AT402821B - Organische verbindungen - Google Patents

Organische verbindungen Download PDF

Info

Publication number
AT402821B
AT402821B AT99295A AT99295A AT402821B AT 402821 B AT402821 B AT 402821B AT 99295 A AT99295 A AT 99295A AT 99295 A AT99295 A AT 99295A AT 402821 B AT402821 B AT 402821B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
group
formula
hydrogen
lower alkyl
compounds
Prior art date
Application number
AT99295A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA99295A (de
Inventor
Gerd Dr Ascher
Josef Dr Wieser
Johannes Dr Ludescher
Petr Dr Nadenik
Original Assignee
Biochemie Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to AT99295A priority Critical patent/AT402821B/de
Application filed by Biochemie Gmbh filed Critical Biochemie Gmbh
Priority to CA002219656A priority patent/CA2219656C/en
Priority to KR1019970708010A priority patent/KR100451336B1/ko
Priority to IL11822196A priority patent/IL118221A/en
Priority to DK96919770T priority patent/DK0824535T3/da
Priority to ZA9603758A priority patent/ZA963758B/xx
Priority to PL323233A priority patent/PL193133B1/pl
Priority to NZ308518A priority patent/NZ308518A/xx
Priority to EP96919770A priority patent/EP0824535B1/de
Priority to IL14144296A priority patent/IL141442A/en
Priority to CO96023680A priority patent/CO4750666A1/es
Priority to PT96919770T priority patent/PT824535E/pt
Priority to ES96919770T priority patent/ES2193246T3/es
Priority to JP8533793A priority patent/JPH11506429A/ja
Priority to HU9801387A priority patent/HUP9801387A3/hu
Priority to PCT/EP1996/002023 priority patent/WO1996035692A1/en
Priority to BR9608517A priority patent/BR9608517A/pt
Priority to IL13253296A priority patent/IL132532A/xx
Priority to EP02008065A priority patent/EP1221446B1/de
Priority to AT96919770T priority patent/ATE233268T1/de
Priority to CNB961944404A priority patent/CN1142937C/zh
Priority to TR97/01334T priority patent/TR199701334T1/xx
Priority to AU58184/96A priority patent/AU712814B2/en
Priority to SK1503-97A priority patent/SK284962B6/sk
Priority to RU97120241/04A priority patent/RU2183212C2/ru
Priority to HK98109805.9A priority patent/HK1008993B/en
Priority to CZ973529A priority patent/CZ352997A3/cs
Priority to AT02008065T priority patent/ATE292637T1/de
Priority to DE69634581T priority patent/DE69634581T2/de
Priority to DE69626389T priority patent/DE69626389T2/de
Priority to SI9630599T priority patent/SI0824535T1/xx
Priority to PE1996000335A priority patent/PE8398A1/es
Priority to AR33649596A priority patent/AR001931A1/es
Priority to TW085106099A priority patent/TW452579B/zh
Publication of ATA99295A publication Critical patent/ATA99295A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT402821B publication Critical patent/AT402821B/de
Priority to NO19975151A priority patent/NO326126B1/no
Priority to MX9708696A priority patent/MX9708696A/es
Priority to IL13253299A priority patent/IL132532A0/xx
Priority to IL14144201A priority patent/IL141442A0/xx
Priority to US09/861,838 priority patent/US6531465B1/en
Priority to US10/308,331 priority patent/US7317101B2/en
Priority to CY0400057A priority patent/CY2445B1/xx
Priority to JP2006235995A priority patent/JP2007023046A/ja

Links

Landscapes

  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
    oder--N-C! erte Ary ! gruppe bedeutet. R   und Rs gleich oder verschieden sind und jeweils Wasserstoff, eine niedere Alkylgruppe, eine gegebenenfalls durch Hydroxy oder Acyloxy ein-oder mehrfach substituierte Arylgruppe, eine Cycloalkylgruppe oder eine gegebenenfalls substituierte Acylgruppe bedeuten, wobei die beiden   R   in Formel   llc gleich   oder verschieden sein können, und Rs zusätzlich eine Gruppe der Formel 
 EMI1.6 
 bedeuten kann, R6 für eine Alkyl, eine Cycloalkyl-, eine gegebenenfalls substituierte Phenyl- oder Benzylgruppe oder einen gegebenenfalls substituierten Heteroaromaten steht,

   R7 und Rs gleich oder verschieden sind und jeweils für Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe stehen und Rs zusätzlich auch Hydroxy bedeuten kann, wobei R4 und Rs bzw. R7 und Rs zusammen auch einen Ring bilden können, der gegebenenfalls Teil eines Heterocyclus sein kann, und Z für Sauerstoff, Schwefel, NOH oder   NRt   steht, wobei die Gruppe der   Formeln llb, llc   und   Nd   auch tautomere Formen bilden können, und R3 für einen Acylrest steht, In freier Form oder, wo solche Formen existieren, In Form ihrer   Säureadditionssalze,   inneren Salze, Quartärsalze oder Hydrate, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung. 



     R,   kann für Wasserstoff, eine esterbildende Gruppe oder ein Kation stehen. Bedeutet Ri eine esterbildende Gruppe, so Ist dies vorzugsweise eine unter physiologischen Bedingungen leicht hydrolyserbare und/oder leicht resorbierbare Estergruppe. Solche Ester können als Prodrug verwendet werden, wobei durch Hydrolyse Im Körper das wirksame Antibiotikum freigesetzt wird. Sie werden vorzugsweise oral 
 EMI1.7 
 
Parenterale Administra-Methoxymethyl,   (Ci-6) Alkanoyloxy (C--6) alkyl, (C--6) Alkoxycarbonyloxy (C, -6) alkyl, Glycyloxymethyl,   Phenylglycyloxymethyl,   (5-Methyl-2-oxo-1, 3-dioxolen-4-yl) methyl   und andere am Gebiet der Cephalosponne bekannte, physiologisch hydrolysierbare Estergruppen.

   Bedeutet R, ein Kation, so bildet dieses Kation vorzugsweise ein pharmazeutisch verträgliches Salz, beispielsweise ein Metall- oder Aminsalz. Geeignete 
 EMI1.8 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 weise Natrium- und Kaliumsalze. Aminsalze sind beispielsweise Trialkylamin-, Procain-,   Dibenzylamin- und   Benzylaminsalze. 



