AT406173B - Verfahren zum nachträglichen isolieren von mauern - Google Patents

Verfahren zum nachträglichen isolieren von mauern Download PDF

Info

Publication number
AT406173B
AT406173B AT16097A AT16097A AT406173B AT 406173 B AT406173 B AT 406173B AT 16097 A AT16097 A AT 16097A AT 16097 A AT16097 A AT 16097A AT 406173 B AT406173 B AT 406173B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
studded
pushed
masonrywork
masonry
space
Prior art date
Application number
AT16097A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA16097A (de
Original Assignee
Wilhelm Bernhard
Strobl Judith
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Bernhard, Strobl Judith filed Critical Wilhelm Bernhard
Priority to AT16097A priority Critical patent/AT406173B/de
Publication of ATA16097A publication Critical patent/ATA16097A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT406173B publication Critical patent/AT406173B/de

Links

Landscapes

  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum nachträglichen Isolieren von Mauern gegen aufsteigende Feuchtigkeit, bei dem in die Mauern mittels einer Sägevorrichtung eine horizontale   Trennrüge   eingearbeitet wird und in die Trennfuge Isolierplatten eingeschoben werden
Bei bekannten Verfahren dieser Art (AT   389 546   B) bestehen die Isolierplatten aus Kunststoff, die so eingeschoben werden, dass sich benachbarte Isolierplatten überlappen Nach dem Einschieben dieser Isolierplatten werden Kunststoffkeile eingeschlagen, die Öffnungen bzw Kanäle aufweisen.

   Der Raum zwischen den Kunststoffkeilen sowie deren Kanäle und Öffnungen werden mit Zementmörtel gefüllt, um eine Kraftübertragung bzw. eine Abstützung der Mauer zu erreichen
Bei höheren Vertikallasten bzw. dem Auftreten von   Horizontatschüben   Im Bereich der Isolierebene kann bei diesen bekannten Verfahren die Sicherheit der Abstützung zu gering sein
Die Erfindung hat es sich daher zum Ziel gesetzt, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem auch bei hohen Vertikallasten und dem Auftreten von   Horizontalschüben   im Bereich der Isolierebene eine sichere Abstützung des Mauerwerkes erreicht werden kann Das erfindungsgemässe Verfahren zeichnet sich dadurch aus,

   dass Isolierplatten aus einem metallischen Noppenblech mit nach beiden Seiten ausragenden Noppen eingeschoben werden und anschliessend sowohl der Raum zwischen dem Noppenblech und dem oberhalb davon befindlichen Mauerwerk als auch der Raum zwischen dem Noppenblech und dem unterhalb davon befindlichen Mauerwerk mit Mörtel gefüllt wird. 



   Die nach beiden Seiten vorragenden Noppen der beim erfindungsgemäss verwendeten Verfahren verwendeten Isolierplatten verkrallen sich in dem eingespritzten Mörtel und dieser verbindet sich mit dem Mauerwerk. Dadurch ist eine Verschiebung ausgeschlossen und auch hohe Vertikallasten werden sicher übertragen. 



   Bei einer zweckmässigen Ausführungsform der Erfindung werden Noppenbleche verwendet, die in Einschubrichtung an einer Seite eine nach oben offene Sicke und an der anderen Seite eine nach unten offene Sicke aufweisen, wobei über die nach oben offene Sicke des einen eingeschobenen Noppenbleches die nach unten offene Sicke des nächsten Noppenbleches geschoben wird Dadurch wird eine sichere gegenseitige Verankerung der aneinander anschliessenden Noppenbleche und gleichzeitig auch eine Abdichtung an den Anschlussstellen erreicht
Zweckmässig ist bei einem derartigen Noppenblech die Höhe der Sicken gleich der Höhe der Noppen. Dadurch wirken die Sicken auch als   verankemde   Noppen. 



   Bei der Durchführung des erfindungsgemassen Verfahrens hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn für das Herstellen der Trennfuge ein motorisch angetriebenes, umlaufendes, mit Diamanten besetztes Sageseil verwendet wird. 



