AT402417B - Wärmeisoliertes gebäude - Google Patents
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Description
AT 402 417 B
Die Erfindung bezieht sich auf ein wärmeisoliertes Gebäude.
Es ist bekannt, Gebäude gegen Wärmeverluste zu isolieren. Entweder werden wärmedämmende Platten an der Innenseite oder an der Außenseite einer Gebäudewand befestigt, auch werden vom Handel Mauersteine angeboten, in welche wärmedämmende Einlagen eingebettet sind. Bei Fachwerkkonstruktionen werden wärmedämmende Einlagen in die Fachwerkfelder eingefügt, bevor die Fachwerkkonstruktion durch eine Bretterschalung abgedeckt wird. Die hier verwendeten Isoliermaterialien liegen dabei in der Regel in Plattenform vor. Diese Platten werden stumpf aneinanderstoßend verlegt. Sind diese Platten nicht exakt verlegt bzw. die Stöße der Platten nicht dicht, so entstehen Kältebrücken, die allmählich zu Schäden am Gebäude führen können.
Aus der US-A 4 829 738 ist eine plattenartige Werkzeugvorrichtung bekannt, die aus einem geschoßhohen Rahmen besteht, an dessen einer Seite eine durchsichtige oder zumindest durchscheinende, transparente Platte angebracht ist. Die Höhe des Rahmens beträgt ein Mehrfaches der Breite und im oberen Teil der transparenten Platte ist eine Durchstecköffnung ausgespart. Diese Werkzeugvorrichtung dient dazu, Wände mit fließfähigem Isoliermaterial zu füllen, wobei diese Wände aus vertikalen Stehern gebildet sind, an welchen auf einer Seite Wandplatten angeschlagen sind. Die Breite der plattenartigen Werkzeugvorrichtung entspricht dem Horizontalabstand der vertikalen Steher. Die Werkzeugvorrichtung wird zwischen zwei benachbarten Stehern festgelegt, dann wird über einen in die obere Durchstecköffnung einbringbaren Schlauch das fließfähige Isoliermaterial in den von der Wandplatte, den beiden benachbarten Stehern und der Werkzeugvorrichtung begrenzten Hohlraum das Isoliermaterial eingebiasen, das sich hier verfestigt, und anschließend wird diese Werkzeugvorrichtung entfernt und durch eine an den vertikalen Stehern nun zu befestigende Wandplatte ersetzt. Dieser Vorgang wird schrittweise so lange entlang der Wand wiederholt, bis diese in der beschriebenen Weise fertiggestellt ist. Die hier beschriebene und gezeigte plattenartige Werkzeug Vorrichtung dient sozusagen als Schalungselement, das darüberhinaus durchsichtig ausgebildet ist, um den erwähnten Füllvorgang beobachten zu können.
Die EP-A1 261 559 zeigt und beschreibt einen Schuppen oder Unterstand, der aus zwei Teilen zusammengefügt ist, wobei der eine Teil aus einer Bodenplatte, einer Deckenplatte und einer Wandplatte besteht, die zu einem U-förmigen Baukörper zusammengefügt sind.
Der andere Teil besteht aus drei Wandplatten, die ebenfalls zu einem U-förmigen Baukörper zusammengesetzt sind. Diese beiden U-förmigen Baukörper werden zusammengeschoben und bilden dann einen schachtelartigen Schuppen oder Unterstand. Die einzelnen Platten, die die Wände, den Boden und die Decke bilden, sind zweischalig aufgebaut, zwischen zwei metallischen Platten befindet sich ein nichtmetallischer bienenwabenartiger Kern. Entlang der Kanten der Platten sind Profilschienen angeordnet, wobei die randseitigen Profilschienen benachbarter Platten, die eine Kante des schachtelartigen Schuppens oder Unterstandes bilden, formschlüssig ineinandergreifen. Mit Spannschienen, die entlang den Kanten festgelegt sind, werden die beiden Baukörper zusammengehalten.
