<Desc/Clms Page number 1>
Elektrischer Leuchtzeichen Sebeapparat.
EMI1.1
Leuchtzeichen-Gebeapparat.
Der Apparat besteht aus :
1. Einem nach Art einer Schreibmaschinentastatur ausgebildeten Mechanismus, dessen
EMI1.2
4. Einem jeder Tafel zugeteilten Tafelrelais mit der besonderen Bestimmung, eine augenblickliche direkte Verbindung zwischen den einzelnen Tafeln und dem Schreibmaschinenmechanismus herzustellen.
EMI1.3
sockel befestigt ist, auf welchem zu beiden Seiten Sicherungen E2 angeordnet sind.
Auf den Tasten G der Klaviatur sind die nötigen Zeichen, Buchstaben und Ziffern bis 9 u. s. w. vermerkt ; die Tastatur enthält auch eine Spatientaste H, um, wie bei Schreibmaschinen, Intervalle gleichen den in Leuchtschrift erscheinenden Wortern herstellen zu können.
Jede Taste G wird von einer Stange I getragen, welche in Geradführungen J geführt ist. Jede
EMI1.4
zurück.
Zu beiden Seiten der t'patienta. ste H befindet sich je eine Taste, deren eine, N, zum Abstellen des Verteilers C dient, während die andere, 0, für das Ausschalten der Tafelrelais vor-
EMI1.5
<Desc/Clms Page number 2>
Das Hauptrelais B hat die Aufgabe, den Strom entweder dem Verteiler allein, oder den rafelrelais allein oder aber gleichzeitig sowohl dem Verteiler als auch den Tafelrelais zuzuführen.
EMI2.1
ausser Kontakt kommen, um die Widerstände I1 (Fig. 13) progressiv in den Stromkreis einzuschalten und so die Funkenbildung zu vereinigen, bezw. zu vermeiden.
Die Stellschraube asz ist mit der Klemme Jl (Fig. 13) verbunden, an welche auch die zu dem Schleifring f (Fig. 6,7 und 12) des Stromverteilers C gehende Leitung angeschlossen ist.
Die Klemme J2 hat Anschluss an die Leitung F2 des positiven Poles der Stromquelle (Fig. 12) und an die Stellschraube H8 (Fig. 13).
An die Klemmen J3 ist die vom Kontakt 04 (Fig. 1) der allen Tastenkämmen gemeinsamen Quecksilberrinne B2 kommende und eine zu den Spulen A. 1 A2 führende Leitung angeschlossen.
EMI2.2
Die an den mit pi bezeichneten negativen Pol der Stromquelle (Fig. 12) angeschlossene Klemme J5 ist mit der Stellschraube H5 der Spule Al und den Federn G1 verbunden.
Die Klemme J6 ist über die Taste N mit dem einen Ende der Magnetspule a des Verteilers und ferner mit der Stellschraube H6 verbunden.
Die Klemme J7 ist mit dem anderen Ende der Magnetspule a und mit der Stellschraube H7 verbunden. Die Klemme J7 und die Stellschraube R8 sind ferner mit den beiden Polen des Kondensators C3 (Fig. 13) verbunden, welcher den Unterbrechungsfunken vermindert bezw. aufhebt.
Der Verteiler C besteht in der Hauptsache aus einer Magnetspule a (Fig. 6 und 7) und ihrer Eisenarmatur b.
Wird der Strom über die Magnetspule a geschlossen, so wird ihre Armatur b angezogen. die bei der Bewegung einen Hebel e mitnimmt, welcher um-eine Achse d schwingen kann und der seinerseits einen auf ihm angelenkten Hebel c mitnimmt, dessen Schaltklinke h durch das
EMI2.3
wirkung der Magnetspule (J durch die Feder q zurückgedreht und schaltet hierbei das Rad t um einen Zahn'weiter.
Eine Sperrklinke k (Fig. 6), welche an dem, um eine Achse m drehbaren und mit einem Gegengewicht n versehenen Hebel l angebracht ist, verhindert das Sperrad i, sich zurückzudrehen oder um mehr als einen D n vorzurücken.
Die Schrauben o (Fig. 6 und 7) dienen zur Regelung des Apparates. Die Achse p des Schaltrades trägt eine Stange s, welche an dem einen Ende Kontaktfedern oder Bürsten s'besitzt, die auf den mit den Tafelrelais D (Fig. 12) verbundenen Kontaktstücken t schleifen, während
EMI2.4
angeordnet ist.
An den Stangen s sind ausserdem bei x weitere Bürsten 82 befestigt, welche auf dem Metallischen Rings schleifen und den Strom der vom Kontakt J1 kommenden Leitung entnehmen, um ihn auf die Kontakte t nacheinander zu verteilen. Der Verteiler C'ist auf einer Platte 10 montiert. Ausserdem trägt ein Zifferblatt die den einzelnen Tafeln K entsprechenden Nummern ihrer Kontakte, auf welchem der Zeiger s1 die gerade beleuchtete Tafel (des in den meisten Fällen von) Operateur aus unsichtbaren Tafelsystems K) dem Operateur ohne Weiteres anzeigt.
Ein Tafelrelais D (Fig. 8 und 9) ist jeder Tafel zugeteilt und ist zweckmässig im Innern
EMI2.5
Wenn der Strom in dem Relais al wieder unterbrochen wird, wird sein Anker d'in sseine Anfangslage durch die Federn zurückgeführt und die Kontakte m1 werden von den Stellschraubenn1getrennt.
