschußseitige Ende der Ausführungsform gern. Fig. 2,
Fig. 4 schematisch eine Ringzündung für seriellen Abschuß,
Fig. 5 schematisch eine andere Ausgestaltung einer Ringzündung für seriellen Abschuß,
Fig. 6 eine weitere Ausführungsform für einen Köcher,
Fig. 7 eine Abwandlung der Anordnung gern. Fig. 2.
Die in Fig. 1 in einer Seitenansicht dargestellte Feuerwerksraketenanordnung weist ein Standrohr 1 auf, das aus Kunststoff, Pappe oder durch spiralige Wicklung eines Papierstreifens hergestellt ist. Von dem Rohr 1 werden an einem Ende Raketen 2 in einer in etwa kreisförmigen Anordnung gehalten. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind sechs Raketen in kreis- bzw. ringförmiger Anordnung vorgesehen. Die Raketen sind in üblicher Weise an ihrem schubstrahlseitigen Ende 3 mit einem Führungsstab 4 fest verbunden. Die Führungsstäbe 4 der einzelnen Raketen sind in das Standrohr 1 eingesteckt und werden darin in leichtem Reibschluß gehalten. Der Reibschluß wird in der Weise erzeugt, daß die einzelnen Raketen 2 mit der unteren Kante 5 ihres Effektkopfes 6 unter leichtem Andruck aneinanderliegen, so daß die einzelnen Raketen 2 jeweils unter einem leichten Winkel zur Rohrachse ausgerichtet sind. Die Schubkraft der Raketen reicht hierbei aus, diesen leichten Reibschluß zu überwinden, so daß schon nach einer Bewegung von wenigen Zentimetern in Abschußrichtung die Führungsstäbe 4 frei aus dem Rohr 1 herausgeführt werden.
Die Anfeuerungen 7 der einzelnen Raketen 2 sind nun auf dem Führungsrohr 1 über eine Ringzündung 8, beispielsweise in Form eines mit einem Zündmittel beschichteten Klebebandes festgelegt. Die Ringzündung 8 ist ihrerseits mit einem Anfeuerungsende 9 versehen, das beispielsweise durch eine Zündschnur mit entsprechender Verzögerung von beispielsweise fünf Sekunden gebildet wird. 3
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Zur Benutzung wird das Standrohr 1 in den Boden eingesteckt oder in den Fuß eines Sonnenschirmstanders, in einen Getränkekasten, in einen Lochziegel oder dergl. eingestellt. Bei einer Ringzündung mit schnell brennendem Zündmittel heben alle Raketen 2 in einer Salve praktisch gleichzeitig ab.
Bei der Ausführungsform gern. Fig. 2, die in bezug auf das Standrohr 1 und die Anordnung der Raketen 2 der Ausführungsform gern. Fig. 1 entspricht, sind nun die Raketen 2 auf der Außenseite von einem Köcher 10 umfaßt, der in Abschußrichtung mit einer entsprechend großen Öffnung 11 versehen ist und der an seinem bodenseitigen Ende 12 am Standrohr 1 gehalten ist.
Der Köcher 10 kann in seiner einfachsten Form durch eine runde Papphülse mit entsprechendem Durchmesser gebildet werden, wobei die Öffnung 11 durch einen abnehmbaren Deckel verschließbar ist. Das bodenseitige Ende 12 ist hülsenartig auf dem Standrohr 1 gehalten und kann nach dem Abnehmen des Deckels nach unten verschoben werden, so daß das Anfeuerungsende der Ringzündung freigelegt wird. In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist der Köcher 10 jedoch, wie aus der Aufsicht gern. Fig. 3 ersichtlich, durch einen vorgefalteten Kartonzuschnitt gebildet, der einen Köcher mit polygonalem, beispielsweise sechseckigem Querschnitt bildet. An das obere, die Öffnung begrenzende Ende des Kartonzuschnitts sind entsprechend dreieckig geformte Laschen 13 angeordnet, die, wie Fig. 2 zeigt, in zusammengelegten Zustand eine entsprechend hexagonale Pyramide oder bei entsprechender Bemessung auch einen flachen Deckel bilden. Das bodenseitige Ende des Köchers ist über ein Klebeband fest mit dem Rohr 1 verbunden. Die Laschen 13 sind über ein lösbares Klebeetikett 14 festgelegt. In einer anderen Ausführungsform ist das Anfeuerungsende zweckmäßigerweise nach oben herausgeführt und ist auf der Innenseite einer Lasche 13 festgelegt, so daß das Anfeuerungsende erst nach dem Lösen des Klebeetiketts und dem Aufklappen zumindest dieser einen Lasche 13 zum Anzünden zugänglich wird. Durch die Anordnung ist bei einem am Standrohr 1 festgelegten Köcher sichergestellt, daß immer nur nach dem Freilegen der Öffnung 11 die Raketenanordnung gezündet werden kann. Da der Köcher 10 fest mit dem Rohr 1 verbunden ist, kann der Boden des Köchers unterhalb der Strahlaustrittsöffnungen mit Öffnungen versehen sein, um beim Abfeuem der Raketen die Schubstrahlen nicht zu behindern. Ferner sollte die Ringzündung abgedeckt sein, so daß keine ungewollte Zündung durch den Schubstrahl erfolgt.