Ausgehend von diesem Stand der Technik zielt die Erfindung darauf ab, ein wärmeisoliertes Gebäude für Wohnzwecke zu schaffen, das eine optimale Wärmeisolierung aufweist, ein Gebäude sozusagen, das rundum in einen wärmeisolierenden Mantel eingehüllt ist, in dem keine Kältebrücken entstehen können oder vorhanden sind. Die erfindungsgemäße Lösung ist gekennzeichnet durch mehrere voneinander distanziert angeordnete, statisch tragende, umfangsgeschlossene, ein Gebäudeskelett bildende Rahmen, wobei jeder Rahmen zumindest einen Bodenschenkel, vertikale Seitenschenkel und mindestens einen Dachschenkei aufweist, und diese den Rahmen bildenden Schenkel biegesteif miteinander verbunden sind und an den Schenkeln der in der Reihe aufeinanderfolgenden, mit Abstand voneinander angeordneten Rahmen sowohl innen- wie auch außenseitig die Rahmen verbindende Platten festgelegt sind zur Bildung jeweils eines zwischen benachbarten Rahmen umlaufenden, sich in Umfangsrichtung des Rahmens erstrek-kenden, im wesentlichen ununterbrochenen Hohlraumes und dieser Hohlraum mit einem schüft- bzw. rieselfähigen Isoliermaterial aufgefüllt ist und vorzugsweise die Rahmen aus einem wärmeisolierenden Material gefertigt sind. Zweckmäßigerweise sind die Rahmen aus Holz gefertigt.
Zweckmäßigerweise sind zur Einbringung des schütt- bzw. rieselfähigen Isoliermaterials in den Rahmen bzw. deren Schenkel gegebenenfalls verschließbare Öffnungen ausgespart. Dank dieser Maßnahme kann das Gebäudeskelett vollumfänglich mit den Platten ausgestattet werden, die die Wände des Gebäudes bilden, und dann erst wird das Isoliermaterial eingebracht. Es ist vorteilhaft, die Öffnungen in den oben liegenden Abschnitten der Rahmen vorzusehen.
Damit sichergestellt ist, daß alle Hohlräume mit dem schütt- bzw. rieselfähigen Isoliermaterial sich füllen, ist es zweckmäßig, daß außer den Öffnungen zum Einbringen des schütt- bzw. rieselfähigen Isoliermaterials in den Schenkeln der Rahmen benachbart liegende Hohlräume verbindende Öffnungen vorgesehen sind. 2
AT 402 417 B
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß an den inseitig liegenden Platten mit Abstand von denselben weitere Platten parallel liegend zu den ersterwähnten Platten angeordnet sind, die mit den rahmenseitig verbundenen Platten Heizkanäle begrenzen.
Ohne die Erfindung einzuschränken, wird sie anhand der Zeichnung und anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die beispielsweise Ausbildung eines Rahmens, aus dem das Gebäude gefertigt wird; Fig. 2 vier zu einem Gebäudeskelett aufgestellte und z.T. miteinander verbundene Rahmen nach Fig. 1; Fig. 3 einen Querschnitt durch ein Gebäude, das mit Rahmen nach den Fig. 1 und 2 errichtet worden ist; Fig. 4 eine Detailschrägsicht des wärmeisolierten Gebäudes mit einer weiteren inneren Ausbaustufe.
