DE960320C - Temperaturfuehler, sowie Verfahren und Vorrichtungen zu ihrer Herstellung - Google Patents

Temperaturfuehler, sowie Verfahren und Vorrichtungen zu ihrer Herstellung

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DE960320C
DE960320C DEG17033A DEG0017033A DE960320C DE 960320 C DE960320 C DE 960320C DE G17033 A DEG17033 A DE G17033A DE G0017033 A DEG0017033 A DE G0017033A DE 960320 C DE960320 C DE 960320C
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Germany
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conductor
pipe
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electrical conductor
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DEG17033A
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English (en)
Inventor
Rupert Griffiths
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Wilkinson Sword Ltd
Graviner Manufacturing Co Ltd
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Wilkinson Sword Ltd
Graviner Manufacturing Co Ltd
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B1/00Details of electric heating devices
    • H05B1/02Automatic switching arrangements specially adapted to apparatus ; Control of heating devices
    • H05B1/0227Applications
    • H05B1/023Industrial applications
    • H05B1/0236Industrial applications for vehicles
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K7/00Measuring temperature based on the use of electric or magnetic elements directly sensitive to heat ; Power supply therefor, e.g. using thermoelectric elements
    • G01K7/16Measuring temperature based on the use of electric or magnetic elements directly sensitive to heat ; Power supply therefor, e.g. using thermoelectric elements using resistive elements
    • G01K7/22Measuring temperature based on the use of electric or magnetic elements directly sensitive to heat ; Power supply therefor, e.g. using thermoelectric elements using resistive elements the element being a non-linear resistance, e.g. thermistor
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
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    • HELECTRICITY
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    • H05B1/02Automatic switching arrangements specially adapted to apparatus ; Control of heating devices

