AT406173B - Verfahren zum nachträglichen isolieren von mauern - Google Patents
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum nachträglichen Isolieren von Mauern gegen aufsteigende Feuchtigkeit, bei dem in die Mauern mittels einer Sägevorrichtung eine horizontale Trennrüge eingearbeitet wird und in die Trennfuge Isolierplatten eingeschoben werden Bei bekannten Verfahren dieser Art (AT 389 546 B) bestehen die Isolierplatten aus Kunststoff, die so eingeschoben werden, dass sich benachbarte Isolierplatten überlappen Nach dem Einschieben dieser Isolierplatten werden Kunststoffkeile eingeschlagen, die Öffnungen bzw Kanäle aufweisen. Der Raum zwischen den Kunststoffkeilen sowie deren Kanäle und Öffnungen werden mit Zementmörtel gefüllt, um eine Kraftübertragung bzw. eine Abstützung der Mauer zu erreichen Bei höheren Vertikallasten bzw. dem Auftreten von Horizontatschüben Im Bereich der Isolierebene kann bei diesen bekannten Verfahren die Sicherheit der Abstützung zu gering sein Die Erfindung hat es sich daher zum Ziel gesetzt, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem auch bei hohen Vertikallasten und dem Auftreten von Horizontalschüben im Bereich der Isolierebene eine sichere Abstützung des Mauerwerkes erreicht werden kann Das erfindungsgemässe Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass Isolierplatten aus einem metallischen Noppenblech mit nach beiden Seiten ausragenden Noppen eingeschoben werden und anschliessend sowohl der Raum zwischen dem Noppenblech und dem oberhalb davon befindlichen Mauerwerk als auch der Raum zwischen dem Noppenblech und dem unterhalb davon befindlichen Mauerwerk mit Mörtel gefüllt wird. Die nach beiden Seiten vorragenden Noppen der beim erfindungsgemäss verwendeten Verfahren verwendeten Isolierplatten verkrallen sich in dem eingespritzten Mörtel und dieser verbindet sich mit dem Mauerwerk. Dadurch ist eine Verschiebung ausgeschlossen und auch hohe Vertikallasten werden sicher übertragen. Bei einer zweckmässigen Ausführungsform der Erfindung werden Noppenbleche verwendet, die in Einschubrichtung an einer Seite eine nach oben offene Sicke und an der anderen Seite eine nach unten offene Sicke aufweisen, wobei über die nach oben offene Sicke des einen eingeschobenen Noppenbleches die nach unten offene Sicke des nächsten Noppenbleches geschoben wird Dadurch wird eine sichere gegenseitige Verankerung der aneinander anschliessenden Noppenbleche und gleichzeitig auch eine Abdichtung an den Anschlussstellen erreicht Zweckmässig ist bei einem derartigen Noppenblech die Höhe der Sicken gleich der Höhe der Noppen. Dadurch wirken die Sicken auch als verankemde Noppen. Bei der Durchführung des erfindungsgemassen Verfahrens hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn für das Herstellen der Trennfuge ein motorisch angetriebenes, umlaufendes, mit Diamanten besetztes Sageseil verwendet wird. Nachstehend ist die Erfindung an Hand der Zeichnungen näher erläutert, ohne auf die in den Zeichnungen dargestellten Einzelheiten beschrankt zu sein. Dabei stellt die Fig. 1 schematisch ein Stück Mauerwerk dar, das mittels des erfindungsgemassen Verfahrens nachträglich isoliert wird und Fig. 2 gibt einen Vertikalschnitt durch ein isoliertes StOck Mauerwerk wieder Die Fig 3 zeigt In kleinerem Massstab ein Noppenblech. Gemäss Fig. 1 wird in ein Mauerwerk 1 mittels einer Sagevorrichtung 3 eine horizontale Trennfuge 2 eingearbeitet. Die Sagevorrichtung 3 besteht aus einem Sägesei ! 