AT401788B - Fassade - Google Patents

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Description

AT 401 788 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fassade aus rahmenlos verlegten, an einer aus Stehern, Holmen, Schienen u.dgl. bestehenden Tragkonstruktion befestigten Glastafeln, wobei diese Glastafeln zumindest in ihren Eckbereichen Bohrungen zur Aufnahme von Befestigern aufweisen, die an an der Tragkonstruktion vorgesehenen Beschlägen festlegbar sind, wobei zumindest einige der in den Glastafeln vorgesehenen Bohrungen zur bündigen Aufnahme der Befestiger angesenkt sind.
Fassaden dieser Bauart sind bekannt. An einer Tragkonstruktion aus Stehern, Holmen, Schienen o.dgl., die Teil einer Wandkonstruktion eines Gebäudes sein können, werden Glastafeln befestigt, die rahmenlos in Reihen und Zeilen zueinander angeordnet sind und die alle in einer Ebene liegen. Diese Glastafeln besitzen randseitig angesenkte Bohrungen zum Durchstecken von Befestigern, die an Beschlägen, die ihrerseits an der Tragkonstruktion vorgesehen sind, festgelegt werden. Diese Glastafeln nehmen die Köpfe dieser Befestiger bündig auf. Bei diesen Fassaden können die Fugen zwischen den einzelnen Glastafeln offen oder mit einer dauerelastischen Dichtmasse verschlossen sein. Sind die Fugen offen, so läßt sich nicht vermeiden, daß Niederschlagswasser eindringt, das dann erfahrungsgemäß an beiden Seiten der Glastafeln abrinnt. Das Verschließen der Fugen mit einer Dichtmasse hingegen ist sehr zeitaufwendig und daher mit hohen Kosten verbunden.
Der Vollständigkeit halber werden zum Stand der Technik noch folgende Vorveröffentlichungen benannt: Die DE-OS 2056 108 zeigt und beschreibt ein Befestigungselement für Dacheindeckungen, Wandverkleidungen u. dgl., die aus Metallen, Kunststoffen, Asbest und ähnlichen Werkstoffen bestehen. Aus dieser Druckschrift sind hakenförmige Beschlagteile bekannt, die Langlochausnehmungen aufweisen. Die DE-OS 2222 815 zeigt eine Dämmvorrichtung für Wandkonstruktionen. Die FR-OS 2542 027 zeigt und beschreibt einen zweiteiligen Verbindungsbeschlag, mit welchem Verkleidungsplatten an einer Mauer befestigbar sind. Die beiden den Beschlag bildenden Teile weisen jeweils eine Vielzahl von Bohrungen auf, durch die erreicht wird, daß der Beschlag an frei wählbare Abstände zwischen Verkleidungsplatte und Mauer anpaßbar ist. Die DE-OS 2734 448 zeigt eine Dach- oder Wandabdeckung aus nichtmetallischen Wellplatten. Auch die GB-PS 1 538 666 bezieht sich auf die Befestigung von Wellplatten auf einer Tragkonstruktion. Alle diese vorbekannten Maßnahmen und Beschläge sind jedoch für Fassaden der oben erwähnten Bauart nicht verwendbar, da mit diesen Beschlägen und Befestigungskonstruktionen den besonderen physikalischen Eigenschaften von Glastafeln nicht Rechnung getragen werden kann.
Ausgehend von diesem Stand der Technik zeigt die Erfindung einen neuen Weg, eine Fassade aus Glastafeln in der Weise zu gestalten, daß das Niederschlagswasser geordnet abgeleitet wird. Eine weitere Aufgabe der Erfindung liegt darin, die Hinterlüftung der Fassade gegenüber den bekannten Konstruktionen zu verbessern. Darüberhinaus sollen hinreichende Ausgleichsmöglichkeiten für eventuelle Längenänderungen geschaffen werden, die in der Folge von Durchbiegungen der Konstruktionsteile und/oder Wärmedehnungen auftreten, sind hier doch Elemente aus Materialien miteinander verbunden, die sehr unterschiedliche Dehnungskoeffizienten besitzen. Diese komplexe Aufgabe löst die Erfindung dadurch, daß die in einer Reihe aufeinanderfolgenden Glastafeln sich randseitig nach Art einer Dachziegeleindeckung überdecken und die im überdeckten Abschnitt einer Glastafel vorgesehenen Bohrungen zur Aufnahme der Befestiger diese mit Spiel zum Ausgleich von Längenänderungen infolge von Durchbiegungen und/oder Wärmedehnungen umschließen und die sich überdeckenden Abschnitte voneinander distanziert sind, wobei zur Distanzierung der sich überdeckenden Abschnitte der Glastafeln von den Befestigern durchsetzte Distanzbüchsen und/oder Distanzscheiben vorgesehen sind. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert.