   Nachstehend ist die Erfindung an Hand der Zeichnungen näher erläutert, ohne auf die in den Zeichnungen dargestellten Einzelheiten beschrankt zu sein. Dabei stellt die Fig. 1 schematisch ein Stück Mauerwerk dar, das mittels des erfindungsgemassen Verfahrens nachträglich isoliert wird und Fig. 2 gibt einen Vertikalschnitt durch ein isoliertes StOck Mauerwerk wieder Die Fig 3 zeigt In kleinerem Massstab ein Noppenblech. 



   Gemäss Fig. 1 wird in ein Mauerwerk 1 mittels einer Sagevorrichtung 3 eine horizontale Trennfuge 2 eingearbeitet. Die Sagevorrichtung 3 besteht aus einem   Sägesei !   4, das mit Diamanten besetzt ist. Das Sageseil4 wird über Umlenkrollen 5 und eine Bohrung 6 im Mauerwerk 1 zu einer Antriebsscheibe 7 gerührt. Die vom   Sägeseii   4 teilweise umschlungene Antriebsscheibe 7 ist In einem Gestell 8 in Richtung des Pfeiles 9 bewegbar. Durch diese Bewegung wird der jeweils in der Trennfuge 2 befindliche Teil des Sageseiies in Richtung des Pfeiles 10 verschoben und dadurch im Zusammenwirken mit der Umlaufbewegung des Sägeseiles 4 die Trennfuge 2 hergestellt. 



   Nach dem Herstellen einer genügend breiten Trennfuge 2 werden in diese aus Metall bestehende Noppenbleche 11 eingeschoben. Wie insbesondere aus den Fig 2 und 3 ersichtlich ist, besitzen die Noppenbleche 11 nach oben weisende Noppen 12 und nach unten weisende Noppen 13 überdies sind die Noppenbieche 11 an ihrem einen, quer zum Mauerwerk 1 verlaufenden seitlichen Rand mit einer nach oben offenen Sicke 14 und an ihrem gegenüberliegenden Rand mit einer nach unten offenen Sicke 15 versehen. Das Einschieben der Noppenbleche 11 erfolgt dabei derart, dass Ober die nach oben offene Sicke 14 des bereits eingeschobenen Noppenbleches 11 das anschliessende Noppenblech 11 mit der nach unten offenen Sicke 15 geschoben wird.

   Die Höhe h der Sicken 14 und 15 ist dabei gleich der Höhe h der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Noppen 12 und 13 Dadurch wirken die Sicken 14 und 15 gleichzeitig auch als verankernde Noppen. 



   Nach dem Einschieben der Noppenbleche 11 wird in bekannter Weise sowohl der Raum oberhalb als auch der Raum unterhalb der Noppenbleche 11 mit Zementmörtel 16 gefüllt. Hiezu dienen bekannte Einspritzpumpen. 



   Patentansprüche : 
1 Verfahren zum nachträglichen Isolieren von Mauern gegen aufsteigende Feuchtigkeit, bei dem in die Mauern mittels einer   Sägevorrichtung   eine horizontale Trennfuge eingearbeitet wird und in die Trennfuge Isolierplatten aus einem metallischen Blech mit nach belden
Seiten ausragenden Vorsprüngen eingeschoben werden und anschliessend sowohl der
Raum zwischen dem Blech und dem oberhalb davon befindlichen Mauerwerk als auch der
Raum zwischen dem Blech und dem unterhalb davon befindlichen Mauerwerk mit Mörtel gefüllt wird, dadurch gekennzeichnet, dass als Blech ein Blech mit punktförmigen
Vorsprüngen, ein Noppenblech, eingeschoben wird.

Claims (1)

  1. 2 Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Noppenbleche verwendet werden, die In an sich bekannter Weise in Einschubrichtung an einer Seite eine nach oben offene Sicke und an der anderen Seite eine nach unten offene Sicke aufweisen, deren Höhe gleich der Höhe der Noppen ist, wobei über die nach oben offene Sicke des einen eingeschobenen Noppenbleches die nach unten offene Sicke des nächsten Noppenbleches geschoben wird.
    3 Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass fur das Herstellen der Trennlage ein motorisch angetriebenes, umlaufendes, mit Diamanten besetztes Sägeseil verwendet wird.
AT16097A 1997-01-31 1997-01-31 Verfahren zum nachträglichen isolieren von mauern AT406173B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT16097A AT406173B (de) 1997-01-31 1997-01-31 Verfahren zum nachträglichen isolieren von mauern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT16097A AT406173B (de) 1997-01-31 1997-01-31 Verfahren zum nachträglichen isolieren von mauern

