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Verfahren und Vorric'htung zur Herstellung von Glühfäden.
Die vorliegende Einrichtung bezieht sich auf die im Stammpatente Nr. 40473 beschriebene Erfindung zur Herstellung von Glühfäden für Leucht-und Heizzwecke in einem kontinuierlichen Arbeitsgange durch Schmelzen von Aluminiumoxyd, Magnesiumoxyd, Calciumoxyd oder Siliciumoxyd einzeln oder im Gemenge unter Zusatz der Oxyde des Ceriums oder Thoriums oder anderer seltener Erdmetalle, welche Erfindung darin besteht, dass das zu verschmelzende Material durch Vermittlung von Bindemitteln, wie Schmierseife, in eine plastische Masse übergeführt und sodann mit Hilfe einer Presse zu vollen oder röhrenförmigen Fäden verformt wird, worauf die Ver-
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Den Gegenstand der vorliegenden weiteren Ausbildung bildet eine Vorrichtung,
welche zur Ausführung des im Stammpatente beschriebenen Verfahrens bestimmt ist ; diese Vorrichtung
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striingen und ermöglicht überdies die Herstellung von Gliihlampennctzen durch kreuzweise übereinanderlegung solcher paralleler Fadenstränge.
In der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch den Apparat ;
Fig. 2 ist eine Ausführungsform der Presse mit mehreren Fadenaustrittsönnungen.
Fig. 3 stellt einen Längsschnitt durch die Schneidevorrichtung der in Fig. 1 veranschaulichten Maschine dar ;
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Die Vorrichtung besteht gleichwie die im Stamn. patente beschriebene Maschine aus einer die teigige Paste 1 der Oxyde zu Fadensträngen verarbeitenden Presse 2 und einem zum Ver- schmelzen der Glühfäden dienenden elektrischen Brennofen. Die bei dieser Ausführung vorzugs- weise verwendete Presse 14 (Fig. 2) ist mit einem Mundstücke versehen, welches an seinem unteren Ende eine Anzahl Löcher 15 für die Fadenbildung besitzt, so dass das Pressgut in mehreren zu einander parallel laufenden Fadensträngen ausläuft.
Diese Fäden legen sich auf Platten aus Carborundum oder aus anderem feuerfestem Material 3, auf welchen sie gleichzeitig (bei dieser
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Die auf den Platten liegenden Faden werden zunächst in eine Trockenkammer 5 und sodann durch den Brennofen 6 hindurchgeführt. Die Vorschubbewegung der Carborundumptatten erfolgt durch ein auf geeignete Weise in Umlauf verSetzteS endloses Band 7 bezw. durch die auf der Umnache dieses Bandes angeordneten Nasen 8. Unmittelbar hinter dem Mundstiicke der Presse
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stranncs statt.
Der in den Brennofen reielhende Teil 9 der Trockenkammer ist von einer Kohlenschicht 10 und einer Karborundumschicht 11 umgeben. 12 stellt eine Ofenelektrode, 13 das Heissluft- und
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Behufs Herstellung der Gluhjadennetze wird in folgender Weise vorgegangen :
Die mit den parallelen, in der gewünschten Länge zugeschnittenen Fadcnstriugen belegte Carborundumplatte wird in der gewöhnlichen Weise in die Trockenkammer 5 eingeschoben, um dort eine Vortrocknung zu erfahren. Vor dem Eintritt in den Brennofen wird jedoch die Platte wieder bis unter das Mundstück der Presse zurückgebracht und sodann in einer um 900 gewendeten Lage mit einer zweiten Schichte von Glühfäden beschickt, welche dergestalt mit der unteren Schichte ein Gitter bildet. Nunmehr wird die Platte abermals in den Trockenraum 5 und sodann in den elektrischen Brennofen eingeführt, wo einerseits die Verschmelzung der einzelnen Glib-
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verschmolzen werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Herstellung von Glühfäden für Leucht-und Heizzwecke gemäss Stammpatent Nr. 40473, gekennzeichnet durch die Verbindung einer vorzugsweise mit mehreren Kaliber- Öffnungen versehenen Strang-oder Zylinderpresse mit unterhalb des Mundstückes gelagerten, für die Auflage der Glühfäden bestimmten Platten aus feuerfestem Material, welche vermittels einer Transportvorrichtung durch eine Trockenkammer und hierauf durch einen elektrischen Brennofen geschoben werden.