   Eine als Substituent definierte oder in einem Substituenten enthaltene niedere Alkylgruppe kann geradkettig oder verzweigt sein und besitzt vorzugsweise 1 bis 4 Kohlenstoffatome, insbesondere 1 oder 2 Kohlenstoffatome. Eine Cycloalkylgruppe besitzt vorzugsweise 3 bis 6, insbesondere 3, 5 oder 6 Kohlenstoffatome, und kann 1 bis 3 Heteroatome, vorzugsweise 1 Heteroatom enthalten. Als Heteroatome können beispielsweise 0,   S und/oder   N enthalten sein, vorzugsweise N. 



   Ein als Substituent definierter oder in einem Substituenten enthaltener, gegebenenfalls substituierter Acylrest kann geradkettig oder verzweigt sein und besitzt vorzugsweise 1 bis   6,   insbesondere 1 bis 4 Kohlenstoffatome. Ist er substituiert, so kann er beispielsweise durch Hydroxy, Alkoxy oder Amino substituiert sein. 



   Y kann Wasserstoff oder eine gegebenenfalls durch einen Carbonsäurerest, einen Carbonsäureesterrest, eine Amidfunktion, einen gegebenenfalls substituierten Acylrest oder durch ein oder mehrere Hydroxygruppen substituierte niedere Alkylgruppe bedeuten. Ein Carbonsäurerest besitzt vorzugsweise 1 bis 7 Kohlenstoffatome, insbesondere 1 bis 5 Kohlenstoffatome, wobei die Alkylgruppe geradkettig oder verzweigt sein kann. Ist dieser Carbonsäurerest verestert, so besitzt der Esterrest vorzugsweise 1 bis 6 Kohlenstoffatome, insbesondere 1 bis 4 Kohlenstoffatome, wobei die Alkylgruppe geradkettig oder verzweigt sein kann. 



  Bedeutet Y eine Amidfunktion, so ist dies vorzugsweise   eine-CO. NHz oder-CO. NH. NHz-Gruppe,   die gegebenenfalls durch Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen, gegebenenfalls substituiertes Alkyl, gegebenenfalls substituiertes Benzyl oder Aryl substituiert sein kann. 



   Der durch R3 definierte Acylrest kann in einem sehr weiten Bereich variieren. Insbesondere steht R3 für eine Gruppe der Formel 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
    Z-D--NHalogen, -CO. NZs Z6, -N (Z6). COOZ7, Z6. CO-, 40. CO-   oder   Z6 COO- substituiert sein   können und Zs für Wasserstoff, niederes Alkyl oder Cycloalkyl,   Z6   für Wasserstoff oder niederes Alkyl und Z7 für niederes Alkyl, niederes Alkenyl oder eine Carboxyschutzgruppe stehen, wobei Zs und Z6 auch gemeinsam einen   Cycloalkylrest bilden können,   Z2 Wasserstoff, niederes   Atky ! oder-CHz. COO. Zs   bedeutet, wobei die niedere Alkylgruppe gegebenenfalls ein-oder mehrfach durch Carboxy, Amino, Nitro, Cyano, niederes Alkyl, niederes   Alkoxy, Hydroxy, Halogen,-CO. NZsZ6.-N (Z6). COOZ7, Z6. CO-, Z6O.

   CO-   oder Z6 COOsubstituiert sein kann, Z3für Wasserstoff oder niederes Alkyl steht, 4 Wasserstoff, niederes Alkyl,   Cyc) oa ! kyi, Aratky). Z.   CO oder-C (Z7Zs). COOZ6 bedeutet, wobei Z7 und Zs unabhängig voneinander Wasserstoff oder niederes Alkyl bedeuten oder gemeinsam einen Cycloalkylring bilden, und D für 0 oder CH2 steht. 



   Beispielsweise kann der Acylrest R3 folgende Bedeutung besitzen : 
 EMI2.3 
   wonn   A für CH oder N, B für CH oder N, D für 0 oder CH2 und E für Wasserstoff oder einen organischen Rest stehen. 



   Vorzugsweise stehen A für CH, B für N und D für O. Der Rest E kann beispielsweise für Wasserstoff, niederes Alkyl, Cycloalkyl, Aralkyl, Acyl oder Carboxyalkyl stehen oder eine der folgenden Bedeutungen 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 besitzen : 
 EMI3.1 
   wonn     Z9   und Z, 0 für Wasserstoff oder Carboxy und   Zu für   Wasserstoff oder Acetyl stehen 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 
Zu Wasserstoff,dioxy- oder Carbonyldioxygruppe bilden. und Z17 Wasserstoff, Hydroxy, Acetoxy, Methyl, Methoxy oder   Chloracetoxy   bedeutet, wobei   Z-4. Zi . Zi6   und Z17 nicht gleichzeitig für Wasserstoff stehen. 
 EMI3.4 
 worin Z, 8 und Z, 9 Wasserstoff oder niederes Alkyl bedeuten.

   Z20 bis Z24 gleich oder verschieden sind und jeweils für Wasserstoff, Halogen oder Hydroxy stehen und n für 0 oder 1 steht. 
 EMI3.5 
 wenn   Zig   bis Z18 obige Bedeutung besitzen 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 worin   Z25   und Z26 gleich oder verschieden sind und jeweils für Wasserstoff, eine niedere Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, Phenyl oder eine substituierte Phenylgruppe stehen. 
 EMI4.2 
   wonn   Z27 für eine gegebenenfalls substituierte niedere Alkylgruppe steht und   Z28   und Z29 gleich oder verschieden sind und jeweils Wasserstoff oder Hydroxy bedeuten. 



   Beispielsweise besitzt der Rest E folgende Bedeutungen : 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 
 EMI5.2 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
 EMI6.1 
 
Acylrest folgendeErfindungsgemäss gelangt man zu den Verbindungen der Formel I, indem man a) Verbindungen der Formel 
 EMI6.2 
 worin R3 obige Bedeutung besitzt und entweder a) Rb für Hydroxy steht und Re und Rd zusammen eine Bindung bilden, oder   ss)   Rd für Wasserstoff, ein Kation, eine esterbildende Gruppe oder eine Silylgruppe steht und Rb und
Rc zusammen eine Oxogruppe bedeuten.

   in freier Form oder m Form eines Säureadditionssalzes mit einem   Azomethinbildner   der Formel   H2 N - R2 IV    worin R2 obige Bedeutung besitzt, nach an sich bekannten Methoden umsetzt oder b) Verbindungen der Formel 
 EMI6.3 
 wonn R2 obige Bedeutung besitzt und   Ri'für   Wasserstoff, eine sterbildende Gruppe, ein Kation oder eine Silylschutzgruppe steht, nach an sich bekannten Methoden acyliert und die Verbindungen der Formel   I   nach an sich bekannten Methoden aus dem Reaktionsgemisch isoliert 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 und/oder gegebenenfalls in ihre Säureadditionssalze   und/oder Quartärsalze und/oder   Hydrate überführt. 



