AT40474B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glühfäden. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glühfäden.

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AT40474B
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filaments
press
drying chamber
mouthpiece
carborundum
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Georges Michaud
Eugene Delasson
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Georges Michaud
Eugene Delasson
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und    Vorric'htung zur Herstellung   von   Glühfäden.   



   Die vorliegende Einrichtung bezieht sich auf die im Stammpatente Nr. 40473 beschriebene Erfindung zur Herstellung von   Glühfäden   für Leucht-und Heizzwecke in einem kontinuierlichen Arbeitsgange durch Schmelzen von Aluminiumoxyd,   Magnesiumoxyd,     Calciumoxyd   oder Siliciumoxyd einzeln oder im Gemenge unter Zusatz der Oxyde des Ceriums oder Thoriums oder anderer seltener Erdmetalle, welche Erfindung darin besteht, dass das zu verschmelzende Material durch Vermittlung von Bindemitteln, wie Schmierseife, in eine plastische Masse übergeführt und sodann mit Hilfe einer Presse zu vollen oder   röhrenförmigen   Fäden verformt wird, worauf die Ver- 
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Den Gegenstand der vorliegenden weiteren Ausbildung bildet eine Vorrichtung,

   welche zur   Ausführung   des im   Stammpatente   beschriebenen Verfahrens   bestimmt   ist ; diese Vorrichtung 
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 striingen und ermöglicht überdies die Herstellung von Gliihlampennctzen durch kreuzweise übereinanderlegung solcher paralleler Fadenstränge. 



   In der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch den Apparat ;
Fig. 2 ist eine Ausführungsform der Presse mit mehreren   Fadenaustrittsönnungen.   



   Fig. 3 stellt einen   Längsschnitt   durch die Schneidevorrichtung der in Fig. 1 veranschaulichten Maschine dar ; 
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Die Vorrichtung besteht gleichwie die im   Stamn. patente   beschriebene Maschine aus einer die teigige Paste 1 der Oxyde zu Fadensträngen verarbeitenden Presse 2 und einem zum Ver-   schmelzen   der Glühfäden dienenden elektrischen Brennofen. Die bei dieser Ausführung vorzugs-   weise verwendete Presse 14 (Fig. 2) ist mit einem Mundstücke versehen, welches an seinem unteren   Ende eine Anzahl Löcher 15 für die Fadenbildung besitzt, so dass das   Pressgut   in   mehreren zu   einander parallel laufenden Fadensträngen ausläuft.

   Diese Fäden legen sich auf Platten aus Carborundum oder aus   anderem   feuerfestem Material   3,   auf welchen sie   gleichzeitig   (bei dieser 
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Die auf den Platten   liegenden Faden werden zunächst   in   eine Trockenkammer   5 und sodann durch den Brennofen 6 hindurchgeführt. Die Vorschubbewegung der   Carborundumptatten erfolgt   durch ein auf geeignete Weise in   Umlauf verSetzteS   endloses Band 7 bezw. durch die auf der   Umnache dieses Bandes angeordneten   Nasen 8. Unmittelbar hinter dem Mundstiicke der Presse 
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   stranncs statt.   



   Der in den Brennofen reielhende Teil 9   der Trockenkammer   ist von   einer Kohlenschicht 10   und einer Karborundumschicht 11 umgeben. 12 stellt eine Ofenelektrode, 13 das Heissluft- und 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Behufs Herstellung   der Gluhjadennetze   wird in folgender Weise vorgegangen :
Die mit den parallelen, in der gewünschten Länge zugeschnittenen   Fadcnstriugen   belegte   Carborundumplatte   wird in der   gewöhnlichen   Weise in die Trockenkammer 5 eingeschoben, um dort eine Vortrocknung zu erfahren. Vor dem Eintritt in den Brennofen wird jedoch die Platte wieder bis unter das   Mundstück   der Presse zurückgebracht und sodann in einer um 900 gewendeten Lage mit einer zweiten Schichte von Glühfäden beschickt, welche dergestalt mit der unteren Schichte ein Gitter bildet. Nunmehr wird die Platte abermals in den Trockenraum 5 und sodann in den elektrischen Brennofen eingeführt, wo einerseits die Verschmelzung der einzelnen Glib- 
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 verschmolzen werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur Herstellung von Glühfäden für Leucht-und Heizzwecke gemäss Stammpatent Nr. 40473, gekennzeichnet durch die Verbindung einer vorzugsweise mit mehreren Kaliber- Öffnungen versehenen Strang-oder Zylinderpresse mit unterhalb des Mundstückes gelagerten, für die Auflage der Glühfäden bestimmten Platten aus feuerfestem Material, welche vermittels einer Transportvorrichtung durch eine Trockenkammer und hierauf durch einen elektrischen Brennofen geschoben werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung von Glühnetzen mit Vorrichtungen der in Anspruch 1 gekennzeichneten Art, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den zugeschnittenen Glühfäden belegten Carborundumplatten nach dem Einschieben in die Trockenkammer wieder unter das Mundstück der Presse zurückgebracht und in einer um 900 gewendeten Lage mit einer zweiten Schicht vun Glühfäden beschickt werden, worauf sie abermals in die Trockenkammer und schliesslich durch den Brennofen geführt werden.
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