4, das mit Diamanten besetzt ist. Das Sageseil4 wird über Umlenkrollen 5 und eine Bohrung 6 im Mauerwerk 1 zu einer Antriebsscheibe 7 gerührt. Die vom Sägeseii 4 teilweise umschlungene Antriebsscheibe 7 ist In einem Gestell 8 in Richtung des Pfeiles 9 bewegbar. Durch diese Bewegung wird der jeweils in der Trennfuge 2 befindliche Teil des Sageseiies in Richtung des Pfeiles 10 verschoben und dadurch im Zusammenwirken mit der Umlaufbewegung des Sägeseiles 4 die Trennfuge 2 hergestellt. Nach dem Herstellen einer genügend breiten Trennfuge 2 werden in diese aus Metall bestehende Noppenbleche 11 eingeschoben. Wie insbesondere aus den Fig 2 und 3 ersichtlich ist, besitzen die Noppenbleche 11 nach oben weisende Noppen 12 und nach unten weisende Noppen 13 überdies sind die Noppenbieche 11 an ihrem einen, quer zum Mauerwerk 1 verlaufenden seitlichen Rand mit einer nach oben offenen Sicke 14 und an ihrem gegenüberliegenden Rand mit einer nach unten offenen Sicke 15 versehen. Das Einschieben der Noppenbleche 11 erfolgt dabei derart, dass Ober die nach oben offene Sicke 14 des bereits eingeschobenen Noppenbleches 11 das anschliessende Noppenblech 11 mit der nach unten offenen Sicke 15 geschoben wird. Die Höhe h der Sicken 14 und 15 ist dabei gleich der Höhe h der <Desc/Clms Page number 2> Noppen 12 und 13 Dadurch wirken die Sicken 14 und 15 gleichzeitig auch als verankernde Noppen. Nach dem Einschieben der Noppenbleche 11 wird in bekannter Weise sowohl der Raum oberhalb als auch der Raum unterhalb der Noppenbleche 11 mit Zementmörtel 16 gefüllt. Hiezu dienen bekannte Einspritzpumpen. Patentansprüche : 1 Verfahren zum nachträglichen Isolieren von Mauern gegen aufsteigende Feuchtigkeit, bei dem in die Mauern mittels einer Sägevorrichtung eine horizontale Trennfuge eingearbeitet wird und in die Trennfuge Isolierplatten aus einem metallischen Blech mit nach belden Seiten ausragenden Vorsprüngen eingeschoben werden und anschliessend sowohl der Raum zwischen dem Blech und dem oberhalb davon befindlichen Mauerwerk als auch der Raum zwischen dem Blech und dem unterhalb davon befindlichen Mauerwerk mit Mörtel gefüllt wird, dadurch gekennzeichnet, dass als Blech ein Blech mit punktförmigen Vorsprüngen, ein Noppenblech, eingeschoben wird.
Claims (1)
- 2 Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Noppenbleche verwendet werden, die In an sich bekannter Weise in Einschubrichtung an einer Seite eine nach oben offene Sicke und an der anderen Seite eine nach unten offene Sicke aufweisen, deren Höhe gleich der Höhe der Noppen ist, wobei über die nach oben offene Sicke des einen eingeschobenen Noppenbleches die nach unten offene Sicke des nächsten Noppenbleches geschoben wird.3 Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass fur das Herstellen der Trennlage ein motorisch angetriebenes, umlaufendes, mit Diamanten besetztes Sägeseil verwendet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT16097A AT406173B (de) | 1997-01-31 | 1997-01-31 | Verfahren zum nachträglichen isolieren von mauern |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT16097A AT406173B (de) | 1997-01-31 | 1997-01-31 | Verfahren zum nachträglichen isolieren von mauern |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA16097A ATA16097A (de) | 1999-07-15 |
| AT406173B true AT406173B (de) | 2000-03-27 |
Family
ID=3483150
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT16097A AT406173B (de) | 1997-01-31 | 1997-01-31 | Verfahren zum nachträglichen isolieren von mauern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT406173B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT335689B (de) * | 1975-08-21 | 1977-03-25 | Haboeck Herwig | Verfahren zum trockenlegen feuchter mauern |
| DE3434097A1 (de) * | 1984-09-17 | 1986-03-27 | Bautenschutz Helmerich GmbH, 8742 Bad Königshofen | Verfahren zum trockenlegen von waenden |
| EP0359033A1 (de) * | 1988-08-31 | 1990-03-21 | Ivan Klanecek | Verfahren zur Sanierung der horizontalen Hydroisolierung der Mauern von Bauwerken |
-
1997
- 1997-01-31 AT AT16097A patent/AT406173B/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT335689B (de) * | 1975-08-21 | 1977-03-25 | Haboeck Herwig | Verfahren zum trockenlegen feuchter mauern |
| DE3434097A1 (de) * | 1984-09-17 | 1986-03-27 | Bautenschutz Helmerich GmbH, 8742 Bad Königshofen | Verfahren zum trockenlegen von waenden |
| EP0359033A1 (de) * | 1988-08-31 | 1990-03-21 | Ivan Klanecek | Verfahren zur Sanierung der horizontalen Hydroisolierung der Mauern von Bauwerken |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA16097A (de) | 1999-07-15 |
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