   Die   erfindungsgemässe   Verfahrensvariante a) kann beispielsweise ausgeführt werden, indem man eine Verbindung der Formel   111   in einem unter den Reaktionsbedingungen inerten Lösungsmittel, beispielsweise in Wasser, in Wasser im Gemisch mit einem niederen Alkohol oder Dioxan, oder in einem dipolar aprotischen Lösungsmittel, beispielsweise in Dimethylformamid oder   Dlmethylsulfoxid allein   oder im Gemisch mit einem Alkohol oder Wasser, bei einer Temperatur von-20 bis   50 C mit   einer Verbindung der Formel   IV   umsetzt, wobei gegebenenfalls durch Zugabe einer organischen oder anorganischen Säure oder Base das Reaktionsgemisch auf einen zur Produktbildung optimalen pH-Wert gebracht wird.

   Die erhaltenen Verbindungen der Formel I können nach an sich bekannten Methoden aus dem Reaktionsgemisch Isoliert werden, beispielsweise durch Zugabe eines Antilösungsmittels oder chromatographisch. 



   Arbeitet man mit   Silylschutzgruppentechnologle,   so verwendet man vorzugsweise als Lösungsmittel ein 
 EMI7.1 
 z. B. einen chloriertenAcetonitril, einen Ether wie Tetrahydrofuran oder Gemische dieser Lösungsmittel. Es sind aber auch dipo'ar aprotische Lösungsmittel,   z.     B. N, N-Dimethylformamid, geeignet.   



   Die Acylierung nach Verfahrensvariante b) kann nach an sich bekannten Methoden durchgeführt werden. Beispielsweise setzt man eine Verbindung der Formel la, gegebenenfalls nach Schutz der Carboxylgruppe nach einer gängigen Schutzmethode, beispielsweise Silylierung, mit einem aktivierten Denvat der Acylgruppe um. 



   Die Ausgangsverbindungen der Formel   111 sind teilweise   neu und können erhalten werden, Indem man eine Verbindung der Formel 
 EMI7.2 
 worin entweder a) Ra für NH2. HX und R'b für OH stehen, R'c und R'd zusammen eine Bindung bilden und HX eine anorganische oder organische Säure bedeutet oder   ss)   Ra für NH2 und R'd für Wasserstoff stehen und R'b und R'c zusammen die Oxogruppe bilden, mit einem Silylierungsmittel umsetzt und die erhaltenen Verbindungen der Formel 
 EMI7.3 
 worin Sil für eine Silylgruppe steht und entweder   er)   R"b für   0. Sil   steht und R"c und R"d zusammen eine Bindung bilden oder ss) R"d für Sil steht und R"b und R"c zusammen die Oxogruppe bilden, entweder   direkt 1m  
Reaktionsgemisch oder nach Isolierung nach an sich bekannten Methoden acyliert. 



   Die Ausgangsverbindungen der Formel IIIc können erhalten werden, Indem man a) zur Herstellung von Verbindungen der Formel 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 
 EMI8.1 
 worin HX obige Bedeutung besitzt,   R"'b   für Hydroxy steht und   R'"e   und   R"'d   zusammen eine Bindung bilden,   Säureadditionssalze   der Formel 
 EMI8.2 
 worin Rg und Rio gleich oder verschieden sind und jeweils für Wasserstoff oder einen organischen Rest stehen und HX obige Bedeutung besitzt, In einem organischen   Lösungsmittel, gegebenenfalls im Beisein   von Wasser,   ozonolyslert   oder b) zur Herstellung der Verbindung der Formel 
 EMI8.3 
 Verbindungen der Formel 
 EMI8.4 
 worin HX und R"'b   bis R"'d obige   Bedeutung besitzen, mit einer Base behandelt. 



   Die Ausgangsverbindungen der Formel la können, ausgehend von Verbindungen der   Formel Ille,   durch Umsetzung mit einer Verbindung der Formel IV analog wie bei der Herstellung der Verbindungen der Formel I nach Verfahrensvariante a) erhalten werden. 



   Die Verbindungen der Formel   I     und Ihre pharmakologisch verträglichen Salze,   in der Folge als erfindungsgemässe Wirkstoffe bezeichnet, besitzen bel geringer   Toxizität   Interessante biologische, insbesondere antimikrobielle Eigenschatten und können daher als Heilmittel verwendet werden. Sie entfalten eine 

 <Desc/Clms Page number 9> 

 Hemmwirkung gegen Bakterien, wie sich durch Untersuchungen in vitro mit dem Reihenverdünnungstest und in vivo durch Versuche an Mäusen unter Verwendung verschiedener   Baktenenstämme,     z. B.   von 
 EMI9.1 
 
Haemophilusriell wirksame Antibiotika verwendet werden. 



   Als Heilmittel können die   erfindungsgemässen   Wirkstoffe allein oder in geeigneten Arzneiformen gemeinsam mit anorganischen oder organischen, pharmakologisch indifferenten Hilfsstoffen verabreicht werden. Beispielsweise werden sie als Bestandteil von Kapseln, Injektions- oder Instillationszubereitungen eingesetzt, die eine zur Erreichung eines optimalen Blutspiegels ausreichende Menge aktiver Verbindungen enthalten. das sind ca. 10 bis 500 mg pro Kapsel. Für die Anwendung hängt die zu verabreichende Dosis von der verwendeten Verbindung und der Verabreichungsart sowie der Behandlungsart ab Man erhält bel grösseren Säugetieren zufriedenstellende Ergebnisse bel Verabrelchung einer täglichen Dosis von ca. 1 bis 10 g.

   Diese Menge kann gegebenenfalls in entsprechend kleineren Dosen zwel- bis viermal täglich oder In Retardform gegeben werden
Die erfindungsgemässen Wirkstoffe können   In ähnlicher   Weise wie die für diesen Verwendungszweck bekannten Präparate, z. B Cefotaxim angewendet werden. Die geeignete Tagesdosis für eine bestimmte Verbindung wird dabei von einigen Faktoren abhängen,   z. B.   von ihrer relativen Wirksamkeit. Beispielsweise wurde festgestellt, dass die bevorzugte Verbindung dieser Erfindung, das 7-[(2-Amino-4-thiazolyl)- (methoximino)acetyl]amino-3-[[[(methylamino)iminomethyl]hydrazono]methyl]-3-cephem-4-   carbonsäure. Hydrochlorid eine   MHK von 0. 01 bis 50   u. g/ml besitzt.