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Description

  • Temperaturfühler, sowie Verfahren und Vorrichtungen zu ihrer Herstellung Die Erfindung betrifft Temperaturfühler und Verfahren und Vorrichtungen zu ihrer Herstellung.
  • Temperaturfühler nach der Erfindung sind besonders geeignet für Verwendung in Flugzeugen, wo ihre Aufgabe darin besteht, das Vorhandensein einer bestimmten Temperatur, beispielsweise ausbrechende Flammen oder Überhitzungen, anzuzeigen.
  • Bekannt sind Temperaturfühler mit zwei mit Abstand voneinander angeordneten elektrischen Leitern, deren Zwischenraum ein wärmeempfindliches, bei höherer Temperatur erweichendes Material von mit steigender Temperatur sinkendem elektrischem Widerstand und außerdem feuerfestes Material enthält, das einer Bewegung der beiden Leiter aufeinander zu bei erweichtem wärmeempfindlichem Stoff entgegenwirkt.
  • Nach der Erfindung ist bei Temperaturfühlern dieser Gattung das feuerfeste Material in Form von kontinuierlich über die Länge des Temperaturfühlers verteilten feinen Teilchen in dem wärmeempfindlichen Material eingebettet.
  • Es sind bei Temperaturfühlern zur Verhinderung eines Kurzschlusses dienende isolierende Endscheiben bekannt, zwischen denen der innere Leiter ausgespannt ist. Durch solche Endanschlüsse kann jedoch eine Bewegung des inneren Leiters in Richtung nach dem äußeren Leiter beim Umwickeln eines Flugmotors mit dem Fühler und damit Verbiegen des Fühlers über seine ganze Länge nicht verhindert werden.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung sind bei Temperaturfühlern dieser Art, bei denen der eine Leiter eine den zweiten Leiter aufnehmende äußere Hülse bildet, die genannten Teilchen vorwiegend in der Nähe des inneren Leiters angeordnet. Diese Teilchen bestehen vorzugsweise aus Tonerde Wenn der genannte wärmeempfindliche Stoff aus Glas besteht, wird nach einem Merkmal der Erfindung mindestens einer der beiden Leiter mit Kupfer überzogen.
  • Der neue Temperaturfühler läßt sich nach verschiedenen Verfahren herstellen. Nach einem besonderen geeigneten Verfahren wird ein Rohr aus einem glasartigen Stoff von einem Ende aus fortschreitend aufgeschmolzen und dabei ein durch das Rohrinnere geführter länglicher elektrischer Leiter in bezug auf den geschmolzenen Teil des Rohres bewegt mit dem Ziel, von dem geschmolzenen Glas des Rohres auf dem Leiter einen Überzug zu bilden, während die genannten losen Teilchen in das Rohr eingebracht und in dem glas artigen Überzug des Leiters eingebettet werden und anschließend ein zweiter länglicher elektrischer Leiter außen auf den glasartigen Überzug aufgebracht.
  • Für derartige Fertigungsverfahren sind aus folgenden Teilen bestehende Vorrichtungen vorgesehen: Mittel zum Halten des Rohres aus glasartigem Stoff, Mittel zum Aufschmelzen des Rohres, Mittel zum Durchziehen eines elektrischen Leiters durch das Rohrinnere, Mittel zum Bewegen des Rohres in bezug auf die Schmelzvorrichtung in dem Maße, wie Schmelzfluß auf den Leiter abge--zogen wird, wodurch die Zuführung geschmolzenen Glases aufrechterhalten wird, und Mittel zum Einbringen der genannten losen Teilchen in den Zwischenraum zwischen das Rohr und den elektrischen Leiter.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform eines Temperaturfühlers nach der Erfindung und Verfahren zu seiner Herstellung werden im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung ist in schematischer Darstellung Fig. 1 die Seitenansicht eines kleinen Teiles eines fertigen Fühlers im Schnitt, Fig. 2 ein Fühler im Endzustand eines Fertigungsverfahrens, Fig. 3 die Seitenansicht einer Ausführungsform einer Einrichtung zur Herstellung des Fühlers im Teilschnitt und Fig. 4 ein Schnitt durch den Fühler in einem Zwischenzustand der Fertigung.
  • In seiner bevorzugten Ausführungsform nach Fig. I besteht der Fühler aus einem inneren Drahtleiter I0, einer äußeren leitenden Hülse II, einer Füllung aus wärmeempfindlichem Stoff 12 und in den wärmeempfindlichen Stoff 12 eingebetteten losen Teilchen 13 eines feuerfesten Stoffes. Normalerweise ist der fertige Fühler an beiden Enden mit einem Anschlußstecker bzw. einer Anschluß: buchse versehen.
  • Für die dargestellte Ausführungsform ist als wärmeempfindlicher Stoff 12 Glas gewählt, wobei unter dieser Bezeichnung alle glasartigen Stoffe zu verstehen sind. Es lassen sich viele unterschiedliche Glassorten für den Fühler verwenden, wenn sie nur bei niedrigen Temperaturen einen sehr hohen elektrischen Widerstand aufweisen und damit praktisch einen guten Isolierstoff darstellen und außerdem ihren Widerstand mit steigender Temperatur gegebenenfalls so weit vermindern, daß sie tatsächlich einen guten elektrischen Leiter darstellen.