Fig. 1 zeigt in Ansicht einen für die Herstellung des wärmeisolierten Gebäudes vorbereiteten Rahmen 1, der hinsichtlich seiner Breiten- und Höhenabmessungen dem Querschnitt des zu errichtenden Gebäudes entspricht. Dieser Rahmen 1 hat einen Bodenschenkel 2, zwei vertikale Seitenschenkel 3, zwei winkelig zueinander angeordnete Dachschenkel 4 sowie einen Deckenschenkel 5. Diese Schenkel, die biegesteif miteinander durch geeignete Knotenverbindungen vereint sind, bestehen hier aus Balken aus Holz mit rechteckigem Querschnitt 6. Im Scheitel der beiden Dachschenkel 4 ist eine Öffnung 7 ausgespart, die den Schenkel zur Gänze durchsetzt. Mit einem Rahmen 1 dieser hier gezeigten Bauform wird ein zweigeschossiges Gebäude mit Satteldach errichtet. Die Erfindung ist nicht auf diese Rahmenform beschränkt. Es ist durchaus möglich, solche Rahmen anders und eventuell aufwendiger zu gestalten, wenn dies durch die Art des zu errichtenden Gebäudes vorgegeben ist. Sind hier für die Rahmenschenkel Balken mit rechteckigem Querschnitt 6 vorgesehen, so liegt es im Rahmen der Erfindung, auch andere Querschnittsformen für diese Schenkel einzusetzen, beispielsweise I-Träger aus Holz, die in bekannter Leimbauweise errichtet werden.
Zur Errichtung des genannten zweigeschossigen Gebäudes mit einem Querschnitt, wie er der Form des Rahmens 1 entspricht, werden nun mehrere solche gleiche Rahmen 1 mit Abstand voneinander auf einem Fundament 8 aufgestellt (Fig. 2), wobei der Abstand dieser Rahmen etwa 0,6 bis 1 m betragen kann. Diese vertikal stehenden und fluchtend zueinander angeordneten Rahmen 1 werden nun durch Platten 9 und 10 verbunden, die hier an den Innenseiten der Rahmenschenkel festgelegt werden, auch an den Außenseiten der Rahmenschenkel werden Platten 11 angebracht, und zwar entlang des ganzen äußeren Umfanges der Rahmen 1, so daß alle Rahmen 1 innerhalb einer durch die Platten 9, 10 und 11 gebildeten zweischaligen Hülle liegen, wie dies vor allem Fig. 3 deutlich veranschaulicht. In Fig. 2 ist nur ein Teil der Platten angebracht, wobei diese Platten z.T. noch aufgerissen sind, um die Grundstruktur dieses wärmeisolierten Gebäudes deutlich zu veranschaulichen. Diese durch die Platten 9, 10 und 11 gebildete zweischalige Hülle begrenzt nun in Verbindung mit den von ihr aufgenommenen Rahmen 1 mehrere in Achsrichtung des Gebäudes gesehen hintereinander liegende Hohlräume 12, die ununterbrochen sich in Umfangsrichtung der Rahmen 1 erstrecken.
Diese umlaufenden und in der beschriebenen Weise hergestellten Hohlräume 12 werden nun mit einem schüft- bzw. rieselfähigen wärmeisolierenden Material gefüllt. Wärmeisolierende Materialien dieser Art werden vom einschlägigen Handel angeboten. Verwendet werden können hier Tone, Glimmer, Lavagesteine, Korkschrot, Holzspäne, Rohzellstoffe, Schlacken u.dgl. mehr. Dieses schütt- bzw. rieselfähige Isoliermaterial wird nun in die Hohlräume 12 mit einer geeigneten Blas- und/oder Sauganlage eingebracht und dabei die Hohlräume 12 zur Gänze und lückenlos aufgefüllt. Diese Blas- und/oder Saugeinrichtung besitzt ein oder mehrere Blas- und/oder Saugrohre. Ein solches Blasrohr wird beispielsweise an der höchsten Stelle des Gebäudes in die Öffnungen 7 eingeführt und dann werden diese umlaufenden Hohlräume der Reihe nach mit diesem schüttfähigen und rieselfähigen Isoliermaterial gefüllt. Dabei kann zweckmäßigerweise dieses Material durch oben liegende Öffnungen 7 eingeblasen werden, wobei gleichzeitig aus den unten liegenden Öffnungen 13 und 14 Luft abgesaugt wird. Sind im gezeigten Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 nur im Scheitel der Rahmen 1, in den Dachschenkeln 4 und in den horizontalen Schenkeln 5 Öffnungen 7, 13 und 14 ausgespart, so können auch in den vertikalen Seitenschenkeln 3 solche Öffnungen vorgesehen werden. Solche Öffnungen in den Seitenschenkeln 3 sind vor allem dann vorzusehen, wenn Türrahmen oder Fensterrahmen 18 in die Gebäudekonstruktion einzubinden sind (Fig. 3).