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA16097A ATA16097A (de) 1999-07-15
AT406173B true AT406173B (de) 2000-03-27

Family

ID=3483150

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT16097A AT406173B (de) 1997-01-31 1997-01-31 Verfahren zum nachträglichen isolieren von mauern

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT406173B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT335689B (de) * 1975-08-21 1977-03-25 Haboeck Herwig Verfahren zum trockenlegen feuchter mauern
DE3434097A1 (de) * 1984-09-17 1986-03-27 Bautenschutz Helmerich GmbH, 8742 Bad Königshofen Verfahren zum trockenlegen von waenden
EP0359033A1 (de) * 1988-08-31 1990-03-21 Ivan Klanecek Verfahren zur Sanierung der horizontalen Hydroisolierung der Mauern von Bauwerken

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT335689B (de) * 1975-08-21 1977-03-25 Haboeck Herwig Verfahren zum trockenlegen feuchter mauern
DE3434097A1 (de) * 1984-09-17 1986-03-27 Bautenschutz Helmerich GmbH, 8742 Bad Königshofen Verfahren zum trockenlegen von waenden
EP0359033A1 (de) * 1988-08-31 1990-03-21 Ivan Klanecek Verfahren zur Sanierung der horizontalen Hydroisolierung der Mauern von Bauwerken

Also Published As

Publication number Publication date
ATA16097A (de) 1999-07-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2004164A1 (de) Fugendichtung
DE2128957A1 (de)
AT406173B (de) Verfahren zum nachträglichen isolieren von mauern
DE1946254A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von Betonbauelementen
EP0359033B1 (de) Verfahren zur Sanierung der horizontalen Hydroisolierung der Mauern von Bauwerken
DE3938541C2 (de)
DE19720637C1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Bauteils aus Stahlbeton und Schalung zur Durchführung des Verfahrens
DE9216817U1 (de) Maueranschlußanker
DE3705722C2 (de)
DE1559491B1 (de) Fugenausbildung zwischen betonfertigbauteilen mit querlaufendem spanngliedkanal sowie verfahren zu ihrer herstellung
DE2329943A1 (de) Gittertraeger
AT409984B (de) Feuchtigkeitssperre, isolierplatte für eine solche feuchtigkeitssperre, verfahren sowie vorrichtung zum herstellen der feuchtigkeitssperre und führungsstück zur verwendung bei diesem verfahren
DE3131123C2 (de) Bewehrungselement
DE102006029102A1 (de) Wannenförmiges Betonfundament, insbesondere für Hochspannungstransformatoren, sowie Seitenwandelement und Verfahren zur Herstellung des Betonfundamentes
DE2364738A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur durchfuehrung von massenaustauschvorgaengen
DE806900C (de) Schalungsfreie Stahlbetonrippendecke mit Fertigbalken, Fuellkoerpern und Ortsbeton
DE4007977A1 (de) Deckenfeld fuer deckenkonstruktionen mit einer oder mehreren stuetzweiten sowie verfahren zum herstellen des deckenfeldes
DE2818430C2 (de) Verfahren zum Unterfüllen einer etwa waagerechten Fläche eines Baukörpers sowie Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens
AT332065B (de) Verfahren zur herstellung eines deckenartigen stahlbetontragwerkes aus stahlbetonteilen
DE2842172C3 (de) Schaltafel
DE2423264A1 (de) Verfahren zur errichtung von bauwerken
DE2720361A1 (de) Fussboden-montageplatte, verfahren zum herstellen dieser montageplatte und vorrichtung zum durchfuehren dieses verfahrens
DE2533025B2 (de) Verfahren zur herstellung von dreischaligen schornsteinfertigteilen
DE2354694A1 (de) Quertraeger mit offenem gitter
DE102005013994A1 (de) MIP mit Filigranträgern

Legal Events

Date Code Title Description
EIH Change in the person of patent owner
MK07 Expiry

Effective date: 20170131