  • Normalerweise wird eine Anzeige durch Anlegen einer Spannung an beide Leiter bewirkt, wobei der Stromdurchgang nach Erreichen der bestimmten Temperatur, bei der der Widerstand auf einen niedrigen Wert gesunken ist, zur Betätigung einer geeigneten Anzeige- bzw. Warnvorrichtung ausgenutzt wird. Der Verlauf der Temperatur-Widerstands-Kurve eines derartigen Glases hängt von seiner Zusammensetzung ab, so daß sich durch Verwendung einer entsprechenden Mischung eine Anzeige bei bestimmten Temperaturen erreichen läßt.
  • Für diese Zwecke geeignete Gläser sind beispielsweise das Sodaglas »X8« oder das Bleiglas »L 1 « und das unter dem Warenzeichen »Kodial« bekannte Borsilikatglas. Für den inneren Leiter läßt sich beispielsweise ein Draht aus einer unter der Bezeichnung »Nichrome« bekannten Nickel-Chrom-Legierung im Verhältnis So °/ zu 20 0/o verwenden oder ein Nickel-Eisen-Draht mit Kupferbelag und Borzusatz, wie er allgemein bei der Herstellung von Glühlampen Verwendung findet. Der äußere Leiter besteht aus einer Hülse aus rostfreiem Stahl. Andere geeignete Stoffe für die Leiter sind Drähte und Rohre aus Nickel-Eisen-Legierungen, beispielsweise »Nilo K« oder »Nilo 50«.
  • Von Temperaturfühlern für Flugzeuge wird gefordert, daß sie Temperaturen von über I000° C einige Minuten aushalten und danach noch einwandfrei arbeiten. Bei derartigen Temperaturen wird das Glas schon verhältnismäßig weich, und es besteht die Gefahr, daß die beiden Leiter miteinander in Berührung treten und der Fühler seinen Zweck verfehlt. Um einen Kontakt zwischen den beiden Leitern zu verhindern oder zumindest die Wahrscheinlichkeit, daß dies geschieht, einzuschränken, sind die losen Teilchen I3 eines feuerfesten Stoffes in dem Zwischenraum zwischen den beiden Leitern vorgesehen. Es können hierfür verschiedene Stoffe verwendet werden, vorausgesetzt daß sie bei der Höchsttemperatur, für die der Fühler ausgelegt ist, noch nicht wesentlich erweichen.
  • Als geeigneter Stoff wurde Tonerde mit der unter der Handelsbezeichnung »No. I20 grat« vertriebenen Korngröße gefunden.
  • Bei der Herstellung eines Fühlers nach der Darstellung in Fig. I kann der Glasüberzug mit den eingebetteten Teilchen durch Verwendung einer geeigneten Schmelzvorrichtung sehr wohl auch durch Bewegen des Drahtes gegenüber dem geschmolzenen Glas von Hand aufgebracht werden.
  • Beispielsweise kann der innere Leiter in ein Glasrohr eingeführt und der Zwischenraum zwischen Glas und Draht mit den feuerfesten Teilchen angefüllt werden. Das Glasrohr wird darauf fortschreitend von einem Ende aus erwärmt und zum Erweichen gebracht, während der Draht hindurchgezogen wird, um das Glas auf den Draht aufzubringen. Dabei werden die feuerfesten Teilchen in dem Glas eingebettet. Wie in Fig. I angedeutet ist, ergibt dieses Verfahren die höchste Konzentration feuerfester Teilchen in der Nähe des inneren Leiters. Diese Art der Verteilung ist jedoch nicht wesentlich. Durch richtiges Abstimmen der Schmelzgeschwindigkeit des Glases auf die Relativbewegung von Glas und Draht bildet sich ein ziemlich gleichmäßiger Überzug von Glas mit den eingebetteten Teilchen. Zur Herstellung eines koaxialen Fühlers wird der mit Überzug versehene Draht darauf in die äußere Leiterhülse II eingebracht, die anschließend durch ein geeignetes Arbeitsverfahren in innige Berührung mit dem Glasüberzug gebracht wird, beispielsweise durch Ziehen in einem oder mehreren Ziehringen 14 nach der schematischen Darstellung in Fig. 2, durch Reckstauchen oder durch Pressen. Um ausreicilenden Kontakt zwischen dem Glas und dem inneren Leiter zu erhalten, ist der Überzug auf dem Draht nach dem ersten Herstellungsgang gegebenenfalls noch einmal aufzuschmelzen und der Fühler bei oder nach dem Aufbringen des äußeren Leiters noch einmal zu erwärmen, um einen besseren Kontakt zwischen dem .äußeren Leiter und dem Glasüberzug zu erhalten.
  • Als Beispiel kann hier angeführt werden, daß Temperaturfühler nach der Erfindung mit einem Außendurchmesser von 0,065" (I,65 mm) bis o,oog" (2,29 mm) und einem inneren Leiter nach Standard Wire Gauge (Standard - Drahtlehre) Nr. 29 hergestellt wurden.
