AT40091B - Rohrschlangen-Dampferzeuger. - Google Patents

Rohrschlangen-Dampferzeuger.

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AT40091B
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water
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coiled pipe
collector
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Wilhelm Schmidt
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Wilhelm Schmidt
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  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Rohrschlangen-Dampferzeuger, 
Die Erfindung betrifft einen Rohrschlangen-Dampferzeuger in erster Linie für Schiffskessel und bezweckt die Erzeugung sehr hochgespannter Dämpfe bis 100 Atm. und darüber in 
 EMI1.1 
   Kühlwassermenge   durch zwei mit einem   Sammelkesset   für hohen Druck in Verbindung stehende Schlangenrohrgruppen, die in einer Feuerungsanlage derart angeordnet sind, dass nicht allein die hohen Spannungen und Temperaturen dauernd betriebssicher ertragen werden, sondern auch eine grosse Wirtschaftlichkeit in der Ausnutzung der Heizgase bei geringer Raumbeanspruchung der Kesselanlage erreicht wird. 



   Auf der Zeichnung sind in Fig. 1 bis 3 einige Ausführungsformen des neuen Dampferzeugers dargestellt. 



   Die von der Feuerstelle entfernter gelagerte Rohrschlangengruppe a bildet in allen Aus-   führungsfurmen   einen   Vorkessel, durch   den das Speisewasser möglichst   gleichmässig   von einem Pumpwerk für hohe Pressungen, am besten im Gegenstrom zu den Heizgasen, hindurchgedrückt wird. 
 EMI1.2 
   schwindigkeit   in der Sekunde eintretende Speisewasser, zum Teil schon in Dampf verwandelt, diese erste Rohrschlange verlassen kann. um entweder unmittelbar in den   Sammelkessel s   überzutreten oder um unter vorheriger Ausnutzung seines im Vorkessel a erlangten Arbeitsvermögens durch eine   Strahlpumpe   mit einem Vielfachen des Speisewassers zusammen durch die   Schlanken 6   zu liessen und von hier in den Sammelkessel s übergeführt zu werden. 



   Die in den heisseren Feuergasen liegende   Rohrschlangengruppe b bildet   den Hauptkessel. 



  Zur dauernd sicheren Erzielung hochgespannter Dämpfe in den gleichfalls möglichst engen 
 EMI1.3 
 durch die   Rohrschlangen b des Hauptkessels   unter   grosser Beschleunigung gedrückt   und in den   Samlpikessel   s   zurückgeführt   werden. 



   Die Anzahl der für den Hauptkessel nötigen, parallel geschalteten Rohrschlangen richtet sich nach der Menge des zu erzeugenden Dampfes und dem für diese   Schlangenröhren   jeweilig am besten geeigneten Durchmesser.' 
 EMI1.4 
 Bei dieser Ausführungsform wird sowohl das Speisewasser durch den Vorkessel   a für sich.   als auch ein Vielfaches dieser Wassermenge durch den Hauptkessel b nach dem   Sammelkessel s   
 EMI1.5 
 sichere Erzeugung von hochgespannten   heissen   Dämpfen bei hoher Ausnutzung der Feuergasebedarf aber grösserer Wartung der Pumpen und gestattet nicht die unmittelbare Verwendung des im Vorkessel erlangten   Arbeitsvl'1'mügens   der für den Betrieb erforderlichen Speisewassermenge zu einer einheitlichen, selbsttätigen Dampferzeugung im Vor- und Hauptkessel.

   
 EMI1.6 
 

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 genutzt, um ein Vielfaches, beiläufig etwa das Zehnfache der nötigen Speiaewassermenge, aus dem   Sammelkeasel     8   anzusaugen und durch die parallel geschalteten Schlagen des Hauptkessels b hindurch nach dem Sammler   zurückzuführen.   



   Hiermit ist eine in gewissem Grade sich selbsttätig regelnde Dampferzeugung erreicht. 



  Die weitere Regelung erfolgt durch Regelung der Speisepumpe und der Verbrennung, entsprechend der jeweiligen Anforderung des Betriebes. 



   Eine Sicherung der Rohrschlangen auch beim Abstellen der Speisepumpe, also bei Einstellung des Betriebes durch standigen Wasserumlauf findet infolge Verbindung der Enden der Rohrschlangen des   Hauptkessela   b durch Steigröhren   9   und Fallrohr f mit dem Sammelkessel statt. Der Gewichtsunterschied zwischen dem Kesselwasser im Fallrohr und dem Dampf bezw. Dampf-und Wassergemisch im Steigrohr bildet also bei Stillstand der Speisepumpe die treibende Kraft des Wasserumlaufes, somit der Speisung. 



   Um vor Inbetriebsetzung beim Auffüllen der Kesselanlage mit Wasser die Luft aus der Rohrschlange   a   zu treiben, ist der Sammelkessel   8   so hoch gelegt, dass Wasser durch die Düse   von unten in die Schlange a eintreten kann und so die Luft langsam nach oben durch das herabgefallene Ventil (im Schnitt dargestellt in Fig. 3) und durch das Verbindungsrohr m in den     Sammelkcsse1   8 getrieben wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Rohrschlangen-Dampferzeuger für Spannungen bis 100 Atm. und darüber, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Gruppen von Rohrschlangen (a und b) mit gesonderten Vorrichtungen zur zwangläufigen   Wasserdurchführung   derart versehen sind, dass durch die den kälteren Heizgasen ausgesetzte Rohrgruppe (a) das Speisewasser hindurchgedrückt wird, während in der dem Feuer zunächst liegenden, mit dem Sammler (s) des Kessels in Verbindung stehenden
Gruppe (b) ein Vielfaches des der kälter gelagerten Rohrgruppe   zugeführten   Wassers kreist.

Claims (1)

  1. 2. Rohrschlangen-Dampferzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeitsvermögen der in der schwächer beheizten Rohrgruppe (a) kreisenden Speisewassermenge in einem Strahlgebläse (t) zur Ansaugung eines Vielfachen dieser Wassermenge aus dem Sammelkessel benutzt wird.
    3. Rohrschlangen-Dampferzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks sicheren Wasserübertrittes aus dem Sammler (8) in die schwächer beheizte Rohrgruppe (a) vor dem Anheizen zwischen dem Sammler und der Rohrgruppe ein Ventil (v) eingeschaltet ist, sodass die in der Rohrgruppe angesammelte Luft nach dem Sammler entweichen kann.
AT40091D 1907-05-11 1908-05-02 Rohrschlangen-Dampferzeuger. AT40091B (de)

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