Um die Erfindung zu veranschaulichen, werden anhand der Zeichnung zwei Ausführungsbeispiele erläutert, ohne die Erfindung dadurch auf diese Beispiele einzuschränken. Es zeigen:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch den überlappten Bereich zweier Glastafeln; Fig. 2 einen Vertikalschnitt wie Fig. 1, jedoch durch eine andere Ausführungsform der Erfindung; Fig. 3 die den Befestiger bildenden Teile nach Art einer Explosionszeichnung.
An einer hier nicht dargestellten Wand des Gebäudes sind Steher 1 einer Tragkonstruktion angeordnet, die an der nicht dargestellten Wand des Gebäudes befestigt sein können oder die von ihr distanziert aufgestellt sein können oder die einen Teil einer solchen Wand bilden. Über die Höhe der einzelnen Steher 1 sind mehrere Befestigungswinkel 19 festgelegt, hier angeschraubt, die ihrerseits je einen als Winkelprofil 2 ausgestalteten Beschlag tragen. Rechtwinkelig zur Zeichenebene sind diese Winkelprofile 2 relativ kurz, ihre Breite (rechtwinkelig zur Zeichenebene gemessen) beträgt wenige Zentimeter. Der Winkel, den die beiden Schenkel dieses Winkelprofiles 2 miteinander einschließen, ist etwas größer als 90 *, wobei das Ausmaß, um das dieser Winkel größer als 90° ist, gleich dem Winkel ist, unter welchem die Glastafeln 3 und 4 gegenüber der Gebäudewand geneigt sind. Im freien Schenkel dieses Winkelprofiles 2 ist ein Langloch 7 ausgespart, das sich rechtwinkelig zur Zeichenebene erstreckt. 2
AT 401 788 B
An diesem als Beschlag dienenden Winkelprofil 2 werden nun die Ränder der schuppenartig oder dachziegelartig verlegten Glastafeln 3 und 4 befestigt, wobei sich die in einer Reihe aufeinanderfolgenden Glastafeln 3 und 4 randseitig nach Art einer Dachziegeleindeckung überdecken, wobei, wie Fig. 1 veranschaulicht, die sich überdeckenden Abschnitte hier voneinander distanziert sind.
Diese Glastafeln 3 und 4 besitzen in ihren jeweiligen Eckbereichen Bohrungen 5, 6, die der Aufnahme von Befestigern 22 dienen. Die Bohrungen 6 im jeweils oberen Eckbereich einerjeden Glastafel 3, 4 haben einen größeren Durchmesser als der Schraubenbolzen 13 des Befestigers 22, damit dieser mit Spiel aufgenommen werden kann. In den jeweiligen unteren Eckbereichen der Glastafeln 3, 4 sind angesenkte Bohrungen 5 vorgesehen, die den Kopfteil des Befestigers bündig aufnehmen können.
Der hier verwendete mehrteilige Befestiger 22 ist in Fig. 3 nach Art einer Explosionszeichnung dargestellt. Er weist einen Schraubenbolzen 13 mit einem Senkkopf 14 auf, eine konische Beilagscheibe 15 mit einem seitlich auskragenden Rand 20, ein Einsatzstück 16, vorzugsweise aus einem makromolekularen Werkstoff mit einem zylindrischen Abschnitt 17 und einem konischen Kopfteil 18, wobei in diesem Kopfteil 18 der Mündungsbereich der Durchsteckbohrung 21 angesenkt ist, dies zur Aufnahme des Senkkopfes 14 des Schraubenbolzens 13. Dieser konische Kopfteil 18 ist hinsichtlich seines Durchmessers, seiner Neigung und seiner Höhe korrespondierend zum angesenkten Teil der Bohrung 5 in den unteren Eckbereichen der Glastafeln ausgebildet. Ferner ist eine Beilagscheibe 11 und eine Sicherungsmutter 12 vorgesehen.