   Es'st   daher angezeigt, dass diese Verbindungen in   ähnlicher   oder geringerer Dosierung als die normalerweise für Cefotaxim verwendete eingesetzt werden. 



   Die Erfindung betrifft auch eine Methode zur Behandlung von antlbaktenellen Erkrankungen durch Verabreichung einer prophylaktisch oder therapeutisch wirksamen Menge eines erfindungsgemässen Wirkstoffes, sowie die Verwendung eines erfindungsgemässen Wirkstoffes   als antibaktenellen Wirkstoff Weiters     betrifft   die Erfindung auch eine pharmazeutische Zusammensetzung, die einen   erfindungsgemässen   Wirkstoff zusammen mit zumindest einem pharmazeutisch   verträglichen     Träger- oder Verdünnungsmittel bein-   haltet.

   Die Erfindung betrifft auch die Herstellung eines Medikaments gegen antibaktenelle Erkrankungen durch Zusammenmischen eines   erfindungsgemässen   Wirkstoffes mit zumindest einem pharmazeutisch verträglichen Träger- oder Verdünnungsmittel. sowie die Verwendung eines erfindungsgemässen Wirkstoffes zur Herstellung eines solchen Medikaments. 



   In den nachfolgenden Beispielen, die die Erfindung näher erläutern, Ihren Umfang aber in keiner Welse einschränken sollen, erfolgen alle Temperaturangaben In Celsiusgraden 
 EMI9.2 
 zugegeben. Nach 90 Minuten wird das   ausknstalllsierte   Produkt abfiltnert, mit Acetontril gewaschen und getrocknet Beispiel 2 :

   7-[(2-Amino-4-thiazolyl)(methoxyimino)acetyl]amino-3-[(methoxyimino)methyl]-3-cephem-4-carbonsäure.Natrium-Salz (Verfahren b) 
0. 5 g 7-Amino-3-[(methoxyimino)methyl]-3-cephem-4-carbonsäure und 0.75 g (2-Amino-4-thiazolyl)- (methoxyimino)essigsäuremercaptobenzthiazolylester werden in einem Gemisch von 2 4 ml Wasser und 4. 8 ml Aceton suspendiert Zu dieser Suspension werden ca 1 8 ml 2 N Natriumhydroxidlösung so zugetropft, dass ein pH-Wert von 8.0 eingehalten wird Das Reaktionsgemisch wird bei 20'1 Stunde gerührt und   anschliessend   werden weitere 24 ml Aceton zugetropft. Innerhalb von 3 Stunden bildet sich eine klare Lösung, die mit 120 mi Aceton langsam versetzt wird.

   Dabei bildet sich eine Suspension, die auf   0'   
 EMI9.3 
 

 <Desc/Clms Page number 10> 

   der Niederschlag abfiltriert, wieder InBeispiel 3 : 7 -[ (2-Amino-4-thiazolyl) ( methoxyimino) acetyl]am ino-3-[ (hydroxyim ino) methyl]-3-ce-    phem-4-carbonsäure (Verfahren b) 
Zu einer Suspension von 3. 16 g des Hydrochlonds des 6-Amino-1,4,5a,6-tetrahydro-3-hydroxy-1,7- 
 EMI10.1 
 



  Das Filtrat wird am Rotavapor eingeengt, der ölige Rückstand wird mit 35 mi Isopropylalkohol versetzt und bel   O*   20 Minuten gerührt. Nach Filtration und Waschen mit ca. 25 ml   Isopropylalkohol erhält   man weiteres Rohprodukt. Die vereinigten Rohprodukt-Fraktionen werden In 50 ml abs. Methanol gelöst, die Losung wird bei   10'mit 0. 3 9   Aktivkohle 10 Minuten gerührt und dann wird die Aktivkohle abfiltriert. Das Filtrat wird im 
 EMI10.2 
 Der   ausknstallisierte   fast farblose Niederschlag wird abfiltnert und liefert nach Trocknen im Vakuum die Titelverbindung. 



   Analog wie in den Beispielen 1 bis 3 beschrieben, können auch folgende Verbindungen der Formel I erhalten werden : 
 EMI10.3 
 

 <Desc/Clms Page number 11> 

 
 EMI11.1 
 

 <Desc/Clms Page number 12> 

 
 EMI12.1 
 
 EMI12.2 
 

 <Desc/Clms Page number 13> 

 
 EMI13.1 
 
Man verfährt analog wie unter Ab) beschrieben und   erhält die Titelverbindung als leicht gelbliches   Pulver. 



  C) Hydrochlorid des 6-Amino-1,4,5a,6-tetrahydro-3-hydroxy-1,7-dioxo-3H,7H-aceto[2,1-b]furo[3,4-d]-   [1, 3]thiazins (Hydroxylacton   des Hydrochlorids der 7-Amino-3-formyl-3-cephem-4-carbonsäure) 
13.8g7-Amino-3- [(ZE)-prop-1-en-1-yl]-3-cephem-4-carbonsäure-hydrochlorid(7-PACA-Hydrochlorid) werden in 200 ml Methanol gelöst und die leicht gelbliche Lösung wird auf -50  abgekühlt. In diese Lösung wird dann bel dieser Temperatur unter Rühren 8   !   02 pro Minute eingeleitet, der ca. 2 Volumsprozent Ozon enthält. Nach ungefähr 20 Minuten Ist die Ozonolyse beendet. Das HPLC zeigt praktisch einen quantitativen und einheitlichen Umsatz der Ausgangsverbindung zur Titelverbindung an.

   Nun leitet man durch das Reaktionsgemisch in ca. 2 Minuten 8   I   N2 durch und   giesst   dann unter Rühren die leicht trübe Lösung in 1400   ml Methyl-tert. butylether   Das ausgefallene Produkt wird unter N2 abfiltriert, mit etwas Methyltert. butylether und   Acetonltnl   gewaschen und dann Im Vakuumtrockenschrank über Slcapent getrocknet. 



  Man erhält die Titelverbindung In Form eines weissen Pulvers mit einem Gehalt (HPLC) von über 95%. 
 EMI13.2 
 [4. 2. 0]oct-2-en-2-carbonsäure (7-Amino-3-[3, 4-d][1, 3]thiazins (Hydroxylacton des Hydrochlonds der 7-Amino-3-formyl-3-cephem-4-carbonsäure) werden In 50 ml Methanol gelöst. Zu dieser Lösung wird dann unter Rühren und   Elskühlen eine   Lösung von 0. 78 g Pyridin in 10 ml Methanol zugetropft. Das ausgefallene Produkt wird unter Stickstoff und Feuchtig-   keitsausschluss abfiltnert,   mit etwas Methanol gewaschen und dann über   Slcapent   im Vakuum bei Raumtemperatur getrocknet. Man   erhält die Titelverbindung In   Form eines hellbraunen Pulvers. 
 EMI13.3 
 (KBr) :[3.4-d][1.3]thiazins versetzt und 8 Stunden bei 0  weitergerührt.