Neben der vorbeschriebenen Ausbildung der Ringzündung für einen gleichzeitigen Salvenabschuß der Raketen aus der Raketenanordnung zeigt Fig. 4 schematisch eine Ausführungsform für eine Ringzündung, die einen seriellen Abschuß ermöglicht. Die Ringzündung 8 wird hierbei durch ein langsam abbrennendes Zündmittel, beispielsweise eine entsprechend verzögert abbrennende Zündschnur gebildet, die mit den Anfeuerungen 7 der einzelnen Raketen 2 verbunden ist. Die Ringzündung ist hierbei als geschlossener Ring ausgebildet, so daß nach dem Zünden des Anfeuerungsendes 9 der Ringzündung der durch die Pfeile 15 und 16 gekennzeichnete Verlauf des Abbrandes der Ringzündung bewirkt wird. Bei der dargestellten Anordnung wird entsprechend der Lage des Anfeuerungsendes 9 der Ringzündung 8 zunächst eine Rakete, dann zwei und mit entsprechender Verzögerung nochmals zwei Raketen gleichzeitig gezündet und schließlich mit entsprechender Verzögerung noch einmal eine Rakete gezündet.
Bei der Ausführungsform gern. Fig. 5 ist die Ringzündung als offener Ring ausgebildet. Die Ausführungsform ist hierbei so gewählt, daß die Anfeuerung 7 einer ersten Rakete zugleich das Anfeuerungsende 9 bildet. Die übrigen Raketen sind jeweils untereinander in der dargestellten Weise über ihre Anfeuerungen 7 verbunden, so daß die einzelnen Raketen entsprechend der vorgegebenen Abbrandverzögerung der die einzelnen Raketen miteinander verbindenden Anfeuerungen nacheinander sich vom Standrohr 1 lösen. Die Anfeuerungen 7 werden in diesem Fall zweckmäßigerweise über entsprechend verzögert abbrennende Zündschnüre gebildet.
Der Köcher 10 kann insbesondere bei der lösbaren Anordnung auch aus einem vorzugsweise durchsichtigen Kunststoff hergestellt sein, so daß der Aufdruck auf den einzelnen Raketen sichtbar ist.
Fig. 6 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform für einen Köcher 10. Auch bei dieser Form ist der Köcher 10 aus einem Kartonzuschnitt aufgefaltet, so daß er einen hexagonalen Querschnitt aufweist. In Abwandlung zur Ausführungsform gern. Fig. 2 ist der Kartonzuschnitt jedoch so gestaltet, daß sich ein in etwa trichterförmiger Köcher ergibt, der an seinem spitzen Ende 14 am Standrohr 1 mittels Klebestreifen 15 festgelegt ist. Der Zuschnitt ist hierbei so gestaltet, daß an der oberen Öffnung 11 Laschen 16 vorhanden sind, die nach dem Einschieben der Feuerwerksraketenanordnung in den Köcher und nach Festlegung am Standrohr 1 umgeklappt und wie ein 4
Claims (12)
- AT 406 304 B Karton verschlossen werden, so daß sich ein ebenflächiger Deckel bildet. Eine der Laschen weist eine Verlängerung 17 auf, die dann als Stecklasche eingesteckt wird. Die Anordnung kann nun so getroffen werden, daß am Spitzende 14 in einer Seitenfläche eine Aufreißlasche 18 eingestanzt ist, so nach nach Aufreißen der Lasche 18, wie angedeutet, das dahinterliegende Anfeuerungsende freigelegt wird. In Abwandlung hiervon kann jedoch der Köcher 10 mit einer über die gesamte Länge verlaufende vorgestanzten Reißlasche versehen sein, so daß durch Aufreißen dieser Lasche der Köcher geöffnet und der Raketensatz mit seiner Anfeuerung vollständig entfernt werden kann. Derartige, aus einem entsprechenden Kartonzuschnitt hergestellte Köcher mit polygonalem Querschnitt, der drei-, vier-, sechs- oder achteckig ausgestaltet sein kann, bietet als weiteren Vorteil die Möglichkeit, daß in wenigstens einer Seitenfläche ein Sichtfenster angeordnet ist, so daß für den Verbraucher der vom Köcher umschlossene Raketensatz zumindest teilweise mit seinen Kennzeichnungen sichtbar ist. Bei der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform, die in ihrem Aufbau im wesentlichen der Ausführungsform gern. Fig. 2 entspricht, wird die Ringzündung durch einen auf den freien Stimrand 20 des Standrohres 1 durch Tauchen aufgebrachten Wulst 21 aus einer Zündmittelmasse gebildet. Das Anfeuerungsende 9 wurde zuvor durch ein Klebeband 22 am Standrohr 1 befestigt, so daß sein stimrandseitiges Ende 23 beim Tauchen in die Zündmittelmasse des Wulstes 