AT201191B - Verfahren zur Herstellung von stabförmigen Körpern aus Metalldraht, insbesondere von Stiften elektrischer Entladungsröhren, und nach diesem Verfahren hergestellter Metallkörper - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von stabförmigen Körpern aus Metalldraht, insbesondere von Stiften elektrischer Entladungsröhren, und nach diesem Verfahren hergestellter MetallkörperInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft die Herstellung von stabförmigen Metallkörpern, insbesondere von Stiften elektrischer Entladungsröhren durch Zerstückelung.
Bezüglich der Röhrenstifte besteht die Anforderung, dass sich die Enden derselben kontinuierlich verjüngen, also eine konische-bzw. halb-
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desAusbildung der äusseren Stiftsenden ist teils aus ästhetischen Gründen, teils deshalb vorteilhafter. weil die Entladungsröhre mit gegen das Ende sich kontinuierlich verjüngenden Stiften leichter in die Fassung eingesetzt werden kann.
Für die Herstellung derartiger sich kontinuierlich verjüngender Stifte sind zahlreiche Verfahren bekannt. Man hat Stifte mit konischem Ende z. B. auf die Weise hergestellt, dass man den als Ausgangsmaterial bestimmten Draht in gleiche Längen, z. B. mittels Scheren zerstückelt und hierauf die einzelnen Stifte z. B. durch Schleifen oder ein ähnliches Verfahren "zugespitzt" hat. Das zum Zuspitzen verwendete Gerät war jedoch recht kompliziert und es waren die Stiftenden bei gleichzeitig hoher Ausschusszahl nicht gleichmässig. Ein weiterer Nachteil dieses Verfahrens besteht darin,
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Silberschicht von den behandelten Teilen im Laufe des Zuspitzens abgeschliffen wurde. Einen weiteren Nachteil bedeutet der Umstand, dass die Streuung der Stifte in ihrer Länge übermässig hoch ist.
Das Verfahren ist demnach kompliziert,
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langsam durchführbar und das Fertigprodukt ist mit Rücksicht auf seine Ungleichmässigkeit sowohl
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punkten mangelhaft. Es wurde auch ein Verfahren vorgeschlagen, wonach die Stifte nach einem
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enden z. B. abzurunden.
Erfindungsgemäss werden stabförmige Metall-
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die Weise hergestellt, dass der als Ausgangsmaterial der stabförmigen Metallkörper bestimmte Metalldraht an einer Stelle auf die der bildsamen Phase des Drahtstoffes entsprechende Temperatur erhitzt und hierauf im Draht an der Erhitzung
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stellt wird, wodurch der Draht an der erhitzten Stelle reisst.
Wird dieses Verfahren an gleich langen Drahtabschnitten beliebiger Anzahl durchge- führe, so werden Stifte gleicher Länge gewonnen, deren durch Kontraktion entstandene Enden kon-
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oder stumpfkegel-Glasstäbe od. dgl. nach Erhitzung zu zerreissen, um damit zugespitzte Stücke zu erhalten).
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den erfindungsgemässen Vorgang in einer schematischen Skizze und die Fig. 2 den nach der Erfindung hergestellten Stift in vergrössertem Massstab.
Der auf die T rammel 1 gewickelte Draht 2 wird mit Hilfe der Krallen 3 in Richtung des Pfeiles4
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übereinstimmt.
Mit Hilfe einer Gasflamme 8 wird der sich vom Drahtende 6 in einem Abstand k befindende Drahtquerschnitt 7 auf eine der bildsamen Phase des Drahtstoffes entsprechende Temperatur erhitzt und hierauf der zwischen Drahtende 6 und Querschnitt 7 befindliche Abschnitt mir Hilfe der Krallen 3 in Richtung des Pfeiles 13 gezogen, wodurch in der bildsamen Umgebung des
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Querschnittes 7 eine Zugspannung in Längsrichtung entsteht, unter deren Einwirkung der Querschnitt 7 einer Kontraktion unterzogen wird und reisst.