   Das auskristallisierte farblose Produkt wird abgesaugt. mit 5 ml kaltem Wasser und 5 mi Aceton gewaschen und im Vakuum getrocknet. 
 EMI13.4 
 [ (methoxyimino) methyl]-3-cephem-4-carbonsäure4, 74 g des Hydrochlonds des 6-Amino-1,4,5a,6-tetrahydro-3-hydroxy-1,7-dioxo-3H,7H-azeto[2.1-b]furo-   [3, 4-d][1, 3]thiazJns   versetzt und 8 Stunden bel 0 unter Stickstoff   weitergerührt   Danach wird der pH- 

 <Desc/Clms Page number 14> 

 
Wert des Reaktionsgemisches mit festem Natriumhydrogencarbonat auf 3. 5 gestellt, der ausgefallene farblose Niederschlag abfiltriert, mit ca 5 ml kaltem Wasser und 5 ml Aceton gewaschen und im Vakuum getrocknet. b) Eine Suspension von 0.

   79 g des Hydrochlorids des 6-Amino-1,4,5a,6-tetrahydro-3-hydroxy-1,7-dioxo-
3H,7H-azeto[2,1-b]furo[3,4-d][1,3]thiazins in 10 ml Dichlormethan wird unter Rühren bel 4  mit 2.67g
N,O-Bis-(trimethylsilyl)acetamid versetzt. Nach 10 Minuten bildet sich eine klare Lösung, zu der 0. 21 g
Hydroxylamin. Hydrochlorid zugegeben werden. Die Reaktionsmischung wird noch 2 Stunden unter
Stickstoff bei   40 gerührt   und dann wird das Lösungsmittel im Vakuum abgezogen. Der erhaltene
Rückstand wird mit 10   ml,   auf   1'abgekühltem Isopropylalkohol   versetzt. Das auskristallisierte nahezu farblose Produkt wird abfiltriert, mit 5   ml   Aceton gewaschen und getrocknet. 



   Analog wie unter E) bis G) beschrieben, können auch folgende Verbindungen der Formel la erhalten werden : 

 <Desc/Clms Page number 15> 

 
 EMI15.1 
 
 EMI15.2 
 

 <Desc/Clms Page number 16> 

 
 EMI16.1 
 
R2 Salz2H, SCH2); 2.73 (s, 3H,   SCHg).   



  9   8. 46 (s, 1 H, CH=N) ; 6. 99   (s, 1H, CH); 5.95 (d, J=5.2 Hz, 1H, CH); 5.27 (d, 
 EMI16.2 
 



   2 Hz,2H, SCH2); 2.95 (s, 3H,   N-CH3).   



  10   (DMSO-d6)   : 9. 78 (d, J=8. 0 Hz, 1 H, CONH) ; 8. 26 (s, 1 H, CH=N) ; 6. 91 (s, 1 H,
CH) ; 7.32 (dd, J=7.3 Hz, 2H, Hm); 7.05 (d, J=7.3 Hz, 2H, Ho); 6.78 (t, 
 EMI16.3 
 

 <Desc/Clms Page number 17> 

 12   (DMSO-dS) : 1. 12   (t,   J=7. 1Hz,   3H,   Chug) ; 3. 29   (q, 2H,   Chug) ; 3. 56   und 4. 50 (ABq, J=18.1Hz, 2H, SCH2); 3.93 (s, 3H, N-O-CH3); 5.30 (d, J=5Hz, 1H9,
CH;5.9 (q, J=6Hz, und 8Hz, 1H, CH); 6.90 (s, 1H, Thiazolyl-H); 8.32 (s, 1H,
CH=N) ; 9.86 (d, J=8.0Hz, NH). 



  13 (DMSO-d6): 1.85-2.15 (m, 4H); 3.25-3.7 (m, 5H, -CH2-N-CH2- und 1H von
SCH2); 4.0 (s, 3H, N-O-CH3); 4.5 (Teil des AB-Quartetts, J=18Hz, 1H von
SCH2); 5.3 (d, J=5Hz, 1H, CH); 5.9 (q, J=5Hz und 8Hz,   1H, CH) ; 7. 0 (s, 1H,   
 EMI17.1 
    ; 8. 8 (5, 1H, CH=N) ; 10. 1 (d, J=7. 9Hz,3. 45-3. 65   (m, 5H, -CH2-N-CH2- und 1H von SCH2)   ; 3. 91 (s.   3H, N-O-CH3);   4. 1 (Teil   des AB-Quartetts, J=18Hz, 1H von SCH2)   ; 5. 27 (d,   J=5Hz, 1H9,
CH); 5.9 (q, J=5Hz und 8Hz, 1H, CH); 6.86 (s, 1H, Thiazolyl-H); 8.56 (s, 1H,
CH=N) ; 9. 82 (d, J=8Hz, NH). 



  17 (DMSO-d6) : 2.86 (breites s, 3H, N-CH3); 3.5 und 4.5 (ABq, J=18Hz, 2H,
SCH2); 5.3 (d, J=6Hz, 1H, CH); 5.9 (q, J=5Hz und 8Hz, 1 H, CH)   ; 6. 85 (s. 1   H,
Thiazolyl-H); 8.4 (s, 1H, CH=N); 9.8 (d, J=8Hz, NH). 



  18   (DMSO-d6)   : 1. 85-2. 15 (m, 4H) ; 3. 25-3. 8 (m, 5H, -CH2-N-CH2- und 1H von   SCH2) ; 4. 5 (Teil   des AB-Quartetts, J=18Hz, 1H von SCH2); 5.3 (d, J=5Hz,
1 H, CH) ; 5. 85 (q, J=5Hz und 8Hz,   1 H, CH) ; 685   (s,   1 H, Thiazolyl-H) ; 8. 7 (s,  
1 H, CH=N), 9. 8 (d,   J=7. 9Hz,   NH). 