Durch das Einbringen des schütt- bzw. rieselfähigen Isoliermaterials in der beschriebenen Weise durch Blasen und/oder Saugen werden die umlaufenden Hohlräume 12 lückenlos mit Isoliermaterial gefüllt, und zwar dann, wenn die Grundstruktur des Gebäudes errichtet ist. Im höchsten Punkt des Gebäudes, im gezeigten Ausführungsbeispiel im Scheitel der Dachschenkel 4 kann auch eine gewisse Menge des schütt-und rieselfähigen Isoliermaterials pro Hohlraum 12 bevorratet werden, der nachrieselt und nachrutscht, wenn sich etwa das Isoliermaterial in den Hohlräumen 12 setzen sollte. Da sich an dieser höchsten Stelle auch die Öffnung 7 zum Einblasen des Isoliermaterials befindet, kann im Bedarfsfall auch von außen Isoliermaterial nachgefüllt werden. 3
Claims (7)
- AT 402 417 B Fig. 4 zeigt im Detail und aufgerissen eine weitere Ausbaustufe des Gebäudes. An den inseitig liegenden Platten 9 und 10 sind mit Abstand von denselben weitere Platten 15 angeordnet, die mit den rahmenseitig verbundenen Platten 9 und 10 Heizkanäle 16 begrenzen, die eine vertikale und horizontale Wärmeverteilung ermöglichen. Zu diesem Zweck sind im Bodenbereich Heizleisten 17 im Hohlraum angeordnet (Fig. 4). Innerhalb dieser Hohlräume bzw. Heizkanäle 16 verteilt sich die Wärme über eine zwangsläufige Thermik, d.h., die warme Luft steigt nach oben, die abgekühlte Luft sinkt nach unten bis zu der Heizleiste 17 und steigt dann im wiederkehrenden Kreislauf an. Die weitgehend gleichmäßige Wärme-Verteilung innerhalb eines Raumes erlaubt bei normalem Behaglichkeitsempfinden eine Reduzierung der Raumtemperaturen und trägt dazu bei, den Energiebedarf zu senken und den Ausstoß von Schadgasen zu verringern. Durch diese Art der Wärmeverteilung werden sämtliche Baustoffe in trockenem Zustand gehalten, so daß die Dämmwirkung sämtlicher Baustoffe ihren optimalen K-Wert erreicht. Bauschäden, die durch Schimmelbildung ansonsten auftreten, verursacht durch Kältebrücken, sind beim erfindungsgemäßen, wärmeisolierten Gebäude kaum mehr möglich oder können bei Sanierung mit diesem System beseitigt werden. Zur Herstellung dieser Hohlräume bzw. der die Hohlräume begrenzenden Platten eignen sich handelsübliche, tragfähige Bau- und Werkstoffe, die bis 35' C temperaturbeständig sind. An den Schenkeln der Rahmen können großflächige Platten angeschlagen werden, wie dies vorstehend beschrieben und auch anhand des Ausführungsbeispieles gezeigt ist, es ist aber auch denkbar und möglich, hier Bretterschalungen anzubringen, wobei für einen solchen Zweck genutete Bretter eingesetzt werden sollten, um eine möglichst dichte Trennwand zu erhalten. Der Rahmen nach Fig. 1 zeigt einen Rahmen eines Gebäudes mit einfachem Querschnitt. Es können diese Rahmen auch anders ausgebildet werden, wenn andere Gebäudequerschnitte angestrebt werden. Vorstehend ist auch beschrieben worden, daß die Rahmen bzw. deren Schenkel aus Holz gefertigt sind, also einem Material mit hoher Isolierwirkung. Falls metallische Rahmenkonstruktionen eingesetzt werden, so ist es in diesem Falle zweckmäßig, diese Rahmen zu unterteilen und die den Rahmen bildenden Teile gegeneinander zu isolieren. Konstruktionen dieser Art sind beispielsweise aus dem Türen- und Fensterbau bekannt, wo zur Gestaltung der Rahmen und Flügel unterteilte metallische Profile eingesetzt werden. Die Fig.