Der Drahtabschnitt zwischen den Stellen 6
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welcher in vergrössertem Massstab in Fig. 2 dargestellt ist. Die beiden Enden 10 des Stiftes sind durch Kontraktion hergestellte, kegel-stumpf-
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kegelförmigetions-Reissen werden die Krallen 3 um den Hubk nach links in ihre mit gestrichelten Linien dargestellte Lage gebracht, und der Draht 2 beim Querschnitt 11 angefasst. Dieser Querschnitt 11 ist im gleichen Abstand vom Querschnitt 7 als dies beim vorherigen Querschnitt 12 vom Querschnitt 6 der Fall gewesen ist. Nun werden die Krallen 3 in ihre ursprüngliche mit dicken
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Verfahren wie vorher wiederholt usw.
Um die Erhitzungsdauer des Querschnittes 7 zu verkürzen, ist es zweckmässig, den in der Be-
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taktes 3 vorangehenden Abschnitt oder einen Teil 14 desselben vorzuwärmen, z. B. auf die in Fig. 1 dargestellte Weise, wonach der zu erhitzende Abschnitt als Widerstand in einen Stromkreis geschaltet wird.
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fach und kann mit Hilfe einer billigen Apparatur durchgeführt werden. Dabei ist es produktiver als die bisher bekannten Verfahren, d. h., dass mit Hilfe desselben in'der gleichen Zeiteinheit eine grössere Stückzahl zu erzielen ist. Die Längenstreuung der Stifte ist im Laufe einer Serienfertigung unter 0, 05%. Und wenn der als Ausgangsmaterial verwendete Draht oberflächlich mit Silber
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der Ausbildung der Kontraktionsfläche nicht versehrt.
Im obigen wurde das erfindungsgemässe Verfahren bloss an Hand einer Ausführungsart geschildert. Die Erhitzung des Querschnittes 7 kann auch in einem einzigen Vorgang, also ohne Vorwärmung erfolgen und es muss die Erhitzung
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Das Verfahren eignet sich nicht nur zum Herstellen von Entladungsröhrenstiften, sondern auch
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aus Draht. in kontinuierlichem Betrieb.
PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Herstellung von stabförmigen Körpern aus Metalldraht, insbesondere von Stiften elektrischer Entladungsröhren, dadurch gekennzeichnet, dass der Metalldraht (2) an einem bestimmten Querschnitt (7) auf eine der bildsamen Phase des Drahtstoffes entsprechende Temperatur erhitzt, sodann im Draht an der Erhitzungsstelle
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Claims (1)
- zeichnet, dass der Draht (2) um Längen, die der herzustellenden Stiftlänge (k) entsprechen, periodisch vorgeschoben und die Erhitzung zumindest teilweise in einem zwischen zwei Vorschuben vorhandenen Ruhezustand vorgenommen wird. EMI2.10 kennzeichnet, dass die Zugspannung und der periodische Vorschub des Drahtes (2) in einem auf eine der bildsamen Phase entsprechende Temperatur erhitzten Querschnitt (7) mittels Krallen ss' hervorgerufen wird.4. Verfahren nach Anspruch I, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhitzung in EMI2.11 zwischen zwei Vorschuben vorhandenen Ruhezustand erfolgt.5. Verfahren nach Anspruch l, 2,3 oder 4, da- EMI2.12 art vorgenommen wird, dass mindestens ein ! Teil (14) des der auf eine der bildsamen Phase zu- EMI2.13 Vorschubrichtung vorangehenden Abschnittes des Drahtes (2) als Widerstand in einen elektrischen Stromkreis eingeschaltet wird. 1 7. Stabförmiger Metallkörper, hergestellt nach dem Verfahren gemäss einem der Ansprüche l bis 6, insbesondere Stift für elektrische Entladungröhren, dadurch gekennzeichnet, dass seine beiden Enden aus sich verjüngenden, ihrem Wesen nach 1 kegel-und stumpfkegelförmigen Kontraktionsflächen bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| HU201191X | 1956-11-26 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT201191B true AT201191B (de) | 1958-12-10 |
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ID=10978026
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT201191D AT201191B (de) | 1956-11-26 | 1957-11-19 | Verfahren zur Herstellung von stabförmigen Körpern aus Metalldraht, insbesondere von Stiften elektrischer Entladungsröhren, und nach diesem Verfahren hergestellter Metallkörper |
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|---|---|
| AT (1) | AT201191B (de) |
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1957
- 1957-11-19 AT AT201191D patent/AT201191B/de active
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