 <Desc/Clms Page number 18> 

 
 EMI18.1 
 



   2. 86(s, 3H, N-O-CH3), 5.15 (d, J=5Hz, ss-Lactam-H) ; 5. 94 (dd, J=8Hz und 5Hz,   1H,     ss-Lactam-H)   ; 6. 21 bzw. 6.28 (s, 1H, O-CH-O); 6.81 bzw.   6. 82 (5, 1H,  
Thiazolyl-H); 9.77 bzw.   9. 78 (d,   J=8Hz, 1H, NH). 



  B/a   (CDCI3) : 3. 2- 3, 5   (m, 2H, S-CH2) ; 5. 05 (d, J=5Hz, ss-Lactam-H); 6,0 (dd, J=
5 und 8Hz, 1H, ss-Lactam-H); 6.4 (s, 1H, O-CH-O); 7-7.4 (m, 30H, Ar-H). 
 EMI18.2 
 
J=8Hz und 5Hz,   1H. ss-Lactam-H) ; 6. 3   (breites s, 1H, O-CH-O); 6.8 (s, 1H,
Thiazolyl-H) ; 9.75 (d,J=8Hz, 1H, NH). 



  C) (D2O + DCI)    : 3. 62 (ABq'J=16Hz,   2H, S-CH2); 5.10 (2d, J=5Hz, 2H, ss-Laktam-H) ; 6. 20 (s, breit,   1 H, O-CH-O).   

 <Desc/Clms Page number 19> 

 
 EMI19.1 
 



  F (CD3CO2D+CF3COOD): 8.67 (s, 1H, CH=N); 5.38-5.40 (2d, 2H, 2ss-Lac- tam-H) ; 4,01 (s, 3H, CH3-O); 3,98-4.00 (ABq, 2H, SCH2). 



  G 8.14 (s, 1H, CH=N); 5.33 (d, J=5.6 Hz, 1H, CH); 4.80 (d, J=5.6 Hz, 1 H, CH) ;   3. 88   und 3. 58 (ABq,   J=17. 8   Hz, 2H,   SCHg).   



  H 7.96 (s, 1H, CH=N); 5.17 (d, J=5.2 Hz, 1H, CH); 5.02 (d, J=5.2 Hz, 1H, CH);   3. 96   und 3. 47 (ABq,   J=17. 7   Hz, 2H, SCH2). 
 EMI19.2 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. 8. 35 (5, 1H, CH=N) ; 5. 31Patentansprüche 1. Organische Verbindungen der allgemeinen Formel <Desc/Clms Page number 20> EMI20.1 worin R, für Wasserstoff, eine esterbildende Gruppe oder ein Kation steht, R2 für eine Gruppe der Formel EMI20.2 EMI20.3 O-Y--N (oder--N-C.Carbonsäurerest, einen Carbonsäureesterrest, eine Amidfunktion, einen gegebenenfalls substituierten Acylrest oder durch eine oder mehrere Hydroxygruppen substituierte niedere Alkylgruppe oder gegebenenfalls subst ! tuterte Aryigruppe bedeutet.
    F und Rs gleich oder verschieden sind und jeweils Wasserstoff, eine niedere Alkyigruppe, eine gegebenenfalls durch Hydroxy oder Acyloxy ein-oder mehrfach substituierte Arylgruppe, eine Cycloalkylgruppe oder eine gegebenenfalls substituierte Acylgruppe bedeuten, wobei die belden A4 in Formel llc gleich oder verschieden sein können, und Rs zusätzlich eine Gruppe der Formel EMI20.4 bedeuten kann, R6 für eine Alkyl, eine Cycloalkyl-, eine gegebenenfalls substituierte Phenyl- oder Benzylgruppe oder einen gegebenenfalls substituierten Heteroaromaten steht, R7 und Rs gleich oder verschieden sind und jeweils für Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe stehen und Rg zusätzlich auch Hydroxy bedeuten kann, wobei R4 und Rs bzw.
    R7 und Rg zusammen auch einen Ring bilden können, der gegebenenfalls Teil eines Heterocyclus sein kann, und Z für Sauerstoff, Schwefel, NOH oder NRt steht, wobei die Gruppe der Formeln lib, llc und lid auch tautomere Formen bilden können, und R3 für einen Acylrest steht, in freier Form oder, wo solche Formen existieren, in Form Ihrer Säureadditionssalze, inneren Salze, Quartärsalze oder Hydrate.
    2. Verbindungen der Formel I entsprechend Anspruch 1, worin R, Wasserstoff, eine unter physiologischen Bedingungen leicht hydrolysierbare und/oer leicht resorbierbare Estergruppe oder Kation, das ein pharmazeutisch verträgliches Salz bildet, bedeuten.
    3. Verbindungen der Formel I nach den Ansprüchen 1 und 2, worin R. als esterbildende Gruppe Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen. Benzyl. 4-Methoxybenzyl, Indanyl. Phthalidyl. Methoxymethyl. (C1-6)- EMI20.5 (Ci-6) alkyl, (C, -6) Alkoxycarbonyloxy (C,-s) alkyl, Glycyloxymethyl, Phenylglycyloxymethyl,(5-Methyl-2-oxo-1, 3-dioxolen-4-yl) methyl bedeutet.
    4. Verbindungen der Formel I nach den Ansprüchen 1 und 2, wonn R. als Kation ein Natnum, Kalium-, Calclum-, Banum-, Zinko, Alumlnlum-, Trialkylamin-, Procaln-, Dlbenzylamin- oder Benzylaminsalz bildet. <Desc/Clms Page number 21> EMI21.1 EMI21.2 EMI21.3 Hydroxy, Halogen. -CO.N.Z5Z6, -N(Z6).COOZ7. Z6.CO-.
    Z6O.CO- oder Z6COO- substituiert sein können und Zs für Wasserstoff, niederes Alkyl oder Cycloalkyl, Z6 für Wasserstoff oder niederes Alkyl und Z7 für niederes Alkyl, niederes Alkenyl oder eine Carboxyschutzgruppe stehen, wobei Zs und ZG auch EMI21.4 bedeutet, wobei die niedere Alkylgruppe gegebenenfalls ein- oder mehrfach durch Carboxy, Amino, Nitro, Cyano, niederes Alkyl, niederes Alkoxy, Hydroxy, Halogen. -CO.N.Z5Z6. -N(Z6).COOZ7. Z6.CO-.
    ZeO. CO- oder ZeCOO-substituiert sein kann, Z3 für Wasserstoff oder niederes Alkyl steht, Z4 EMI21.5 ! ky !. Ze. CO oder-C (Z7Z8). COOZ6Zs unabhängig voneinander Wasserstoff oder niederes Alkyl bedeuten oder gemeinsam einen Cycloal- kylring bilden, und D für 0 oder CH2 steht 6. Verbindungen der Formel I nach Anspruch 1, worin R3 für EMI21.6 worin A für CH oder N, B für CH oder N, D für 0 oder CH2 und E für Wasserstoff oder einen organischen Rest stehen.
    7. Verbindungen der Formel) nach den Ansprüchen 1 und 6, worin A für CH, B für N und D für 0 stehen und E die in Anspruch 6 definierte Bedeutung besitzt.
    8. Verbindungen der Formel la nach den Ansprüchen 1 und 6, wonn A, B und D obige Bedeutung besitzen und E für Wasserstoff niederes Alkyl, Cycloalkyl, Aralkyl, Acyl, Carboxyalkyl oder für eine Gruppe der Formel EMI21.7 worin Zg und Z, o für Wasserstoff oder Carboxy und Z,. für Wasserstoff oder Acetyl stehen, für eine Gruppe der Formel <Desc/Clms Page number 22> EMI22.1 worin Z12 eine gegebenenfalls geschützte Carboxylgruppe.
    Z13 Wasserstoff oder Methyl, 2'4 Wasser- stoff, Chlor, eine gegebenenfalls geschützte Carboxylgruppe, Methyl, Isopropyl, Hydroxy, Methoxy oder Acetoxy bedeuten, Z, und Zu g ! eich oder verschieden sind und jeweils Wasserstoff, Hydroxy, Methoxy, Ethoxy, 2-Methoxyethoxymethoxy, Acetoxy, Chloracetoxy, Butanoyloxy, Methansulfonyloxy, p-Toluolsulfonyloxy. Amino. Acetylamino.
    Benzyloxycarbonylamino oder Methansulfonyl bedeuten oder EMI22.2 für Wasserstoff stehen, für eine Gruppe der Formel EMI22.3 worin Z18 und Z18 Wasserstoff oder niederes Alkyl bedeuten, Z20 bis Z24 gleich oder verschieden sind und jeweils für Wasserstoff, Halogen oder Hydroxy stehen und n für 0 oder 1 steht, für eine Gruppe der Formel EMI22.4 wenn Z18 bis Z18 obige Bedeutung besitzen, für eine Gruppe der Formel EMI22.5 EMI22.6 <Desc/Clms Page number 23> der Formel EMI23.1 worin Z27 für eine gegebenenfalls substituierte niedere Alkylgruppe steht und Z28 und Z29 gleich oder verschieden sind und jeweils Wasserstoff oder Hydroxy bedeuten, steht.
    9. Verbindungen der Formel II nach den Ansprüchen 1,6 und 8, worin E für eine Gruppe der Formeln EMI23.2 steht 10. Verbindungen der Formel I nach Anspruch 1, wonn R3 für eine Gruppe der Formeln <Desc/Clms Page number 24> EMI24.1 steht.
    11. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel I nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass man a) Verbindungen der Formel EMI24.2 worin R3 obige Bedeutung besitzt und entweder a) Rb für Hydroxy steht und Re und Rd zusammen eine Bindung bilden, oder ss) Rd für Wasserstoff, ein Kation, eine esterbildende Gruppe oder eine Silylgruppe steht und Rb und Rc zusammen eine Oxogruppe bedeuten, in freier Form oder in Form eines Säureadditionssalzes mit einem Azomethinbildner der Formel H2 N - R2 IV wor ! n Rz obige Bedeutung besitzt, nach an sich bekannten Methoden umsetzt oder b) Verbindungen der Formel EMI24.3 <Desc/Clms Page number 25> worin R2 obige Bedeutung besitzt und R1' für Wasserstoff, eine sterbildende Gruppe.
    ein Kation oder eine Silylschutzgruppe steht, nach an sich bekannten Methoden acyliert EMI25.1
AT99295A 1995-05-11 1995-06-12 Organische verbindungen AT402821B (de)