  • Eine Mechanisierung des beschriebenen Fertigungsverfahrens für Temperaturfühler ist durchaus erwünscht und auch auf verschiedene Weise möglich. In Fig. 3 ist eine hierfür geeignete Einrichtung dargestellt. Sie besteht aus einem Ständer 20 mit einer Leitspindel 2I, auf der ein Träger 22 für das Glasrohr 23 angeordnet ist. Unter der Leitspindel 21 in Richtung der Spindelachse befindet sich eine beispielsweise mit Gas beheizte Schmelzvorrichtung 24. Der innere Leiter wird in Form eines Drahtes 25 von einer durch eine federbelastete Bremse 27 gespannten Trommel 26 abgezogen und über Umlenkrollen 28 im Oberteil des Ständers 20 durch einen Trichter 29 und ein den Trichter 29 nach unten verlängerndes Füllrohr 30 geführt. Das Füllrohr 30 befindet sich innerhalb des Glasrohres 23 und endet etwas oberhalb der Schmelzvorrichtung 24. Der Trichter 29 nimmt die feuerfesten Teilchen 3I auf, die durch das Füllrohr 30 fallen. Um ein Zusammenbacken oder Fest setzen der Teilchen zu verhindern, ist ein Vibrator 32 an dem Füllrohr 30 befestigt, der das Rohr in Schwingungen von geeigneter Frequenz bei.niedriger Amplitude versetzt.
  • Zu Beginn der Fertigung wird das Glasrohr 23 in die Schmelzvorrichtung 24 eingebracht und nach dem Aufschmelzen des Glases der Draht 25 nach unten gezogen, um das geschmolzene Glas auf den Draht aufzubringen. Darauf werden Walzen 33 an den Anfang des überzogenen Drahtes herangebracht und durch einen Motor 34 angetrieben, um den überzogenen Draht weiter nach unten durchzuziehen. In dem Maße, in dem durch den Draht Glas von dem Rohrende abgezogen wird, ist das Rohr 23 nach unten in die Schmelzvorrichtung hineinzubewegen. Zu diesem Zweck wird die Leitspindel 21 über ein Getriebe 35 mit veränderlicher Übersetzung vom Motor 34 angetrieben und der Träger 22 mit angemessener Geschwindigkeit nach unten verschoben. Aus Fig. 4, auf der das Rohr 23 und der Draht 25 in der Nähe der Schmelzzone in vergrößertem Maßstab dargestellt sind. geht hervor, daß der Durchmesser des Überzugs sehr viel kleiner als der Durchmesser des Rohres 23 ist, beispielsweise etwa gleich einem Sechstel, so daß die Abwärtsbewegung des Glasrohres 23 sehr viel langsamer erfolgt als die festgelegte Geschwindigkeit des überzogenen Drahtes. Das Geschwindigkeitsverhältnis läßt sich mittels des Getriebes 35 einstellen. Die Tatsache, daß beide Bewegungen von einer einzigen Antriebsquelle hergeleitet werden, trägt noch zu einer annähernd gleichförmigen Überzugs dicke bei. Gegebenenfalls kann eine optische Projektionseinrichtung 36 vorgesehen werden, die ein vergrößertes Bild des Überzugs erzeugt, so daß die Einstellung der Maschine durch visuelle Kontrolle laufend berichtigt werden kann.
  • Stellt sich ein nochmaliges Aufschmelzen des überzogenen Drahtes als erforderlich zum Benetzen der gesamten Drahtlänge mit dem Glas heraus, so kann dies mittels einer unterhalb der Walzen 33 anzuordnenden zweiten Schmelzvorrichtung 37 durchgeführt werden. Der Draht wird anschließend durch eine geeignete Führung 38 auf eine Bank 39 umgelenkt, wo er auf Länge zugeschnitten werden kann. Der Radius der Führung 38 ist ausreichend zu bemessen, um Beschädigungen des Drahtes, dessen Überzug in diesem Stadium noch nicht völlig durch und durch erstarrt ist, zu vermeiden.
  • Nach dem Zuschneiden auf Länge kann der Draht nach einem beliebigen, beispielsweise nach dem beschriebenen Verfahren mit der äußeren Hülse versehen werden. Selbstverständlich kann die Hülse auch unmittelbar auf den aus der Maschine nach Fig. 3 heraustretenden Draht aufgezogen werden.
  • In der Verbindung dieser beiden Arbeitsgänge zu einer kontinuierlichen Fertigung läßt sich jedoch kein besonderer Vorteil erblicken.
  • Wenn sich auch die Beschreibung und die Zeichnung ausschließlich auf Temperaturfühler mit koaxial angeordneten Leitern beziehen, ist die Erfindung doch keineswegs auf eine solche Anordnung beschränkt. Vielmehr können auch beide Leiter Drähte sein. Nach dem Uberziehen mit dem die feuerfesten Teilchen enthaltenden Glas werden diese Drähte in eine äußere Hülse eingeführt, die den wärmeempfindlichen Stoff aufnimmt, selbst jedoch nicht als Leiter dient. Bei dieser Ausführungsform ist nach dem Einführen der überzogenen Drähte gegebenenfalls noch weiteres Material in die Hülse einzubringen, um etwaige Hohlräume aufzufüllen.
  • PATGNTANSPRÜCHE: I. Temperaturfühler mit zwei mit Abstand voneinander angeo,rdneten elektrischen Leitern, deren Zwischenraum ein wärmeempfindliches, bei höherer Temperatur erweichendes Material von mit steigender Temperatur sinkendem elek trischem Widerstand und außerdem feuerfestes Material enthält, das einer Bewegung der beiden Leiter aufeinander zu bei erweichtem wärmeempfindlichem Stoff entgegenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß das feuerfeste Material in Form von kontinuierlich über die Länge des Temperaturfühlers verteilten feinen Teilchen in dem wärmeempfindlichen Material eingebettet ist.

