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Rohrschlangen-Dampferzeuger,
Die Erfindung betrifft einen Rohrschlangen-Dampferzeuger in erster Linie für Schiffskessel und bezweckt die Erzeugung sehr hochgespannter Dämpfe bis 100 Atm. und darüber in
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Kühlwassermenge durch zwei mit einem Sammelkesset für hohen Druck in Verbindung stehende Schlangenrohrgruppen, die in einer Feuerungsanlage derart angeordnet sind, dass nicht allein die hohen Spannungen und Temperaturen dauernd betriebssicher ertragen werden, sondern auch eine grosse Wirtschaftlichkeit in der Ausnutzung der Heizgase bei geringer Raumbeanspruchung der Kesselanlage erreicht wird.
Auf der Zeichnung sind in Fig. 1 bis 3 einige Ausführungsformen des neuen Dampferzeugers dargestellt.
Die von der Feuerstelle entfernter gelagerte Rohrschlangengruppe a bildet in allen Aus- führungsfurmen einen Vorkessel, durch den das Speisewasser möglichst gleichmässig von einem Pumpwerk für hohe Pressungen, am besten im Gegenstrom zu den Heizgasen, hindurchgedrückt wird.
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schwindigkeit in der Sekunde eintretende Speisewasser, zum Teil schon in Dampf verwandelt, diese erste Rohrschlange verlassen kann. um entweder unmittelbar in den Sammelkessel s überzutreten oder um unter vorheriger Ausnutzung seines im Vorkessel a erlangten Arbeitsvermögens durch eine Strahlpumpe mit einem Vielfachen des Speisewassers zusammen durch die Schlanken 6 zu liessen und von hier in den Sammelkessel s übergeführt zu werden.
Die in den heisseren Feuergasen liegende Rohrschlangengruppe b bildet den Hauptkessel.
Zur dauernd sicheren Erzielung hochgespannter Dämpfe in den gleichfalls möglichst engen
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durch die Rohrschlangen b des Hauptkessels unter grosser Beschleunigung gedrückt und in den Samlpikessel s zurückgeführt werden.
Die Anzahl der für den Hauptkessel nötigen, parallel geschalteten Rohrschlangen richtet sich nach der Menge des zu erzeugenden Dampfes und dem für diese Schlangenröhren jeweilig am besten geeigneten Durchmesser.'
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Bei dieser Ausführungsform wird sowohl das Speisewasser durch den Vorkessel a für sich. als auch ein Vielfaches dieser Wassermenge durch den Hauptkessel b nach dem Sammelkessel s
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sichere Erzeugung von hochgespannten heissen Dämpfen bei hoher Ausnutzung der Feuergasebedarf aber grösserer Wartung der Pumpen und gestattet nicht die unmittelbare Verwendung des im Vorkessel erlangten Arbeitsvl'1'mügens der für den Betrieb erforderlichen Speisewassermenge zu einer einheitlichen, selbsttätigen Dampferzeugung im Vor- und Hauptkessel.
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genutzt, um ein Vielfaches, beiläufig etwa das Zehnfache der nötigen Speiaewassermenge, aus dem Sammelkeasel 8 anzusaugen und durch die parallel geschalteten Schlagen des Hauptkessels b hindurch nach dem Sammler zurückzuführen.
Hiermit ist eine in gewissem Grade sich selbsttätig regelnde Dampferzeugung erreicht.
Die weitere Regelung erfolgt durch Regelung der Speisepumpe und der Verbrennung, entsprechend der jeweiligen Anforderung des Betriebes.
Eine Sicherung der Rohrschlangen auch beim Abstellen der Speisepumpe, also bei Einstellung des Betriebes durch standigen Wasserumlauf findet infolge Verbindung der Enden der Rohrschlangen des Hauptkessela b durch Steigröhren 9 und Fallrohr f mit dem Sammelkessel statt. Der Gewichtsunterschied zwischen dem Kesselwasser im Fallrohr und dem Dampf bezw. Dampf-und Wassergemisch im Steigrohr bildet also bei Stillstand der Speisepumpe die treibende Kraft des Wasserumlaufes, somit der Speisung.
Um vor Inbetriebsetzung beim Auffüllen der Kesselanlage mit Wasser die Luft aus der Rohrschlange a zu treiben, ist der Sammelkessel 8 so hoch gelegt, dass Wasser durch die Düse von unten in die Schlange a eintreten kann und so die Luft langsam nach oben durch das herabgefallene Ventil (im Schnitt dargestellt in Fig. 3) und durch das Verbindungsrohr m in den Sammelkcsse1 8 getrieben wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rohrschlangen-Dampferzeuger für Spannungen bis 100 Atm. und darüber, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Gruppen von Rohrschlangen (a und b) mit gesonderten Vorrichtungen zur zwangläufigen Wasserdurchführung derart versehen sind, dass durch die den kälteren Heizgasen ausgesetzte Rohrgruppe (a) das Speisewasser hindurchgedrückt wird, während in der dem Feuer zunächst liegenden, mit dem Sammler (s) des Kessels in Verbindung stehenden
Gruppe (b) ein Vielfaches des der kälter gelagerten Rohrgruppe zugeführten Wassers kreist.