Priority Applications (42)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT99295A AT402821B (de) 1995-06-12 1995-06-12 Organische verbindungen
KR1019970708010A KR100451336B1 (ko) 1995-05-11 1996-05-10 항균성세팔로스포린
IL11822196A IL118221A (en) 1995-05-11 1996-05-10 Transformed cephalosporins, the process for their preparation and the pharmaceutical preparations containing them
DK96919770T DK0824535T3 (da) 1995-05-11 1996-05-10 Antibakterielle cephalosporinforbindelser.
ZA9603758A ZA963758B (en) 1995-05-11 1996-05-10 Antibacterial compounds.
PL323233A PL193133B1 (pl) 1995-05-11 1996-05-10 Przeciwbakteryjna cefalosporyna, sposób jej wytwarzania i jej zastosowanie
NZ308518A NZ308518A (en) 1995-05-11 1996-05-10 Antibacterial cephalosporins
EP96919770A EP0824535B1 (de) 1995-05-11 1996-05-10 Antibakterielle cephalosporinverbindungen
IL14144296A IL141442A (en) 1995-05-11 1996-05-10 Guanidine derivatives of cephalosporins
CO96023680A CO4750666A1 (es) 1995-05-11 1996-05-10 Compuestos de 7-acilamino-3-(imino)metil cefalosporina utiles como antibioticos
PT96919770T PT824535E (pt) 1995-05-11 1996-05-10 Cefalosporinas antibacterianas
ES96919770T ES2193246T3 (es) 1995-05-11 1996-05-10 Cefalosporinas antibacterianas.
JP8533793A JPH11506429A (ja) 1995-05-11 1996-05-10 抗細菌セファロスポリン類
HU9801387A HUP9801387A3 (en) 1995-05-11 1996-05-10 Antibacterial cephalosporins
PCT/EP1996/002023 WO1996035692A1 (en) 1995-05-11 1996-05-10 Antibacterial cephalosporins
BR9608517A BR9608517A (pt) 1995-05-11 1996-05-10 Cefalosporinas antibacterianas
IL13253296A IL132532A (en) 1995-05-11 1996-05-10 Intermediates for the preparation of substituted cephalosporins
EP02008065A EP1221446B1 (de) 1995-05-11 1996-05-10 Antibakterielle Cephalosporine
AT96919770T ATE233268T1 (de) 1995-05-11 1996-05-10 Antibakterielle cephalosporinverbindungen
CNB961944404A CN1142937C (zh) 1995-05-11 1996-05-10 抗细菌的头孢菌素
CA002219656A CA2219656C (en) 1995-05-11 1996-05-10 Antibacterial cephalosporins
SK1503-97A SK284962B6 (sk) 1995-05-11 1996-05-10 7-Acylamino-3-(hydrazono)metylcefalosporíny, spôsob ich prípravy, medziprodukty na ich prípravu a farmaceutický prostriedok, ktorý ich obsahuje
TR97/01334T TR199701334T1 (xx) 1995-05-11 1996-05-10 Antibakteriyel antibiyotikler.
RU97120241/04A RU2183212C2 (ru) 1995-05-11 1996-05-10 Антибактериальные цефалоспорины, фармацевтическая композиция на их основе и способ лечения
HK98109805.9A HK1008993B (en) 1995-05-11 1996-05-10 Antibacterial cephalosporins
CZ973529A CZ352997A3 (cs) 1995-05-11 1996-05-10 7-acylamino-3-(imino)methylcefalosporiny, způsob jejich přípravy, meziprodukty pro jejich přípravu a farmaceutický prostředek, který je obsahuje
AT02008065T ATE292637T1 (de) 1995-05-11 1996-05-10 Antibakterielle cephalosporine
DE69634581T DE69634581T2 (de) 1995-05-11 1996-05-10 Antibakterielle Cephalosporine
DE69626389T DE69626389T2 (de) 1995-05-11 1996-05-10 Antibakterielle cephalosporinverbindungen
SI9630599T SI0824535T1 (en) 1995-05-11 1996-05-10 Antibacterial cephalosporins
AU58184/96A AU712814B2 (en) 1995-05-11 1996-05-10 Antibacterial cephalosporins
PE1996000335A PE8398A1 (es) 1995-05-11 1996-05-13 Compuestos antibacterianos
AR33649596A AR001931A1 (es) 1995-05-11 1996-05-13 Compuesto de 7-acilamino-3-iminometil (sustituido)cefalosporinas un proceso para su producción intermediarios en su producción una composición farmacéutica que contiene tales compuestos su utilizacióncomo compuestos farmacéuticos y un método para tratar enfermedades microbianas mediante administración de tales compuestos
TW085106099A TW452579B (en) 1995-05-11 1996-05-23 Antibacterial compounds
NO19975151A NO326126B1 (no) 1995-05-11 1997-11-10 Antibakterielle cefalosporiner, farmasoytiske sammensetninger og anvendelser av slike
MX9708696A MX9708696A (es) 1995-05-11 1997-11-11 Cefalosporinas antibacterianas.
IL13253299A IL132532A0 (en) 1995-05-11 1999-10-22 Novel intermediates for the preparation of substituted cephalosporins
IL14144201A IL141442A0 (en) 1995-05-11 2001-02-15 Guanidine derivatives useful in the preparation of substituted cephalosporines
US09/861,838 US6531465B1 (en) 1995-05-11 2001-05-21 Antibacterial cephalosporins
US10/308,331 US7317101B2 (en) 1995-05-11 2002-12-03 Antibacterial cephalosporins
CY0400057A CY2445B1 (en) 1995-05-11 2004-07-14 Antibacterial cephalosporins.
JP2006235995A JP2007023046A (ja) 1995-05-11 2006-08-31 抗細菌セファロスポリン類