Im überlappenden Abschnitt sind die Glastafeln 3 und 4 mit diesen Befestigern 22 festgelegt, der von den oben beschriebenen, in den Eckbereichen der Glastafeln 3 und 4 vorgesehenen Bohrungen 5 und 6 aufgenommen ist, und der hier beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 mit seinem mittleren Abschnitt in der Langlochbohrung 7 des Winkelprofiles liegt. Zwischen den sich überdeckenden oder überlappenden Abschnitten der schuppenartig oder dachziegelartig verlegten Glastafeln 3 und 4 und dem einen Schenkel des Winkelprofilstückes 2 sind Distanzbüchsen 8 und 9 angeordnet, deren eine Stirnseite jeweils unter Zwischenschaltung einer Gummischeibe 10 an den Glastafeln 3 und 4 anliegt. Die Aufnahmebohrung für den Befestiger 22 der Distanzbüchse 8 weist an ihrer Stirnseite, die an der Innenseite des im Verbund oben liegenden Abschnittes der Glastafel 4 anliegt, eine Aufweitung 23 auf, deren Durchmesser so groß ist wie der Durchmesser des zylindrischen Abschnittes 17 des pilzartigen Einsatzstückes 16, so daß dieser zylindrische Abschnitt 17 je nach der Starke oder Dicke der verlegten Glastafeln 3, 4 mehr oder weniger weit in diese Aufweitung 23 hineinragt. Das freie Ende des Schraubenbolzens 13 nimmt die Beilagscheibe 11 und die Mutter 12 auf. Auch die Beilagscheibe 11 liegt hier zweckmäßigerweise unter Zwischenschaltung einer Gummischeibe 10 an der Glastafel an.
Dank dieser Verlegungsart der Glastafeln 3 und 4 über die Höhe und Breite der Fassade ist diese ausreichend hinterlüftet und gleichzeitig ist ausreichend Vorsorge getroffen, daß Längenänderungen infolge von Durchbiegungen und/oder Wärmedehnungen ausgeglichen werden können, wobei trotzdem die freien Schenkel der Winkelprofile 2 alle nur eine Langlochbohrung 7 besitzen und alle Glastafeln 3, 4 jeweils am oberen und am unteren Rand in den Eckbereichen mit gleichen Bohrungen 5 bzw. 6 ausgestattet sind.
Liegen im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 die sich überdeckenden Randabschnitte der Glastafeln 3, 4 auf unterschiedlichen Seiten des Schenkels des Winkelprofiles 2, so zeigt Fig. 2 eine Konstruktion, bei der die sich überdeckenden Abschnitte der Glastafeln 3, 4 auf der selben Seite liegen. Das als Befestigungsbeschlag dienende Winkelprofil 2 ist hier direkt am Steher 1 der Tragkonstruktion angeschweißt, und zwar in einer etwas geneigten Lage, da hier die beiden Schenkel dieses Winkelprofiles 2 einen Winkel von 90* einschließen. Die Bohrungen 5 und 6 in den Glastafeln und die Bohrung 7 im einen Schenkel des Winkelprofiles 2 zur Aufnahme des Befestigers 22 sind hier in der gleichen Weise ausgebildet, wie dies im Zusammenhang mit dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 erörtert worden ist. Hier beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist nur eine Distanzbüchse 8 vorgesehen, die mit ihrer Stirnseite jeweils unter Zwischenschaltung einer Gummischeibe 10 an den Glastafeln 3 und 4 aniiegt.
Gleiche Neigung der Glastafeln gegenüber der Tragkonstruktion und gleiche Distanzbüchsen 8 und 9 vorausgesetzt, ist im erstbeschriebenen Ausführungsbeispiel der Abstand A der sich überdeckenden Abschnitte der Glastafeln 3, 4 erheblich größer als beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2.
Glastafeln, wie sie hier im Fassadenbau verwendet werden, können eine Fläche bis zu einem m2 und mehr aufweisen. Die Glastafeln sind als Einscheiben-Sicherheitsglas ausgebildet.
Obgleich jede Glastafel 3, 4 in ihrem unteren Randbereich über die Senkbohrung 5 gegenüber dem Befestiger 22 fixiert ist, ist hinreichend Vorsorge getroffen für den Ausgleich von Längenänderungen, auf welche Ursachen diese auch immer zurückzuführen sind. Dennoch besitzen alle hier verlegten Glastafeln dasselbe Bohrungsbild und auch in allen Winkelprofilen 2, die als Befestigungsbeschläge dienen, sind dieselben Langlochbohrungen 7 ausgespart. Gegenüber bekannten Maßnahmen wird dadurch die Errichtung einer erfindungsgemäßen Fassade ganz erheblich vereinfacht und erleichtert. 3

Claims (8)