Claims (1)

  1. 2. Temperaturfühler nach Anspruch I, wobei der eine Leiter eine den zweiten Leiter aufnehmende äußere Hülse bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Teilchen vorwiegend in der Nähe des inneren Leiters angeordnet sind.
    3. Temperaturfühler nach einem der Ansprüche I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Teilchen aus Tonerde bestehen, 4. Temperaturfühler nach einem der Ansprüche I bis 3, wobei der wärmeempfindliche Stoff aus Glas besteht, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der beiden Leiter mit Kupfer überzogen ist.
    5. Verfahren zur Herstellung von Temperaturfühlern nach einem der Ansprüche I bis 4, gekennzeichnet durch Aufschmelzen eines Rohres aus einem glasartigen Stoff fortschreitend von einem Ende aus, Bewegen eines durch das Rohrinnere geführten länglichen elektrischen Leiters relativ zu dem geschmolzenen Teil des Rohres, so daß yon dem geschmolzenen Glas des Rohres auf dem Leiter ein Überzug gebildet wird, Einbringen der genannten feinen Teilchen in das Rohr, die dadurch in dem glasartigen Überzug des Leiters eingebettet werden,- und anschließendes Aufbringen eines zweiten länglichen elektrischen Leiters außen auf den glasartigen Überzug.
    6. Verfahren nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch anschließendes Wiederaufschmelzen des glasartigen Überzuges auf dem Leiter.
    7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Relativgeschwindigkeit zwischen elektrischem Leiter und Rohr ein konstantes Vielfaches der Schmelzgeschwindigkeit in Längsrichtung des Rohres ist.
    8. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 5 bis 7, gekennzeichnet durch die Kombination von Mitteln zum Halten des Rohres aus glasartigem Stoff, Mitteln zum Aufschmelzen des Rohres, Mitteln zum Durchziehen eines elektrischen Leiters durch das Rohrinnere, Mitteln zum Bewegen des Rohres relativ zur Schmelzvorrichtung in dem Maße, wie Schmelzfluß auf den Leiter abgezogen wird, wodurch die Zuführung geschmolzenen Glases aufrechterhalten wird, und Mitteln zum Einbringen der genannten feinen Teilchen in den Zwischenraum zwischen das Rohr und den elektrischen Leiter.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Durchziehen des elektrischen Leiters durch das Rohr Walzen enthalten, die sich auf dem überzogenen Draht abrollen und derart angetrieben werden, daß sie den überzogenen Draht in Richtung von der Schmelzvorrichtung weg zu ziehen suchen.
    IO. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Bewegen des Rohres relativ zur Schmelzvorrichtung und die Mittel zum Durchziehen eines elektrischen Leiters durch das Rohrinnere von einer gemeinsamen Antriebsquelle angetrieben werden, wobei die tinterschiedl ichen GeschvVindigkeiten des Rohres und des Leiters durch Zwischenschalten eines Getriebes erreicht werden.
    II. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis IO, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Teilchen in den Zwischenraum zwischen Rohr und elektrischem Leiter durch ein iü den Zwischenraum eingesetztes zweites Rohr eingebracht werden.
    12. Vorrichtung nach Anspruch II, gekennzeichnet durch Mittel, die das zweite Rohr in Schwingungen versetzen und dadurch das Einbringen der Teilchen durch das zweite Rohr erleichtern.
    13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis I2, gekennzeichnet durch dicht neben den, Mitteln zum Durchziehen des Leiters durch das Rohr angeordneten Mitteln zum nochmaligen Aufschmelzen des Überzugs auf dem Leiter.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 477 348.
DEG17033A 1954-05-07 1955-04-30 Temperaturfuehler, sowie Verfahren und Vorrichtungen zu ihrer Herstellung Expired DE960320C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB960320X 1954-05-07

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1247180B (de) * 1960-06-09 1967-08-10 Graviner Manufacturing Co UEberhitzungs- und Feuerwarnsystem

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2477348A (en) * 1949-07-26 Thermoelectric apparatus

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