21 eingebunden ist. Die Raketen 2 werden nach dem Trocknen der Zündmittelmasse mit ihren Führungsstäben in das Standrohr 1 eingesteckt, so daß die Enden des Schubstrahlrohres der Raketen 2 auf dem Wulst 21 aufliegen. Die Anfeuerungen 7 der einzelnen Raketen 2 kommen hierbei am Wulst 21 dicht zur Anlage. Anschließend wird der Köcher 10 vom anderen Ende her des Standrohres 1 aufgeschoben und mit diesem verklebt. Das Anfeuerungsende 9 wird zuvor durch die Öffnung im Köcherboden nach außen geführt. Die Öffnung 11 des Köchers 10 wird durch einen abnehmbaren Deckel 24 verschlossen. Dieser kann aus einem durchsichtigen Kunststoffmaterial bestehen, so daß der Inhalt des Köchers für den Verbraucher von oben sichtbar ist. Patentansprüche: 1. Feuerwerksraketenanordnung mit wenigstens zwei Raketen, die an ihrem schubstrahlseitigen Ende mit einer Anfeuerung und einem Führungsstäben (4) nebeneinander in einem Standrohr (1) lösbar, vorzugsweise mit leichtem Reibschluß gehalten sind und daß die Anfeuerungen (7) der einzelnen Raketen (2) über eine Ringzündung (8) miteinander verbunden sind, mit einem Anfeuerungsende versehen ist.
- 2. Feuerwerksraketenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Anfeuerungsende (9) an der Ringzündung (8) eine Zündschnur mit vorgeschriebener Verzögerungszeit angeschlossen ist.
- 3. Feuerwerksraketenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringzündung (8) schnell abbrennend ausgebildet ist.
- 4. Feuerwerksraketenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringzündung (8) langsam abbrennend ausgebildet ist.
- 5. Feuerwerksraketenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringzündung (8) als geschlossener Ring alle Anfeuerungen (7) der in das Standrohr (1) eingesetzten Raketen (2) verbindet.
- 6. Feuerwerksraketenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringzündung (8) durch einem auf den Stimrand (20) des Standrohres (1) aufgebrachten Wulst (21) aus einer Zündmittelmasse gebildet wird, mit dem das Anfeuerungsende (9) verbunden ist
- 7. Feuerwerksraketenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Anfeuerungsende (9) in seinem dem Wulst (21) benachbarten Bereich mit dem Standrohr (1) verklebt ist und daß die Bildung des Wulstes (21) und seine Verbindung mit dem Anfeuerungsende (9) durch Tauchen in eine flüssige aushärtende Zündmittelmasse bewirkt wird.
- 8. Feuerwerksraketenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringzündung (8) alle Anfeuerungen (7) der in das Standrohr (1) 5 AT 406 304 B eingesetzten Raketen (2) als offener Ring verbindet, wobei ein Ende des Ringes mit einem Anfeuerungsende (9) verbunden ist.
- 9. Feuerwerksraketenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Anfeuerungen (7) der einzelnen Raketen (2) und die Ringzündung (8) am Standrohr (1) festgelegt sind.
- 10. Feuerwerksraketenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die in das Standrohr (1) eingesetzten Raketen (2) von einem in Abschußrichtung offenen Köcher (10) umschlossen sind, der mit seinem bodenseitigen Ende (12) am Standrohr (1) gehalten ist.
- 11. Feuerwerksraketenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Köcher (10) am Standrohr (1) befestigt ist und daß das Anfeuerungsende (9) der Ringzündung (8) aus dem Köcher (10) herausgeführt ist.
- 12. Feuerwerksraketenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis11, dadurch gekennzeichnet, daß die Köcheröffnung (11) mit einer öffenbaren oder abnehmbaren Abdeckung versehen ist. Hiezu 5 Blatt Zeichnungen 6
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| US4917015A (en) * | 1988-03-07 | 1990-04-17 | Lowery Charles S | Fireworks rocket launch pad |
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- 1993-11-10 AT AT228893A patent/AT406304B/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (2)
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| US4917015A (en) * | 1988-03-07 | 1990-04-17 | Lowery Charles S | Fireworks rocket launch pad |
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