  1. AT 401 788 B Die beiden in den Zeichnungen dargestellten und vorstehend im einzelnen beschriebenen Ausführungsbeispiele zeigen, daß die beiden Glastafeln 3 und 4 im jeweiligen Überdeckungsbereich voneinander distanziert sind, wobei das Ausmaß dieser Distanzierung A im wesentlichen von der Länge der Distanzbüchsen 8, 9 und ihrer pro Befestigungspunkt verwendeten Anzahl abhängig ist. Es ist nun denkbar, diese Distanzbüchsen 8 und/oder 9 immer mehr zu verkürzen, und zwar so lange, bis sie praktisch verschwinden. Dann liegen die Glastafeln 3, 4 im Überdeckungsbereich unter Zwischenschaltung von elastischen Scheiben 10 direkt am Schenkel des Winkelprofiles 2 an. In diesem Falle muß derjenige Schenkel des Winkelprofiles 2, der den Befestiger 22 aufnimmt, entsprechend lang bemessen sein, falls die Glasscheiben mit ihren sich überdeckenden Bereichen diesen Schenkel zwischen sich aufnehmen, wie dies Fig. 1 veranschaulicht. Liegen die Scheiben bzw. die sich überdeckenden Randbereiche nur auf einer Seite des Winkelprofiles 2 (siehe Fig. 2), so kann der unten liegende Randabschnitt einer Glasscheibe das Winkelprofil 2 nach oben ungehindert überragen. Patentansprüche 1. Fassade aus rahmenlos verlegten, an einer aus Stehern (1), Holmen, Schienen u.dgl. bestehenden Tragkonstruktion befestigten Glastafeln (3, 4), wobei diese Glastafeln (3, 4) zumindest in ihren Eckbereichen Bohrungen (5, 6) zur Aufnahme von Befestigern (22) aufweisen, die an an der Tragkonstruktion vorgesehenen Beschlägen (2) festlegbar sind, wobei zumindest einige der in den Glastafeln (3, 4) vorgesehenen Bohrungen (5) zur bündigen Aufnahme der Befestiger (22) angesenkt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in einer Reihe aufeinanderfolgenden Glastafeln (3, 4) sich randseitig nach Art einer Dachziegeleindeckung überdecken und die im überdeckten Abschnitt einer Glastafel vorgesehenen Bohrungen (6) zur Aufnahme der Befestiger (22) diese mit Spiel zum Ausgleich von Längenänderungen infolge von Durchbiegungen und/oder Wärmedehnungen umschließen und die sich überdeckenden Abschnitte voneinander distanziert sind, wobei zur Distanzierung der sich überdeckenden Abschnitte der Glastafeln (3, 4) von den Befestigern (22) durchsetzte Distanzbüchsen und/oder Distanzscheiben (8, 9, 10) vorgesehen sind.
  2. 2. Fassade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Befestiger (22) aufnehmenden, an der Tragkonstruktion vorgesehenen Beschläge als Winkelprofilstücke (2) ausgebildet sind und die im einen Schenkel des Winkelprofilstückes (2) vorgesehene Bohrung (7) zur Aufnahme des Befestigers (22) diesen mit Spiel zum Ausgleich von Längenänderungen infolge von Durchbiegungen und/oder Wärmedehnungen umschließt.
  3. 3. Fassade nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Befestiger (22) aufnehmende Schenkel des Winkelprofilstückes (2) zwischen den sich überdeckenden Rändern der Glastafeln (3, 4) liegt (Fig. 1).
  4. 4. Fassade nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden sich überdeckenden Ränder der Glastafeln (3, 4) von dem den Befestiger (22) aufnehmenden Schenkel des Winkelprofilstückes (2) durch vom Befestiger (22) durchsetzte Distanzbüchsen (8,9) distanziert sind (Fig. 1).
  5. 5. Fassade nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel des Winkelprofilstük-kes (2) miteinander einen Winkel einschließen, der größer als 90* ist.
  6. 6. Fassade nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestiger (22) aus einem Schraubbolzen (13) mit Senkkopf (14), einer zur Kegelform des Senkkopfes (14) korrespondierenden Beilagscheibe (15) und einem pilzartigen Einsatzstück (16) besteht, letzteres vorzugsweise aus einem makromolekularem Werkstoff, wobei das Einsatzstück (16) einen zur angesenkten Bohrung (5) in der Glastafel korrespondierenden kegeligen Kopfteil (18) aufweist und einen daran anschließenden zylindrischen Abschnitt (17) und die axiale Länge dieses Einsatzstückes (16) größer ist als die Stärke der es aufnehmenden Glastafel.
  7. 7. Fassade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmebohrung für den Befestiger (22) an der Stirnseite der Distanzbüchse (8), die an der Innenseite des im Verbund oben liegenden Abschnittes einer Glastafel (3) anliegt, eine Aufweitung (23) besitzt, deren Durchmesser mindestens so groß ist wie der Durchmesser des zylindrischen Abschnittes (17) des pilzartigen Einsatzstückes (16). 4 AT 401 788 B
  8. 8. Fassade nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel, den die einzelnen, nach Art einer Dachziegeleindeckung verlegten Glastafeln (3, 4) mit einer gedachten Vertikalebene einschließen, sich nach unten hin öffnet. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 5
AT243193A 1993-12-01 1993-12-01 Fassade AT401788B (de)

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