- 2 und 3 zeigen sozusagen das Grundskelett des wärmeisolierten Hauses. Die Seitenwände des Gebäudes können, wie Fig. 4 andeutet, darüber hinaus verkleidet werden. Ferner werden auf die Dachschenkel bzw. auf die auf den Dachschenkeln aufliegenden Platten eine Dacheindeckung aufgebracht. Hiezu werden herkömmliche Methoden und Verfahren und Einrichtungen verwendet. Patentansprüche 1. Wärmeisoliertes Gebäude, gekennzeichnet durch mehrere voneinander distanziert angeordnete, statisch tragende, umfangsgeschlossene, ein Gebäudeskelett bildende Rahmen (1), wobei jeder Rahmen zumindest einen Bodenschenkel (2), vertikale Seitenschenkei (3) und mindestens einen Dachschenkel (4) aufweist, und diese den Rahmen (1) bildenden Schenkel biegesteif miteinander verbunden sind und an den Schenkeln der in der Reihe aufeinanderfolgenden, mit Abstand voneinander angeordneten Rahmen (1) sowohl innen- wie auch außenseitig die Rahmen verbindende Platten (9, 10, 11) festgelegt sind zur Bildung jeweils eines zwischen benachbarten Rahmen (1) umlaufenden, sich in Umfangsrichtung des Rahmens erstreckenden, im wesentlichen ununterbrochenen Hohlraumes (12) und dieser Hohlraum (12) mit einem schütt- bzw. rieselfähigen Isoliermaterial aufgefüllt ist und vorzugsweise die Rahmen (1) aus einem wärmeisolierenden Material gefertigt sind. 2. Wärmeisoliertes Gebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen (1) aus Holz gefertigt sind.
- 3. Wärmeisoliertes Gebäude nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einbringung des schütt- bzw. rieselfähigen Isoliermaterials in den Rahmen bzw. deren Schenkel gegebenenfalls verschließbare Öffnungen (7, 13, 14) ausgespart sind.
- 4. Wärmeisoliertes Gebäude nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einblas Öffnungen (7) in oben liegenden Abschnitten der Rahmen (1) vorgesehen sind.
- 5. Wärmeisoliertes Gebäude nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß außer den am höchsten-gelegenen Öffnungen (7) zum Einbringen des schütt- bzw. rieselfähigen Isoliermaterials in den Schenkeln der Rahmen (1) benachbart liegende, Hohlräume verbindende Absaug Öffnungen (13, 14) vorgesehen sind. 4 AT 402 417 B
- 6. Wärmeisoliertes Gebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den inseitig liegenden Platten (9, 10) mit Abstand von denselben weitere Platten (15) parallel liegend zu den ersterwähnten Platten angeordnet sind, die mit den rahmenseitig verbundenen Platten (9, 10) Heizkanäle (16) begrenzen (Fig. 4).
- 7. Wärmeisoliertes Gebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel der Rahmen (1) aus im Querschnitt rechteckigen oder I-förmigen Trägern gebildet sind und innerhalb des Gebäudes die Breitseiten der Träger benachbart liegender Rahmen parallel zueinander liegen und einander zugewandt sind (Fig. 1,2). Hiezu 4 Blatt Zeichnungen 5
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