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
material durch die Schrauben nl und ql befestigt.
Jedes Lampenrelais E besteht aus einem Gestell 7 aus leitendem Material (Fig. 10 und 11), auf welchem zwei Weicheisenkerne 2 befestigt sind, welche in üblicher Weise in Drahtspulen stecken und einen Elektromagnet bilden. An dem Gestell 1 ist eine Feder 4 befestigt, die einen
EMI3.2
wird und das mit einem Kontakt 7 versehene Ende der Feder 4 gegen eine, von dem Gestell 1 durch eine Fiberscheibe isolierte Stellschraube 8 drückt, die mit der positiven Leitung F (Fig. m) verbunden ist. Die Stellschraube 11 dient zum Regeln des Abstandes zwischen den Kernen und dem Anker 6.
Beim Durchgang eines (durch das Senken einer Taste C hervorgerufenen) durch den Draht 5 zugeleiteten Stromes über die Stellschraube 11 durch die Spulen 3, Lampe 20 zum negativen Pol F1 der stromquelle wird der Kern 2 erregt und der Anker 6 angezogen, wodurch der Kontakt 7, 8 geschlossen wird und die Spule. 3 und die Lampe 20 in den direkten von der Stromquelle durch
EMI3.3
Jedes Lampenrelais ist durch eine Sicherung 12 geschützt.
Die Tafeln K bestehen aus einer Platte 13 (Fig. 10) aus Isoliermaterial, welche Locher 14
EMI3.4
sockel 17 aufgeschraubt sind.
Die Stromzuführungsklemmschrauben 18 und 19 sind beide hinter dieser Platte 13 an- geordnet und gestatten eine leichte Stromübertragung auf die vorne an der platte angeschraubten Lampen 20.
Die Wirkungsweise sei nun an Hand der Schaltschemas Fig. 12 und 13 beschrieben. Durch
EMI3.5
EMI3.6
Verteilers C durch den Dreharm. s zum Kontakt t desjenigen Tafelrelais D, welches durch die Stellung des Verteilerzeigers r als in den Stromkreis eingeschaltet angezeigt ist (in dem Beispiel des Schemas Fig. 12 zu dem der Tafel II).
EMI3.7
der entsprechenden Lampenrelais. E fliessen kann. worauf das Aufleuchten der den Zähnen L der betätigten Taste entsprechenden Lampen 20 der in den Stromkreis eingeschalteten Tafel erfolgt.
EMI3.8
<Desc/Clms Page number 4>
EMI4.1
Lampcnrelais E ihre den Tafeln Ill und IV des Schemas Fig. 12 entsprechende Ruhelage wieder einnehmen.
Von den vier in dem Schema Fig. 12 dargestellten Tafeln ist die mit I bezeichnete bereits erleuchtet gedacht, während die Erleuchtung der Tafel II gerade erfolgt.
Wenn man durch Senken der Spatientaste H (Fig.. 2 und 12) den Strom zur Klemme J4 schickt, so wird nur der Strom der Spule A1 geschlossen, infolgedessen kommen auch nur die Federn G2 und G3 mit den vor ihnen angeordneten Klemmen in Kontakt, sodass nur der Elektromagnet (t des Verteilers für sich allein erregt, der Verteiler C also weitergeschaltet wird.
Wenn man dagegen eine Zeichentaste G niederdrückt, so wird durch den Kontakt B2 der Strom zur Klemme js geschickt, wodurch beide Magnete A'und A2 des Hauptrelais B erregt und die Federn Gl, (P, G3 gleichzeitig zum Kontakt gebracht werden, sodass der Elektromagnet a des Verteilers und das vorher durch diesen in den Stromkreis eingeschaltete Tafelrelais gleichzeitig zur Wirkung kommen.
Die Taste O ist zwischen die Verbindung der Klemme Jl mit der Schleifscheibe ! geschaltet und sie dient dazu, diese Verbindung bei Bedarf zu unterbrechen, d. h. die Tafeln K aus dem Erregungsstromkreis auszuschalten. Um einen Zwischenraum zwischen zwei Worten hervorzubringen, z. B. wenn die Spatientaste H nicht funktioniert, genügt es, den für gewöhnlich beim Senken einer Zeichentaste zu den Tafelrelais fliessenden Erregungsstrom durch Senken der Taste 0 zu unterbrechen. man kann dann den Verteiler durch Betätigung einer beliebigen Zeichentaste weiterschalten.
Die Taste N ist zwischen die Verbindung der Klemme. J7 mit dem einen Ende der Magnetspule a geschaltet. Sollen z. B. auf einer und derselben Tafel K eine ganze Reihe von Zeichen
EMI4.2
auf der durch die Stellung des Verteilerzeigers r angegebenen Tafel hervorgebracht werden kann.
In derselben Weise wird man daher verfahren, wenn man z. B. das richtige Funktionieren der einzelnen Lampenrelais E einer Tafel prüfen will.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrischer Leuchtzeichen-Gebeapparat nach Patent Nr. 27953, dadurch gekennzeichnet, dass die Quecksilbernäpfe der Tastenkontakte durch Quecksilberrinnen ersetzt sind, die in einer Platte aus Isoliermaterial vorgesehen sind.