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT99295A AT402821B (de) 1995-06-12 1995-06-12 Organische verbindungen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA99295A ATA99295A (de) 1997-01-15
AT402821B true AT402821B (de) 1997-09-25

Family

ID=3504457

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT99295A AT402821B (de) 1995-05-11 1995-06-12 Organische verbindungen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT402821B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA99295A (de) 1997-01-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3486259T2 (de) Carboxyalkenamidocephalosporine.
SE461913B (sv) Nya beta-laktamasinhibitor-foereningar vilka aer mellanprodukter vid frammstaellning av antibiotiskt verksamma beta-laktamasfoereningar
DE1795292B2 (de) Cephalosporinderivate und Verfahren zu deren Herstellung
DE69736775T2 (de) Cephemverbindungen und medikamente die diese verbindungen enthalten
DE2312042A1 (de) Cephalosporine und verfahren zu deren herstellung
EP0266896B1 (de) 7-[(Meta-substituiert)-phenylglycin]-1-carba-1-dethia-cephalosporine
EP0301394B1 (de) Stabile Oxapenem- 3-carbonsäuren
DE2217563A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Acylaminoverbindungen
DD282691A5 (de) Verfahren zur herstellung von cephalosporin
DE2739448A1 (de) 7-substituierte aminoacetamido- oxadethiacephalosporine, verfahren zu deren herstellung und deren verwendung bei der behandlung bakterieller erkrankungen
AT402821B (de) Organische verbindungen
DE3035259C2 (de) Cephalosporinverbindungen, Verfahren zu deren Herstellung und Arzneimittel, welche diese enthalten
DE2715038A1 (de) Neue antibakterielle verbindungen
AT402820B (de) Organische verbindungen
DE2612926A1 (de) Neue acyl-derivate der 6-(alpha- amino-phenylacetamido)-penicillansaeure
EP0035161B1 (de) Cephalosporine, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel
SU1015830A3 (ru) Способ получени сложных эфиров 6-амидинопенициллановых кислот или их аддитивных солей с кислотами и его вариант
DE3833693A1 (de) Stabile oxapenem-3-carbonsaeuren und ihre verwendung als ss-lactamasehemmer
DE2330307C2 (de) Cephalosporinverbindungen, ihre Salze, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel
SE467782B (sv) Dierytromycin- och dikolinsalterna av /3s(z)/-2///1-(2-amino-4-tiazolyl)-2-//2,2-dimetyl-4-oxo-1-(sulfoxi)-3-azetidinyl/amino/-2-oxoetyliden/amino/oxi/-aettiksyra anvaendbara vid behandling av bakterieinfektioner i daeggdjur samt foerfarande foer framstaellning daerav
CH634848A5 (de) Verfahren zur herstellung neuer 7-(n-substituierter 2-phenylglycinamido)-3-substituierte-3-cephem-4-carbonsaeuren.
DE2908033C2 (de)
DE3302335A1 (de) Ss-lactamverbindungen, ihre herstellung und sie enthaltendes arzneimittel
DE2336344A1 (de) Penicillin- und cephalosporin-rsulfoxide, ihre salze und ester, verfahren zu ihrer herstellung und diese verbindungen enthaltende arzneimittel
DE2356704A1 (de) 3-(heterocyclische-thiomethyl)-cephalosporinverbindungen und ihre pharmakologisch vertraeglichen salze, verfahren zu ihrer herstellung und diese verbindungen enthaltende arzneipraeparate

Legal Events

Date Code Title Description
EIH Change in the person of patent owner
EFA Change in the company name
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee