AT40041B - Elektrischer Leuchtzeichen-Gebeapparat. - Google Patents

Elektrischer Leuchtzeichen-Gebeapparat.

Info

Publication number
AT40041B
AT40041B AT40041DA AT40041B AT 40041 B AT40041 B AT 40041B AT 40041D A AT40041D A AT 40041DA AT 40041 B AT40041 B AT 40041B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
key
distributor
current
electric light
panel
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Eugene Vacheron
Emile Vacheron
Original Assignee
Eugene Vacheron
Emile Vacheron
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eugene Vacheron, Emile Vacheron filed Critical Eugene Vacheron
Priority to AT40041D priority Critical patent/AT40041B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT40041B publication Critical patent/AT40041B/de

Links

Landscapes

  • Ultra Sonic Daignosis Equipment (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrischer   Leuchtzeichen Sebeapparat.   
 EMI1.1 
   Leuchtzeichen-Gebeapparat.   



   Der Apparat besteht aus :
1. Einem nach Art einer   Schreibmaschinentastatur ausgebildeten Mechanismus,   dessen 
 EMI1.2 
 



   4. Einem jeder Tafel zugeteilten Tafelrelais mit der besonderen Bestimmung, eine augenblickliche direkte Verbindung zwischen den einzelnen Tafeln und dem Schreibmaschinenmechanismus herzustellen. 
 EMI1.3 
   sockel befestigt   ist, auf welchem zu beiden Seiten Sicherungen E2 angeordnet sind. 



   Auf den Tasten G der   Klaviatur sind die nötigen Zeichen, Buchstaben   und Ziffern bis 9 u. s. w.   vermerkt   ; die Tastatur enthält auch eine Spatientaste H, um, wie bei Schreibmaschinen, Intervalle gleichen den in Leuchtschrift   erscheinenden Wortern herstellen   zu können. 



   Jede Taste G wird von einer Stange I   getragen, welche in Geradführungen   J geführt ist. Jede 
 EMI1.4 
   zurück.   



   Zu beiden Seiten der   t'patienta. ste H   befindet sich je eine Taste, deren eine, N, zum Abstellen des Verteilers C dient, während die andere, 0, für das Ausschalten der   Tafelrelais vor-   
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Das Hauptrelais B hat die Aufgabe, den Strom entweder dem Verteiler allein, oder den   rafelrelais   allein oder aber gleichzeitig sowohl dem Verteiler als auch den Tafelrelais zuzuführen. 
 EMI2.1 
 ausser Kontakt kommen, um die Widerstände I1 (Fig. 13) progressiv in den Stromkreis einzuschalten und so die Funkenbildung zu vereinigen, bezw. zu vermeiden. 



   Die   Stellschraube asz   ist mit der Klemme   Jl     (Fig. 13)   verbunden, an welche auch die zu dem Schleifring f (Fig. 6,7 und   12)   des Stromverteilers C gehende Leitung angeschlossen ist. 



   Die Klemme J2 hat Anschluss an die Leitung   F2 des   positiven Poles der Stromquelle (Fig. 12) und an die Stellschraube H8 (Fig. 13). 



   An die Klemmen J3 ist die vom Kontakt 04 (Fig. 1) der allen   Tastenkämmen gemeinsamen   Quecksilberrinne B2 kommende und eine zu den   Spulen A. 1 A2   führende Leitung angeschlossen. 
 EMI2.2 
 



   Die an den mit   pi bezeichneten   negativen Pol der Stromquelle (Fig. 12) angeschlossene Klemme J5 ist mit der Stellschraube H5 der Spule Al und den Federn G1 verbunden. 



   Die Klemme J6 ist über die Taste   N   mit dem einen Ende der Magnetspule a des Verteilers und ferner mit der Stellschraube   H6 verbunden.   



   Die Klemme J7 ist mit dem anderen Ende der Magnetspule a und mit der Stellschraube H7 verbunden. Die Klemme J7 und die Stellschraube   R8   sind ferner mit den beiden Polen des Kondensators C3 (Fig. 13) verbunden, welcher den Unterbrechungsfunken vermindert bezw. aufhebt. 



   Der Verteiler C besteht in der Hauptsache aus einer Magnetspule a (Fig. 6 und 7) und ihrer Eisenarmatur b. 



   Wird der Strom über die Magnetspule a geschlossen, so wird ihre Armatur b angezogen. die bei der Bewegung einen Hebel e mitnimmt, welcher um-eine Achse d schwingen kann und der seinerseits einen auf ihm angelenkten Hebel c mitnimmt, dessen Schaltklinke h durch das 
 EMI2.3 
 wirkung der Magnetspule   (J   durch die Feder q zurückgedreht und schaltet hierbei das Rad t um einen Zahn'weiter. 



   Eine Sperrklinke k (Fig. 6), welche an dem, um eine Achse m drehbaren und mit einem Gegengewicht n versehenen Hebel l angebracht ist, verhindert das Sperrad i, sich   zurückzudrehen   oder um mehr als einen   D n vorzurücken.   



   Die Schrauben o (Fig. 6 und 7) dienen zur Regelung des Apparates. Die Achse p des Schaltrades trägt eine Stange s, welche an dem einen Ende Kontaktfedern oder Bürsten   s'besitzt,   die auf den mit den Tafelrelais D (Fig. 12) verbundenen   Kontaktstücken   t schleifen, während 
 EMI2.4 
 angeordnet ist. 



   An den Stangen s sind ausserdem bei   x   weitere Bürsten 82 befestigt, welche auf dem Metallischen Rings schleifen und den Strom der vom Kontakt J1 kommenden Leitung entnehmen, um ihn auf die Kontakte t nacheinander zu verteilen. Der Verteiler C'ist auf einer Platte   10   montiert.   Ausserdem   trägt ein Zifferblatt die den einzelnen Tafeln K entsprechenden Nummern ihrer Kontakte, auf welchem der Zeiger s1 die gerade beleuchtete Tafel (des in den meisten Fällen   von)   Operateur aus unsichtbaren Tafelsystems K) dem Operateur ohne Weiteres anzeigt. 



   Ein Tafelrelais D (Fig. 8 und 9) ist jeder Tafel zugeteilt und ist zweckmässig im Innern 
 EMI2.5 
 



   Wenn der Strom in dem Relais al wieder unterbrochen wird, wird sein Anker   d'in sseine   Anfangslage durch die Federn    zurückgeführt   und die Kontakte m1 werden von den Stellschraubenn1getrennt. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 material durch die Schrauben   nl und ql befestigt.   



   Jedes Lampenrelais E besteht aus einem   Gestell 7 aus leitendem   Material (Fig. 10 und 11), auf welchem zwei Weicheisenkerne 2 befestigt sind, welche in üblicher Weise in   Drahtspulen   stecken und einen Elektromagnet bilden. An dem Gestell 1 ist eine Feder 4 befestigt, die einen 
 EMI3.2 
 wird und das mit einem Kontakt 7 versehene Ende der Feder 4 gegen eine, von dem Gestell 1 durch eine Fiberscheibe isolierte Stellschraube 8 drückt, die mit der positiven Leitung F (Fig.   m)   verbunden ist. Die Stellschraube 11 dient zum Regeln des Abstandes zwischen den Kernen      und dem Anker 6. 



   Beim Durchgang eines (durch das Senken einer Taste C hervorgerufenen) durch den Draht   5   zugeleiteten Stromes über die Stellschraube 11 durch die   Spulen 3, Lampe 20   zum negativen Pol F1 der stromquelle wird der Kern 2 erregt und der Anker 6 angezogen, wodurch der Kontakt 7, 8 geschlossen wird und die Spule. 3 und die Lampe 20 in den direkten von der Stromquelle durch 
 EMI3.3 
 Jedes Lampenrelais ist durch eine Sicherung 12 geschützt. 



  Die Tafeln K bestehen aus einer Platte 13 (Fig. 10) aus Isoliermaterial, welche   Locher 14   
 EMI3.4 
 sockel 17 aufgeschraubt sind. 



   Die   Stromzuführungsklemmschrauben 18 und 19   sind beide hinter dieser   Platte 13 an-   geordnet und gestatten eine leichte Stromübertragung auf die vorne an der platte angeschraubten Lampen 20. 



   Die Wirkungsweise sei nun an Hand der Schaltschemas Fig. 12 und 13 beschrieben. Durch 
 EMI3.5 
 
 EMI3.6 
 Verteilers C durch den   Dreharm.   s zum Kontakt t desjenigen Tafelrelais D, welches durch die Stellung des Verteilerzeigers r als in den Stromkreis eingeschaltet angezeigt ist (in dem Beispiel des Schemas Fig. 12 zu dem der Tafel II). 
 EMI3.7 
 der entsprechenden   Lampenrelais.   E fliessen kann. worauf das Aufleuchten der den Zähnen L der   betätigten Taste entsprechenden Lampen 20   der in den Stromkreis eingeschalteten Tafel erfolgt. 
 EMI3.8 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
   Lampcnrelais E   ihre den Tafeln   Ill   und   IV   des Schemas Fig. 12 entsprechende Ruhelage wieder einnehmen.

   Von den vier in dem Schema Fig. 12 dargestellten Tafeln ist die mit I bezeichnete bereits erleuchtet gedacht, während die Erleuchtung der Tafel II gerade erfolgt. 



   Wenn man durch Senken der Spatientaste H   (Fig..   2 und   12)   den Strom zur Klemme J4 schickt, so wird nur der Strom der Spule A1 geschlossen, infolgedessen kommen auch nur die Federn   G2   und G3 mit den vor ihnen angeordneten Klemmen in Kontakt, sodass nur der Elektromagnet   (t   des Verteilers für sich allein erregt, der Verteiler C also weitergeschaltet wird.

   Wenn man dagegen eine Zeichentaste G niederdrückt, so wird durch den Kontakt   B2 der Strom   zur   Klemme js geschickt,   wodurch beide Magnete   A'und A2 des   Hauptrelais B erregt und die Federn   Gl,     (P,   G3 gleichzeitig zum Kontakt gebracht werden, sodass der Elektromagnet a des Verteilers und das vorher durch diesen in den Stromkreis eingeschaltete Tafelrelais gleichzeitig zur Wirkung   kommen.   



   Die Taste O ist zwischen die Verbindung der Klemme   Jl   mit der   Schleifscheibe ! geschaltet   und sie dient dazu, diese Verbindung bei Bedarf zu unterbrechen, d. h. die Tafeln   K   aus dem Erregungsstromkreis auszuschalten. Um einen Zwischenraum zwischen zwei Worten hervorzubringen, z. B. wenn die   Spatientaste H   nicht funktioniert, genügt es, den für gewöhnlich beim Senken einer Zeichentaste zu den Tafelrelais fliessenden Erregungsstrom durch Senken der Taste 0 zu unterbrechen. man kann dann den Verteiler durch Betätigung einer beliebigen Zeichentaste weiterschalten. 



   Die Taste N ist zwischen die Verbindung der Klemme.   J7   mit dem einen Ende der Magnetspule a geschaltet. Sollen z. B. auf einer und derselben Tafel K eine ganze Reihe von Zeichen 
 EMI4.2 
 auf der durch die Stellung des Verteilerzeigers r angegebenen Tafel hervorgebracht werden kann. 



  In derselben Weise wird man daher verfahren, wenn man z. B. das richtige Funktionieren der einzelnen Lampenrelais E einer Tafel prüfen will. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Elektrischer Leuchtzeichen-Gebeapparat nach Patent Nr. 27953, dadurch gekennzeichnet, dass die Quecksilbernäpfe der Tastenkontakte durch Quecksilberrinnen ersetzt sind, die in einer Platte aus Isoliermaterial vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Elektrischer Leuchtzeichen-Gebeapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Solenoide mit Quecksilberkontakt. en durch Elektromagnete mit Kontakten aus festem Material ersetzt sind, wodurch ein schnelleres Handhaben der Schreibmaschine und eine Ver- EMI4.3 zeitig nach dem Verteiler und dem Lcuchtsystem. beim Anschlag der Spatientaste dagegen lediglich nach dem Verteiler gesendet werden kann.
    4. Elektrischer Leuchtzeichen-Gebeapparat nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daM eine Taste vorgesehen ist, die den Strom des Verteilers unterbrechen kann, soda. ss man mehrere Zeichen hintereinander auf derselben Tafel aufleuchten lassen kann.
    5. Elektrischer Leuchtzeichen-Gebeapparat nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Taste vorgesehen ist, die den Strom der Tafelrelais unterbrechen kann, sodass die Spatien- taste auch durch eine beliebige Zeiohentaste ersetzt werden kann.
AT40041D 1905-03-22 1906-06-15 Elektrischer Leuchtzeichen-Gebeapparat. AT40041B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT40041D AT40041B (de) 1905-03-22 1906-06-15 Elektrischer Leuchtzeichen-Gebeapparat.

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT27953T 1905-03-22
AT40041D AT40041B (de) 1905-03-22 1906-06-15 Elektrischer Leuchtzeichen-Gebeapparat.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT40041B true AT40041B (de) 1909-12-10

Family

ID=25599086

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT40041D AT40041B (de) 1905-03-22 1906-06-15 Elektrischer Leuchtzeichen-Gebeapparat.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT40041B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT40041B (de) Elektrischer Leuchtzeichen-Gebeapparat.
DE231315C (de)
DE486629C (de) Elektrische Schaltvorrichtung zur Vorfuehrung wechselnder Leuchtschriftzeichen mittels einer Schreibmaschine
DE227267C (de)
DE558932C (de) Rueckmeldeschaltbild
DE712045C (de) Schaltung fuer Antriebe bei Eisenbahnsicherungseinrichtungen
AT30387B (de) Elektrischer Fernschalter.
DE604263C (de) Schaltungsanordnung fuer Leuchtschaltbilder
AT136453B (de) Rückmeldeschaltbild.
DE475292C (de) Schalteinrichtung zum wahlweisen Anruf auf Fernsprechgesellschaftsleitungen
DE689605C (de) Elektrische Speicheranlage, insbesondere zur Speicherung zweistelliger Gleisnummern bei Ablaufanlagen
DE737366C (de) Schaltbild zur Darstellung des Betriebszustandes der Leitungsstrecken eines Energieverteilungsnetzes mit Hilfe leuchtender Symbole
DE193039C (de)
AT86935B (de) Elektromagnetische Fernschalteinrichtung.
AT126420B (de) Rückmeldeschaltbild.
DE380878C (de) Schaltungsanordnung zum Anzeigen der Kaufangebote und Kaeufer bei Auktionen mit einer den vorhandenen Kaeuferdruckknoepfen entsprechenden Anzahl Relais mit Klebespulen
AT131258B (de) Leuchtschaltbild.
DE730063C (de) Kontaktverstelleinrichtung fuer mehrpolige Schaltgeraete
DE260809C (de)
DE318253C (de)
AT131403B (de) Einrichtung zur Fernsteuerung von Schaltern.
DE657673C (de) Steuerschalter
DE663640C (de) Apparat fuer den Dauerbetrieb gasgefuellter Leuchtroehren
DE629010C (de) Lichtwandschalter, insbesondere Drehschalter, mit Ausruestung zum Regeln der Lichtstaerke
DE165435C (de)